Wenn Joachim Braun, Chef von Otto Lapp, die Blödmaschine nachheizt

Einiges, was zu Chefreporter Otto Lapp vom „Nordbayrischen Kurier“ bzw. seinem minderwertigen journalistischen Erzeugnis zu sagen war, steht hier. Zwar hab ich zu Beginn des Postings mit zunächst nur impliziter Kritik Herrn Lapp geschont, dann aber doch eine klare und auch prinzipielle Wertung seines Pressestreichs gegeben. Immerhin geht es um die sog. 4. Gewalt in der Demokratie, da verbietet sich zu große Nachsicht.

Ich darf mich ausnahmsweise selbst zitieren: „Da fehlt nicht nur die journalistische Sorgfalt, da werden grundlegende Tatsachen ignoriert oder umgebogen und nicht im Einzelfall, sondern systematisch. Das Ergebnis ist die völlige Desinformation.“

Dann folgen fünf kurze Absätze, in denen die von Lapp unterschlagenen und/oder grob entstellten Sachverhalte konkret formuliert werden und auf die wichtigsten Quellen verwiesen wird.

Kommentatoren, aber auch ich selbst, haben Herrn Lapp und dem „NK“ meinen Beitrag zur Kenntnis gegeben, worauf Chefredakteur Braun (in den Kommentaren zu o.g. Posting) so antwortete:

„Es ist immer wieder eine Freude zu lesen, wie unvoreingenommen, quellenneutral beim völlig unparteiischen Verteidiger und frei von jeglicher Vorverurteilung manch im Netz veröffentlichtes Werk recherchiert ist. Ob der Oranienburger Opablogger jetztmals mit Herrn Mollath persönlich gesprochen hat? Otto Lapp hat’s getan und zwar viele Stunden lang.“

Ich habe geschwankt, ob ich solchen, mit Verlaub, Chefredakteursfurz einfach ignorieren sollte. Zumal etliche Kommentatoren dazu deutlich ihre Meinung gesagt haben. Aber diese Braun und Lapp sind ja nicht weg vom Fenster. Täglich entleeren sie sich weiter ins Tageblatt.

Bei der bemühten Ironie („Freude zu lesen“) will ich mich nicht aufhalten (obwohl sie andeutet, daß der Verfasser die Vorwürfe nicht ernst zu nehmen gedenkt). „quellenneutral beim…Verteidiger“ beim Verteidiger bezieht sich wohl auf die verlinkte BKH-Stellungsnahme. Soll der Rückgriff darauf unzulässig sein, weil Strate sie ins Netz gestellt hat? Darf nur Lapp in seiner tendenziösen Manier daraus zitieren? Was ist überhaupt mit „manch im Netz veröffentlichtes Werk“ gemeint? Herr Braun entläßt Qualm. Weil er zu schwach ist, konkret formulierte, begründete, belegte Positionen anzugreifen? Seien es die Strates, die Gabriele Wolff oder die des Oranienburger Opabloggers, die er vor der Nase hat. Von der Gustl-Mollath-Webseite zu schweigen. Und dann – wozu Argumente – zieht der Braun den Haupttrumpf: Viele Stunden habe Lapp mit Mollath persönlich gesprochen! Also haltet eure Klappen ihr Besserwisser von außen. Wir sind die Quelle! Dabei ist selbst dem „Mensch Mollath“-Elaborat zu entnehmen, daß der Chefreporter den Gustl zwar vollquatschen aber nicht dummquatschen konnte. Werte Herren, das haben schon Viele versucht. Ihnen mag es ja gelingen, eine Art journalistisches Obergutachten ins Blatt zu bringen. Könnte, muß nicht, seinen Wahlkampfzweck erfüllen.

Der Kampf um die Befreiung und volle Rehabilitierung Gustl Mollaths geht weiter. Langsam wächst die Zahl derer, die sich dafür engagieren, trotz NK-Lapp und NK-Braun.

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29 Antworten zu Wenn Joachim Braun, Chef von Otto Lapp, die Blödmaschine nachheizt

  1. Breitenbach schreibt:

    »Es ist […] ty­pisch für rech­te Kom­men­ta­to­ren, Emo­tio­na­li­tät zu schü­ren, um sich nicht mit den Ar­gu­men­ten aus­ein­an­der­set­zen zu müs­sen. Die näch­ste Stu­fe der Dis­kus­sion wird sein, sich zwar mit den Ar­gu­men­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen, aber die­se nicht ernst­haft zu wür­di­gen und erst in der drit­ten Stu­fe kom­men wir zu ei­ner ver­nünf­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zung über den Ge­gen­stand«, schrieb zu ei­nem an­de­ren The­ma ein Kom­men­ta­tor in ei­nem an­de­ren Blog.

    Der Herr Chefredaktööööör steht wohl noch auf je­ner er­sten Stu­fe der Dis­kus­sion.

