14. 9. 2014 – ES GEHT HIER GAR NICHT UM JUDENHASS.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland mit seinem Chef Dieter Graumann ruft für den 14. 9.2014 zu einer Groβkundgebung in Berlin auf. Dort soll Angela Merkel sprechen, zu deren Regierung MinisterInnen gehören, die mehr Beteiligung Deutschlands an Kriegen verlangen und deren Regierung gerade Waffenlieferungen an die Barzani-Kurden des Nordirak beschließt, eine proimperialistische und prozionistische Kurdenfraktion. Angela Merkel ist die Kanzlerin, deren Regierung seit dem 20.2.2014 (Steinmeier in Kiew) mit ukrainischen Faschisten kooperiert.

Die Kundgebung steht unter der Losung: „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ Graumann hat in letzter Zeit mehrfach das Bild gemalt, auf Deutschlands Straßen würde sich der Judenhass austoben. Es sei so schlimm, wie seit 1945 nicht mehr. Das ist eine Halluzination oder eine böswillige Beschwörung des “ hässlichen Deutschen“; nach dem Goldhagen-Strickmuster: „Die Großväter waren Faschisten, die Enkel sind Faschisten.“

In Wahrheit gibt es in Deutschland nicht weniger und nicht mehr Antisemiten als in anderen Ländern der westlichen Welt. Gegen sie wendet sich die deutsche Öffentlichkeit mit Nachdruck. Die Absicht des Zentralrats und Graumanns ist es, unter Ausnutzung der besonderen Geschichtserfahrung und -belastung der Deutschen ihre unbedingte, ja skrupellose Solidarisierung mit JEDER Politik Israels zu erzwingen.

Notwendig ist eine Kundgebung GEGEN die manipulative Ausrichtung der Graumann und Merkel:

Steht auf! Gegen Krieg und Völkermord!

Tausende Palästinenser in Gaza wurden in einem wochenlangen Krieg von der israelischen Armee ermordet.

Tausende Opfer fordert der Krieg der ukrainischen US-EU-Faschisten gegen die aufständischen russischsprachigen Ukrainer im Osten des Landes.

Viele tausend Opfer forderten und forden die Kriege islamistisch-faschistischer Milizen in Libyen, Syrien, dem Irak und anderen Ländern, die vom USA-Imperialismus und den Petrodollardiktaturen des Golfs gesteuert sind.

Die Hauptschuldigen sind bekannt. Nirgendwo sind es „die Juden“, „die Moslems“, „die Amerikaner“ oder „die Ukrainer“. Es sind die Machthaber, die Interesse am Krieg haben, weil sie dadurch noch mehr gewinnen. Die Kriegsparteien der USA, Israels, der EU sind die ersten und Hauptschuldigen. (Auch die deutsche Kriegspartei ist mitschuldig. Wer ist die deutsche Kriegspartei?) Sie gehören vor die Kriegsgerichte. Die Menschen müssen endlich aufstehen und die Schuldigen zur Verantwortung ziehen.

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27 Antworten zu 14. 9. 2014 – ES GEHT HIER GAR NICHT UM JUDENHASS.

  1. wolfgang schreibt:

    Wir behängen die Schuldigen doch eher mit Ehren-Plaketten, Ehrendoktortiteln und Friedensnobelpreisen.

  2. gast schreibt:

    *** Ein Kommentar von Gast mit Randbemerkungen (zwischen den Sternchen) von Opa. ***

    „In Wahrheit gibt es in Deutschland nicht weniger und nicht mehr Antisemiten als in anderen Ländern der westlichen Welt.“

    Besser:
    In Wahrheit gibt es in Deutschland nicht weniger und nicht mehr Antisemiten als vor 70 Jahren.

    *** Gast schreibt einfach und ohne Begründung „Besser“. Er erweckt den Eindruck einer Verbesserung oder Präzisierung meiner Aussage. In Wirklichkeit dreht er mir das Wort im Munde herum. Er schreibt genau das Gegenteil. Ich finde das nicht „besser“, sondern unverschämt und intellektuell unehrlich, weil auf den flüchtigen Leser spekulierend, der den Unterschied übersieht. ***

    Heute haben wir all unsere Projektionen auf ‚den‘ Juden aufgeteilt. Nicht mehr das internationale Finanzjudentum (was im wesentlichen das Judentum bloß als Trägermasse eines Skandals der globalen Finanzmacht gebraucht) sondern etwa das GGG,

    *** Gast fährt fort mit seinen Verdrehungen und Unterstellungen. Er (oder sie?) behauptet (ohne es expressis verbis zu formulieren), wenn ich heute vom GGG, also den Superreichen spreche, würde ich eigentlich den Begriff der Faschisten vom „internationalen Judentum“ meinen. Dazu bedient er sich des Begriffs „Projektion“, der wissenschaftlichen Eindruck macht. Gast scheint ein Problem zu haben Projektionen von empirischen Tatsachen zu unterscheiden. Wer Tatsachen schätzt, den überrascht es nicht, dass es Juden gibt, die zu den Superreichen gehören, wie andererseits Superreiche, die keineswegs Juden sind. Grundsätzliches zu den Interessen der Superreichen ist übrigens in Karl Marx‘ „Kapital“ ausgeführt, ein Werk, dass dennoch keineswegs eine Bibel des Judenhasses ist. ***

    nicht mehr die Kinderschänder, sondern die islamistischen Terroristen, als Gegenpol unserer zivilisierten westlichen Welt. Da steckt schon eher der ‚Hass‘, also ein konstruiertes gegenpoliges Feindbild: Semiten.

