Was ist? Was kommt?

Realitäten:

Die Herrscher der USA hatten und haben ein Ziel – die Weltmacht um jeden Preis. Das haben sie spätestens 1945 mit den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki bewiesen.

Heute droht China eine Macht zu werden, die dieses US-Ziel dauerhaft vereitelt

China und Russland verbündet sind unschlagbar.

Die Zerschlagung Russlands ist für die Herrscher der USA eine zwingende Bedingung, um die Chance zu wahren, sich gegen China zu behaupten.

Die Macht Russlands ist enorm. Gibt es dennoch eine Chance, Russland zu zerschlagen, ohne dass dessen Kernwaffen die USA auslöschen?

Möglichkeit:

Russland in einen Zermürbungskrieg zwingen, der primär konventionell bleibt (höchstens um einige taktische Atomwaffen erweitert), in dem es aber nicht zu umfassenden Schlägen auf die Kernbereiche der USA und Russlands kommt.

Sehen die US-Herrscher einen Weg, diese Möglichkeit zu verwirklichen?
Antwort gibt ihre Politik.

Die USA-Politik besteht bekanntlich darin, für die Ukraine bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen. Das ist heute Praxis; ein Anfang – der aber Russland nicht ruiniert. Erfolg können die USA nur erringen (sagt ihre Propaganda, die sie selbst glauben), wenn sie das gesamte Potential Europas mobilisieren, d. h. als Brennmasse ins Feuer werfen.

Die Herrscher der USA wollen, dass die Europäer auf europäischen Boden für das US-Interesse bis zum letzten Europäer kämpfen.

Das ist ihre Politik, die sie heute mit Hilfe ihrer ukrainischen, polnischen, baltischen, deutschen und aller weiteren Selenskis und Saluschnyjs, Melniks und Baerbocks durchsetzen.

Wacht auf!

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Schluss mit dem NATO-Stellvertreterkrieg in der Ukraine! Bedingungslose Entnazifizierung und Entmilitarisierung des NATO-Stellvertreters Ukraine!

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1488

Ihr wisst Bescheid?

*

O Deutschland, bleiche Mutter!
Wie haben deine Söhne dich zugerichtet
Dass du unter den Völkern sitzest
Ein Gespött oder eine Furcht!

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ABC der Friedens- und Demokratiebewegung (B)

A – Aktionen für Frieden und Demokratie
B – Kontroversen in der Friedens- und Demokratiebewegung
C – Bewusstheit und Organisiertheit im Kampf für Frieden und Demokratie

Zu B – Kontroversen in der Friedens- und Demokratiebewegung

Kontroverse ist nicht gleich Kontroverse.
Krieg und Frieden und Demokratie sind weite Felder voller Widersprüche. Die Menschen, auch die Friedensbewegten, sind unterschiedlich. Nichts ist natürlicher als Vielfalt und auch Gegensätzlichkeit von Sichtweisen und Standpunkten. Aber Annäherung und gegenseitiges Verstehen sind möglich.
Auch heftiger Streit muss die Menschen nicht trennen, und selbst langwierige Fehden zwischen grundsätzlich Gleichgesinnten können der Sache dienen und müssen nicht zu Spaltung und Gegeneinander führen. All das erfordert aber ehrlichen, freien Austausch.

Leider hat Streit oft ein negatives Ergebnis. Positionen prallen aufeinander wie Felsblöcke. Gemeinsamkeiten werden nicht gesucht, sondern bestritten oder gar bewusst ignoriert. Unterstellungen statt Klärung von Sachverhalten. Die eigenen Motive werden verschleiert. So wird Vertrauen aufs Spiel gesetzt, und am Ende gibt es nicht Gemeinsamkeit im Friedenskampf sondern ein Trümmerfeld.

Die wichtige aber im Umfang eigentlich bescheidene Aktion der Friko vom 27.1.2023 am Brandenburger Tor hat sofort eine harsche Reaktion ausgelöst, mehr noch: eine „schärfste Distanzierung“ des Geschäftsführenden Vorstands der Berliner VVN-BdA e. V.. (Wer ist das? Die Webseite des Berliner Vereins schweigt sich aus. Aber wer sucht, wird schließlich fündig und stößt auf Markus Tervooren und Arnold Vinkeles.)