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  2. Pingback: “Mensch Mollath!” – wenn Otto Lapp die Blödmaschine heizt…… | opablog

  3. Josef Eisele schreibt:

    Der Herr Chefredakteur wird für das Herstellen und Verbreiten einer gewünschten Meining bezahlt, nicht für journalistische Sorgfalt. Man sollte unterscheiden zwischen der Situation, wo solche Berichte ähnlich denen in der ZEIT oder im SPIEGEL echt erreichen könnten, dass Politik und Justiz die Sache aussitzen können, und der jetzigen Situation, wo man außer dem Nordbayrischen Kurier wohl niemand gefunden hat, der das dreckige Geschäft, die krausen Gedanken des überführten Gutachters und Chefarztes Dr. Leipziger zu veröffentlichen. Dafür bekam das Blatt auch die Möglichkeit ausgedehnter Interviews, und mit diesen belegt es ein zweites Mal seine mangelhafte Qualität. Nun ist es aber so, dass Gustl Mollaths Rehabilitation kaum geräuschlos über die Bühne gehen wird, und dann fällt dem intelligenteren Teil der Leser des Nordbayrischen Kuriers ja auch was auf. Der Eiertanz ist derzeit eher nachteilig für die Hochwohlangesehenen.

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    • Breitenbach schreibt:

      Sie ha­ben selbst­ver­ständ­lich Recht. Ich woll­te nur et­was die von je­nem Herrn in den Blog ge­tra­ge­ne Emo­tio­na­li­tät he­raus­neh­men: denn vielleicht woll­te er da­mit ja nur ir­gend­wel­che bis­lang von ihm ver­miß­te ver­ba­le Ent­glei­sun­gen pro­vo­zieren, die ihm er­mög­li­chen wür­den, we­gen Be­lei­di­gung ju­ri­stisch ge­gen Blog-Ein­trä­ge oder gar den Be­trei­ber vor­zu­ge­hen. Zur Sa­che hat­te er je­den­falls nichts bei­zu­tra­gen. Was also soll­te das?
         So oder so be­mer­kens­wert bleibt, daß sich ein Re­dak­tions­lei­ter wie er in die »Nie­de­run­gen« des Web be­gibt und auf Ein­zel­bei­trä­ge rea­giert. Mich dünkt, auch dies ver­trägt sich nicht sehr mit ei­ner hoch­wohl­an­ge­se­he­nen Stel­lung. Im­mer­hin stün­de ihm ja mehr als ge­nug Raum zu Stel­lung­nah­men in sei­nem Haus­blatt zur Ver­fü­gung. Ist er al­so ner­vös ge­wor­den? Be­fürch­tet er, ihm könnten die Fel­le weg­schwim­men? Denn im­mer­hin steht er mit­samt sei­nem Blatt ja ge­wis­ser­maßen lo­kal an der »Front«. Müß­te der Opa­blog sich an­ge­sichts die­ses Er­eig­nis­ses nicht ei­gent­lich be­son­ders ge­ehrt füh­len?

      Was sei­ne dies­be­züg­li­che Mo­ti­va­tion an­be­langt, ver­spü­re ich Lust, mal wie­der ei­ni­ge Stel­len aus der Bi­bel zu zi­tie­ren:
         »Wo ein­mal ei­ner ge­gan­gen ist, da kön­nen an­de­re fol­gen« – ach nein, das war aus »Ich, Dr. Fu Man Chu«, Engl./Dt. 1965. – So, jetzt aber …
         »Sie­he, ich will dich he­rum­len­ken und will dir ei­nen Zaum ins Maul le­gen und will dich he­raus­füh­ren« (He­se­kiel 38,4).
         »Kommt her, laßt uns ihn mit der Zun­ge tot­schla­gen und nichts ge­ben auf al­le sei­ne Re­de« (Je­sa­ja, 18,18).
         »Eu­re Re­de sei: Ja, ja. Nein, nein. Was da­rü­ber ist, das ist von Übel« (Mat­thäus, 4,5).

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  4. H. Heine schreibt:

    Zitat

    „Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, daß es häufig vorkommt.“ (Bertolt Brecht)

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  5. Sina schreibt:

    Sehr geehrter Herr Braun

    Und dies
    http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-BKH-2013-03-04.pdf
    soll ein fundiertes Gutachten sein, mit dem einem Menschen „Gefährlichkeit“ attestiert wird und welches als Grundlage für weiteres Wegsperren dienen soll?

    Wenn für Herrn Mollath die Gutachten von Dr. Leipziger nicht so schreckliche Konsequenzen (gehabt-) hätten, dann könnte man sich ja schon fast darüber amüsieren, wie Dr. Leipziger tatsächlich 1 ½ Seiten lang über das Telefonverhalten von Herrn Mollath schwadroniert.

    Für mich jedenfalls liest sich dieses „Gutachten“ wie die Hausaufgabe eines Schülers, der einen Erlebnisbericht schreiben soll – und damit die Hausaufgabe nicht gar so mager beim Lehrer ankommt – Seitenlang dahinplappert.

    Mir ist durchaus die Entlastung verständlich, die Gutachten im Zweifelsfall für Richter /Staatsanwälte bedeuten und auch, dass sich Richter / Staatsanwälte nach einem Fehlurteilen dann hinter einem solchen Gutachten verstecken können, schließlich hat ein anerkannter Fachmann gesagt ….