    Interessanterweise wird Anti-Semiten meist im Sinne Anti-Juden oder Anti-Israel gebraucht.

    *** Ich tue Gast nicht den Gefallen ein Feindbild „Semit“ zu konstruieren und auch „Anti-Semit“ gebrauche ich nicht in von ihm (oder ihr) erwähnten Sinn. Statt sich auf meine klaren Äußerungen zu beziehen, kreiert Gast irgendwelche wolkigen, ins Unklare führenden Bezeichnungen. Einer inhaltlichenh Diskussion ist das nicht förderlich. ***

    Für die Hinterlist und Ausbeutung haben wir mittlerweile (wieder) die Rumänen und Bulgaren, die zwar keine Krankheit, dafür Armut ‚einwandern‘ oder ‚Armut‘ migrieren – und auf ‚hinterfotzige‘ Art unseren Sozialstandard (wie eine Zecke´) aussagen. So die Meldungen trotz gegenteiliger Faktenlage.
    Und dreckiges Gesindel finden wir in Türken und Querulanten in Mollaths.

    *** Plötzlich spricht Gast als „wir“ und also für eine Gesamtheit. Es liegt mir fern, ihm vorzuschreiben, zu welcher Summe er gehört oder zählen will. Beharren möchte ich aber darauf, dass ich zu dieser Gruppe nicht gehöre. Ich kann es generell nicht leiden, wenn ein unangenehmer Kumpel micht unterhakt und plötzlich in meinem Namen oder „von uns zwei beiden“ spricht. Möge auch Gast beim klaren, ehrlichen „ich“ bleiben bzw. dann, wen er von Anderen spricht Name und Adresse und Quellenangabe liefern. ***

    Also alles noch vorhanden, nur anders verteilt.

    *** Ich bin keineswegs überrascht, wenn ich auf Postings, die sich mit der verbrecherischen Politik der israelischen Machthaber auseinandersetzen oder mit Aktivitäten, die diese unterstützen, wenn ich auf solche Postings ablehnenden Kommentare bekommen. Streit um diese Fragen sollte nicht vermieden werden. Es wäre schön, wenn dabei Mindeststandards eingehalten würden. Hasbara in ihrer Primitivform ist einfach Zeitverschwendung. ***

    • gast schreibt:

      Ups, was habe ich denn da bloß angerichtet – die Wespen schwirren aus… Ihre Einwürfe überzeugen mich nicht. Die Heftigkeit der Reaktion schon; aber eben anders als Sie es meinen.

    • Breitenbach schreibt:

      »Heute haben wir all un­se­re Pro­jek­tio­nen auf ›den‹ Ju­den auf­ge­teilt.« – Der be­stimm­te Ar­ti­kel: »der« steht in An­füh­rungs­zei­chen. Ge­meint ist dem­nach ei­ne Ty­po­lo­gie, ge­won­nen aus dem Durch­schnitt der Ge­samt­heit der als Ju­den ti­tu­lier­ten Re­li­gions­ge­mein­schaft. Stimm­te die­ser Satz, wä­ren »wir« (»wir« Blog-Teil­neh­mer?, »wir« Deut­sche?, »wir« mensch­li­che Zeit­ge­nos­sen?) heu­te nicht bes­ser als wir es zu den fin­ster­sten Zei­ten ein­mal des gott­lob fik­tiv ge­blie­be­nen »tau­send­jäh­ri­gen« Reichs und dann lei­der Got­tes der so­gar mehr als tau­send­jäh­ri­gen Ära oder Epo­che wa­ren, die ge­mein­hin als Mit­tel­al­ter be­zeich­net wird. Es wä­re in der Tat schlimm, wenn dies stimm­te – und han­del­te es sich da­bei auch nur um  e i ­n e  Fa­cet­te »all un­se­re[r] Pro­jek­tio­nen«.

      Nun wird’s in­te­res­sant: »Nicht mehr das in­ter­na­tio­na­le Fi­nanz­ju­den­tum« – hopp­la, die­ses »das« auf ein­mal oh­ne An­füh­rungs­zei­chen?? Al­so »das in­ter­na­tio­na­le Fi­nanz­ju­den­tum (was im we­sent­li­chen das Ju­den­tum bloß als Trä­ger­mas­se ei­nes Skan­dals der glo­ba­len Fi­nanz­macht ge­braucht)«. Das »in­ter­na­tio­na­le Fi­nanz­ju­den­tum« soll es al­so in echt ge­ben? Schein­bar schon, denn sonst könn­te  d i e ­s e s  kein »Ju­den­tum« – als was auch im­mer –  » g e ­b r a u ­c h e n «. Wer so was äußert, ou­tet sich nach mei­nem Emp­fin­den schon recht un­zwei­deu­tig als »Ewig Ge­stri­ger«.

