Feministinnenparade! – mit Nachtrag!

Frau Merkel erklärte, dass sie sich nicht mit dem Titel „Feministin“ schmücken möchte, weil sie diesen „gar nicht habe“. Aber sie will noch einmal drüber nachdenken.

War Merkel die einzige Nichtfeministin beim W20-Frauengipfel?

(Was ist ein Frauengipfel?)

Bedeutet „Feministin“ etwas Bestimmtes? Und wenn ja, was?

(Quelle)

—————————————- Nachtrag 27.4.

DER Da, übrigens, wird jetzt zum Ehren-Feministen ernannt. Das Web, rauf und runter, tobt. Was ist das für eine Menschenverarsche!

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In der Wirrnis der Zeit…

… schreibt Thierry Meyssan einen ganz  und gar erhellenden oder hellsichtigen kleinen Artikel.

Heute – 27.4. – einige Bemerkungen dazu:

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„Wir erleben eine historische Wende in Frankreich, in der das ehemalige politische Spektrum auseinander fliegt und wo eine neue Kluft auftaucht.“ – Bereits der erste Satz ordnet das Geschehen in die Perspektive des Epochenbruchs ein. ALLES – davon bin ich überzeugt – muss heute in diese Perspektive eingeordnet werden. Doch wie? Bei Analitik findet sich gerade ein schockierendes Beispiel, wie ein Hardcore-Zionist den Epochenbruch versteht (bzw. glauben machen will, wie er zu verstehen sei).

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„die Franzosen … klammern sich an rote Linien, die nicht mehr existieren.“ – Wir alle, das allgemeine (Un)-Bewusstsein (und in besonderem Maße das Denken der „Linken“, das weitgehend ein unlebendiges ist) klammert sich an Strukturlinien, die nicht mehr gültig sind. Worin die NEUEN Strukturlinien bestehen, wer wie darüber bestimmen sollte und welche Risiken das Klammern an die alten mit sich bringt – das ist weitgehend unklar.

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„auf der einen Seite, die ganze herrschende Klasse, praktisch ohne Ausnahme, auf der anderen, eine aus von überall zusammengelaufenen Leuten bestehende Partei, überwiegend Proletarier, deren zwei Drittel von rechts kommen und ein Drittel von links.“ – Das ist ein vorurteilsfreier Blick auf die tiefgreifende Klassenspaltung: Die herrschende Klasse vereint („praktisch ohne Ausnahme“), die Klasse der Ausgebeuteten und Unterdrückten („überwiegend Proletarier“) in ihrer ganzen realen Hässlichkeit („zusammengelaufene(n) Leute(en)“, „zwei Drittel von rechts… ein Drittel von links“).

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„Nun, ob es unseren Vorurteilen entspricht oder nicht, ist die Einstimmigkeit der Geld-Mächte aber das grundlegende Merkmal der faschistischen Parteien.“ – Ein markanter Satz, den ich – ich gebe es zu – noch nicht ganz verstehe/teile. Ich muss ihn für mich noch weiter prüfen.

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„Diese Einstimmigkeit des Großkapitals ist immer von einer Einheit der Nation begleitet, die die Unterschiede verwischt.“ – Ein goldener Satz, wem fällt da nicht der berühmte Spruch von Willem zwo ein. Die Verzwicktheit in der heutigen (Soros-)Wirklichkeit besteht darin (Meyssan erinnert an zwei Beispiele), dass die wesentlichen Unterschiede (genauer: die tiefen Klassengegensätze) durch das „In den Himmel heben“ ALLER, auch der nebensächlichsten Unterschiede verwischt und im Bewusstsein ausgelöscht werden.

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„…dass der Front National von heute absolut nichts mit diesen Leuten gemein hat“ – Diese Einschätzung nehme ich entgegen, ohne sie selbst geprüft zu haben. Bemerkenswert ist jedenfalls die Bereitschaft Meyssans, nicht an alten Kategorisierungen zu kleben, sondern die Einschätzungen des Tages, hier bezogen auf FN, an die Veränderungen des Lebens anzupassen. (Das hat Lenin IMMER so gemacht.) Beiläufig verweist M. auch noch auf Fragwürdigkeiten der alten Einschätzungen, etwa wenn er den „Leutnant Jean-Marie Le Pen“ zum „schrecklichen Innenminister(s) François Mitterrand“ in Beziehung setzt.

