Nebensächliches aus dem „Mollath-Büro“

Manche ärgern sich, daß Mollath auf einen Brief nicht geantwortet hat. Andere bemühen sich erfolglos, ihn ans Telefon zu kriegen – „ausgerechnet für mich hat der keine Zeit“. Der Dritte denkt mitfühlend und skeptisch zugleich: „Wer weiß, was der unter den Bedingungen dort alles durcheinanderbringt.“

Ihnen allen möchte ich eine beiläufige Notiz von Erwin Bixler vom Unterstützerkreis – hier im Blog nicht zuletzt bekannt durch seinen Aufruf, zahlreich Appelle an Ministerpräsident Seehofer zu richten –  nicht vorenthalten:

„Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Schreiben an Herrn Mollath. Aber wir können in der Regel nicht alle beantworten. Unsere Arbeitsgemeinschaft ist klein, die Post wird von weniger als einer Handvoll Leuten gesichtet, alle arbeiten ehren- und nebenamtlich. Bisweilen sind wir schlicht überfordert.
 
Gleichwohl versichere ich Sie, dass die allermeisten E-Mails ausgedruckt und an Herrn Mollath geschickt werden. Gerade heute Mittag wurden wieder über 50 eng beschriebene Seiten mit den Texten Ihrer E-Mails aus den letzten Tagen auf dem Postweg an Herrn Mollath verschickt.
 
Berücksichtigen Sie aber bitte: Das einzige „technische Hilfsmittel“, das Gustl Mollath bis dato zur Verfügung steht, ist ein Kugelschreiber oder ein Füller. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass auch er mit dieser Ausstattung vermutlich nicht imstande ist, alle E-Mails zu beantworten.
 
Sie dürfen sich aber sicher seinGustl Mollath freut sich über jede ermutigende Zuschrift!!!“
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4 Antworten zu Nebensächliches aus dem „Mollath-Büro“

  1. Pingback: Nebensächliches aus dem "Mollath-B&uu...

  2. 5jahrehartz4 schreibt:

    trifft genau zu!
    Der Tag hat nur 24 Stunden und es gibt keinen Anspruch (Aufmerksamkeit) auf Antwort nur weil man Hilfe anbietet – dazu gehört auch zu überlegen aus welchen Grund. Will man die Hilflosigkeit ausnutzen um jemanden zuzuquatschen, usw. Oder will man nur sagen/befehlen was er zu tun hat – üblicherweise ohne Details zu kennen und sich in irgendwelche Pläne einzudenken.

    aus eigener Erfahrung bei Bruno wissen wir wie oft er totgequatscht wird – ihm Hilfe, Essen in Aussicht gestellt wird und das immer als Mohrrübe hingehalten aber nie geliefert wird.
    Man ist nicht mal in der Lage die Gegenseite zu kennen, meistens ein ‚das dürfen die doch nicht, das geht doch nicht, das kann doch nicht sein‘ ist der Höhepunkt der Gedankenleistung.

    Einer hat sogar nachts um 01/00 angerufen und wollte sofort vorbeikommen um zu helfen und dafür bei Bruno zu wohnen – er war irgendwo hinter Hamburg und March ist bei Freiburg, ca. 50 km vor Basel/Schweiz. Das ist keine Hilfe, das ist Belastung und jeder soll machen was er kann und wenn er nichts kann, lieber mal die Finger davon lassen.

    Aber es ist wie fast überall – die meisten Leute erwarten das die Welt so funktioniert wie sie es wünschen, hoffen, brauchen und NUR so.
    Beschämt ist Bruno immer wenn er wieder mal gesagt bekommt, was wir SAFOB (Supporter And Friends Of Bruno) unbedingt machen müssen und wo wir versagt haben. Wir haben ihm damals das Leben gerettet als man ihm Essen, Diabetesmedikamente verweigerte von Amts wegen – abgesegnet vom Sozialgericht, das gegen das Bundesverfassungsgericht handelte und als wir das entdeckten sofort die Entmündigung einleitete – bis zu Erpressung durch Gutachterin ‚Diabetesbehandlung gegen Entmündigung‘
    Und er ist auch beschämt wenn diese Leute unsere Arbeit also den Aufwand der darin steckt nicht einmal erkennen können, sich aber trotzdem anmaßen den großen Löffel der Weisheit zu besitzen 😉

    Hier unsere neue Dokumentation – wir zielen nun aufs Ausland – deutsch nach ca. 10 Seiten beim runterscorllen – und wer wissen möchte wer Verbrecher gegen Menschenrechte in Baden-Württemberg sind:
    http://crimeagainsthumanityingermany.wordpress.com/the-murderer-of-bruno/

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  3. Friedrich Leinweber schreibt:

    Ich bin nicht endtäuscht, wenn Gustl nicht schreiben kann, wichtiger ist, dass unsere Herzen bei Ihm sind. Seine Situation lässt es eben noch nicht zu! Bitte ein ein wenig Geduld.
    Ungeduldig bin ich mehr auf das Langericht Regensburg, wann kommt die Wiederaufnahme!
    Geht das nicht schneller!

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  4. Mike schreibt:

    Betrifft Bundesanwaltschaft. Mal was weniger Nebensächliches: A Hund ists scho … der Ex-Amts- und Landrichter Müller, jetzt BVerfG-Richter. Er hat das gemacht, was diese politisch extremistisch dumme Bundesjustizministerin L.-Sch. schon hätte vor Monaten tun können: die Bundesanwaltschaft beauftragen http://www.sueddeutsche.de/g52384/1383023/Merk-erhaelt-Post-aus-Karlsruhe.html So daß diese das Mollathverfahren an sich ziehen könnte. Chapeau, Herr Müller!

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