Fundstück – 24.6.2018 – Alan Dershowitz über jüdische Macht – mit Update 26.6.

„Juden sollten sich nicht dafür entschuldigen, so reich zu sein, die Medien zu kontrollieren oder die öffentliche Debatte zu beeinflussen … sie haben es verdient … entschuldige dich nie für deine Kraft …“

Quelle

Und hier das Original:

Update 26.6.2018:

Es handelt sich hier NICHT um das persönliche Thema einer üblen Type wie Dershowitz (der aber wahrlich einflussreich genug ist!).  RTdeutsch berichtete am 17.6.2018 über die rassistischen Äußerungen des israelischen Politikers Miki Zohar (Likud). Er wurde zitiert mit: „Das jüdische Volk und die jüdische Rasse sind das höchste menschliche Kapital, das es gibt. Was können Sie tun? Wir wurden von Gott gesegnet …. Ich muss mich nicht schämen, dass das jüdische Volk das auserwählte Volk ist, das klügste und herausragendste Volk der Welt.“

Mich störte an dem RTdeutsch-Bericht, dass Aussagen zwar in wörtlicher Rede wieder gegeben, jedoch keine Quellen verlinkt waren. (Genau wie bei den westlichen Herrschaftsmedien, achte ich auch bei den russischen Staatsmedien auf mögliche Manipulation.) Meine Suche nach Miki Zohar führte mich allerdings zu diesem Wikipedia-Eintrag, der nicht nur die rassistischen Äußerungen von Zohar belegt sondern auch darüber hinaus weitere Apartheid-Äußerungen nachweist.

Es handelt sich hier um Zeichen eines wachsenden zionistischen Rassismus und Faschismus in Israel und darüber hinaus.

Siehe zu Letzterem Zeev Sternhell; auch hier. Die Arbeiten von Sternhell sind übrigens deutschsprachig so gut wie NICHT verfügbar. Man suche selbst. Im Juli 2018 erscheint endlich eine Einführung in die faschistische Ideologie als Taschenbuch.

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3 Antworten zu Fundstück – 24.6.2018 – Alan Dershowitz über jüdische Macht – mit Update 26.6.

  1. Jens schreibt:

    Traurig (und offensichtlich turbo-gefährlich für die gesamte Menschheit/lichkeit!), was?

    Gefällt 1 Person

    • kranich05 schreibt:

      Religion – für viele deutsche Christen eine reine Formalität, völlig unbedeutend.
      Andere nehmen ihre Religion bitterernst.
      Jeder denkt nun an Dschihadisten, die Anderen die Köpfe abschneiden.
      Doch es gibt noch eine andere Religion, die von vielen ihrer Anhänger ernst genommen wird – die jüdische.
      Ein Glaube, der die göttliche Auserwähltheit des eigenen Volkes behauptet, ist antiaufklärerisch. Er passt genau zum Faschismus.

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      • Jens schreibt:

        Göttliche Auserwähltheit des eigenen Volkes, ja, das klingt schon sau-beschränkt und desaströs arrogant.
        Aber: Sind wir nicht alle / die meisten von uns mehr oder weniger infiziert? Sind nicht vor allem die „Streiter für das Gute“ besonders gefährdet, plötzlich von Hinterfragungen und Zweifel, Überdenken, Selbstreflexion und fundierter Kritik absolut nichts mehr wissen zu wollen – es ja schließlich schon jetzt „besser zu wissen“. Besser als die, die ich gar nicht verstehen kann; eben weil ich „denen“ ja gar nicht mehr zuhöre. „Denen“ schon vorher nicht nur Kompetenz, sondern auch sogar guten Willen absprechen, damit das, was ich „gegen die“ verteidige, so stehen bleiben und weiter voran getrieben werden kann – gegen alle Dummheit, Bosheit und Naivität all derer, die nicht mitmachen oder gar .. „dagegen“ sind (und damit: gegen das Gute!! Wirklich unfassbar manche Menschen: Wider besseren Wissens Schlechtes manifestieren, indem das Gute boykottiert oder konterkariert wird. Also, manche Menschen muss man wirklich zu ihrem Glück zwingen..). Und dann ja noch: Gegen all die, gegen die es wirklich geht….
        Genau das ist es doch, was unsere (westliche) Art des Gutmenschentums ausmacht: Wir wissen besser, belehren, bekehren – und wer nicht bekehrt werden will, wird gezwungen oder platt gemacht, gfs. der Lächerlichkeit preisgegeben, ignoriert; jedenfalls mit allen Kräften dafür gesorgt, dass „solche“ nicht zu hören sind oder gefälligst bald wieder verstummen, diese Dummen.
        AntiFa: Weiß es besser als alle, die im Zweifel sowieso alles Nazis sind und sonstwie verkappte Rechte (mehr als das halbe Volk inzwischen, aus verschiedensten Gründen). Feministinnen: Wissen es besser als alle, die dumm oder vorsätzlich das Patriarchat unterstützen (Männer eh, zumindest potenziell, also jederzeit zu befürchten; Frauen, Muttchen, Unaufgeklärte auch, gibt noch viel zu viele von denen; mehr als das halbe Volk).
        JEDE dieser identitätspolitisch Aktiven kämpfen gegen mehr als die Hälfte aller Menschen. Bewusst, mit möglichst viel Energie und inzwischen auch mit allen Mitteln. Entmenschlichungen lassen das aber nicht so auffallen (gibt einfach Menschen, die können mit „Toleranz“ und „Freiheit“ nicht umgehen können!). Titel, die alle Mittel umschließen die diejenigen, die doch bekämpft werden aus gutem Grund, schon benutzt haben in ihrer desaströsen Vergangenheit oder auf der Höhe ihrer Macht. Unterschied: Man selbst tut es ja nur für „das Gute“. Ja, auch gegen Menschen, die eigentlich nett sind, freundlich, am Guten interessiert und allem Anschein nach offen, tolerant und ziemlich clever (Hammer!) – die aber eben irgendwas Entscheidendes nicht wissen, nicht wissen wollen oder sonstwie dagegen agieren oder argumentieren – ALLES inzwischen Feinde „der Sache“, alle wert, mit (sozial / ethisch und sogar juristisch) eigentlich verbotenen, jedenfalls (sobald es Eine/n selbst betrifft) völlig unlauteren Mitteln zurechtgewiesen zu werden. Da ist kein Raum mehr für Grund-Respekt, Gepflogenheiten und Notwendigkeiten sozialen Zusammenlebens. Und schnell auch nicht mehr für .. Toleranz, Offenheit. Nicht für Freiheit, schon gar nicht die, sich auszudrücken (wo man doch voll das Falsche ausdrücken würde!) und die eigene Persönlichkeit zu entfalten (wo die doch so dolle korrumpiert ist! Sieht man doch: Sonst würde der/die doch wohl kaum das Gute bekämpfen, und sei es nur durch das Säen von Zweifeln..). Und solche, die können auch mal auf die Zwölf kriegen; selbst wenn „so Einer“ drauf geht – wen kümmert’s? Letztendlich ist es doch irgendwie gut. Für „die Sache“. (also die, die sich während all dieses auf-den-Kopf-Stellens völlig aufgelöst hat, nie lösbar war, und entsprechend für alle Zeit festschreibt, wer Opfer und wer Täter ist, inwieweit und warum – Gegenstimmen? S.o.! !!!).

        Aber es gibt Hoffnung! Und eigentlich ist es überschaubar einfach:
        Genau andersrum wird ein Schuh draus.
        Aus allem Derzeitigen.
        Beizeiten.

        Daran arbeite ich. Was genau ist das Wesen? => Was genau ist das Gegenteil? => Was genau gäbe es zu tun? => Was davon kann ich tun? (=> Wie kann ich es schaffen, das zu tun? => Wie tue ich das am Sinnvollsten? usw. usf.) – heißt: Ich bin noch an der ersten Frage dran, teils übergehend in die folgenden Fragen, sozusagen als Transformationstest, Trial and error research sozusagen. Solange die erste Frage noch nicht wirklich geklärt ist, ist der Zweifel dieser Taktik immanent => die Suche steht im Mittelpunkt, das Wahrnehmen dessen, was passiert. Nicht das (besser) Wissen <= das ist in diesem System gar nicht vorhanden.
        Was ist, lese ich daran, was passiert. Und verstehe es deshalb noch lange nicht.. Und sobald ich meine, „es zu wissen“, ist es mir doch nur Fingerzeig, dass ich grad auf'm Holzweg bin.

        Die ärmste Wurst und der mächtigste Mensch auf Erden: ich.

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