    Aber andererseits müssen sich Juristen (und Journalisten) Fragen lassen, ob sie die oberflächlichen Ausführungen von Dr. Leipziger auch akzeptieren würden, wenn ihnen ihre Kinder einen solchen Text als (angeblich) fundierte Hausaufgabe vorlegen würden?

    Und wenn man heute schon von 14jährigen Oberschülern Betrachtungen und Analysen erwartet, die diesen Namen auch verdienen, dann ist es doch nicht zuviel verlangt, von einem Dr. Leipziger, der immerhin über das Schicksaal anderer Menschen entscheidet, eine fundierte Analyse vorgelegt zu bekommen.

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  6. Aus „Mollath in Fesseln“ wurde „Mollath stundenlang vor Gericht“ http://is.gd/JtnLwe Screenshot http://twitpic.com/ckkxjm

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  7. richard albrecht schreibt:

    @ Kranich07; wen´s sonst interessieren mag …

    -Es mag sein, Herr @Braun, daß Sie in Ihrem kleinen „Reich“ – „Nordbayrischer Kurier“ – für leitende Mitarbeitern wie Herrn Lapp wichtig sind und als etwas gelten. Hier, im Blog von Dr. K.P. Kurch, in dem´s um Grundaufklärung geht, sind Sie´s nicht und gelten (mir) als Zeiträuber.

    -Die folgende kurze Meinungsäußerung (die auch Sie, Herr @Braun, kostenlos mitlesen dürfen) als Denkanregung: Wenn das letzte, was Du verlierst, immer die Hoffnung ist („La esperanza es lo último que se pierde“) – dann betrifft das auch die vorgestrig-landgerichtliche Justizveranstaltung. Solange nur Justiziell-Sonderweltliches und nichts Praktisches mit Blick auf die aktuelle Freilassung des Delinquenten und Dissenter Ferdinand Mollath passiert, kann es auch nur vorgetäuschte Bearbeitung („fraudulent redressal“) sein und damit Fassadenjustiz und Talmirechtsprechung. Auch diese gibt’s im alten Freistaat Bayern wie im neuen Ganzdeutschland öfter als sich´s der bürgerliche Alltagsverstand vorstellt …

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  8. kranich05 schreibt:

    Während der eine geschätzte Kommentator schreibt, Opablog könnte sich geehrt fühlen und der andere geschätzte Kommentator Herrn B. als Zeiträuber tituliert, fühlt sich der Opa ZWISCHEN beiden Extremen (die vielleicht gar keine sind) recht wohl.
    Die Kontroverse Lapp/Braun versus Blog(s) hat die Zeitungsmacher und -machthaber gezwungen ihre Zeitungs-Autoritätsposition gegenüber den popligen LeserInnen zu verlassen.
    Die Gesetze dieser (noch kleinen) Web 2.0-Öffentlichkeit diktieren sie nicht mehr (anders als in ihren Zeitungen). Sie können sich nun mit Stilblüten blamieren, wie einst der Werbeunternehmerfuzzi J.-R. von Matt („Klowände des Internets“) oder sich vorsichtiger ausdrücken, wie der Herr Chefredakteur, in der Sache aber ebenso unqualifiziert. In beiden Fällen Eigentor.
    Noch sind die Reichweiten einer eingeführten Regionalzeitung „groß“ und die von zwei, drei engagierten Blogs „nicht groß“, Doch Welten liegen hinsichtlich ihrer Wirkungsmacht, zumindest bei bestimmten Problemen, nicht mehr zwischen ihnen! Und es gibt erste Beispiele dafür, daß Printmedien und Blogs vorsichtig die ersten Schritte beidseitig nützlicher Kooperation erproben.
    Also Punkt 1: Die Chefredaktors und -reporters stehen plötzlich einfach Kopf an Kopf in der Menge, hübsch demokratisch.
    Und Punkt 2: 10 oder 100 Leute aus dieser Menge sind bestens informiert, nicht schlechter als die Chefredaktors und -reporters, vielfach, zumindest in Details, sogar tiefer und besser. Und sie schauen nicht nur den Zeitungsmachern auf die Finger (schreiben bestenfalls ohnmächtig einen Leserbrief, der nicht veröffentlicht oder verstümmelt wird), sondern können sich nach Herzenslust und vor’m ganzen Forum äußern (wie die Zeitungsmacher nach wie vor auch). Sie erproben ihre Meinung, betreiben gemeinsam Meinungsbildung. Das ist schwerer steuerbar von einzelnen Interessierten/wahren Machthabern. Ich finde es spannend, all das zu beobachten. (Übrigens ganz besonders spannend, welche Weiterentwicklungen der Steuerung sich die genannten einzelnen Interessierten/wahren Machthaber einfallen (bzw. von ihren Hilfskräften entwickeln) lassen.)

