Zwei Persönlichkeiten – Freigeister, Aufklärer, Macher – bisher letztes Update am 19.7.17.

Liebe Leserinnen und Leser des opablogs. Das folgende Posting liegt mir sehr am Herzen. Ich bin ungeduldig, es zu veröffentlichen. Zugleich habe ich einfach nicht die Zeit, konzentriert, kompakt daran zu arbeiten, um es in zwei, drei Tagen halbwegs „fertig“ zu haben. Deshalb mache ich einen Versuch: Es wird ein „posting in progress“. Ich veröffentliche und zugleich schreibe ich weiter daran…

Fülle und Umfang der Informationen, denen ich, aktiver Mediennutzer, ausgesetzt bin, überfordern mich.

Schon Fülle und Umfang der Informationen, die das Portal KenFM anbietet, haben die Tendenz, mich zu überfordern. So ist es geschehen, dass ich zwar wahrgenommen habe „KenFM im Gespräch mit: Dennis Hack (Human Connection) – DIE MACHER (2)“ vom 30.12.2016. Aber angehört, angeschaut habe ich mir dieses Video von anderthalb Stunden nicht. („Wen hat er da wieder ausgegraben?“ „Ich kann nicht jeden kennen.“ „Vielleicht ist später Zeit dafür.“)

Heute, ein PTM-Festival später, weiß ich, was mir bisher entgangen ist und was ich mit Sicherheit nicht länger versäumen werde.

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Mir geht es hier um zwei Persönlichkeiten: Dennis Hack und Ken Jebsen.

Dennis ist der Öffentlichkeit wenig bekannt, auch meine persönliche Bekanntschaft mit ihm ist nur eine flüchtige. Ken Jebsen dagegen ist bekannt „wie ein bunter Hund“. An ihm scheiden sich die Geister und zwar – das ist interessant – unabhängig davon, was er tut oder läßt.

Ich verfolge sein Wirken seit langer Zeit und habe sehr oft über ihn geschrieben (zum erstenmal im April 2012). Jebsen ist ein hervorragender Journalist bei gleichzeitig überragender Produktivität. Seine Leistungen in ihrer Einheit von Qualität und Quantität kann ich im deutschen Journalismus nur mit denen von Kurt Tucholsky vergleichen (so wenig ihre Arbeiten im Einzelnen vergleichbar sind). Jedem, der (medien)politisch denkt, ist Jebsens Bedeutung klar; besonders seinen zahlreichen Feinden. Ihr buchstäblich versteinerter Hass wiegt mehr als jede denkbare Auszeichnung.

Tatsächliche oder vermeintliche Wortführer der Linken mögen (von Ausnahmen abgesehen) Ken Jebsen nicht. Mittlerweile ist das nicht mehr ein Maß, welches an K. J. anzulegen ist, sondern im Gegenteil eher eine Art Lackmustest für Überlebenschancen oder überhaupt Daseinsberechtigung dieser Linken. (Hallo „junge Koschmieder-Welt“!) Ich spreche von ihren Überlebenschancen, ihrer Daseinsberechtigung als LINKE. Dass sie als EHEMALIGE Linke überleben können, gar nicht unbequem, steht außer Frage.

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Ursprünglich sollte nicht „Freigeister“ in der Überschrift meines Postings stehen, sondern „Freidenker“. Gern hätte ich damit manche meiner etwas bräsigen Freidenker-Kumpels ein wenig geneckt. Doch die begriffliche Unterscheidung ist tatsächlich eine inhaltliche und sollte nicht unter den Tisch fallen.

Hack und Jebsen, soweit ich das einschätzen kann, stehen nicht im Rahmen einer klar bestimmten Denkschule, einer philosophisch-weltanschaulich-gesellschaftlichen Theorie und Praxis, wie das etwa für die organisierten Freidenker des DFV mit der Aufklärung, den „historischen Erfahrungen und Lehren der gesamten Fortschritts- und Freiheitsbewegung“, ausdrücklich unter Einschluss der „Kämpfe der Arbeiterbewegung für die Verbesserung ihrer Lage und für eine sozialistische Gesellschaftsordnung“ (vergl. „Berliner Erklärung“) gegeben ist. Ohne sich als Propagandaorganisation zu verstehen, stützen sich die Freidenker auf den Dialektischen und Historischen Materialismus und den Wissenschaftlichen Sozialismus.