      Wenn man sich je­doch nur weit ge­nug ent­blö­det hat, ist es nicht all­zu schwie­rig, noch or­dent­lich eins drauf zu set­zen. Nur blöd, wenn man sich als Möch­te­gern-Hor­nis­se un­ter den Wes­pen da­bei ins ei­ge­ne Ab­do­men sticht: »Nicht mehr das in­ter­na­tio­na­le Fi­nanz­ju­den­tum« al­so, aber auch »nicht mehr die Kin­der­schän­der« sei­en u.a. »Ge­gen­pol un­se­rer [im Ernst?] zi­vi­li­sier­ten west­li­chen Welt.« – Nicht mehr die »Kin­der­schän­der«? Oho! Zäh­len »Kin­der­schän­der« dem­nach nicht län­ger zu »un­se­ren« – Pro­jek­tio­nen? Mal ab­ge­se­hen da­von, daß dies nicht stimmt: Setzt sich, wer sol­ches da­her sal­ba­dert, nicht viel­leicht sel­ber dem Ver­dacht aus, der Pä­do­phi­lie das Wort zu re­den?

      • kranich05 schreibt:

        Danke für dieses Niveau (auch sprachlich) sorgfältiger Kritik, das durchaus unüblich ist (und für das sich auch Opa – hiermit eingestanden – nicht immer die Zeit nimmt).

      • gast schreibt:

        Nur kurz, da der schnelle Applaus bereits erfolgt ist:

        Ist ein wenig dumm in alle Richtungen zu ballern, ohne zu bemerken, dass man den Sinn nicht erkannt hat. Nicht dass dies bei der Kürze und dem Ort eines Blogges nicht mal passieren könnte, aber es ist schon etwas lächerlich.

        Etwa die Konstruktion des Finanzjudentum, dem zugeschriebenen verschwörerischen Einfluss in unmittelbarer Nähe zum Konstrukt GGG gebracht: Lächerlich die Kritik – die weiß nun jeder Mittelstufenschüler korrekt anzubringen – zu wissen, es habe das Finanzjudentum nicht wirklich gegeben, ebenso die Kritik an dem ‚wir‘.
        Und dennoch: GGG, wir, Finanzjudentum (alles mit oder ohne “) haben als Konstrukte der Wirkmächtigkeitszuschreibung eine Aussagekraft: über den, der diese Konstrukte gebraucht – und sich davon gedanklich antreiben lässt. Sei es mit oder ohne Anführer zum millionenfachen Mord.

        Ich halte es aber nicht so, Adi H. als Messias der Bösewichte zu gebrauchen, der Schuld und Verantwortung abnimmt und vergibt, indem sein Vorbild schrecklichster Verbrechen dazu dient, alles einer entschuldbaren Relativierung anheim zu geben, und damit ja unböse.

        Die Konstrukte vor siebzig Jahren, allesamt auf den Juden, ‚den‘ Juden, den ‚Juden‘ abgeladen, laden wir nach wie vor ab – nur eben verteilt, überall ein bisschen. Jüdische Genitalverstümmelung ist politisch korrekt straffrei geworden und keine Kinderschänderei, weibliche GV ist aufs schärfste verpönt; Priester und Männer an Internatsschulen wiederum muss man argwöhnisch beäugen, weil das Zölibat und Kirche sowieso verdächtigt sind. Schwule werden auf Straßenfesten gefeiert, und Bettler als Armutseinwanderer, seit kurzem als Armutsmigranten, beäugt.
        Terrorgefahr birgt nicht mehr der Brandstifter, sondern verdächtigt ist der Vollbart, vor allem der muslimische.

        Und Opa: sorgfältige Kritik … bei einem Blog… ja, schon klar.

        • Lutz Lippke schreibt:

          „Konstrukte der Wirkmächtigkeitszuschreibung eine Aussagekraft: über den, der diese Konstrukte gebraucht – und sich davon gedanklich antreiben lässt. Sei es mit oder ohne Anführer zum millionenfachen Mord.“
          Gast, ich verstehe Sie mit meiner Durchschnittsbildung nicht einmal ungefähr. Liegt es daran, dass Sie sich verdruckst ausdrücken?
          Oder verstehe ich Sie doch?
          Ich interpretiere das Zitat mal ganz rational und platt. Sie bezeichnen Jemanden der den Begriff GGG gebraucht, allein aus diesem Umstand heraus als geistigen Massenmörder. Verstehe ich Sie so richtig?

          • Dian schreibt:

            Unverständlichkeit ist doch nicht dem Vortragenden zugute zu halten.
            Oder anders, man könnte sich einfacher, verständlicher, ja fast schon „platter“ Volksweisheiten bedienen – wenn man denn will: Geld verdirbt den Charakter. Bei Geld hört die Freundschaft auf. Jeder ist bestechlich, es kommt nur auf die Höhe der Summe an. Der Teufel hat das Geld erfunden. Usw. usf.
            Da ist doch kein wirklicher, qualitativer Unterschied zwischen dem GGG und – sagen wir mal – HartzIV. Geld regiert die Welt, die kapitalistische.
            Ich vertraue darauf, dass die Macht des Geldes gebrochen werden kann. Dann ist diese Gesellschaftsordnung am Ende, es fehlt ihr wichtigstes Machtmittel. Und ich nehme die vielen Lügen und die vielen Verleumdungen, das Bemühen aller „großen“ Medien, die Wahrheit zu unterdrücken, als sicheres Vorzeichen dessen an.
            Pardon, zurück zum Thema: Es ist nicht einsichtig, dass eine Religion, eine Kirche Ihre Macht besonders „schlimm“ zum Nachteil der Menschen ausgenutzt hätte, es sei denn durch ihre Kapitalkonzentration, das GGG, so z.B. der Vatikan, die anglikanische Kirche, die russisch-orthodoxe oder etwa Scientology. Die Religionen vernebeln allesamt das menschliche Selbstbewußtsein, leisten allesamt keinen Beitrag zu Aufklärung und Befreiung der Menschen. Sie predigen alle öffentlich Wasser und – was besonders schwer wiegt – die Unterordnung.
            Die zionistische Verschwörung ist weder besser noch schlechter als die vatikanische oder alle anderen – „religiösen“.
            Und wir dürfen uns weiter schuldig an dem schleichenden, israelischen Genozid an den Palästinensern fühlen, so lange wir diesen Staat auch nur politisch und militärisch hochrüsten ( http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=13039 ) anstatt ihn als das zu entlarven, was er ist: ein zum Faschismus gewandelter Kolonialstaat.

        • Breitenbach schreibt:

          Sie, »Gast«, geben also zu, die Mit­tel­stu­fe er­reicht zu ha­ben. Doch wa­rum ge­brau­chen Sie – an­ders als die­se Stu­fe Nicht- oder Mit‑er­reicht-Ha­ben­de – je­ne Kon­struk­tion ei­nes fal­schen Ge­dan­kens (eben des »in­ter­na­tio­na­len Fi­nanz­ju­den­tums«) aus ei­ge­nem An­trieb, be­vor Sie sich im Nach­hi­nein wort­mäch­tig von ihm di­stan­zie­ren – und blei­ben noch da­zu die Ant­wort auf die »Kin­der­schän­der«-Fra­ge schul­dig?

          Stattdessen heben Sie nun auf ähn­li­che »Kon­struk­te der Wirk­mäch­tig­keits­zu­schrei­bung« ab, die eben­so falsch sei­en. Es mag schon sein, daß es sich bei Zu­schrei­bun­gen von »Wirk­mäch­tig­keit« durch die Bank um bloße Kon­struk­te han­delt – wo­bei da­hin­ge­stellt bleibt, um wes­sen Mäch­tig­keit es sich je­weils han­delt. Wirt­schafts­macht hin­ge­gen kann von nie­man­dem be­zwei­felt wer­den (ob mit oder oh­ne Mord). Und zwar un­ab­hän­gig da­von, ob man sol­che bis zum Be­weis des Ge­gen­teils als »Kon­struk­te» zu be­zeic­hnen­de The­sen »ge­braucht – und sich da­von ge­dank­lich an­trei­ben lässt« oder dies aus pu­rer Ge­dan­ken­lo­sig­keit un­ter­bleibt.

          Daß in Bezug auf Genital­ver­stüm­me­lung »weib­li­che GV […] aufs schärf­ste ver­pönt« ist, wa­ge ich aufs Al­ler­streng­ste zu be­zwei­feln: – Denn wo blie­ben sonst Wirt­schafts­boy­kott und per UN-Be­schluß bei weitaus nich­ti­ge­ren An­läs­sen doch sonst so hur­tig aus dem Är­mel ge­schüt­tel­te Sank­tio­nen, mit­hil­fe de­rer un­se­re Wirt­schafts­macht (ob mit oder oh­ne »Zu­schrei­bung« ir­gend­wel­cher »Wirk­mäch­tig­keit«) die­ser aus vor­sint­flut­li­chen Zei­ten über­kom­me­nen bar­ba­ri­schen bzw. ar­chai­schen Un­sit­te aufs Prob­lem­lo­se­ste ein eben­so ra­sches wie ver­dien­tes En­de be­rei­ten könn­te?

          »Armutseinwanderer«, in Zeiten stag­nie­ren­der oder gar rück­läu­fi­ger Ge­bur­ten­ra­ten zum Zwecke des Lohn­drücker­tums nicht bloß be­nö­tigt, sondern ri­go­ros ein­ge­setzt, wer­den in der Tat – wenn auch nicht erst »seit kur­zem« – als »Ar­muts­mi­gran­ten« »b­eäugt« – auch wenn es sich bei ih­nen nicht um ei­ne »Mi­gran­ten«-, son­dern um ei­ne  I m ­mi­gran­ten-Schar han­delt.