Diese „schärfste Distanzierung“ erfüllt alle Kriterien einer destruktiven, spaltenden, die Friedenskräfte desorientierenden Intervention.
Die Geschäftsführenden bekennen wütend zu sein und sind es offenbar in einem Grad, der sie nicht nur auf jede Spur von Sachlichkeit verzichten, sondern darüber hinaus die einfache Logik missachten lässt.

Wütend sind sie über „einige unserer Mitglieder und andere „Linke““.
Was nun? Bescheinigen hier die Geschäftsführenden einigen VVN-Mitgliedern „Linke“ in Anführungszeichen zu sein, Scheinlinke also?
Und haben wirklich nur „Linke“ auf dieser von der Friko organisierten Veranstaltung demonstriert (abgesehen von den zweifelhaften VVNlern)? Kein Gerechter unter all den Sündern? Zu welch monströser Anmaßung versteigen sich hier die VVN-Geschäftsführenden?
Ist das nur Wutblindheit oder geht es darum, maximal kalt und unversöhnlich zuzuschlagen?

Imposant ist der Katalog all der Kundgebungssünder, die Gschäftsführer Tervooren ausgemacht hat:
– Querdenkern*innen
– ehemalige NPDler*innen
– Vertreter des Compact- Magazins
– Coronaleugner*innen
– Antisemit*innen
– Verschwörungsgläubige
– Anhänger*innen des autoritären Putinregimes.
Fehlen eigentlich nur noch die Schwulenhasser*innen und Menschen, die „Neger“ sagen.

Mir den aufgelisteten sieben Todsünden glaubt Tervooren offenbar, die schräge Überschrift seines Wutergusses ausreichend legitimiert zu haben: „Querfront für den Frieden? Ohne uns! Die Tür nach rechts bleibt zu!“
Einen kleinen Schönheitsfehler hat aber diese phantasievolle Formulierung. Sie bezieht sich zu genau 0,00 („Null“) Prozent auf das, was am Brandenburger Tor 400 bis 500 Menschen zusammenführte. Wer war der „Elefant im Raum“, den Berufsantifaschist Tervooren partout nicht wahrnehmen konnte?

Das war das massive Misstrauen gegen die Bundesregierung, die gerade beschlossen hatte, dem ukrainischen Regime schwere Panzer zur Verfügung zu stellen, einem Regime, das maßgeblich von alten und jungen Faschisten getragen wird.

Freilich hatten die Veranstalter eine unverzeihliche Unterlassung begangen. Sie hatten die bundesweit verbindliche Festschreibung vom „Angriffskrieg Putins gegen die friedfertige Ukraine“ nicht ein einziges mal benutzt. Musste deshalb das Blut des systemnahen Antifaschisten überkochen?

Fast hätte ich geschrieben, des „staatlich gesponserten Berufsantifaschisten“. Das mag auf der VVN-BdA-Verein nicht zutreffen; eher auf den JFDA.

Unverzüglich wurde der unsägliche Tervooren-Angriff vom JFDA e. V., dem staatsnahen Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V.“ geteilt und weiter verbreitet. Dort schaffte man es bereits mit dem ersten Satz, die Dramatik in eine deutlich höhere Dimension zu schießen:

„Putins Propaganda rollt am Brandenburger Tor“

„Instrumentalisierung des Gedenktags der Shoah.“

Hetze und Geschmacklosigkeit liegen offenbar nahe beieinander.

Was kann man dagegen tun? Wie sich wehren? Wie dennoch unsere Friedenssache voranbringen?

Das soll Gegenstand im Teil C sein.