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„Niemand erinnert sich, dass 1940 ein faschistischer Minister, General Charles De Gaulle, den „Waffenstillstand der Schande“ mit Nazi-Deutschland verweigerte.“ – Diese und die weiteren Passagen über de Gaulle sind für mich (Für wen nicht?) beste und dringend notwendige Nachhilfe in Geschichtswissen.

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„Europäische Union… eine supranationale Organisation, die auf dem Nazi-Modell von der „neuen europäischen Ordnung“ beruht, gegen die Sowjetunion und heute gegen Russland“ – Auch hier bringt M. Fakten, die ich selbst nicht detailliert genug kenne, doch „mir schwant“, dass er genau richtig liegt.

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„Ebenso wie im Jahr 1939, als nur wenige Kommunisten den Anweisungen ihrer Partei trotzten um den Widerstand aufzunehmen, sind heute nur wenige Anhänger von Jean-Luc Mélenchon bereit, diesen Schritt zu wagen. Aber nach dem Nazi-Angriff auf die Sowjetunion, unterstützte dann die ganze kommunistische Partei De Gaulle und bildete die Mehrheit des Widerstandes. Es besteht kein Zweifel, dass in den nächsten Jahren Mélenchon an Seiten von Le Pen kämpfen wird.“ – Ein Bezug auf Stalin, nicht als Teil akademisch-linken Streits, sondern aus unserer politischen Praxis heraus. Eine weitere Bestätigung für mich, dass es ein Knotenpunkt ist, dass wir aus „Stalins langem Schatten“ heraustreten und endlich wieder bei Lenin (und Marx, Engels heute sind ohne Lenin nicht zu haben) ankommen.

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„Emmanuel Macron wird nie die Leute verstehen, die sich gegen die Herrscher ihrer Heimat auflehnen“ – Ja, die Kommunisten müssen kapieren, dass sie mit äußerster Entschiedenheit „gegen die Herrscher ihrer Heimat“ aufstehen müssen. Kommunisten machen das, anders als Rechte, indem sie als Patrioten zugleich Internationalisten sind.

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Ist der Mensch mehr als nur eine Möglichkeit?

In den Zeiten als ich noch ein unerschütterlicher Optimist war, hätte ich diese Frage gar nicht zugelassen. Später hat mir Benjamins berühmtes Bild vom Engel der Geschichte verboten, die Geschichte naiv optimistisch zu betrachten.

Nie habe ich vergessen, dass Menschen Wunderbares schaffen können. „… Bachs Fugen und Kantaten! Du zartes Himmelsblau, von Grünewald gemalt!“ Doch ebenso oft erweist sich „der Mensch dem Menschen als Wolf“ und oftmals als Schlimmeres.

Die menschliche Wirklichkeit ist zerrissen von allzu tiefen (in Wahrheit: unerträglichen) Widersprüchen. Doch vielleicht können die Menschen ja doch zu dem neuen, erträumten Geschlecht werden – wenn sie sich von dem Joch der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen frei gemacht haben. Ich halte an dieser Möglichkeit fest. Doch es gibt alltägliche Tatsachen, wie die in der folgenden Grafik dargestellten (in der freilich Israel fehlt, Indien und Pakistan auch), die arge Zweifel wecken müssen.

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Verträgt sich die Herausbildung einer Multipolaren Welt mit der ideologischen Hegemonie einer Supermacht?

Aufmerksame Analysten – gewiss nicht der Mainstream – behaupten (Beispiele hier, hierhier oder hier), dass sich gegenwärtig eine Multipolare Welt herausbilde, ja, dass dieser Prozess bereits ein gutes Stück vorangekommen sei und weiter rasant voranschreite. Sie nehmen wahr, dass der König abgedankt habe und allenfalls noch Rückzugsgefechte zur Gesichtswahrung führe.