          »Terrorgefahr« würde »nicht mehr der Brand­stif­ter« ber­gen; das stimmt. Aber auch nicht mehr Ter­ror­vö­gel oder Ele­fan­ten – dies stimm­te selbst­ver­ständ­lich auch. Al­ler­dings hat das in Be­zug auf die­se drei Pro­ta­go­ni­sten auch nie je­mand ernst­lich be­haup­tet. So­viel, fürs Er­ste, zu: »Und Opa: sorg­fäl­ti­ge Kr­itik … bei ei­nem Blog… ja, schon klar.« Ach nein, viel­leicht noch dies: »Red­de Cae­sa­ri quae sunt Cae­sa­ris.«

  3. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Weltpolitik rebloggt und kommentierte:
    Gegen Krieg und Völkermord

  4. Mrs. Tapir schreibt:

    Wir hatten einmal eine türkische Erzieherin in dem Kindergarten, in den meine Kinder alle gingen. Das sich als fortschrittlich verstehende Jugendamt war damals mächtig stolz darauf, ausländisches Personal zu beschäftigen. Das war damals noch etwas ganz was Besonderes. Auch wir waren stolz darauf und voller Vertrauen in diese Erzieherin. Dann machte sie aber etwas, was dien meisten Eltern der Gruppe nicht akzeptieren konnten: Sie setzte unsere Kinder unter Druck, dass sie den zettel mit den kritischen Worte über ein bestimmtes Gruppenereignis, die sie an das schwarze Brett gehängt hatten, wieder zurücknehmen und das Gegenteil behaupten sollten. Wir waren empört. Schließlich hatte sich gerade unser Kindergarten die Erziehung zur Offenheit und zur Zivilcourage groß auf seine Fahnen geschrieben. Die Kinder wurden dazu aufgefordert, offen ihre Kritik offen am schwarzen Brett auszuhängen. Dieses Verhalten verstieß gegen alle Regeln und verwirrte unsere Kinder.
    Aber noch empörter waren wir, als uns von Kindergartenseite her angedeutet wurde, wir sollten das lieber auf sich beruhen lassen, schließlich sei die Kollegin Türkin und es sähe sehr schlecht aus, wenn man genau ihr nun öffentlich so etwas vorwerfen würde.
    Uns war es ziemlich egal, ob sie Türkin oder Deutsche oder sonst was war: wir fanden ihr Verhalten unerträglich und das Tabuisieren ihres Verhaltens durch die KT-Leitung empörend.
    Durfte sie sich alles herausnehmen, einfach deshalb, weil sie als Türkin unter dem besonderen Schutz der Jugendamtsleitung stand? Unser Protest wurde uns sofort als Fremdenfeindlichkeit ausgelegt, was uns noch mehr empörte. Diese Frau stand sozusagen unter Immunität, nur sie Türkin war und man sich damit rühmte, sie – obwohl sie Ausländerin war – eingestellt zu haben. .
    Die ganze Kindergartenlandschaft zerfiel damals in zwei Lager: diejenigen, die der Meinung waren, dass der Vorfall unter den Teppich zu kehren sei, weil uns und vor allem dem Jugendamt sonst Ausländerfeindlichkeit hätte vorgeworfen werden können – und in die Gruppe, die der Meinung war, dass es egal ist, ob jemand Ausländer oder Deutscher war, wenn er Mist baut.
    Daran musste ich denken, als ich den Beitrag las.

    Ein Opfer hat niemals das Recht oder einen Freibrief dafür, selbst zum Täter zu werden. Die Tatsache, dass unser Volk vor 80 Jahren unglaubliche Brutalitäten und die industrielle Vernichtung von Menschen, insbesondere auch von Juden begangen hat – die ich mit keiner Silbe verharmlosen oder gar relativieren möchte – verpflichtet uns nicht dazu, 80 Jahre später wohlwollend, wenn vielleicht auch peinlich berührt, zuzuschauen, wenn der Staat, den dieses Volk gegründet hat, offen verkündet, dass ein israelisches Kind mehr wert sei als 500 palästinensische Kinder und das einen Krieg vom Zaun gebrochen hat, bei dem er in wenigen Wochen Palästinenser über 2100 in den Tod schickt und gleichzeitig empört seine eigenen, vergleichsweise geringen Verluste (etwa 70 Menschen, davon nur sehr wenige Zivilisten) beweint. Unrecht bleibt Unrecht, auch wenn es jemand begeht, dem selbst Unrecht geschah.

    • Bernd Nowack schreibt:

      Sehr gut, Mrs. Tapir! Noch besser wäre es allerdings, wenn nicht so viele User unter einem Nicknamen schreiben würden! Fehlende Zivilcourage? Unter einem Nicknamen ist ein Beitrag meiner Meinung nach nur halb so viel wert, da der Schreiber aus dem Dunkel agiert.

      Apropos, das Verhalten um diese Türkin ist typisch für die Bundesrepublik. Ein Bekannter von mir war etliche Jahre Sozialarbeiter in einem Asylheim. Sagenhaft was er da täglich erlebte: Unverschämtheiten, Kriminalität, Diskriminierung von Frauen und Schwulen, die sich kein Deutscher hätte erlauben können. Wer dagegen sich verwahrte, der wurde als fremdenfeindlich bezeichnet, ja schlimmer noch als Nazi (Ein Schwuler als Wachmann wäre nicht möglich gewesen, das hätten die mehrheitliche islamischen Bewohner nicht geduldet. Deutsche Behörden akzeptieren das, weil sie nicht „fremdenfeindlich“ sein wollen!). Absurdistan Bundesrepublik Deutschland mit dieser angeblichen politischen Korrektheit, die sich ins Gegenteil verkehrt.

