An ALLE – ein Brief von Erwin Bixler an alle Menschen, die zur unverzüglichen Freilassung Gustl Mollaths beitragen wollen

Erwin Bixler ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Solidarität mit Gustl Mollath. Er hat in höflichster Form einen Brief an Ministerpräsident Seehofer geschrieben, in dem er ihm dankt für seine gestrige Wortmeldung und weitere Informationen erläutert, die zur unverzüglichen Freilassung Gustl Mollaths und zu seiner gerechten Behandlung beitragen sollen.  Den Brief Erwin Bixlers an Seehofer dokumentiere ich hier nicht, denn er stimmt inhaltlich weitgehend überein mit dem kürzlichen Gastbeitrag von Herrn Bixler hier im Blog.

Der Appell von Herrn Bixler an ALLE hat folgenden Wortlaut:

„Guten Abend!
 
Aus aktuellem Anlass habe ich gestern eine Nachricht an Herrn Ministerpräsident Seehofer geschrieben. Den vollständigen Text sehen Sie weiter unten. Ich bitte Sie dringend, das Schreiben zu lesen.
 
Außerdem ersuche ich Sie, so rasch als möglich eine kurze E-Mail an den Herrn Ministerpräsidenten zu senden, in der Sie ihm (mit möglichst höflichen Worten) Ihre Besorgnisse im Fall des Herrn Mollath anvertrauen. Ich bin zuversichtlich, dass Sie damit dazu beitragen werden, die bayerische Justiz usw. vor weiteren „Fehlern“ zum Nachteil Herrn Mollaths zu bewahren. Was ich damit meine,  wird deutlich, wenn Sie meine Nachricht an den Herrn Ministerpräsidenten zur Kenntnis genommen haben …
 
Ferner bitte ich Sie, diese Nachricht an Freunde, Verwandte, Bekannte, Arbeitskollegen… weiterzuleiten und sie zu bitten, ihrerseits an den Herrn Ministerpräsidenten zu schreiben (usw. usf.).
 
Eine von einigen Möglichkeiten, Herrn Ministerpräsident Seehofer zu schreiben, finden Sie hier.
 
Natürlich tut es auch ein „richtiges“ Schreiben, die Anschrift lautet: Bayerische Staatskanzlei, Postfach 220011, 80535 München.
 
 
Helfen Sie bitte mit, Gustl Mollath vor weiterem Unrecht zu schützen! Und unterstützen Sie bitte Herrn Ministerpräsident Seehofer in seinem Wunsch, den Fall Mollath rasch und gut voranzubringen.
 
Ich danke Ihnen im Voraus vielmals für Ihre Bemühungen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Erwin Bixler“

 

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18 Antworten zu An ALLE – ein Brief von Erwin Bixler an alle Menschen, die zur unverzüglichen Freilassung Gustl Mollaths beitragen wollen

  1. winler schreibt:

    Herzlichen Dank!!! Viele Gre Erwin Bixler

  2. Deali schreibt:

    Sehr geehrter Herr Seehofer,
    Danke für Ihre klaren Worte im Falle Gustl Mollath. Ich bitte Sie darum sich für Mollath einzusetzen so das er so schnell wie möglich frei kommt.
    Ich bin gerne bereit wieder in ihr schönes Bayern zu reisen sobald Herr Mollath wieder frei ist. Ich freue mich auch wieder auf ein gutes Paulaner!
    Schöne Grüße nach München
    ——————————————————-
    So, ich muss gleich los nach Horta. Allen Unterstützern alles Gute und viel Erfolg bei den Aktionen!
    Ein großes Danke an Opa das er die Mahnwache angestoßen hat! Er ist kein Laberkopp wie so viele Andere!

  3. Pingback: An ALLE - ein Brief von Erwin Bixler an alle Me...

  4. apokalypse20xy schreibt:

    Auf die Gefahr hin, mich noch unbeliebter zu machen: Es ist absoluter Unsinn, in Seehofer den Erretter zu sehen! Er ist ein Teil des Systems. das den Mollath weggesperrt hat und sehr viele andere Dinge auf dem Gewissen hat, und zwar ein Teil des Systems, das einen bedeutenden Beitrag zur Stützung des Systems leistet und keineswegs ahnungslos ist!