Weil ich wünsche, dass sie recht haben, lese ich das gern und schätze ihre Argumente. Trotzdem bleibe ich kritisch oder sogar skeptisch. (Das hat vielleicht seine tiefsten Grund darin, dass meine Maßstäbe vom größten emanzipatorischen Schritt der Menschheit, der Sozialistischen Revolution in Russland 1917, abgeleitet sind und bleiben. (Die Überwindung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist und bleibt die Frage aller Fragen.) )

Die Multipolare Welt monopolkapitalistischer Oligarchien mag gegenüber der Weltherrschaft EINER imperialistischen Oligarchie vorerst einige menschliche Werte und Möglichkeiten bewahren, doch solange wir Marx nicht als toten Hund behandeln, werden wir die emanzipatorischen Schranken jeden Kapitals nicht aus den Augen verlieren.

Diese Bedenken mögen in einem Zeitraum von 10, 20 Jahren mehr Gewicht bekommen. Meine Bedenken der Gegenwart sind andere: Könnte der „Rückzug des Königs“ aus einigen materiellen Positionen gekoppelt sein an einen weiteren Ausbau seiner „geistigen“ (in Wahrheit: geistfeindlichen) Hegemonie?  Dass seine Herrschaft auf Basis Industriemacht geschmälert wurde, konnte er durch Dollarmacht mehr als kompensieren. Kann er vielleicht die Schmälerung seiner Dollarmacht kompensieren durch die Macht über den Willen der Lämmer?

Ich beobachte die ungebrochen fortschreitende Amerikanisierung des Denkens der Masse der Menschen und besonders die massive Amerikanisierung (in Form und Inhalt) des kritischen und oppositionellen Denkens (die mit einem galoppierenden Verfall von gesellschaftskritischer Begrifflichkeit einhergeht) mit großer Sorge.

Dass mittlerweile jede zweite politische Kampagne in Deutschland selbstverständlich ihren Ausgangspunkt und ihre Mentoren in den USA hat und sprachlich ungeniert auf amerikanisch daherkommt (Beispiele gefällig?), sollte zum Nachdenken Anlass geben.

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Die Spuren der „Demokratiebringer“ in Syrien!

Die „Demokratiebringer“ werden von den USA und ihren NATO-Partnern gefördert, von den Golfdiktaturen bezahlt, von der Türkei und Israel beschützt, von den Propagandamedien der Imperialisten aller Länder hofiert. Sie reisen an aus dutzenden Ländern, werden nicht zuletzt in den Weiten Asiens rekrutiert. Auch Syrer sind unter ihnen.

Sie werden vernichtet oder zurückgeschlagen von den syrischen Streitkräften und ihren Verbündeten.

Das Bild zeigt, was sie dem syrischen Volk hinterlassen.

Karin Leukefeld berichtet in einer beeindruckenden Reportage auf „Rubikon“ vom ungebrochenen Kampfes-, Friedens- und Aufbauwillen der syrischen Menschen.

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Fünf Voraussetzungen für die Enthüllung von kriminellen Staatsverschwörungen

 von Elias Davidsson

Der Begriff der kriminellen Staatsverschwörungen weist auf strafbare Machenschaften hin, die von den höchsten Instanzen eines Staates im Namen und im mutmaßlichen Interesse des Staates begangen werden. Es handelt sich also nicht um private Straftaten von Machthabern. Es wird immer wieder behauptet – besonders in Bezug auf 9/11 – dass große Staatsverschwörungen auffliegen würden, da sicherlich “jemand ausplaudern wird”. Man würde es sich zwar so wünschen, aber diese Vorstellung ist naiv und unbegründet, wie es hier erklärt wird.

Damit kriminelle staatliche Verschwörungen auffliegen, müssen fünf Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt werden, die höchst selten oder nie vorhanden sind:

1. Die Person muss von einem Staatsverbrechen unmittelbare Kenntnis haben und es belegen können.

2. Die Person muss bereit sein ihre Geheimhaltungspflicht zu verletzen und die unberechenbaren Konsequenzen zu tragen (Entlassung, Gefängnis oder sogar Tod).