Jebsen und Hack dagegen verfügen nicht, zumindest nicht systematisch und in vollem Umfang, über die gesicherten Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen, die die genannten Quellen hergeben. Damit unterliegen sie andererseits nicht oder zumindest in geringerem Maße den Deformationen, Erstarrungen und Irrwegen aus denselben Quellen, all dem Ballast aus realsozialistischen Jahrzehnten, den hinter sich zu lassen den traditionellen Linken schwerfällt.

Warum dürfen beide mit vollem Recht „Freigeister“ genannt werden? Weil ihr Ausgangs- und Fundamentalpunkt der MENSCH ist.

In der unbedingten Orientierung auf den Menschen in seiner Würde als Schöpfer von Emanzipation und Fortschritt – eingebettet in das über ihn hinausreichende Lebens- (und unbelebte) Ganze – sind sich Jebsen wie Hack, die Freidenker wie alle Humanisten, Müntzer wie Descartes, Marx wie Lenin völlig einig.

So ist freier Geist!

Diese Orientierung auf den Menschen (auf das „überall anzutreffende Gute“, wie Hack es mit heute unüblichen „naiven“ Worten ausdrückt) HEUTE mit größter Entschiedenheit zu erklären und DIREKT und PRAKTISCH zu vertreten – das macht die außerordentlich WIRKENDE HUMANISTISCHE POTENZ dieser beiden Persönlichkeiten aus.

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Ist es berechtigt, beide, trotz der formulierten Einschränkungen als Aufklärer zu bezeichnen? Tatsächlich zeichneten sich die bürgerlichen Aufklärer des 17. und 18. Jahrhunderts, genauso wie die marxistisch-leninistischen des 19. und 20. Jahrhunderts durch die Formulierung mehr oder weniger systematischer Programme aus. Sie hatten philosophische Erkenntnisse und historischen Lehren zu verkünden. Nicht wenige waren Universalgelehrte. Zumal der Marxismus-Leninismus strebte an, das gesamte geistige Gut der Menschheit in sich aufzunehmen und aufzuheben.

Von einem derartig radikalen und konkreten geistigen Zugriff auf alle relevanten Epochen der Menschheit scheinen mir Jebsen oder Hack weit entfernt zu sein. Dahingestellt, ob er in heutiger Zeit überhaupt möglich wäre, scheinen Jebsen wie Hack ihn gar nicht anzustreben. Ich verhehle nicht, dass ich deshalb all ihre Anregungen und Anstrengungen bei aller Sympathie mit einem gewissen Bangen, manchmal mit leisen Zweifeln verfolge. „Wie stabil wird ihr Vorwärtsdenken und Vorwärtsstreben sein, wenn sie erst einmal direkt mit der Macht zusammenstoßen und die Frage „Wer? Wen?“ praktisch beantwortet werden muss?“ Klassenkampf, Revolution und Konterrevolution sind Phänomene der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, auch wenn das dem Zeitgeist über die Hutschnur geht.

(Kleiner Exkurs zu den eben erwähnten „alten“ Begriffen: An ihnen auf das Entschiedenste festzuhalten, bedeutet natürlich keineswegs die Behauptung, sie wären in jeder Hinsicht überzeitlich fixiert und würden in immergleichen Formen in die Welt treten. Sowenig die Oktoberrevolution von 1917 den Deutschen Bauernkrieg von 1525 wiederholte, so wenig (oder noch weniger) wird die soziale Revolution der Zukunft der Oktoberrevolution und der ihr folgenden Konterrevolution gleichen. Das heutige Reden von der „Unmöglichkeit der Revolution für lange Zeit“ ist unbewusst in der Vorstellung einer Revolution wie 1905 oder 1917 gefangen. Die Revolution der Zukunft wird von einem unvergleichlich höheren Zersetzungsgrad des herrschenden Systems ausgehen (und ausgehen müssen) und von einer massiven geistigen und materiellen Existenz der neuen revolutionären Verhältnisse innerhalb der alten vorrevolutionären.)