      • Mrs. Tapir schreibt:

        Danke für den Kommentar. Auch ein Tapir freut sich, wenn er im Dunklen gesehen wird.
        Allerdings fühle ich mich durch Ihren Beitrag nicht richtig interpretiert.
        Es ging mir ganz sicher nicht darum, eine Aussage über „die Ausländer“ zu treffen oder einen Ärger darüber zu äußern, dass wir uns, wollen wir uns „politisch korrekt“ verhalten, jede Kritik an ihrem Verhalten versagen müssen. Ich wollte auch nicht das Fass Migrationspolitik oder gar das Thema Soziale Arbeit aufmachen. Hier müsste man viel tiefer einsteigen, wenn man sich darüber Gedanken machen will, warum Bewohner von Asylantenheimen sich möglicherweise so verhalten, wie Sie es beschrieben haben.
        Ich hätte die Aussage, um die es mir ging, auch genauso gut mit folgendem Beispiel untersetzen können:
        In einer ländlichen Kirchengemeinde glauben die Eltern ihren Kindern nicht, dass der beliebte und hochangesehene Pastor immer versucht, an ihnen rumzufummeln. Dass ein so ehrenvoller Mensch so etwas tut, das kann einfach nicht sein. Man sieht an deutlichen Signalen vorbei, interpretiert sie um, meint einfach, dass es einem nicht zustehe, einem „Mann Gottes“ so etwas zuzutrauen oder ihm gar Vorwürfe zu machen. Den Schaden haben die Kinder.
        Menschen sehen über Taten hinweg, wenn der Täter in ihren Augen aus Prinzip integer ist: sei es ein Würdenträger, den man meint, grundsätzlich hochachten zu müssen, sei es ein Mensch, oder eine Gruppe Menschen, denen Unrecht geschieht oder geschah und die man deshalb aus Schuldgefühlen heraus immer als unangreifbar meint behandeln zu müssen.
        Im Grunde ist dies eine unkritische und sehr bequeme, vor allem aber eine Haltung, die missbraucht werden kann von denen, die sie für sich ausnutzen.
        Wer heute meint, wir müssten alles schlucken, was der israelische Staat sich heute leistet, der hat m.E. die alte Schuldfrage nicht für sich bearbeitet. Ich vermute, er fühlt sich tatsächlich auch persönlich schuldig, weil er sich nicht sicher ist, ob er sich nicht auch judenfeindlich verhalten hätte unter den damaligen Bedingungen. Und um dieses unangenehme und peinliche Gefühl zu überdecken und loszuwerden, empfiehlt es sich dann, sich „politisch korrekt“ zu verhalten, und sich grundsätzlich schuldig zu erklären.
        Wer aber die Greul- und Schandtaten des Faschismus als solche begriffen hat und sie aus tiefstem Herzen und aus seinen humanistischen Werten heraus (und nicht aus „politischer Korrektheit“) verurteilt, der fühlt sich weder persönlich dafür schuldig noch hat er es nötig, Scheuklappen aufzusetzen und die ehemaligen Opfer für alle späteren eigenen Schandtaten freizusprechen.

    • Lutz Lippke schreibt:

      Es gibt gewiss übertriebene Rücksichtnahmen, die mitunter (aber eben nicht immer) schaden oder übergriffig sind. Es ist allerdings auch kein triviales Feld, übliche und kulturell bedingte Ursachen sauber zu trennen. Dies kennen andere Länder auch mit deutschen Urlaubern, Aussiedlern und Geschäftspartnern. Nicht immer ist „der Deutsche“ wegen seines Auftretens wirklich beliebt. Im geschilderten Fall bleibt der eigentliche Vorfall unklar, sozusagen unter dem Teppich. Es sollte vermutlich nur eine persönliche Erfahrung als Beispiel für fehlgeleitete Anpassung angerissen werden. Die Botschaft ist verstanden und viele kennen sicher ähnliche Begebenheiten.
      Allerdings halte ich es für unwahrscheinlich, dass eine Ausländerin türkischer Abstammung als Erzieherin im deutschen Kindergarten arbeiten kann. Ich nehme an, dass es sich um eine Deutsche mit türkischer Abstammung oder neudeutsch mit Migrationshintergrund handelte. Über diese mentale Fehlleistung sollte man ebenso nachdenken, wie über übertriebene Rücksichtnahmen. Ich habe in meinem angeheirateten Familienkreis eine Dunkelhäutige, die noch nie in der Heimat ihres Vaters war und trotzdem regelmäßig gefragt wird, woher sie eigentlich kommt.
      Ich erinnere mich auch noch sehr gut, wie an einem ehemaligen Wohnort nach und nach einige muslimische Familien einzogen. 2 Kinder gingen in die Klasse meines Sohnes und waren neben einem polnischen Kind, die einzigen Kinder mit möglicherweise anderer Muttersprache. Es gab nicht wenige Eltern, die sofort Nachteile für ihre Kinder befürchteten und nach Alternativen, u.a. auch entfernte Privatschulen suchten. Ich lernte auch die Mutter der beiden muslimischen Kinder kennen, die häufig an oder in der Schule anzutreffen war. Sie war deutsche Konvertitin, trug Kopftuch, sprach sehr gut und gewandt deutsch und kümmerte sich intensiv um schulische Belange. Ich konnte mich auch inhaltlich sehr gut mit ihr verständigen. Nur wenige Eltern sprachen ohne Vorbehalte mit ihr. Wenn doch, dann vermutlich mit dem ständigen inneren Konflikt Anpassung vs. Behauptung. Ob es mehr an ihrem Glaubensbekenntnis oder ihrem selbstbewussten Auftreten lag, kann ich nicht so genau sagen.

