Eine Fleißarbeit der neoliberalen „Linken“, um Merkel an der Macht zu halten

Hier folgt vorerst keine Analyse des Aufrufs „Solidarität statt Heimat“, den derzeit knapp 12000 Menschen unterschrieben haben. (Keine Zeit zur Analyse! Mich ruft die Sonne, der Garten, das Akkordeon.) Die Aussage (zugleich Provokation) steckt bereits in der Überschrift – übrigens genauso, wie man es mit der unsäglichen Zeile: „Solidarität statt Heimat“ gehalten hat.

Zweifelt jemand, dass Merkel, als sie die Grenzen wider Recht und Gesetz öffnete, Hochverrat beging?

Glaubt jemand, dass sich Merkel von Humanismus leiten ließ, nicht von den Interessen der transatlantisch-zionistischen Machthaber?

Hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass die ehemalige Linke, heute neoliberale „Linke“, eine hervorragende Funktion im (schwer angeschlagenen) transatlantisch-zionistischen Machtgefüge erfüllt?

Zweifelt jemand, dass die „demokratische“ Organisation und Artikulation der „Zivilgesellschaft“ ein dominierendes Projekt der Machthaber ist; nicht zuletzt ein Projekt der Geheimdienste dieser Machthaber?

Interessante Fragen. Sie rufen nach überlegten Antworten. Antworten gibt es von AfD über Seehofer bis Trump und Putin. Deren Antworten reichen aus, um Merkel „abzuschießen“, also einen notwendigen Schritt zu tun, um das transatlantisch-zionistische System in der überkommenen Form abzulösen (mehr aber wohl nicht).

Die Antworten jedoch, die die Menschen wirklich brauchen, die nach dem Weltfrieden für alle, die nach der Ausbeutungsfreiheit und Emanzipation aller, eigentlich die Antwort nach dem Überleben der Menschheit – diese Antworten müssen die Menschen selbst finden.

Gelegentlich mehr dazu.

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8 Antworten zu Eine Fleißarbeit der neoliberalen „Linken“, um Merkel an der Macht zu halten

  1. ullrichfj schreibt:

    Lieber Klaus-Peter,

    die Überschrift des Beitrages ist irreführend: „neoliberale Linke“

    Der Begriff ist ein Widerspruch in sich selbt und stiftet allein Verwirrung. Eine marktradikale „Linke“ kann es genauso wenig geben, wie einen schwarzen Schimmel

    Die gemeinte Linke ist keine Linke, sondern ein intellektuell verwahrloster, verblödeter und korrupter Haufen, zudem kriminell, weil sie u.a. für Angriffskriege stehen.

    Zu Merkel und ihre Entourage möchte ich mich hier nicht äußern, da der Tatbestand der Beleidigung zuträfe.

    Beste Grüße Ulli

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    • kranich05 schreibt:

      Dem Kommentar folgend, habe ich einige sog. Gänsefüßchen eingefügt.

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    • fidelpoludo schreibt:

      „Rettet die Gänsefüßchen!“
      „Neoliberale Linke“: Wer die Diskussion in den USA verfolgt, wird sich wundern. Für weite rechte bis in die kaum mehr existierende Mitte reichende Kreise ist Angela Merkel die Ausgeburt eines – wie sollte es anders sein: „linken“ – Sozialismus. Eigentlich ganz Europa, von Ungarn und Polen, jetzt vielleicht noch von Italien, abgesehen. Und selbstverständlich Hillary Clinton, Obama und die „Demokraten“ überhaupt. Das sind die „Volksverräter“ per se. Und: wenn nicht der „Deep State“ selbst, dann mindestens ihre Erfüllungsgehilfen. Wer wollte das Ausmass an Wahrheit, das darin zweifellos steckt, zureichend bestimmen? Was vom „Neoliberalismus“ wahrgenommen wird, ist „sozialistisch“!
      Ich selbst habe mehr als einmal die Gänsefüßchen eingeklagt und werde es wohl weiterhin tun. Seit aber nicht nur die „linken“ Parteien, sondern auch noch weite Teile der NGOs und die „außerparlamentarische Opposition“ mit den Füßchen zu umschmücken wären, frage ich mich immer öfter, wem „wir“ den Schmuck eigentlich noch reinen Gewissens verweigern dürfen und können. Wir nähern uns dem Zeitpunkt, an dem wir unsere eigene Rede mit einem Gänsefüßchen beginnen. Soweit dürfen wir es nicht kommen lassen. Also: Rettet – wenn schon nicht die Welt, dann doch wenigstens – die Gänsefüßchen!

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    • Jo Bode schreibt:

      Wenn man einen stinkenden Scheißhaufen „stinkenden Scheißhaufen“ nennt, ist das eine sogenannte Formalbeleidigung, völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt…..Anderes gilt nur dann, wenn der Gestank aktuell die Nase belästigt.

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  2. Joachim Bode schreibt:

    Nur nebenbei:
    Wiederum beschleicht mich ein Gefühl, das ich bereits kurz nach Merkels Machtergreifung hatte: Mit Helmut Kohl sei man doch nicht ganz so schlecht gefahren wie mit Merkel.
    Wird man sich nach Merkels Abgang noch nach ihr sehnen?

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    • kranich05 schreibt:

      Noch is sie ja nich wech.
      Bevor es soweit ist, dürfen wir uns offenbar desselben Schauspiels erfreuen, wie in der Kohl-Endphase: Das verzweifelte Klammern eines Politikers, dessen Zeit abgelaufen ist.
      Ich hatte Frau Merkel für pragmatischer, unambitionierter und weniger selbstbeschädigend gehalten. Sei’s drum.
      Wenn ich die Reihe der bundesdeutschen Politiker durchgehe, nach denen ich mich sehne, so kann ich diese nicht als kurz bezeichnen. Denn sie besteht aus 0 (Null) Gliedern, ist also gar nicht vorhanden. (Übrigens sieht die Reihe der DDR-Politiker nur wenig anders aus.)

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