Doch mir scheint Aufklärung, zumal heute, ist mehr als sich in die angedeuteten theoretischen Tiefen zu versenken bzw. stets mit ihnen zu korrespondieren. Das gesellschaftliche Leben wälzt sich seit etwas mehr als zwei Jahrzehnten auf der Grundlage von Entwicklungssprüngen vieler Wissenschaften und der Technik in seiner gesamten geistig-praktischen Existenzweise grundsätzlich um. Es vermindert nicht seine Wesenszüge als Ausbeutergesellschaft und politische Diktatur, ganz im Gegenteil! aber es bringt mit schier unfassbarem Tempo und schier ungreifbarer Reichweite elementar/spontan Elemente der menschlichen Emanzipation hervor. Begriffe, die hier mitgedacht werden müssen, sind: IT/Big Data, Genetik, Nanotechnologie, Robotik, Neurologie. Die menschliche Praxis in ihrer Materialität ist heute in schier unfassbarer Weise von Wissenschaftlichkeit und Geistigkeit durchdrungen, ein Prozess, der sich weiter beschleunigt und erweitert. An diesem Prozess (besser: diesen komplexen Prozessen) sind Jebsen und Hack im besten Sinne „dran“, und sie bemühen sich mit aller Energie, ihn anderen Menschen begreiflich zu machen. Deshalb bezeichne ich sie bewusst und mit Nachdruck als „Aufklärer“. Doch sie sind mehr als das. Sie sind Macher.

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Die Macher – ich komme zum wichtigsten Teil dieses Postings. Warum erst jetzt? Weil ich glaube, dass die ganze Tragweite dieses Machens ohne die Dimensionen der Freigeistigkeit und der Aufklärung nicht erkennbar wird.

Über Ken Jebsen als Macher zu reden, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Jetzt also nichts davon. Es soll hier ausschließlich um „HUMAN CONNECTION“ gehen, das Projekt, das Dennis Hack MACHT. 

Ich wurde damit erstmals beim ptm-Festival konfrontiert, und ein Funke hat gezündet (Dank Jürgen Hackbarth!). Seitdem lerne ich es schrittweise immer besser kennen, und meine frühe Überzeugung festigt sich, dass hier etwas mit dem Potential zum Grandiosen beginnt.

Bildlich gesprochen (und etwas euphorisch, wie ich zugebe) geht es darum, auf dem Feld, das bisher der Aasgeier Fatzebuck uneingeschränkt beherrscht, Tauben und Kraniche und Nachtigallen anzusiedeln und ihnen einen Lebensraum nach Herzenslust zu sichern.

„HUMAN CONNECTION“ soll ein Soziales und Wissens- und Kommunikations- und  Aktionsnetzwerk werden, das Niemandem und damit allen seinen Teilnehmern gehört, das öffentlich und frei ist und dynamisch, weil es von seinen Teilnehmern ihren Bedürfnissen entsprechend tatkräftig entwickelt wird. Es soll kostenlos sein und nicht privatisierbar, wie die Luft und die Sonne.

„HUMAN CONNECTION“ ist die prinzipiell unbeschränkt gedachte, praktisch-organisatorische innere Struktur einer sich befreienden Gesellschaft. „Innere Struktur“ im Sinne eines wirklichen (wirkenden) Skelett-, Nerven- und Muskelsystems des Sozialen.  „Praktisch-organisatorisch“ im ganz orthodox-marxistischen Sinne: Hier wird eine Verschmelzung von Materiell-Gegenständlichem und Ideellem/Geistigen vollzogen in Gestalt eines organisch/harmonisch/dialektisch sich vollziehenden Massenprozesses.

Mir scheint, dass das Potential von „HUMAN CONNECTION“ die Aneignung des Sozialen durch die Menschen zu vermitteln – also nichts anderes als die Aneignung seines eigenen Lebens durch jedes Individuen und also alle Individuen – das dieses Potential enorm ist. „HUMAN CONNECTION“ könnte bei der Erosion kapitalistischer Ausbeutungsverhältnisse eine positive Rolle spielen, vor allem aber dürfte es schwierig für die herrschende Macht sein, es politisch-administrativ zu unterdrücken.