    Winfried Sobottka, http://united-anarchists.de

    • Frieder Kohler schreibt:

      Beim Nach- und Mitdenken dürfen/müssen Alternativen als Entschlussmöglichkeiten sichtbar werden: Ich entschließe mich, dem Herrn MP Seehofer nicht zu schreiben – was sollte ich sonst bei der Mahnwache! Erwin Bixler hat sicher einen anderen Ansatz für sein (und damit für Gustl Mollath) Handeln – ich hoffe er findet viele Mittäter. Ich kann „es“ nicht, in meinem Kopf kam sofort das „Schreiben eines parforcegejagten Hirschen an den Fürsten, der ihn parforcegejagt hatte“ von Matthias Claudius zum Durchbruch – ich darf zitieren:“ Durchlauchtiger Fürst, Gnädigster Fürst und Herr! Ich habe heute die Gnade gehabt, von Ew. Hochfürstlichen Durchlaucht perforcegejagt zu werden: bitte aber untertänigst, dass sie gnädigst geruhen, mich künftig damit zu verschonen. Ew. Hochfürstl. Durchl. sollten nur einmal perforcegejagt sein, so würden Sie meine Bitte nicht unbillig finden. Ich liege hier und mag meinen Kopf nicht aufheben,und das Blut läuft mir aus Maul und Nüstern. Wie können Ihre Durchlaucht es doch übers Herz bringen, ein armes unschuldiges Tier, das sich von Gras und Kräutern nährt, zu Tode zu jagen? Lassen Sie mich lieben totschießen, so bin ich kurz und gut davon. Noch einmal, es kann sein, daß Ew. Durchlaucht ein Vergnügen an dem Parforcejagen haben; wenn Sie aber wüßten, dass mir noch das Herz schlägt, Sie täten´s gewiß nicht wieder, der ich die Ehre habe zu sein mit Gut und Blut bis in den Tod usw. usw.“:
      Herr Mollath besteht (zu Recht!) auf ein rechtstaatliches Gerichtsverfahren, Gnade des sichtbargewordenen „Systems“ wäre eine Bekräftigung des an ihm begangenen Unrechts!

      • kranich05 schreibt:

        Lieber Frieder Kohler,
        die vielen verschiedenen Mollath-Unterstützer mögen verschiedene Ansätze verfolgen, wie Sie ja selbst schreiben.
        Als jemand, dem Kunst wichtig ist, ja, so sage ich unbescheiden, der damit wohl täglich lebt, danke ich Ihnen ganz herzlich, daß Sie das lange nicht mehr gelesene Gedicht des Matthias Claudius in Erinnerung gerufen haben.
        Mit Gruß!

    • piratenjoe schreibt:

      Sicherlich ist Seehofer nicht der Erretter, aber Seehofer ist auch Wahlkämpfer.
      Ihm eine unfreudliche mit Vorwürfen gespickte Mail zu schreiben wäre Kontraproduktiv.
      Es geht hier um Gerechtigkeit für Gustl Mollath und darum für seine baldige Freilassung zu kämpfen, warum also nicht politisch klug handeln und Seehofer aufzeigen, dass er aus seinem Engagement in diesem Fall einen Vorteil ziehen könnte. Glaubhaft ist für mich allerdings nur jemand, der sich danach auch dafür einsetzt, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

  5. Friedrich Leinweber schreibt:

    Ich habe auch eine Mail an Min.präs.Seehofer geschickt. Wir haben nicht viel Möglichkeit,
    nur über die Öffentlichkeit. Das Wiederaunahmeverfahren ist die letzte Chance!
    Die Justiz in Bayern ist ganz schön verseucht!

  6. Heinz Westenrieder schreibt:

    Merk, die Ministerin, könnte doch noch was tun um ihr Ansehen von minus 10 auf minus 7 zu verbessern:
    Den Generalstaatsanwalt Nerlich sofort in den Ruhestand schicken!
    Begründung:
    Siehe heutige Artikel in den Nürnberger Nachrichten.

    Die bayerische Zahlstelle für Pensionen sollte dann vor Auszahlung an Nerlich ganz besonders genau prüfen, was an Nerlich zu zahlen sei.
    Dass so eine Prüfung schon mal Monate dauern kann, sehen wir am Besipiel des LGs Regensburg.

    Ich hatte einen Traum ….

    • Friedrich Leinweber schreibt:

      Lieber Herr Westenrieder, danke für Ihren Kommentar, ja das wäre zu schön, wenn die Ministerin das machen würde. Aber ich denke, dass alle Beide unter einer Decke stecken. Ich glaube ,da hackt keine Krähe der anderen das Auge aus.
      Frau Merk hat das Vertrauen in der Öffentlichkeit verspielt. Da sind die Temperaturen
      im Zwischenmenschlichen Bereich mittlerweile auf Minus 30 – 40 Grad unten.
      Jeder der mit diesen Leuten Kontakt aufnimmt, ist gleich schockgefrostet, man sieht es
      am Umgang mit diesem Verfahren, kein Gericht in Bayern kann unabhängig entscheiden.
      Leider verlieren solche Leute ihre Pensionsansprüche nicht ,denn dafür sorgen schon
      andere
      Frau Merk kann ihr Ansehen ändern, wenn sie jeden Morgen Aufrichtig in den Spiegel
      schaut ! Die Wahrheit macht frei!
      Alles Gute und ich wünsche Ihnen beste Gesundheit!
      Und das Gleiche unserem Gustl für Wiederaufnahme und Freiheit!

