„Nach unseren Begriffen ist es die Bewußtheit der Massen, die den Staat stark macht. Er ist dann stark, wenn die Massen alles wissen, über alles urteilen können und alles bewußt tun.“ 

(W. I. Lenin, 8. November 1917)

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Unser Huawei? ;-)

„BERLIN/WASHINGTON/BEIJING(Eigener Bericht) – Die eskalierenden US-Maßnahmen gegen den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei drängen Berlin zur Entscheidung über die künftige Kooperation mit dem Unternehmen. Bisher haben die zuständigen deutschen Stellen für den Aufbau des wichtigen Mobilfunkstandards 5G die Zusammenarbeit mit Huawei im Blick: Der chinesische Konzern gilt als erfahren genug, das deutsche Netz in vergleichsweise kurzer Zeit zuverlässig und zu günstigen Preisen zu errichten. Die deutsche Wirtschaft legt höchsten Wert darauf, um bei der Entwicklung modernster Zukunftstechnologien nicht noch stärker in Rückstand zu geraten. Washington dringt allerdings auf den Ausschluss des chinesischen Konzerns, dem die Trump-Administration Staats- und Geheimdienstnähe vorwirft. Belege liegen laut Auskunft von Experten nicht vor. In der Tat sucht Washington Huawei, den größten Netzwerkausrüster und den zweitgrößten Smartphonehersteller der Welt, schwer zu schädigen, um Chinas Aufstieg zu stoppen. Berlin steht vor der Entscheidung, sich an der Schlacht gegen Huawei im Wirtschaftskrieg gegen Beijing zu beteiligen.“

Weiter hier: „Die Schlacht um Huawei“

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Gelbe Westen in Frankreich. Keine gelben Westen in Deutschland.

Aus einem Rundbrief von Joachim Jahnke:

„Hunderttausende von Franzosen haben Wochenende nach Wochenende die „gilets jaunes“ übergezogen und ihren Protest unter starker Zustimmung der Bevölkerung auf die Straße getragen. Dabei singen sie die Marseillaise, die immer noch geltende martialische Nationalhymne aus revolutionären Zeiten, in der es heißt:

„Auf, Kinder des Vaterlands, der Tag des Ruhmes ist gekommen! Gegen uns Tyrannei. Das blutige Banner ist erhoben.“

Und deren Refrain lautet:

„Zu den Waffen, Bürger, formt eure Truppen. Marschieren wir, marschieren wir!“

Das ist ein ganz anderer Marsch, als ihn Macon mit seiner Bewegung „En Marche“ auslösen wollte. In ihren Sprechchören fordern die „gilets jaunes“ nichts weniger als den Rücktritt des Präsidenten: „Macron démission“. Und anders als in Deutschland wird der Straßenprotest nicht als rechtsradikal verworfen. Nach Brice Teinturier vom Umfrageinstitut Ipsos kann man die Bewegung keiner politischen oder sozialen Kategorie zuschreiben. Rechts- und linksextreme Parteien würden dagegen alt aussehen und unvermeidbar als Verteidiger eines Systems an politischer Repräsentanz, gegen das sich die „gilets jaunes“ wenden.

Auch in Belgien sind die „gilets jaunes“ schon angekommen. Wenn es in Frankreich so weitergeht, wird man sich fragen müssen, was das in Deutschland bedeutet. Kann dann die Politik hier so ungestört weitermachen wie bisher? Die soziale Lage der ärmeren Bevölkerungskreise ist in Deutschland nicht viel anders als in Frankreich, eher noch schlechter.

Die Einkommensunterschiede sind noch größer, und der Anteil derer, die sie für zu groß halten, ist mit 92 % noch größer als in Frankreich mit 84 % (Eurobarometer). Auch ist der Anteil armutsgefährdeter Arbeitnehmer mit 16,1 % nicht unwesentlich höher als in Frankreich mit 13,3 %. Die H4-Absenkung des Arbeitslosengeldes auf nur ein Jahr ist den Franzosen bisher erspart geblieben; selbst Macron traut sich da nicht heran, ebensowenig wie an das gegenüber Deutschland erheblich frühere Renteneintrittsalter von 62 Jahren. Das vom Einkommen her unterste Fünftel der Haushalte hat in Deutschland ein Vermögen von nur 42.000 Euro, während es in Frankreich 79.000 Euro sind (Erfassung durch EZB). Das Bruttorentennivau nach kleinen Arbeitseinkommen liegt in Deutschland daran gemessen bei nur 38,2 % gegenüber Frankreich mit 60,5 %. Und so weiter. Viel Raum in Deutschland also für friedlichen aber öffentlichen Protest!“

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Mrs. Tapirs Begegnungen – In der Sauna

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Frechdachs Analitik

da

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Fundstück – 9.12.2018 – Jasinna: „Die Flüchtlingsmacher“

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Mrs. Tapirs Begegnungen – Liebespaar 2018

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Fundstück – 7.12.2018 – Zahl des Tages: 100

Zahl des Tages: Stimmige 100 Merkmale analysiert die Telekom, wenn Kunden sich in der Service-Hotline mit ihrer Stimme identifizieren. Das Verfahren soll sicherer sein als Passwörter – und das Kramen nach Kundennummern ersparen.
„Wirtschaftswoche“ 51/2018, S. 80 (Paid)

via: Turi2

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