Das sind hochgespannte Einschätzungen. Worauf gründen sie? Wie soll „HUMAN CONNECTION“ konkret funktionieren?

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Fundstück – 17.7.2017 – Pandas

„Insgesamt gründet die neue US-Außenpolitik also auf Washingtons Bereitschaft, politische Forderungen leicht aufzugeben, dafür jedoch umso härter auf Handels- und Wirtschaftsinteressen zu pochen. Innerhalb dieser Strategie richtet sich der erste Stoß gegen China und Deutschland – Russlands potentielle Partner.“

(Quelle)

Die Wunschvariante von Frau Merkel (ihre „Staatsräson“) heißt Globalisierer-Mafia. Merkel wäre aber nicht Merkel ohne die hervorragende Fähigkeit, der Räson von gestern (wenn es denn sein muss) einen derben Tritt zu verpassen (oho, prompt).

zwei Pandas

ein Panda

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Konzertina II

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Wirklich altes Fundstück – heute, 13.7.2017, aufgewärmt – Kotka, das Katerchen

HIER in deutscher Übersetzung

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Fundstück – 13.7.2017 – alte Karte

Die Karte ist wahrlich nicht neu. Doch hier (triangolum 00.03) wird sie mit recht plausiblen Überlegungen in Erinnerung gerufen.

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Ein paar kurze Gedanken zum Linke-Debakel des Namens „G20-Protest“

G20 hat Erfreuliches gebracht. Putin und Trump, zwei der drei wichtigsten Staatsmänner der Welt, haben sich direkt getroffen und intensiven direkten Austausch begonnen, viel intensiver und offenbar konstruktiver als erwartet. Dafür hat sich G20 gelohnt.

Doch mein Thema soll ja das linke Debakel sein. Es ist wahrlich atemberaubend. Zwar könnte daraus auch atemberaubend gelernt werden… Aber Linke und lernen?

  • Die Bürgerkriegstruppe A des Systems, der viele Namen verpasst werden (z. B. „Schwarzer Block“, „Autonome“, „Antifa“, „militante Linke“, „Linksfaschisten“ oder auch „testosterongesteuerte Jungmänner“) durfte sich tagelang ungestört ausagieren. Mir ist keine radikale Einschätzung von Seiten der Linken dieser Bürgerkriegstruppe A des Systems bekannt. (Das Wissen um „Gladio“ verdrängt man bzw. belässt es im Schmuddelimage „Verschwörungstheorie“.) (Immer wieder einzuräumen, dass es im „Schwarzen Block“ wohl auch paar irre Linke gibt, ist zwar nicht verkehrt aber langweilig.)
  • Die Bürgerkriegstruppe B des Systems, die nur einen Namen hat – Polizei – der man aber gern die Bezeichnung „Bullenschweine“ verpasst, durfte sich tagelang ungestört ausagieren. Das war die totale WIN-WIN-Situation für die Bürgerkriegspartei. (Man trainiert seit langem in Israel und hat für den Hausgebrauch Schnöggersburg aufwendig gebaut und in Betrieb.) Wieso ist der (vorhersehbare) Einsatz der Polizei ein Debakel für die Linken? Weil die Linke leugnet, dass „die Politik“, also die herrschende Staatsmacht, im Bedarfsfall immer eine Bürgerkriegsstaatsmacht ist. Die Linke leugnet das, und weil sie gleichzeitig damit kokettiert („junge Welt“, „Rotfuchs“) kann ich das einfach nur „widerwärtig“ nennen.

* Politisch könnte es eigentlich völlig uninteressant sein, wenn Bürgerkriegstruppe A und Bürgerkriegstruppe B ihre Bürgerkriegtrainings abziehen. Sie aber brauchen unbedingt einen Resonanzraum damit das Ganze zum politischen Großereignis wird, auf das dann „die Politik“ reagieren muss („im Interesse der Bürger“, „des Schutzes des Eigentums“, „der Sicherheit für Leib und Leben“ usw).