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    • Joachim Braun schreibt:

      Ich stimme Ihnen zu, @kranich05, die Veränderung der Kommunikationsprozesse ist das wahrhaft Spannende. Das ist ein Prozess der Demokratisierung zu. Im Unterschied zu dem, was mir hier unterstellt wird, weiß ich dies aber zu schätzen und fühle mich als Chefredakteur weder irgendeiner (staatlichen) Macht noch vox populi verpflichtet. Was dabei entsteht, weiß im Moment noch niemand abzuschätzen, aber es wird unsere Kultur massiv verändern. Und die, wie Sie’s nennen „wahren Machthaber“ haben längst ihren Einfluss verloren. Schlimm würde es nur, falls wir zum Spielball supranationaler Konzerne werden sollten.

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      • kranich05 schreibt:

        „…die, wie Sie’s nennen “wahren Machthaber” haben längst ihren Einfluss verloren. Schlimm würde es nur, falls wir zum Spielball supranationaler Konzerne werden sollten…“
        Hier, Herr Braun, verwenden Sie eine höchst interessante Argumentationsfigur: Die „wahren Machthaber“ – wer es auch immer sei – drücken Sie in den Skat. Die „supranationalen Konzerne“ sind janz bös‘ aber Gott sei Dank, eine ferne Eventualität, ein Abstraktum.
        Was wir also mit Ihrem Blick auf der weiten Flur NICHT SEHEN sind die deutschen Konzerne von supranationaler Bedeutung und dies in ihrer politischen Verfaßtheit von Deutsch-Europa.

        Dazu kleine Detaillektüre, die mir gerade in die Hände fällt:
        http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58583

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  9. Gabi schreibt:

    Sorry, aber wenn Herr Lapp und Herr Braun der Meinung sind, dass Mollath längst raus wäre, wenn er sich therapieren hätte lassen, dann ist das für mich ein Beweis, dass die beiden Herren nicht mal ansatzweise wissen, worum es im Fall Mollath eigentlich geht, oder besser gesagt, was hier eigentlich abläuft.
    Warum hat man Mollath weggesperrt? Ich glaube, man hat ihn weggesperrt, damit die (inzwischen auch bestätigten) Schwarzgeldgeschäfte einiger (Promis) nicht ans Tageslicht kommen. Es ist an Naivität wohl nicht mehr zu übertreffen, zu glauben, dass Mollath längst rausgekommen wäre, wenn er sich therapieren hätte lassen.
    Warum sitzt er wohl in Bayreuth, und warum sitzt er bei dem Psychiater ein, dessen Gutachten dazu beigetragen hat, dass er weggesperrt wurde? Vielleicht weil die anderen Psychiater den Spuk nicht mitgespielt haben?
    In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage: Wie viele fragwürdige Gutachten es von dem „Super“-Psychiater noch gibt?

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  10. H. Heine schreibt:

    Betrifft den hier diskutieren „Fall Mollath“ geht über diesen hinaus:

    „Die Verletzung des Rechts eines einzigen ist die Verletzung des Rechts aller.“ (Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft; ungekürzte deutsche Ausgabe München / Zürich 1986, Seite 196)

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  11. Breitenbach schreibt:

    Immer wieder staunenswert, wie »klein« doch die Welt ist und al­les da­rin auf ir­gend­ei­ne »my­ste­riö­se« Wei­se zu­sam­men­hängt (ich dan­ke ›Rechts­bruch‹ für den hier im Blog ge­ge­be­nen über­grei­fen­den Link Rich­tung Me­dien­kon­zen­tra­tion):
    http://www.kek-online.de/db/index.php?m=980&mt=3&s=&f=1

    http://www.barbara-hendricks.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=36&idart=912

    http://www.spd-uedem.de/personen/730/6306/index.html

    Laut ›Wikipedia‹ schrieb sie auch über: »Steu­er­ge­rech­tig­keit für Fa­mi­lien«. In: Wolf­gang Thier­se (Hg.): »Re­li­gion ist kei­ne Pri­vat­sa­che«. Pat­mos Ver­lag, Düs­sel­dorf 2000.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Hendricks_%28Politikerin%29

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  12. Sina schreibt:

    Sehr geehrter Herr Braun
    Es ist noch gar nicht lange her, da war der Journalist für den Bürger das Tor zur Welt.
    Je nach Sozialisation, Weltensicht und politischer Ausrichtung, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Notwendigkeiten, haben Journalisten Themen sondiert, aus der vorhandenen Fülle die ihnen relevant erscheinenden ausgewählt und veröffentlicht.

    Und plötzlich ist es einem Herrn Mollath möglich, allen interessierten Lesern das Urteil, welches ein Richter über ihn gefällt hat, zugänglich zu machen.

    Erstmalig entsteht eine Situation, in der womöglich der Journalist seinen Artikel auf die Zeilen 1- 10 aufbaut, weil er genau diese als relevant erachtet – und der Leser, der dieses Urteil im Original kennt, fragt sich „Was will der Journalist mit Zeile 1-10, die Zeilen 30-50 sind doch viel wichtiger.“

    Aber anstelle Journalisten die gewaltigen Chancen erkennen, die im Dialog mit den Lesern liegen und anstelle Journalisten diese Chance ergreifen (und damit die Leser an die eigene Zeitung bindet) – machen es viele Journalisten wie Sie:
    Es wird sich über den Leser lustig gemacht, dem Leser wird jegliche Kompetenz abgesprochen, der Leser wird herabgewürdigt, der Leser wird beleidigt.