3. Die Person muss bereit sein ihre MitarbeiterInnen zu verraten.

4. Die Person muss einen vertrauenswürdigen Journalisten kennen, der sie nicht verraten wird.

5. Ein Chefredakteur muss vorhanden sein, der bereit und in der Lage ist die Information zu publizieren und die persönlichen Konsequenzen zu tragen.

Nur wenige Fälle von solchen Enthüllungen sind bekannt. Enthüller (“whistleblower”) wie Mordechai Vanunu und Edward Snowden mussten ein hohen Preis für ihre mutige Tat bezahlen. Vanunu wurde zu 18 Jahren Haft in Israel verurteilt, davon 11 Jahren in Einzelhaft. Er darf trotzdem nicht mit fremden Journalisten sprechen und das Land verlassen. Snowden musste Asyl in Russland erhalten und kann sich nicht mal in West Europa sicher aufhalten. Wenn Journalisten sich nicht mal trauen in ihren Veröffentlichungen den Verdacht zu erörtern, dass staatliche Instanzen gelegentlich ihre Bürger ermorden – wie z.B. im Fall Buback oder des NSU – wie soll jemand erwarten, dass Geheimnisträger ihre Freiheit oder Leben durch die Enthüllung von Staatsverschwörungen gefährden werden?

Wer so mutig ist, soll bitte die Hand aufheben! Im Fall 9/11 sind die Namen von einigen Menschen bereits bekannt, die Insider-Wissen besaßen und in ungeklärten Umständen starben.

 

Der Freidenker Elias Davidsson war bereits mehrfach Gastautor in diesem Blog, nicht zuletzt mit zwei markanten Beiträgen zum „Berliner Anschlag“.  Gerade in diesen Tagen ging ein neues Gespräch von Ken Jebsen mit Elias Davidsson online.

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Wenn ein journalistischer Rotzlöffel Laura von Wimmersperg anpinkelt, …

ist das zwar nicht witzig aber grotesk. Lachen mag ich trotzdem nicht, denn er – „Robin Avram“, nicht zu verwechseln mit Ms. „Robin Dubin Avram“ – hat sich fleißig ausgebildet, soll heißen: Er pinkelt so gezielt, dass auch der Gutwilligste sich gestört fühlen muss.

Doch der Reihe nach: Eine liebe Freundin schickt mir eine Mail, in deren Betreffzeile das Wort „infam“ steht. Die Mail enthält wenig mehr als die Frage „…hattest du das gelesen?“ und diesen Link.

Kannte ich natürlich nicht. Mir reicht es, dass ich Zwangsgebühren zahlen muss. Den Konsum der „Unabhängigen“, „öffentlich Rechtlichen“ verweigere ich, von Ausnahmen abgesehen, so gut es geht. So war mir der „’schmutzige(r)‘ Artikel, um Ressentiments gegen Friedensaktivisten zu schüren“ (Kommentator 2) entgangen. („Typischer Artikel im Sinne der Querfrontstudie der Otto-Brenner-Stiftung“ – Kommentator 3.)

Worum geht es Herrn Avram in seinem Pamphlet Wie die Neu-Rechte die Friedensbewegung unterwandert“, dem – Zufälle gibt es – ein Bild der Flagge der vermutlich BND-durchsetzten „Stephan-Steins-Friedensbewegung“ vorangestellt ist? Es geht um nicht weniger, als Laura von Wimmersperg zur Kronzeugin der behaupteten Rechtsunterwanderung zu machen.

Es ist schwierig mit dieser Alten. Zwar habe „ihr überaltertes Bündnis“ („wie aus der Zeit gefallen“) kaum Zulauf aber sie, „immer noch da“, ist einfach nicht tot zu kriegen. Sogar „wachen Blick“ muss Robin ihr bescheinigen. Wo er recht hat, hat er recht, und sei es nur mit dieser einen Phrase unter, gefühlt, siebentausend Wörtern. 