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Kriegstreiberei

KRIEGSTREIBEREI

Die Zeit ist dunkel
Jedoch wir wissen, wer die Bösen sind
Sie machen weiter mit der Agenda
wie ein stures Kind
Wir schauen zu und glauben kaum
Diesen Skandal

Es ist die Staatsmacht,
der wir Menschen völlig schnuppe sind
Sie liefern Waffen
damit wir Deutschen dann wieder schuldig sind
Sie buckeln vor der fernen Macht
Ohne Moral

Kriegstreiberei
Von den USA gesteuert
Dumm, dreist und high
Maximal brutal bescheuert
Und nebenbei
Plärren sie den Super-Krieg herbei
Doch einerlei

Kriegstreiberei
Schickt doch noch mehr Panzer rüber
Komm, packt sie ein
Da freu‘n sich Soldatenmütter
Kampfjets vielleicht?
Ihr seid ja beim Sterben nicht dabei!
Nur Heuchelei

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„Sehr aktuell, was die AfD betrifft!“

Das schrieb der Kommentator Rané Schmidt vor drei Jahren (und er bekam dafür 75mal „Daumen hoch“) zu diesem berühmten Lied von Kurt Tucholsky und Hanns Eisler:

Soeben fand ich dieses Video von einer AfD-Kundgebung, die am 1.2.2023 in Erfurt stattfand und Teile einer Rede sowie eines Gesprächs mit Herrn Höcke dokumentiert:

Dort habe ich kommentiert:
„Ich bin weder Parteigänger der AfD noch von Herrn Höcke, aber ich unterschreibe jedes Wort, das er in diesem Video gesagt hat.“

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Ergebnisse der Plandemie, einige Thesen

  • Den Herrschern der Welt ist es in ALLLEN Ländern planmäßig gelungen, die Gesellschaften in einen mehrjährigen Ausnahmezustand zu versetzen. Dieser Zustand wurde gleichermaßen in den Staaten, die Hegemonie beanspruchen (USA, NATO), wie in den Staaten, die diese bestreiten (China, Russland) realisiert.
  • Auch in Deutschland wurde der Ausnahmezustand auf die gesamte Gesellschaft ausgedehnt.
  • Der Ausnahmezustand wurde scheinbegründet mit einem Virus, d. h. er wurde ohne Vorliegen einer realen, materiellen Notwendigkeit verwirklicht. Das war möglich Dank der in bisher nie dagewesener Weise perfektionierten gesellschaftlichen Steuerung.
  • Gegen den Ausnahmezustand leistete keine der etablierten politischen Organisationen, einschließlich der sog. zivilgesellschaftlichen Organisationen, substantielle Gegenwehr.
  • Gegenwehr wurde geleistet von Einzelpersonen und ad hoc-zivilgesellschaftlichen Organisationen. In Deutschland erreichte die Gegenwehr zwischen 10% und 20% der Bevölkerung.
  • Der Ausnahmezustand hatte in mehrfacher Hinsicht Manövercharakter, nicht den Charakter von blutigem Ernst. Direkt verursachte er nur rel. wenige Todesopfer, indirekt einige Millionen (vor allem durch Hunger in armen Ländern). Der Manövercharakter bedeutete nicht, dass die Herrschenden nicht in großem Maße Gesetzesbrüche und Verbrechen begangen hätten. Im Gegenteil!
  • Jede politische Aufarbeitung, die diesen Namen verdient, wird unterbunden. Jede Strafverfolgung unterbleibt. Kein Täter spürt Folgen, außer Beförderung.
  • Der Plandemie-Ausnahmezustand brachte mit den Massentestungen und -impfungen eine qualitative Steigerung der Massenüberwachung und öffnete weit die Tore zur ohne Ausnahme gleichgeschalteten Zukunftsgesellschaft. Darüber hinaus war er die erfolgreiche Probe auf einen Ernstfall, der kommt oder nicht kommt.
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Der 100. macht Kopfzerbrechen, …

erläutert Larry.

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ABC der Friedens- und Demokratiebewegung (A)

A – Aktionen für Frieden und Demokratie
B – Kontroversen in der Friedens- und Demokratiebewegung
C – Bewusstheit und Organisiertheit im Kampf für Frieden und Demokratie

Zu A – Aktionen für Frieden und Demokratie

Eine solche Aktion fand am 27. Januar 2023 in Berlin am Brandenburger Tor statt. Es war eine Mahnwache mit Kundgebung, zu der die Friko aufgerufen hatte – sichtlich beeindruckt von dem Beschluss der Bundesregierung, Panzer an das Kiewer Regime zu liefern. Hier der Aufruf.

Ich habe an dieser Kundgebung teilgenommen. Geschätzt habe ich ca. 400 Teilnehmer. Diese Zahl ist gering, aber angesichts der kurzen Vorbereitungszeit und der Uhrzeit zu Mittag an einem Arbeitstag, werte ich sie als keinen Misserfolg, sondern als Achtungserfolg.