  5. freumich schreibt:

    Ich möchte unser Deutsches Problem einmal von anders her beleuchten und hoffe nun meinerseits, nicht den Schnapphebel damit in Bewegung zu bringen, der einen mit solcherlei Kommentaren oft gleich zum Nazi oder wenigstens zum Naziverharmloser stempeln will, bevor überhaupt richtig nachgedacht wurde. Ich schreib es jetzt mal so: Wenn jemand einmal vor allen anderen vielleicht zurecht zum Schämen in die Ecke geschickt wurde und danach immer wieder daran erinnert wird und so das schlechte Gewissen des einstmaligen Büßers immer leicht am köcheln gehalten wird, so hat man -wenn lange genug praktiziert und für alle Beteiligten zur Gewohnheit geworden- immer ein praktisches Gängelbändchen in der Hand, daß je nach Bedarf stramm gezogen werden kann, um denjenigen in die erwünschte Richtung zu bugsieren.

    • kranich05 schreibt:

      Ja, jemanden zum Schämen in die Ecke schicken (wie es gerade Gauck in seiner Danziger Rede wieder gemacht hat) ist das Gegenteil von historische Zusammenhänge wirklich durchdringen und begreifen. Letzteres heisst nämlich Ross und Reiter zu nennen, also: politisch Verantwortliche, Machthaber, Strippenzieher und Profiteure im Hintergrund.

      • freumich schreibt:

        Ja – das ist ein Teil der allesumfassenden Ignoranz, die ich meine. Eine grundsätzliche Ignoranz gegenüber dem gesamten Leben auf diesem Planeten. Einige Leute glauben anscheinend, sie könnten die ganze Welt am Gängelband halten mit dieser Ignoranz, die auf der Krankheit gründet, die von dieser Art Überzivilisation hervorgebracht wurde: der Missachtung gegenüber der gesamten Schöpfung. Die Krankheit des Glaubens an Macht und Gewalt. Sie treibt meiner Ansicht nach seit tausenden von Jahren ihr Unwesen in unserer Welt. Man kann nicht tief genug nach ihrem Ursprung graben..
        Ich gehöre nicht zu denjenigen, die glauben, der Mensch sei von Natur aus gewaltgläubig und gewalttätig veranlagt. Ich sehe die Gewalt als Krankheit am Menschen, als eine Degenerationserscheinung unserer Art.

      • freumich schreibt:

        Ja, das ist ein Teil der irrsinnigen Ignoranz gegenüber dem gesamten Leben, die ich meine. Da werden dann eitle Gockel zu Führungsfiguren. Im Bereich der Macht geschieht derzeit nur noch Missbrauch und die beteiligten Akteure wissen das wohl nicht. Vielleicht ahnen manche es doch schon, aber das liegt im Bereich der Hoffnung. Obama geht es ja sichtlich auch immer schlechter.

      • freumich schreibt:

        Ja, man sieht es den Herren und Damen in der Spitzenpolitik aber auch immer deutlicher an, daß es ihnen trotz Ehren und Würden in ihrer Haut nicht mehr so recht wohl ist, obwohl es vielen von ihnen wahrscheinlich immer noch nicht dämmert, was sie da alles falsches eingebildetes im Kopf haben und tun.
        Der Obama zum Beispiel sieht ja in letzter Zeit auch immer erschreckender aus! Die Gesichter der Menschen spiegeln die Wirklichkeit, die uns verborgen bleiben soll, damit gewisse Leute ihre hirnverbrannten Pläne für die neue Weltordnung möglichst lange in Ruhe durchziehen können, die anscheinend eine kompletten Verdrehung der Wirklichkeit darstellt, das wahre Leben vollständig ignoriert. Wer Augen hat….
        Ich muß als Vergleich immer wieder an eine Szene in einem US-Katastrophenfilm aus den 1970er Jahren denken, wo es um die Überschwemmung einer Stadt ging, deren Schutzdämme gebrochen waren. Da steht der eingebildete und starrsinnige Bürgermeister, der sich immer vielzu sicher fühlteund die Wirklichkeit ignorierte, im Keller seines Hauses schon bis zu den Knien im Wasser und schreit immer noch :
        „Der Damm hält, der Damm hält…

        • freumich schreibt:

          Sorry, daß jetzt so viel von mir kam! Die beiden letzteren Komments hatte ich vorher fabriziert, aber das Abschicken hatte nicht geklappt, weil ich jeweils versucht hatte, meine falsch eingetragene E-mail zu verbessern, wonach das Abschicken dann nicht mehr funktionierte! Lassen wir sie jetzt falsch (ohne o), oder kann das verbessert werden?