    Siehe ihre Beiträge, Joachim Braun schreibt:
    19. April 2013 um 22:16
    @Fotobiene: Ihre Verschwörungstheorien sind niedlich
    19. April 2013 um 22:17
    Huuuuiiii, wenn das ein Zufall ist. V-Männer überall.
    20. April 2013 um 12:23
    Ich empfehle die Psychiatrie!
    21. April 2013 um 12:30
    Journalismus in der Demokratie funktioniert so zum Glück nicht.
    21. April 2013 um 16:33
    Ihre Aussagen zu Leipzigers Motiven werte ich als reine Spekulation. Und damit haben sie aus journalistischer Perspektive keine Relevanz.
    alles zu finden unter: https://opablog.net/2013/04/17/mensch-mollath-wenn-otto-lapp-die-blodmaschine-heizt/

    Und Ihre Beiträge vorher waren auch nicht viel anders.
    Genau mit dieser Haltung aber schaufeln sich Zeitungen ihr eigenes Grab und nicht mit den kostenlosen Online-Angeboten, wie so oft kolportiert wird.

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  13. Breitenbach schreibt:

    So ver­bis­sen Ham­ster ihr Rad ver­tei­di­gen, so über­zeugt sind Le­ser ge­wöhn­lich von dem Satz, die Wahr­heit er­fah­re man aus der Pres­se. So­bald sich ei­ner ih­rer In­ha­lte – meist, wenn es längst zu spät ist – fort­hin als un­halt­bar he­raus­stellt, wird dies meist dem »bö­sen« Markt mit sei­nem ihm in­hä­ren­ten Me­cha­nis­mus von An­ge­bot und Nach­fra­ge in die Schu­he ge­scho­ben. Die un­se­re be­ste al­ler mög­li­chen Wel­ten wie nichts ver­gleich­bar an­de­res im In­ner­sten zu­sam­men­hal­ten­de Pres­se hat – wie prak­tisch je­des Ding auf Er­den, viel­leicht noch mit Aus­nah­me der Luft – ge­wis­se na­tür­li­che Per­so­nen als recht­li­che Ei­gen­tü­mer. Und die­se ver­fü­gen mit ihr, ge­nau wie kir­chen­ei­ge­ne Fir­men, über sog. Ten­denz­schutz­be­trie­be (cf. den ent­spre­chen­den Pa­ra­gra­phen des Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes). Die in sog. Auf­sichts­rä­ten ver­sam­mel­ten Ei­gen­tü­mer sind da­her ge­setz­lich le­gi­ti­miert, den Zei­tungs­schrei­bern – oder soll­te man, analog zu »Fall-«, in Zu­kunft nicht bes­ser auch von »Mei­nungs­ma­na­gern« sprechen? – ei­ne be­stimm­te Ten­denz vor­zu­schrei­ben. Ten­den­ziö­si­tät und Wahr­heit zu ver­söh­nen, stellt in pra­xi ei­nen schwie­ri­gen Ba­lan­ce­akt dar, der mal mehr, mal we­ni­ger ge­lin­gen kann. Hier wohl eher we­ni­ger. Die Zu­ver­läs­sig­keit der von kek‑on­li­ne.de prä­sen­tier­ten In­for­ma­tion vo­raus­ge­setzt, ist Ei­gen­tü­mer und so­mit Chef des Chefs von Otto Lapp zu 94,67% von 47,5%, d. h. al­so zu 44,97%, ei­ne Frau. Und was für ei­ne …

    Sie heißt Dr. Bar­ba­ra Hen­dricks, re­si­diert nicht in Bay­ern und ist eine pro­mi­nen­te Po­li­ti­ke­rin der SPD; und 45%, fast die Hälf­te von Hun­dert, sind ganz schön viel …

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    • kranich05 schreibt:

      @ Breitenbach

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    • Sina schreibt:

      @ Breitenbach

      Dem Link

      von kranich05 schließe ich mich begeistert an.

      Was es doch für interessante Internetseiten gibt, man lernt nie aus.

      Allerdings habe ich noch nicht so ganz kapiert:
      Unter dem Link
      http://www.kek-online.de/db/index.php?c=3419&mt=-1&s=Nordbayerischer+Kurier&f=1

      sind folgende Beteiligungen aufgeführt:

      Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse der Bayreuth Druck + Media GmbH & Co. KG

      Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG [ ist die SPD]) ( 47.5% )
      Dr. Hendricks, Barbara [ebenfalls SPD] ( 94.67% )
      Solidarität Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft mbH ( 5.33% )

      Diese %-Zahlen ergeben allerdings nicht 100%,
      sondern 147,50%

      Wie ist das möglich bzw. was bedeutet dies?

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      • Breitenbach schreibt:

        Daß die ›DDVG‹ die ›SPD‹ »ist«, kann, wenn die An­ga­ben im Netz rich­tig sind, nicht sein. Dem Link zu­fol­ge ge­hört die ›DDVG‹ zu 94,67% Dr. Bar­ba­ra Hen­dricks (SPD) höchst­selbst; die rest­li­chen 5,33% ir­gend­ei­ner ›Treu­hand‹ (wem im­mer der Rest auch ge­hört). Man könn­te also eher da­von re­den, daß die ›DDVG‹ Dr. Bar­ba­ra Hen­dricks »ist«.