Leider, schrullig ist die alte Dame nicht (die schon für den Frieden demonstrierte, als Robin noch ein Hosenscheißerchen war). Sie weiß genau, was sie sagt (Zitate aus dem Artikel):

„Russland ist gefragt worden von Assad, also ganz im Sinne des Völkerrechts voran gegangen.“ Assad sei dabei ein Politiker, der nicht schlimmer und nicht besser sei, als andere Politiker, die im Nahen Osten agieren. Der russische Einsatz trage zudem dazu bei, dass „dieses Land nicht völlig auseinanderfällt“, das Ziel seien freie Wahlen.“

„Wir machen absolut nichts mit, was in Richtung Rassismus geht“.

„Wenn unsere Presse sauber arbeiten würde, dann wäre man auf diese Medien (gemeint ist „rt“ – Opa) nicht so angewiesen“, sagt sie. Und Ken Jebsen? Dem werde in Sachen Antisemtimus vieles angedichtet. Als sie mit ihm gesprochen habe, habe sie den Eindruck gewonnen: Eigentlich ist er ein sehr kluger Kopf, der in den vergangenen Jahren auch viel gelernt habe.“

„Denn wenn die USA und Russland einen Krieg beginnen, wird der auf deutschem Boden ausgetragen werden.“

Wie soll Robin daraus Honig saugen? Dass Laura „betroffen“ schaut und „am Ärmel ihres roten Oberteils“ nestelt, wenn es um den Friedenswinter 2014 geht, ist für einen ems-gestählten Qualitätsjournalisten („aus einem Haar auf ’ner Glatze eine Locke drehen“) vielleicht doch etwas dünn. Wie wär’s denn damit:

„Im Auslegen seid frisch und munter 
Legt ihrs nicht aus, so legt was unter.“

(vom Altmeister, zahm)

Und Robin legt los. An, aus, drüber, drunter. Sie sei doch ein Bündnis eingegangen „mit halbseidenen Organisationen, in denen sich Fremdenfeinde, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker tummeln.“ „Der Ex-rbb-Moderator Ken Jebsen … schwadronierte von der Herrschaft jüdischer Lobbyisten und erklärte, die deutsche Presse sei von der Nato gekauft.“ „Doch bei gemeinsamen Veranstaltungen von klassischer und neurechter Friedensbewegung traten weiterhin Redner auf, die antisemitische Verschwörungstheorien verbreiteten und vor einer Überfremdung warnten.“ „… Giftgaseinsatz Assads gegen die eigene Bevölkerung.“ „russische(n) Annexion der Krim“ „Die Zeiten, für Laura Wimmersperg haben sie sich gar nicht so sehr geändert. Vor der Wende war sie Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei West-Berlin (SEW), die der SED nahestand.“

Liebe Leserin, lieber Leser, genügen diese Beispiele?

Sie verlangen hoffentlich nicht, dass ich dieses Sammelsurium bewusst gestreuter Bösartigkeiten ein weiteres mal (zum eintauseneinten mal) aufdrösele und widerlege. Ich verweise auf die 86 Kommentare, in denen Herr Avram (neben dem Zuspruch einiger Claqueure) ausreichend Nachhilfe erhalten hat bzw. Blamage ernten konnte. (EINE Perle aber eines Avram-Begeisterten möchte ich nicht vorenthalten: „Das diese Frau, die die Partei unterstützt, die so viel Elend über Deutschland gebracht hat, nicht alles versteht, ist nur zu gut verständlich ! Ein Schlag ins Gesicht der tausenden Opfer der SED Diktatur, dass sie sich hier als kommunistischer Friedensengel darstellen will und kann – unglaublich !“)

Uli Gellermann (dem ich herzlich Genesung wünsche) hat es auf den Punkt gebracht: Also zum Mitschreiben und für die Justiz: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) lässt seinen Mitarbeiter Robin Avram lauthals lügen.“ 

Letzte Bemerkung: EIN Markenzeichen der kommenden Edelfeder R. A. könnte es sein, dass neben Falschaussagen, die ihm Kommentatoren nachweisen (und die er beinhart verteidigt), am Ende seiner Arbeiten schon mal Korrekturen angegeben sind. Ein Mann also, der die Größe hat, sich zu korrigieren? Leider betreffen die Korrekturen vergleichsweise nebensächliche Details. Also doch wohl eher jemand, der zwar trefflich hetzt aber schlampig schreibt.

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