Die Preisverleihung wird sicherlich stattfinden, trotz der Verhinderungsbemühungen der Linken (die ihrer Mossad-Fraktion folgt?).

Ob das Event in Berlin stattfinden wird, ist mir derzeit unbekannt.

 

Ich möchte die mehreren tausend Unterzeichner des Aufrufs „Abrüsten“ und insbesondere die Erstunterzeichner darauf aufmerksam machen, dass Ken Jebsen sich in seiner gesamten Arbeit für Frieden und Abrüstung einsetzt, für Konfliktprävention und Solidarität.

Dies bedenkend frage ich:

Möchten Sie nicht aktiv werden dafür, dass gegenüber Ken Jebsen abgerüstet wird?


*****      *****      *****

Wolfgang Gehrke, einer der Erstunterzeichner des Aufrufs zum Abrüsten, hat wohl kaum meinen Appell gelesen. Eher hatten da wohl zwei Schlauköpfe denselben Gedanken. Jedenfalls steht auf seiner Webseite mit Datum 17.11. ein eindeutiges Statement unter der Überschrift:

BITTE HELFT, ZENSUR ZURÜCKZUWEISEN

EMPÖRT EUCH!

Verfasser sind Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke, Christiane Reymann.

Recht so, dass sich der Erste von rund 90 Erstunterzeichnern gemeldet hat!

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Wegen „Volkstrauertag“ und weil Wolfgang Borchert vor 70 Jahren starb

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Für eine aktive Friedensbewegung, für die Solidarität der Friedensbewegten!

Der Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“ richtet sich gegen die Absicht der Bundesregierung, die Rüstungsausgaben zu verdoppeln und möchte die Einsicht überall in unserer Gesellschaft verbreiten, dass ein neuer Kalten Krieg abgewendet werden muss.

Nach knapp zwei Wochen haben den Aufruf knapp zehntausend Menschen unterschrieben – ein Anfang. Doch bis Massen friedliebender Menschen informiert und mobilisiert sind – über einen allgemeinen Appell hinaus – ist noch viel zu tun.

Ein großes Hemmnis bei diesen Bemühungen sind die wiederholten Anstrengungen selbsternannter Wächter über Friedensbewegung und Demokratie, zu spalten und hervorragende Aktive auszugrenzen. Solche Angriffe treffen regelmäßig Ken Jebsen und Menschen, die mit ihm Kontakt haben.

Der Versuch des Berliner Kultursenators Lederer (Linkspartei). die Verleihung des Kölner Karlspreises an Jebsen am 14. Dezember 2017 im Berliner Kino Babylon zu verhindern, ist nicht nur schlechthin ein Zensur- und Manipulationsversuch, sondern zugleich ein Angriff auf die Friedenspartei. Die am 14.12. geplanten Auftritte von Matthias Bröckers, Daniele Ganser, Evelyn Hecht-Galinski und Klaus Hartmann sollen verhindert werden.

Ich rufe alle Unterzeichner des Abrüstungsappells dazu auf, gegen diesen Angriff aktiv zu werden. An die 91 Erstunterzeichner werde ich mich direkt wenden und sie um ihre öffentliche Stellungnahme bitten.

Die große Veranstaltung am 14. Dezember 2017 im Kino Babylon für Frieden, Abrüstung und kämpferische Demokratie muss stattfinden!

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Neues vom Aufruf

Sigmar Gabriel ist auch dabei. Merkel fehlt noch. Witzbold Putin hat schon.

Dieses ist der Wortlaut:

abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für  Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

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Fundstück – 17.11.2017 – Eliza Lee

Let The Bulgine Run!

„Eliza Lee“ ist ein Capstan Shanty.

Hier noch einmal ruhig und bescheiden aber mit Liebe zur Sache:

Und wer das ganze möglichst poppig will, bitte sehr:

Übrigens feiert die shanty-crew X-berg am 2.12. im historischen Hafen Berlin ihr Zehnjähriges. Nein, Eliza Lee haben wir noch nicht im Programm.

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Antibolschewismus. Nichtbolschewismus. „Neubolschewismus“.

In diesen Tagen wird viel der hundertjährigen Revolution gedacht. Oft wird sie „Russische Revolution“ genannt, oft „Oktoberrevolution“, kaum noch „Große Sozialistische Oktoberrevolution“. Unklar ist, ob die Nichtverwendung des letztgenannten Begriffs, vertiefter Forschung oder landläufigem Opportunismus geschuldet ist.

Das Gedenkgeschehen zeigt einige interessante Tendenzen. Wenn ich jetzt manche benenne, so spreche ich nur von meinem begrenzten Eindrücken und kann keine umfassende Analyse geben.

I

Antibolschewismus, Antikommunismus haben im offiziösen Gedenken ihren unverrückten zentralen Platz. (Ich spare mir Nachweise.) 25 Jahre nach dem Untergang des Realsozialismus mag das verwundern. Ich nehme es als Anzeichen der nach wie vor gegebenen Virulenz des Bolschewismus/Kommunismus. Gewiss sind diese Lehren keine unmittelbare Drohung aber sie scheinen doch so gewichtig zu sein, dass sie unentwegt präventiv bekämpft werden müssen.

