Schluss mit der NATO-Kriegspolitik! Ehrliche Kooperation mit Russland und China!

Leben in Frieden braucht

EntNATOfizierung!

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Wiederholt sich Geschichte?

A) 1938/39 befand sich die Sowjetunion in militärischen Auseinandersetzungen mit Japan. Die Schlacht am Chalchin Gol im Mai 1939 endete mit einem sowjetischen Sieg. Shukow zeichnete sich aus. Japan verlor die Lust an Eroberungen im Norden.

B) 1939/40 befand sich die Sowjetunion in militärischen Auseinandersetzungen mit Finnland, im sog. Winterkrieg. Die SU erzielte einen territorialen Erfolg aber die sowjetischen Verluste waren enorm, der Ruf der Roten Armee wurde erheblich beschädigt. Vielleicht bestärkte das den Entschluss Hitlers zum (Blitz-)Krieg, vielleicht führte das zu den enormen „Blitz“-Verlusten 1941 der Roten Armee, vielleicht führte das zur strategischen Unterschätzung der SU, vielleicht begünstigte das letztlich den Untergang des Hitler-Faschismus. (Viermal „vielleicht“ ist Absicht.)

C) Die Sowjetunion trat sozusagen „mit knapper Not ausreichend vorbereitet“ in den Großen Krieg ein und führte ihn bekanntlich bis zur bedingungslosen Kapitulation des Feindes.

Und heute?

A) Seit 2015 greift Russland mit begrenzten militärischen Kräften in Syrien ein. Die Lage in Syrien hat sich stabilisiert, und Russland hat mit relativ geringem militärischen Aufwand seine strategische Situation im Nahen und Mittleren Osten sowie im Mittelmeerraum deutlich verbessert.

B) Seit 223 Tagen führt Russland eine militärische Spezialoperation in der Ukraine durch. Auch wenn diese Kämpfe durch den Winter anhalten werden, ist diese Aktion kaum als „Winterkrieg“ zu bezeichnen. Es könnte aber sein, dass diese Spezialoperation (von deren letztlichem Erfolg ich ausgehe) Einiges an Reformbedarf in der russischen Armee und Gesellschaft aufdeckt.

C) Ob es in unserer Zeit zu einem offenen Großen Krieg kommt, ist nicht klar. Aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering. Dass ein großer Krieg seit langem in hybrider Form geführt wird, gilt ja Vielen als sicher.

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Zerstreut 3.10.22

Deutschland ist ein interessantes Phänomen. Seit gefühlt unendlicher Zeit gibt es ein deutsches Volk oder eine deutsche Nation. Aber fast noch nie hat es einen deutschen Nationalstaat gegeben. Und wenn’s ihn wirklich mal gab, wurde in kürzester Zeit aus der Missgeburt eine Monstrosität.

Hintergrund dieses Phänomens könnte sein, dass die Deutschen ein nihilistisches Verhältnis zur Souveränität haben.

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20% +

Die komplette Liste umfasst eineinhalb Seiten.
Beim Discounter Netto konnte ich heute zum 4. Mal keinen Weißzucker bekommen.

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Dreierlei!

Erstens die vielleicht historische Rede Putins bei der Zeremonie des Beitritts von vier bisher ukrainischen Gebieten zur russischen Föderation.

Zweitens drastische Worte des tschetschenischen Führers Ramsan Kadirow über Vetternwirtschaft in der russischen Armee (aus Anlass des Rückzugs aus Krasny Liman).

Drittens ein wichtiger Artikel von Michael Hudson „Der Euro ohne die deutsche Industrie“.

*

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Kadirow schrieb:

„Ich habe immer gesagt: Es gibt nichts Besseres als die ausgesprochene Wahrheit, wenn auch bitter, beleidigend, aber die Wahrheit. Nur so kommt man voran. Deshalb kann ich über das, was in Krasny Liman passiert ist, nicht schweigen.

Der Generaloberst setzte mobilisierte Kämpfer der LPR und anderer Einheiten an allen Grenzen der Liman-Richtung ein, versorgte sie jedoch nicht mit der erforderlichen Kommunikation, Interaktion und Munitionsversorgung. Vor zwei Wochen hat mir mein lieber BRUDER Apty Alaudinov, mein lieber BRUDER Apty Alaudinov persönlich berichtet, dass unsere Kämpfer ein leichtes Ziel werden könnten. Im Gegenzug habe ich Valery Gerasimov, Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, über die Gefahr informiert. Aber der General versicherte mir, er habe keine Zweifel an Lapins Führungstalent und glaube nicht, dass ein Rückzug in Krasny Liman und Umgebung möglich sei.

Eine Woche später verlegt Lapin sein Hauptquartier nach Starobelsk, hundert Kilometer von seinen Untergebenen entfernt, während er selbst in Lugansk sitzt. Wie können Sie Einheiten schnell verwalten, wenn Sie 150 km von ihnen entfernt sind? Aufgrund des Mangels an elementarer militärischer Logistik haben wir heute mehrere Siedlungen und ein großes Stück Territorium hinterlassen.

Es ist keine Schande, dass Lapin mittelmäßig ist. Und die Tatsache, dass er von den Führern im Generalstab an der Spitze gedeckt wird. Wenn es nach mir ginge, hätte ich Lapin in den Rang eines Gefreiten degradiert, ihm seine Auszeichnungen aberkannt und ihn mit einem Maschinengewehr in der Hand an die Front geschickt, um meine Schande mit Blut wegzuwaschen.

Vetternwirtschaft in der Armee wird nicht zum Guten führen. In der Armee ist es notwendig, charakterstarke, mutige, prinzipientreue Menschen zu ernennen, die sich um ihre Kämpfer sorgen, die sich für ihren Soldaten die Zähne ausbeißen, die wissen, dass ein Untergebener nicht ohne Hilfe und Unterstützung gelassen werden kann. Für Vetternwirtschaft ist in der Armee kein Platz, schon gar nicht in schwierigen Zeiten.