Die (differenzierte) inhaltliche Ausrichtung kam in verschiedenen Reden und geschriebenen Losungen zum Ausdruck. Hier ein zehnminütiger Videoeindruck von der insgesamt einstündigen Kundgebung:

Und hier einige Fotos:

Hier viele weitere Fotos.

Es war eine Kundgebung, eine Bekundung des Wünschen und Wollens der Teilnehmer nach Frieden. Einstimmig und nachdrücklich war die Ablehnung der Eskalationspolitik der Bundesregierung. Ebenso entschieden wurden Verhandlungsinitiativen gefordert.

Nicht im Vordergrund stand die Analyse der Wurzeln des Konflikts, die Aufdeckung der Interessen der Kriegstreiber und die Ableitung entsprechender politischer Forderungen an die Adresse der USA, der NATO und der EU. Einzelne Teilnehmer aber, wie manche der Bilder zeigen, verwiesen durchaus auf diese Zusammenhänge. Aber auch ihnen ging es nicht darum, sich zum Marschblock zu formieren und etwa das Büro der das Verderben Russlands herbeiwünschenden, kriegswütigen Außenministerin zu belagern.

Trotz der begrenzten Teilnehmerzahl ist wohl die Aussage erlaubt, dass diese Kundgebung die Breite des demokratischen Meinungsspektrums für Frieden und gegen die Eskalationspolitik der Bundesregierung zum Ausdruck gebracht hat. Es war keine Veranstaltung innerhalb einer Szene gesinnungsgeprüfter Friedensaktivisten, wollte das nicht sein und konnte es natürlich als öffentliche Straßenveranstaltung auch nicht sein.

***

Ich habe hier nur von einer einzigen, zudem kleinen Kundgebung am Brandenburger Tor berichtet. Überall aber im Land regen sich die Menschen.

Ich denke, dass zur Friedens- und Demokratiearbeit nicht nur die Aktivität im einzelnen Ort auf der Straße gehört, so wichtig diese auch ist. Dringlich ist es, die Informationen aus dem ganzen Land zusammenzuführen. Es gilt, die vielen Initiativen und Ideen überall zu sichten, sie darzustellen und zu diskutieren und zu einem Gesamtbild zu vereinen.

Damit die Friedens- und Demokratiebewegung von unten im Deutschland des Jahres 2023 nicht nur ihr Wollen kundgibt, sondern ein Gesamtbewusstsein herausbildet, am Ende vielleicht einen Gesamtwillen formuliert und zu einer politisch gestaltenden Kraft wird.

Zu B folgt.

Zu C folgt.

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Den realsozialistischen Linken (ich bin auch einer) ins Stammbuch

„Ein historischer Abgang Russlands von seiner Position als konventionelle militärische Supermacht in den 1990er und 2000er Jahren war nicht auf Amerikas Militärmacht zurückzuführen, die die Russen auf dem Schlachtfeld besiegte, sondern größtenteils auf selbst zugefügte Wunden und Korruption der KPdSU-Herrschaft Elite, die sich schnell zu „liberalen“ Demokraten umgestaltete und eine antinationale Oligarchie bildete.“

(Quelle)

Solange sich die braven realsozialistischen Linken (von denen ich keiner bin) in reststalinistischer Manier diesem Ansatz verweigern, nicht zu Lenin zurückgehen und über ihn hinaus, bleiben sie im Nirvana der politischen Bedeutungslosigkeit.

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Wer hat ein Interesse an der Diffamierung und Spaltung der Friedenskräfte?

Stellungnahme der Friedenskoordination Berlin
zu der wütenden Diffamierung der Mahnwache und Kundgebung für den Frieden am 27.1.2023 Berlin
durch den geschäftsführenden Vorstand der Berliner VVN-BdA am 27.1 2023.

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Rassismus

Warum ist der Schwarze der Bösewicht?

Warum wird die Schwarze getötet?

Warum bringen sich nur Schwarze gegenseitig um?

Warum gibt es in diesem Film keine Schwarzen?

Quelle Colonel Cassad: „Das ist Rassismus!“

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