Eine Spielart des Antikommunismus, die unsereins in den Zeiten des Kaltern Krieges mit besonderem Bedauern zur Kenntnis genommen hat, war der, der von Kampfgefährten aus dem Westen, Bundesgenossen zum Ausdruck gebracht wurde. Erstaunlicherweise ist mir dieses Phänomen in diesen Tagen wieder begegnet:

Ausgerechnet auf Ken Jebsens Portal hat der Finanzaufklärer Ernst Wolff eine „Tagesdosis Russische Revolution“ verabreicht, die von Unkenntnis, Verzerrungen und böswilligen Unterstellungen nur so strotzte. Zwei Tage später kamen im selben Format Susan Bonath und Alexander Kalex mit einer korrigierenden Darstellung zu Wort.

Auch im jüngsten Vortrag des verdienstvollen Aufklärers Rainer Mausfeld findet sich ein Seitenhieb gegen den Bolschewismus (Minute 54 bis 55), der zumindest von mangelnder Differenzierung zeugt. Dass zwischen Bolschewismus/Leninismus und Stalinismus Welten liegen, hat Prof Mausfeld offenbar nicht bemerkt.

II

Freilich teilt er diese begriffliche Unschärfe mit der Gruppe derer, die es weit von sich weisen, „weder links, noch rechts“ zu sein, sondern sich zu den entschiedensten unbeugsamen Linken rechnen. Das ist die Gruppe, die mein Freund Wolfram mit freundlichem Spott als „Ziegenhals-Fraktion“ bezeichnet. Natürlich gibt es bei ihnen keinen Antibolschewismus, eher etwas, das ich als Nichtbolschewismus bezeichnen möchte. Sie setzen unbedenklich und mit steigendem Nachdruck Stalinismus mit Bolschewismus gleich. Dass Stalin und Clique den „Altbolschewismus“, den Bolschewismus Lenins ausgerottet haben, wird ignoriert oder sogar bestritten. Stalinismus ist, in der Form vorgetäuschter Bewahrung und Realisierung, die Liquidation des Bolschewismus.

In den mir bekannten Gedenkveranstaltungen dieser Szene – DKP, KPD, Rotfuchs, Freidenker, GRH und Andere – hatte eine Melange aus Stalinbewunderung (Michael Kubi), Stalinrelativierung und Stalinismusbeschönigung einen festen Platz; bei gleichzeitigem Fehlen jeder qualifizierten Stalinismuskritik. Auf eine gründliche Würdigung Lenins, die durchaus eine historisch-kritische zu sein hat, wurde weitgehend verzichtet.

Vom Nichtbolschewismus im hier erläuterten Sinne war auch die Gedenkveranstaltung der RLS gekennzeichnet. Von „Transformationslinken“ hatte ich nichts anderes erwartet. Jedoch halte ich den Veranstaltern zu gute, dass in der zweitägigen Konferenz sehr unterschiedliche Standpunkte geäußert wurden, dass überwiegend solide wissenschaftlich argumentiert wurde und somit über weite Strecken eine „kulturvolle Debatte“ stattfand. Beiträge, wie der von Marcel van der Linden (Amsterdam): „Rückblick auf den realen Sozialismus im 20. Jahrhundert“ und Christoph Jünke (Bochum): „Die Geburt des sozialistischen Humanismus aus dem Geiste des Antistalinismus“ aber selbst die Ausführungen von Michael Brie zum Umgang mit dem Erbe Lenins waren faktenreich, logisch stringent und vermittelten weiterführende Ideen.

III

Den Begriff „Neubolschewmus“ oben habe ich in Anführungszeichen gesetzt. Er ist nicht ganz ernst gemeint. Eine Wiederkehr des Bolschewismus, eine Wiederkehr von Lenins Partei wird es nicht geben. Horst Schützler, der einen informativen Überblick über den gegenwärtigen Umgang in Russland mit der Oktoberrevolution gegeben hat, verweist darauf, dass nur (oder doch) 14% der Teilnehmer einer repräsentativen Befragung eine Neuauflage der Oktoberrevolution wünschen.

Was nach meiner Übersicht bisher KEINE der Gedenkveranstaltungen geleistet hat, ist, erstens: den „Glutkern dieser Revolution“ aufzudecken. Er besteht im Wechselspiel der Massen, die die Revolution brauchten mit den bolschewistischen Führern, exemplarisch und unersetzbar Lenin. Und zweitens: im „Herausoperieren“ dessen, was uns heute etwas lehren kann und im Ableiten heutiger Handlungsschritte.

Den Mangel benennen, heißt eine Aufgabe zu stellen. Für mich ist die natürlich viel zu groß. Aber einige Überlegungen werde ich formulieren.

 

Und Nachtrag:

Offenbar lohnt sich ein Besuch der Ausstellung des DHM zur Oktoberrevolution. Hier ein Bericht.

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Fundstück – 16.11.2017 – abrüsten

kann man unterschreiben. hier. schadet nichts. nützt nichts.

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Fundstück – 15.11.2017 – Speerspitze Lederer

Lederer ist ein Berliner Politiker der Linkspartei. Er gehört zu den namhaften zionistisch-transatlantischen Einflussagenten in dieser Querschnitt-Organisation. Als Berliner Kultursenator hat er jetzt die Absetzung der geplanten Preisverleihung an den hervorragenden Journalisten Ken Jebsen erzwungen. Die „taz“ berichtete erfreut. (Die „junge Welt“ wird sich anschließen.)

O-Ton taz:

„Laut Ankündigung sollte Jebsen „für seinen aufklärerischen, unabhängigen, facettenreichen, urdemokratischen Journalismus“ ausgezeichnet werden. …

Trotz linker Rhetorik bedient man damit vor allem ein rechtes bis antisemitisches Publikum.“

Siehe auch hier.

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