        Den Rest – da ha­ben Sie Recht – ha­be ich in der Ei­le wohl falsch in­ter­pre­tiert (sonst müß­te es 52,5% heißen und nicht 62,5%). Sorry (»Kopf­rech­nen schwach, Re­li­gion sehr gut«)! Cor­ri­gen­dum:

        Die ›DDVG‹ ist zu 47,5% als Ei­gen­tü­mer an der Bay­reu­ther ›Druck & Me­dia‹ be­tei­ligt und nicht der Zei­tung selbst. Die ›Druck & Me­dia‹ ih­rer­seits hält 62,5% am ›Nord­baye­ri­schen Kurier‹. Das wären dann »nur«, aber im­mer­hin 28,11% der Zei­tung für Dr. Bar­ba­ra Hen­dricks.

        Die Sa­che än­dert sich da­mit al­so nicht wirk­lich. Wenn Sie, sa­gen wir, als Ree­der 28,11% ei­nes Flagg­schiffs ihr eigen nen­nen, ha­ben Sie si­cher ein ge­wich­ti­ges Wort da­rüber mit­zu­reden, wer Kapitän sein darf, ob und wann es in See sticht und wohin die Reise geht. Wa­rum soll­te es hier an­ders lau­fen? Bei al­len lo­ka­len Rück­sicht­nah­men und (noch) nicht nam­haft ge­wor­de­nen rest­li­chen Ei­gen­tü­mern des ›Nord­baye­ri­schen Kurier‹ be­deu­tet der o. g. »Ten­denz­schutz« in die­sem Fall aber doch, daß die Be­lan­ge der SPD ga­ran­tiert nicht über­gan­gen wer­den kön­nen.

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      • kranich05 schreibt:

        Hallo Sina,
        ich verstehe es so, daß die Frau Hendricks 94,67% von den 47,5% der ddvg hat (also fast alles).
        Die ddvg hat 47,5% un der zweite große Eigner die Nordbayrische Kurierverlag GmbH und Co Kg hat 62,5%. Schön wär’s, wenn das 100% ergäbe. Ergibt aber 110%.
        Da ist mein Latein auch am Ende.

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      • Sina schreibt:

        @kranich05
        „ich verstehe es so, daß die Frau Hendricks 94,67% von den 47,5% der ddvg hat (also fast alles).“

        Nö, kann nicht sein. Wenn die ddvg zu 100% im Besitz der SPD ist, kann einer Privatperson nicht 94,67% vom ddvg gehören.
        Siehe „Unsere Beteiligungen“:
        http://www.ddvg.de/wirueberuns/unserebeteiligungen/

        Auf der Seiten der ddvg heißt es:
        „Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH“ mit 47,5%: ist mit 62,5% an der „Nordbayerischen Kurier GmbH & Co. Zeitungsverlag KG“ beteiligt (Nordbayerischer Kurier)

        Dies bedeutet, der ddvg ist mit 47,5 % am Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft beteiligt.
        Und die Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft ist wiederum mit 62,5% am „Nordbayerischen Kurier GmbH & Co. Zeitungsverlag KG“ beteiligt (Nordbayerischer Kurier).

        Demnach gehört die Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH zu 52,5 % irgend jemand anders (oder mehreren).
        Wäre interessant zu wissen, wem?

        Hingegen gehört der Nordbayerischen Kurier zu 62,5% letztendlich der SPD,
        nämlich über > ddvg (100%)> Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft (47,5%) > 62,5% Nordbayerischen Kurier.

        Und nun kommt es sehr darauf an, wer die 52,5 % an der Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft hält, denn die haben letztendlich das Sagen.

        Was genau kek-online.de da an Zahlen auflistet und ob die Zahlen korrekt sind, hatte ich noch keine Zeit für.

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  14. Sina schreibt:

    @Breitenbach
    „Daß die ›DDVG‹ die ›SPD‹ »ist«, kann, wenn die An­ga­ben im Netz rich­tig sind, nicht sein.
    […] Man könn­te also eher da­von re­den, daß die ›DDVG‹ Dr. Bar­ba­ra Hen­dricks »ist«.“

    Laut WIKI ist die DDVG nicht Dr. Bar­ba­ra Hen­dricks, sondern SPD:
    „Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG; Eigenschreibweise: ddvg) mit Sitz in Berlin und Zweigniederlassung in Hamburg ist ein Medienbeteiligungsunternehmen der SPD.
    Sie ist die Beteiligungsgesellschaft des SPD-Unternehmensbesitzes und zu 100 % im Eigentum der SPD. “
    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft

    Erklärt (mir) aber immer noch nicht die 147,50%?