Wir hatten nicht genug Rosinen? Schon damals sagte ich: Schießen Sie auf die militärische Konzentration des Feindes in dem von den Nazis eroberten Izyum, zumal unsere damalige Artillerie eine solche Gelegenheit hatte. Sie hätten die wichtigsten Satanisten und Faschisten sofort beseitigt. Wir müssen NWO im wahrsten Sinne des Wortes durchführen und nicht flirten. Nutze jede Gelegenheit und jede Waffe, um UNSER Territorium zu verteidigen. Donezk wird immer noch beschossen. Die Bewohner der zusammengeschlossenen 4 Gebiete wollen geschützt werden.

Man beachte den Schlussabsatz Kadirows:

„Ich weiß nicht, was das RF-Verteidigungsministerium dem Oberbefehlshaber berichtet, aber meiner persönlichen Meinung nach sollten drastischere Maßnahmen ergriffen werden, bis hin zur Verhängung des Kriegsrechts in den Grenzgebieten und dem Einsatz von Tief – Atomwaffen liefern. Es ist nicht notwendig, jede Entscheidung mit Blick auf die westamerikanische Gemeinschaft zu treffen – sie hat dies bereits gesagt und viel gegen uns getan.
Gestern gab es eine Parade in Izyum, heute eine Fahne in Liman, und was morgen?
Alles wäre gut, wenn es nicht so schlimm wäre.“

Zu Kadirows Erklärung wird bei KONT lebhaft diskutiert.

***

Den Artikel von Hudson präsentiere ich nicht im Wortlaut, sondern verlinke nur auf die Seite von Martyanow, wo ich ihn gefunden habe.

Mit der hier vorgenommenen Beschränkung auf „Dreierlei“ behaupte ich nicht, dass es nicht weitere absolut bedeutsame Ereignisse und Entwicklungen gibt. IM GEGENTEIL!

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BAERBOCK! mahnt! klärt auf! appelliert!

„Die werden alle mit ’ner Kalaschnikow am Kopf zum Singen gezwungen!“

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Eine weitere militärische Einzelheit

Klar ist, bei aller Bedeutung, dass Krasny Liman nicht den NATO-Russland-Krieg in der Ukraine entscheidet. Fraglos geht es aber um viel. Um so viel, dass Vergleiche (sicherlich hinkende) mit Stalingrad gezogen wurden und vom „Krasnoliman-Epos“ die Rede ist.

A. Khodakovsky gibt heute diese inoffizielle Einschätzung (maschinell übersetzt):
„Unabhängig davon, wie das Krasnoliman-Epos endet, können sich die Jungs nicht einmal ganz vorstellen, was sie getan haben. Die Ukraine brauchte ein Tempo, es war notwendig, den Moment nach der Charkow-Offensive zu nutzen und uns in alle Richtungen unter Druck zu setzen. Sie waren voller Mut, sie hatten eine Ressource, ziemlich realistische Pläne, schließlich eine Initiative … Sie wollten in Richtung Mariupol angreifen, wofür sie Kräfte und Mittel in der Nähe von Ugledar transferierten, aber sie stießen auf Widerstand in Krasny Liman und stecken. 

Um unsere Jungs zu brechen, mussten sie Pläne stornieren und Ressourcen aus anderen Richtungen nehmen, aber das Tempo war bereits verloren, der Schock des Rückzugs war bereits vorbei, die Mobilisierung begann. Wenn der Faktor Krasny Liman nicht gewesen wäre, erwarteten uns neben dem Fiasko in Kharkov noch viele weitere Probleme … Unser Bataillon, das die Situation einschätzte, bereitete sich bereits auf Kämpfe in der Einkreisung vor, für die es begann, Positionen an der Rückzugslinie zu bilden. Wir bezweifelten, dass der Feind uns passieren würde – die Geländebedingungen halfen uns -, aber rechts und links konnte er die Verteidigung durchbrechen und in unseren Rücken eindringen. Chaotischer Rückzug, ins Chaos geraten und sich verlaufen ist keine Option. Wir müssen also eine Rundumverteidigung aufnehmen – so haben wir uns entschieden. Aber jemand hatte den Mut, Widerstand zu leisten und zu kämpfen, und die Prozesse gingen nicht zugunsten der Ukraine aus.“ (Quelle)

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Selenskis NATO-Hirngespinst

Selenski wollte jetzt blitzschnell in die NATO. Damit endlich der große Krieg Russland/NATO beginnt. NATO-Sprecher Stoltenberg trieft vor lauter Bekundungen der NATO-Unterstützung der Ukraine. Die deutschen Blödmaschinen, angefangen mit der Tagesschau sind voll davon. Nur eine schnelle Aufnahme der Ukraine gehe leider nicht. Dazu müssen 30 Mitglieder befragt werden. Das deutet an versteckter Stelle der „Stern“ an. Besser ist’s in dieser Frage, sich gleich bei den Russen zu informieren.

Den Anlass zu diesem Theater lieferte Putin mit solchen, sehr wahren Worten.
In Kürze wird der korrekte Wortlaut seiner Rede verfügbar sein.

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Siegt der Dollah? Und wenn ja, über wen?

Dazu passt ein Artikel im Handelsblatt.

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Denkwürdig! – Sikorski, Polen, 27.9.2022

(Im Gefühl des Triumphes hat sein Verstand ausgesetzt.)

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Faschistenhandschrift

Damals – Sender Gleiwitz.

Später – Golf von Tonking, Brutkastenlüge.

Heute – Pipeline Nordstream.

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