  • Diesen Resonanzraum bot der vieltausendfache Protest gegen den G20-Gipfel. Sich zu diesem wirren, politisch dumpfen, illusionären, jeder KONKRETEN politischen Analyse feindlichen Protest entschlossen zu haben, ist das allergrößte Debakel derer, die sich für Linke oder „wehrhafte Demokraten“ oder „Zivilgesellschaft“ halten. Die albernsten „Argumente“ mussten herhalten („illegitimer Gipfel“, „nur die UNO darf“, „Kriegstreiber Putin und Trump“ usw). Jean Ziegler verstieg sich in dieser Weise (ab 1’30“), und natürlich durfte Historiker Reiner Braun nicht fehlen (pikanterweise auf „rtdeutsch“), um den Schwachsinn abzusondern, der „G20-Gipfel ist illegitim, weil er Länder zusammenbringt, die keine gemeinsame Position haben“.

  • Die G20-Protestler delegitimieren sich damit selbst, dass sie penetrant Diejenigen, die für den Krieg gegen Syrien verantwortlich sind mit Denjenigen auf eine Stufe stellen, die hoffentlich bald diesen Krieg beenden werden und zwar durch ihre militärische, politische, wirtschaftliche und humanitäre Hilfe. Diese G20-Protestler verkünden Äquidistanz zwischen den Kräften der Globalisierer-Mafia, die für die NWO stehen und den Kräften der multipolaren Welt, für die das Stichwort „Kooperation für die Neue Seidenstraße“ stehen mag.
  • Die G20-Protest-Aktivisten, in ihrer Überzahl sicher gutwillige Schafe, kritisieren nun vielfältig die Exzesse der Bürgerkriegsshow, pochen auf den Rechtsstaat und sind verärgert über die „schweigende Mehrheit“ der „Law and Order“-Bürger (Lämmer zweiter Ordnung), die sich nun ein gerechtes oder auch hartes Durchgreifen wünschen. Herrlich für die Herrschaftsstrategen – eine weitere Spaltungslinie wurde aktiviert.
  • Keine Linke reflektiert das G20-Ereignis als Event/Mobilisierung (vielleicht zugleich Drohung) der Globalisierer-Mafia, für die Namen wie Clinton, McCain und Soros stellvertretend genannt seien. Freilich zweifle ich, dass es ein Zeichen von Stärke ist, wenn diese Mafia nun von ihren US-amerikanischen Anti-Trump-Pink-Protesten nach Hamburg gewandert ist. Insbesondere Stellungnahmen von Vertretern der Linkspartei (hier eine Auswahl, einschließlich „Ikone“ Wagenknecht) sind desaströs. Warum nehmen sie so Stellung? Sind sie nur korrupt oder doch auch beschränkt? Die erneute Demaskierung von Linkspartei-Führerinnen und -Führern gehört wohl zum Guten an dem ganzen Desaster.
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Fundstück – 12.7.2017 – „Ohrfeigen“

So, wie sich die Katar-Krise bislang entwickelt hat, sieht es so aus, dass das immer mehr in Richtung Regime Change in Saudi Arabien – oder gar der Zerschlagung des Staates – läuft.

(Quelle)

Und wenn wir schon einmal beim Finden auf der PB-Seite sind, dann vielleicht auch diese (etwas kryptische) Diskussion etwa ab hier beachten.

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Ein kurzfristiger Termin in Berlin!

Die Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg teilen mit:

Angesichts der Durchreise eines der Opfer des Massakers von Gorlowka, Donezker Gebiet in der Ostukraine – Anja Tuw- durch Deutschland zum Gerichtshof in Strassburg, welche durch die Beschießung ihrer Stadt Haus, Mann und Tochter verlor und selbst verwundet wurde, will sie die Menschen in Deutschland über die Verbrechen der ukrainischen Soldaten im Auftrage der ukrainischen Regierung unter Poroschenko am eigenen Volk aufklären.

Wir werden am Mittwoch, den 12.7. von 14.30-16.30 Uhr am Brandenburger Tor, Pariser Platz, eine Protestkundgebung mit ihr durchführen.

Am Donnerstag, 17.00 Uhr, Franz Mehring Platz 1, Zimmer 323 wird sie im ND-Gebäude in Berlin über ihr Schicksal sprechen und Bilder von ihr und ihrer beschossenen Stadt zeigen.

Bitte kommt recht zahlreich !!

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