Fundstück – 27.6.2018 – „Food for throught!“

Chefanalyst Folker Hellmeyer liebt den o.g. Spruch.

Seine Kolumne vom 26.6.2018 ist wieder einmal lesenswert. Nicht nur wegen dieser Bemerkungen:

„Nur Gold als Krisenbarometer darf unverändert nicht funktionieren (mittlerweile seit 2011!), obwohl die smarten Zentralbanken der aufstrebenden Länder weiter fleißig Gold akkumulieren. Aber warum sollte prägnante Nachfrage nach dem realen Gut auch eine Preisfunktion haben, denn es gibt ja „Papiergold“?

Bezüglich Gold findet die Preisfindung an der Comex (Papiergold) bei den Futures in einem recht monopolitischen Oligopol statt, das von US-Interessen dominiert wird. Hinsichtlich der Handlungsweisen der US-Politik und der Nähe des US Bankenapparats zu Washington (u.a. Working Group on Financial Markets oder umgangssprachlich „Pluge Protection Team“ dazu auch Seiten „Endlich Klartext“ 58 ff. ) stellt sich die Frage, wie lange man diese Konstellation seitens 85% der Weltwirtschaft weiter still und leise akzeptieren will, denn es geht nicht nur um Gold, sondern es gilt bei vielen Assets, die von Relevanz und Bedeutung sind.“

 

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2 Antworten zu Fundstück – 27.6.2018 – „Food for throught!“

  1. willi uebelherr schreibt:

    Mein lieber Klaus-Peter, jetzt war ich tatsaechlich etwas geschockt von dir.

    „Wir haben gestern thematisiert, dass Investitionen auf Vertrauen basieren. Investiti0nen erhalten oder erweitern den Kapitalstock, den Lebensnerv der Wirtschaft, die Grundlage für Prosperität in Gesellschaften. Vertrauen ist das entscheidende Gut, das die Basis für Nachhaltigkeit, für Stabilität und ultimativ für Erfolg ist. Wo finden wir das denn noch in den USA?“

    Das ist aus dem text von Folker Hellmeyer, den du „Chefanalyst“ nennst. Er hat ja gar keine ahnung, was Wirtschaft ist.

    Waere dem so, wie er schreibt, dann muessten wir nur Geld drucken oder in computern generieren. Und schon waere alles erledigt. Und, ist es so? Selbst wenn du volle geldsaecke im keller stehen hast, und niemand gibt dir etwas dafuer, dann verhungerst du. So einfach ist es doch.

    Du bist ja nicht der einzige „linke“ mit solchen flausen im kopf. Ich schrieb gestern eine email an Friedrch vom blog Fritz the Cat (www.theblogcat.de), die auch an antikrieg.com, Luftpost Kl, Linke Zeitung und Wunderhaft im CC ging. Rubikon Weltredaktion kann ich nicht erreichen, weil mein name in ihrem Spam-Filter gelistet ist. Also alles blogs mit uebersetzungen aus dem englischen:

    „How Long Can The Federal Reserve Stave Off the Inevitable? — Paul Craig Roberts
    http://www.paulcraigroberts.org/2018/06/26/long-can-federal-reserve-stave-off-inevitable-paul-craig-roberts/
    Lieber Friedrich,
    inzwischen beschaeftigst du dich leider auch mit soviel unsinn und die wirklich wichtigen dinge bleiben liegen. Dieser neue text von PCR ist wieder so ein wichtiges stueck.
    Und bei den anderen uebersetzerInnen sieht es ja leider genauso schlecht aus. Wir muessen nicht alles uebersetzen. Aber das, was wichtig ist fuer unsere zukunft, sollte nicht liegen bleiben.
    Vielleicht koennt ihr euch ja mal etwas zusammentun. Das waere doch ein vorschlag, den ich wiederhole.
    Ich verwende deepl-translate und muss dann noch einiges korrigieren. Ich vermute, ihr macht dies alles aehnlich.
    ps: Rubikon-redaktion kann ich nicht erreichen.
    mit lieben gruessen an alle, willi
    Asuncion, Paraguay“

    Seine prompte antwort::
    „Lieber Willi,
    du maßt dir an, darüber zu entscheiden was Sinn und Unsinn ist? Was wirklich wichtig ist, weißt du alleine? Wenn etwas unsinnig ist, dann wüsste ich schon gerne, wie du das begründest.
    Und wenn du den PCR-Artikel für wichtig hältst, so lass dir gesagt sein, dass da auch nichts Neues drin steht. Und Wirtschafts- und Finanzthemen haben so gut wie kein Feedback.
    Gruß, Friedrich“

    Meine antwort an alle:
    „Lieber Friedrich,
    das ist ja richtig. Ich kann ja nur von meiner sicht erst mal ausgehen.
    „Und Wirtschafts- und Finanzthemen haben so gut wie kein Feedback.“
    Ja, das ist das dilemma. Das, was eigentlich der boden ist, auf dem das politische geschehen inszeniert wird, wird so ignoriert. Und dann, was bleibt uebrig? Einzelne akteure oder gruppen, die irgendwas anstellen, ohne zu verstehen, warum.
    mit lieben gruessen, willi
    Asuncion, Paraguay“

    Du kannst dich so beruhigt zuruecklehnen, lieber Klaus-Peter. Es sind derer viele, die das theater zur wirklichkeit erklaeren. Die einen, weil sie dafuer gekauft werden, die anderen, weil sie lieber den religionen folgen wollen.

    mit lieben gruessen, willi

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  2. willi uebelherr schreibt:

    Liebe freunde, die deutsche uebersetzung des textes von Paul Craig Roberts ist zu lesen bei:

    Wie lange kann die Federal Reserve das Unvermeidliche verhindern?
    Paul Craig Roberts, 26.6.2018
    http://www.antikrieg.com/aktuell/2018_06_26_wielange.htm

    Klaus Madersbacher vom blog http://www.antikrieg.com hat es uebernommen. Meinen grossen dank.

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