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    • Breitenbach schreibt:

      Die in dem von Ih­nen ge­nann­ten Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel ge­nannten Zah­len stim­men mit je­nen un­ter Nr. 31 zu fin­den­den des fol­gen­den Links über­ein: http://www.mediatribune.de/medienerloese/umsatzranking-medienunternehmen-erloesentwicklung-der-verlage-2006-2011

      Eben­falls bei Wi­ki­pe­dia ( http://de.wikipedia.org/wiki/Nordbayerischer_Kurier) er­fah­ren Fol­gen­des:

      »Die Nord­baye­ri­scher Ku­rier GmbH & Co. Zei­tungs­ver­lag KG ge­hört zu 62,5% der Druck­haus Bay­reuth Ver­lags­ge­sell­schaft mbH, an der mit 47,5% die der SPD ge­hö­ren­de Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH be­tei­ligt ist. [Quel­le: http://www.ddvg.de/wirtschaftsdaten/geschaeftsbericht2008.pdf%5D«

      Die DDVG wä­re dem­nach zu 47,5% an einer » Druck­haus Bay­reuth Ver­lags­ge­sell­schaft mbH« be­tei­ligt; ei­ne Be­tei­li­gung in die­ser Hö­he stimmt mit der Quel­le KEK über­ein, doch heißt es dort »Bayreuth Druck + Media Gmbh & Co. KG«. Die bei­den Pro­zent­zah­len sind so­mit n i c h t  zu ad­die­ren. Es blei­ben ei­ner­seits wei­te­re (100 minus 62,5% =) 37,5% der An­tei­le an der »Nord­baye­ri­scher Ku­rier GmbH & Co. Zei­tungs­ver­lag KG« zu klä­ren.

      Vor­her noch heißt es bei Wi­ki­pe­dia: »Am Ver­lag des Nord­baye­ri­schen Ku­riers ist die Fa­mi­lie Ell­wan­ger zu 37,5 Pro­zent be­tei­ligt, 62,5 Pro­zent hal­ten die Er­ben von Julius Steeger und Wal­ter Fi­scher […]« (sic). Der letz­te Halb­satz macht wie­der un­klar. Die »Druck­haus Bay­reuth Ver­lags­ge­sell­schaft mbH« (= »Bayreuth Druck + Media Gmbh & Co. KG«?) kann schließ­lich nicht gleich­zei­tig den »Er­ben von Ju­li­us Stee­ger und Wal­ter Fi­scher« und den­noch zu 47,5% der DDVG.

      Vor­läi­fi­ges Fa­zit:
      37,5% des Zei­tungs­ver­lags ge­hö­ren den Er­ben von Ju­li­us Stee­ger und Wal­ter Fi­scher.
      62,5% des Zei­tungs­ver­lags ge­hö­ren der »Druck­haus Bay­reuth Ver­lags­ge­sell­schaft mbH« (= »Bayreuth Druck + Media Gmbh & Co. KG«).
      47,5% der »Druck­haus Bay­reuth Ver­lags­ge­sell­schaft mbH« (= »Bayreuth Druck + Media Gmbh & Co. KG«) ge­hö­ren der DDVG. (Mög­li­cher­wei­se hat Dr. Hen­dricks in die­ser Ge­sell­schaft die Po­si­tion ei­ner Ge­ne­ral­treu­hän­de­rin von der bei Wi­ki­pe­dia ge­nann­ten In­ge Wet­tig-Da­niel­mei­er über­nom­men.)
      52,5% der An­tei­le der »Druck­haus Bay­reuth Ver­lags­ge­sell­schaft mbH« (= »Bayreuth Druck + Media Gmbh & Co. KG«) sind noch un­ge­klärt.

      Jetzt wird es richtig wit­zig: http://druck-medien.net/aktuell/newsdetail/article/9231-druckhaus-bayreuth-neue-ausrichtung-neuer-name/

      Neu­er Na­me, neu­er Ei­gen­tü­mer: Das Druck­haus ist nun­mehr ei­ne »100-pro­zen­ti­ge Toch­ter der SPD-Hol­ding DDVG«. Und der ge­hö­ren 62,5% des Zei­tungs­ver­lags. Noch Fra­gen?

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      • Breitenbach schreibt:

        Nein, noch ei­ne Kor­rek­tur und das Fa­zit:
        Der Chef des Chefs von Ot­to Lapp ist zu 37,5% die Fa­mi­lie Ell­wan­ger und zu 62,5% die SPD.

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  15. Joachim Braun schreibt:

    Wenn Sie in Sachen Gustl Mollath auch so schlecht recherchiert haben …

    Der Nordbayerische Kurier hat zwei Gesellschafter, das Druckhaus Bayreuth mit 62,5 Prozent und die Familie Ellwanger mit 37,5 Prozent. Am Druckhaus Bayreuth hält die ddvg 47,5 Prozent, die Familie Fischer demnach 52,5 Prozent. Wie hoch der mittelbare Anteil der ddvg am Nordbayerischen Kurier ist, können Sie bestimmt selber ausrechnen.

    Auch die CSU ist mittelbar am Nordbayerischen Kurier beteiligt. Eine Mehrheit der Abonnenten im Landkreis und eine knappe Minderheit (nimmt man das letztjährige OB-Wahlergebnis) wählt mutmaßlich die CSU.