  7. Pingback: Nebensächliches aus dem “Mollath-Büro” | opablog

    • Holger Fiedler schreibt:

      Folgende Email wurdean Hr. Seehofer gesendet:

      Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

      Durch im Internet einsehbare Dokumente von RA Dr. Strate aus Hamburg zum Verfahren gegen Hr. Mollath geht hervor, dass in und um Nürnberg herum eine kriminelle Vereinigung zum finanziellen Schaden der Bundesrepublik Deutchland und zur Freiheitsberaubung von Hr. Mollath gebildet wurde und weiterhin existiert.
      Ich gehe fest davon aus, dass in Bayern Recht gesprochen wird und die offensichtliche Häufung von belegbaren Rechtsbeugung durch mehrere Richter, Staatsanwälte, Gutachter und Psychiator nicht ohne Deckung des, wenn nicht gar durch Lenkung aus dem Justizministerium erfolgen konnte.Frau Merk lässt die kriminelle Vereinigung gewähren bzw. gewinne ich immer mehr den Eindruck, Sie lenkt sogar die Verzögerungstaktik der Regensburger Justiz.

      Für die Vorlage der Beweise stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

      Hochachtungsvoll
      Holger Fiedler

  8. Euler Hartlieb schreibt:

    Das geht so nicht!
    Das kann so nicht weitergehen!
    Das duerfen „Wir“ nicht „durchgehen“ lassen!
    Das koennen wir uns nicht „gefallen“ lassen!
    Unser wohl wertvollstes „Gemeinschaftsgut“ Rechtsstaat wird „verkauft“!
    Hier wird – nuechtern betrachtet – tatsaechlich die muehsam und blutig vor 68 Jahren erhaltene und seitdem gemeinsam verteidigte demokratische Wertesubstanz missachtet; deren Fundamente infrage gestellt. Das betrifft jeden Buerger.
    Wenn Ministerpraesident Horst Seehofer nicht in der naechsten Woche oeffentlich die Fakten zur Kenntnis nimmt und die Prioritaeten klaert, macht er sich sehr schuldig!
    Dann muessen die obersten Repraesentanten (Kanzlerin Merkel, Bundespraesident Gauck, das Verfassungsgericht, das Volk) ein deutliches „Machtwort“ sprechen – das Recht und das Rechtssystem verteidigen. Das ist danach kein „bayrisches“ Problem mehr.

    • e. s. schreibt:

      Sehr geerhter Herr Hartlieb und alle weiteren Leser,
      das geht so überhaupt gar nicht!!!!!
      Wo Unrecht zu Recht wird, ist unsere Mithilfe Pflicht !!!!!!
      Herr Mollath scheint nämlich kein Einzelfall..
      Viele Menschen, überregional, müssen über den Fall Mollath informiert werden.
      Öffentlichkeitsarbeit, in jeder Form, ist wohl derzeit angesagt und könnte Hr. Mollath,
      wie letztlich uns allen, helfen.
      Also an alle verantwortbewußten Mitmenschen: „auf gehts“.

  9. MonsterMensch schreibt:

    Ich halte ein Schreiben an Seehofer für Perlen vor die Säue. Seehofer IST wesentlicher Teil des Problems! Was ist ein Chef einer Ministerin, die direkt die Verantwortung für ALLE Geschicke der Justiz dieses Landes trägt wert, wenn er nicht spätestens nach dem ARD Beitrag unverzüglich persönlich in der von uns Demokraten bezahlten Limousine zur Bayreuther Klinik fährt und der bundesdeutschen Verfassung wieder zur Wirksamkeit verhilft, indem er Herrn Mollath befreit!
    Er tat dies nicht wie ALLE nichts taten, die die uneingeschränkte – eher noch gesteigerte Pflicht hätten und hatten, die Verfassung zu schützen!

    • piratenjoe schreibt:

      Hallo Monster Mensch,
      Sie stellen sich das zu einfach vor. Seehofer kann nicht einfach losfahren und Gustl abholen, er ist Ministerpräsident und nicht bayrischer König. Wenn jemand verurteilt und eigewiesen wird, hilft nur eine Wiederaufnahme und ein Revidierung des Urteils.
      Was uns bleibt ist weiterhin per Unterzeichnung den Unmut der Bevölkerung zu dokumentieren um so Druck auszuüben, eine Wiederaufnahme zu erreichen und Gustl wieder auf freien Fuß zu bekommen. Danach sollten wir die Ministerin und die anderen Verantwortlichen aufs Korn nehmen. Wer gleich zuviel fordert, bekommt oftmals gar nichts. Taktik ist hier gefragt, aber die kann man nicht immer öffentlich diskutieren.
      Politik ist leider zu einem schmutzigem Geschäft verkommen, die bestimmten Regeln folgt. Da ich selbst politisch aktiv arbeite, allerdings bei den Piraten, also bei Seehofers Konkurrenz, kenne ich die Regeln und das Spiel und kann wenn gewünscht beraten. Meine Mailadresse ist bekannt.

  10. Pingback: Was ist aus der Initiative von Herrn Bixler geworden? | opablog

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