Die Anatomie des Dr. Tulp. Nicht die des Dr. Wieler.

Die Anatomie des Dr. Tulp (Rembrandt van Rijn)

1632 stellte Rembrandt dieses berühmte Gemälde fertig.

Obduktionen, die es vereinzelt auch schon im 14. und 15. Jahrhundert gegeben hatte, waren zu Rembrandts Zeit bedeutende gesellschaftliche Ereignisse. In ihnen kam zum Ausdruck, dass der weltanschauliche Grundsatz von Renaissance und beginnender Aufklärung: „Erkenne Dich selbst!“ in immer breiteren Kreisen akzeptiert wurde.

Einen Höhepunkt dieses langen geistigen Befreiungsprozesses stellt dieser kategorische Imperativ von Kant dar:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit…. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

*

Heute gibt uns „Corona“ viele Fragen auf. Wir müssen herausfinden, ob wir gegenwärtig einer Pandemie oder doch eher einer Pandemenz ausgesetzt sind.

Ein Problem z. B., vor dem Laien staunend stehen und Fachleute sich wundern, scheint es zu sein, zwischen Corona als TodesURSACHE oder Corona als TodesBEGLEITUMSTAND zu unterscheiden.

Wieler, der oberste Seuchenguru des Landes (Brecht nannte solche Typen: „TUI“.), weis das Problem auf seine Weise zu lösen. Sein rki empfiehlt:

Eine innere Leichenschau, Autopsien oder andere aerosolproduzierenden Maßnahmen sollten vermieden werden. Sind diese notwendig, sollten diese auf ein Minimum beschränkt bleiben… Eine Kremationsleichenschau (zweite Leichenschau) wird in vielen Bundesländern gefordert, unter anderem, um vor der Kremation eine nicht-natürliche Todesursache zu überprüfen. Bei Vorliegen von COVID-19 birgt diese zweite Leichenschau ein zusätzliches Infektionsrisiko. Vor der Durchführung sollte daher eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.“

Mit Wieler ins Mittelalter zurück und viele lästige Fragen sind erledigt.

Die Fürsten Oligarchen waren schon immer dafür.

 

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7 Antworten zu Die Anatomie des Dr. Tulp. Nicht die des Dr. Wieler.

  1. Ossie schreibt:

    Für Dr. Wiehler, der sehr interessante Verbindungen hat….hätte aber ein Pferd aufs Bild gehört. Danke für diese Seite die ich immer wieder gern lese

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  2. Ossie schreibt:

    Ich find es nicht mehr, geht aber Richtung WHO, Gates Stiftung, Hopkins Uni

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    • Jo Bode schreibt:

      Ich sehe bei Dr. Weiler nur die üblichen Stationen eines ärztlichen Funktionärs-Werdegangs, wozu natürlich auch Auslandaufenthalte gehören. Die sonst auffallenden Propaganda-Organisationen fehlen dabei.

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      • kranich05 schreibt:

        Zuminderst ist er seit 2011 und 2012 Mitglied in Fachgremien des Verteidigungs- und des Innenministeriums. Auch in internationalen Organisationen ist er Mitglied, deren Wirken ich nicht einschätzen kann. Meine Wissbegier zu dieser Person ist durchaus noch nicht gestillt.

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        • kranich05 schreibt:

          Ergänzend: W. ist 2012-2015 Mitglied der Schutzkommission beim Innenministerium. Zufällig passt dazu Dieses: „Unter Federführung des Robert Koch-Instituts hatten Experten 2012 im Auftrag des Innenministerium durchgespielt, was in Deutschland passieren würde, wenn sich eine Seuche ausbreitet.“
          Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bevoelkerungsschutzamt-in-zeiten-ohne-krisen-und-kriege-gebe-es-wenig-verstaendnis-fuer-katastrophenplaene-a3205389.html
          Mir scheint, unser „Experte Wieler“ kam/kommt nicht aus dem Nichts.

          Das „Bundesamt für Bevölkerungsschutz“ (in welchem Verhältnis zur Schutzkommission des BMI, deren Mitglied W ist?) gibt ja ein Kochbuch heraus. https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Notfallkochbuch/Notfallkochbuch_node.html
          Vielleicht ist W. ja ein begnadeter Koch? :-))

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          • Jo Bode schreibt:

            Natürlich kommt Dr. Wieler nicht aus dem Nichts. Natürlich kommt er nur dann auf den Leitungsposten beim RKI, wenn er sich systemtreu „bewährt“ hat. Dazu gehören natürlich auch gute Kontakte oder Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen wie Bundeswehr und Universitäten, aber auch ausländischen Institutionen. Anders als z.B. bei unseren ebenfalls steuer- bzw. beitragsfinanzierten TV-Granden hat er wahrscheinlich nicht die traditionell unabdingbaren transatlantischen Propaganda- und Kaderschmieden wie die Atlantikbrücke durchlaufen, sondern vielmehr mit deutlich fachbezogenen Einrichtungen zu tun.
            Propaganda im eigentlichen Sinn dürfte nicht sein Ding sein. Dafür ist er offensichtlich nicht manipulativ genug.

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