    Aber ganz egal, an unseren Recherchen sind die ddvg ebenso wie die anderen (tatsächlichen) Gesellschafter weder mittelbar noch unmittelbar beteiligt – egal, was Sie hier glauben mögen.

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    • Breitenbach schreibt:

      @Joachim Braun
      Schön, daß Sie selbst noch im­mer zur er­geb­nis­of­fe­nen Re­cher­che bei­tra­gen!

      Aber das mit dem Druck­haus Bay­reuth kapie­re ich, trotz Ih­rer tä­ti­gen Mit­hilfe, im­mer noch nicht so ganz. Gehe ich etwa auf die Sei­te http://www.druckhaus-bayreuth.de/ le­se ich: »Die­ser VHost ist auf die­sem Ser­ver nicht kon­fi­gu­riert.« Liegt es etwa am Ser­ver?

      Sie schrei­ben über den ei­nen (Haupt-)Ge­sell­schaf­ter des Nord­baye­ri­schen Ku­riers: »Am Druck­haus Bay­reuth hält die ddvg 47,5 Pro­zent […]«. Dann müß­te die vor­her be­reits von mir zi­tier­te Dar­stel­lung von druck-medien.net (Link s. o.) vom 04.03.2009, auf die Sie nicht ein­ge­hen, falsch sein, die lau­tet: »Das tra­di­tions­rei­che Druck­haus, das seit kur­zem ei­ne 100-pro­zen­ti­ge Toch­ter der SPD-Hol­ding DDVG ist, hat sich um­be­nannt und heißt jetzt ›Bay­reuth Druck + Me­dia‹. […] Die Bay­reuth Druck + Me­dia GmbH & Co. KG wur­de un­längst an die Ham­bur­ger SPD-Hol­ding Deut­sche Druck- und Ver­lags­ge­sell­schaft mbH (DDVG) ver­äußert, die die Steue­rungs­ge­sell­schaft des SPD-Un­ter­neh­mens­be­sit­zes ist.«

      Am 31.01.2012 ver­kün­det druck-medien.net (http://druck-medien.net/aktuell/alle-news/uebersicht/detail-alle-news/article/17102-bayreuth-druck-media-schliessung-ende-maerz/): »Bay­reuth Druck + Me­dia – Schließung En­de März
      Das Vor­gän­ger­un­ter­neh­men Druck­haus Bay­reuth wur­de vor drei Jah­ren von der SPD-Hol­ding DDVG über­nom­men und in „Bay­reuth Druck + Media“ um­be­nannt.
      Bay­reuth Druck + Me­dia und ih­re Ge­sell­schaf­te­rin Deut­sche Druck und Ver­lags­ge­sell­schaft (DDVG) ga­ben auf ei­ner Mit­ar­bei­ter­ver­samm­lung in der ver­gan­ge­nen Wo­che die ge­plan­te Schließung der Drucke­rei be­kannt. […]
      Für die Mit­ar­bei­ter wird laut Me­dien­be­rich­ten eine Trans­fer­ge­sell­schaft ein­ge­rich­tet, die auf ein Jahr aus­ge­legt sein soll.«
      »Bayreuth Druck + Media stellt Ge­schäfts­be­trieb ein – Sa­nie­rung war er­folg­los« (http://www.print.de/News/Markt-Management/Bayreuth-Druck-Media-stellt-Geschaeftsbetrieb-ein).
      Das Druck­haus Bay­reuth, nach Ih­ren An­ga­ben ak­tu­ell Ge­sell­schaf­ter des Nord­baye­ri­schen Ku­riers, ging 2012 in Kon­kurs, Be­schäf­tig­te wur­den in ei­ne Trans­fer­ge­sell­schaft über­nom­men.
      Un­ter der Head­li­ne »Trans­fer­ge­sell­schaft bay­reuth druck + me­dia« er­fährt man mit Da­tum vom 18.04.2013 (http://www.connect-neustadt.de/news/2013/qbv.php): »Zum 31.03.2013 en­de­te un­se­re Zu­sam­men­ar­beit mit den Mit­ar­bei­ter/in­nen der Trans­fer­ge­sell­schaft.«
      Ich kann mir diese Wi­der­sprü­che eben­so wie Ih­re Aus­künf­te nicht er­klä­ren.
      Neuere In­for­ma­tio­nen fin­den sich auch im Nord­baye­rischen Ku­rier nicht, der im Übri­gen über den Kon­kurs der Bay­reuth Druck + Me­dia so be­rich­tet, als gin­ge er ihn nicht das Ge­ring­ste an (http://www.nordbayerischer-kurier.de/search/node/Bayreuth%20Druck%20%2B%20Media).

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  16. Pingback: Im “Nordbayerischen Kurier”: Mollath gegen Chefreporter Lapp 7:0 | opablog

  17. Andreas Herbst schreibt:

    Speziell auf Fichtelberg und die Problematik mit der abgebrannten Therme bezogen habe ich schon mehrmals auf den Wendehals Otto L. hingewiesen! Ich habe auch noch keinen der 4-Buchstabenzeitung erlebt, der so unter das Niveau dieses Herrn Otto Wendehals`ging!

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