  6. Lutz Lippke schreibt:

    „Steht auf! Gegen Krieg und Völkermord!“
    06.09.2014
    http://www.bevor-es-zu-spät-ist.de/aktionen

  7. Lutz Lippke schreibt:

    Wenn ich schon bei Terminen bin
    6.9.14 Der Westen und Russland
    http://www.freidenker.org/cms/dfv/index.php?option=com_content&view=article&id=439:konferenz-1914-2014-der-westen-und-russland&catid=100:zentrale-veranstaltungen&Itemid=108

    06.09.2014 Berlin
    Ukraine: Ex-CIA Russland-Spezialist Ray McGovern spricht
    Vortrag mit Disussion
    Moderation: Sabine Schiffer
    19.30 Uhr
    Sprechsaal, Marienstraße 26, 10117 Berlin

    07 September 2014 13:00 Uhr, Ort: Brauhaus Südstern
    GLAUBST DU DIE RUSSEN WOLLEN KRIEG?!
    http://www.drseltsam.net/index.php/termine/item/dr-seltsams-wochenschau-so-03-august-2014-2.html

  8. Birgit schreibt:

    Um zurück zum obigen Artikel zu kommen:

    Ist es nicht auch Volksverhetzung, wenn uns Deutschen immer wieder „unsere ewige Schuld“ unter die Nase gerieben wird, obwohl es immer nur die Regierungen sind, die für Kriegsverbrechen verantwortlich sind und die mittleren und jüngeren heute lebenden Generationen definitiv keine Schuld trifft? Ich kann es nicht mehr hören!

    Hier wird definitiv genau diese „ewige Schuld der Deutschen“ benutzt, um uns einen Maulkorb zu verpassen und uns bis in alle Ewigkeit bluten zu lassen! Die aktuellen Zustände in der BRD, die sehr wahrscheinlich kein souveräner Staat ist, sondern nach wie vor unter Besatzungsstatut steht, belegen dies in aller Deutlichkeit! Wir sind nicht frei!

    http://www.kritischsein.de/?p=6729

    http://www.kritischsein.de/?p=6836

    http://www.kritischsein.de/?p=6778

    http://www.kritischsein.de/?p=6753

    • Lutz Lippke schreibt:

      Als bei den Montagsmahnwachen plakativ der FED Schuld an den Kriegen der letzten 100 Jahre gegeben wurde, gab es gleich Vorwürfe der Holocaustverleugnung, des Antisemitismus und der Verleugnung der Schuld Hitlers bzw. der Deutschen.
      Holocaustverleugnung deshalb, weil der 2.WK mit seinem unvergleichbaren Judenmord pauschal in einem Zusammenhang mit den Kriegen der letzten 100 Jahre genannt wurde.
      Antisemitismus deshalb, weil unterstellt wird, dass mit der FED also dem Label des globalen Finanzkapitals nur die Juden gemeint sind.
      Verleugnung der Schuld Hitlers bzw. der Deutschen deshalb, weil man offensichtlich immer nur einem Führer, einem Volk, einer Religion oder einer Bevölkerungsgruppe die Schuld geben darf. Zumindest müsste die Aufzählung wohl immer vollständig sein.

      Diese Vorwürfe kamen und kommen von extrem „links“ bis konservativ und illustrieren im Umkehrschluss deren eigene Geisteshaltung bzw. Intriganz der Unterstellungen.
      Die Unvergleichbarkeit des Holocaust, die eigentlich ja die Verharmlosung des Ausmaßes und der rassistisch-industriellen Durchführung ausschließen soll, wird hier benutzt, um den Blick auf Ursachen, Gefahrensignale, sowie strukturelle und phänomenale Ähnlichkeiten in der Geschichte und aktuell zu versperren. Die Auffassung, dass das globale Finanzkapital allein von Juden beherrscht wird, vertreten offensichtlich die Vorwerfenden selbst oder unterstellen diese Auffassung pauschal Jedem der die FED als Ursache benennt. Insbesondere lenkt dies nach fester Überzeugung der Gesinnungspolizisten von der Schuld Hitlers und dem gemeinen Deutschen ab. Das weder ein Besessener wie Hitler allein, noch die ideologisch aufgeputschten Deutschen vor 70 Jahren diesen gnadenlosen Vernichtungsfeldzug ohne weltweite Rüstungs-, Wirtschafts-, Finanz- Politik-, Medien- und Wissenschaftslobby umsetzen konnten, soll wohl bloß nicht thematisiert werden. Dies könnte die Konstanten dieser globalen und auch deutschen Netzwerker bei den heutigen Geschäften mit Waffen, Informationen, Staaten, Völkern und Menschenrechten stören.
      Neu war für mich die propagandistische Einbindung vieler bekennender Linker in diese Machenschaften. „Haltet den Dieb, schrie der Dieb“ kann man nach dem HartzIV / Diäten+Posten-Betrugskomplex aktuell auch wieder auf Kriegstreiber anwenden. Dabei spielen vermutlich nicht nur Profite, Vorteilsnahme und überzeugte Folgsamkeit eine Rolle, sondern auch Erpressung. Das System der Intriganz und der geheimen, gegenseitigen Überwachung muss aufgedeckt und durchbrochen werden. Wir müssen Denunziation, Diffamierung, Demagogie und deren Zielsetzungen besser identifizieren können, möglichst ohne selbst mit Falschbeschuldigungen und Übertreibungen beizutragen. Dabei müssen wir uns gegenseitig helfen und vorwärtsbringen.

  9. Pingback: 14. 09. 2014 – Jüdische Stimme: “… Israel drängen, die Palästinenser für jahrzehntelang ihnen angetanes Unrecht um Verzeihung zu bitten.” | opablog

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