Kritik RechtsStaatsFetisch

Gastbeitrag Richard Albrecht, 15. April 2013

„Als jemand, der auch nicht erst seit vorgesternmorgen diesen ganzdeutschen Justizapparat als Teil des repressiven „Staatsapparats“ (Louis Althusser) linkswissenschaftlich kritisiertmöchte ich einige wenige und kurze Gedankensplitter einbringen:

Der Skandal-„Fall Mollath“ war und ist k e i n bayrischer Einzelfall. Sondern verweist,
freilich in besonders ausgeprägter Form, auf harte bundesweite Strukturen im Justiz-,
Repressions- und Herrschaftsbereich eines (fassaden)demokratischen Staats autoritärer
Prägung und zeigt/e, wie aktuell Justizkritik ist und wie wichtig bürgerrechtliche Kritiker.
Jürgen Roth hat in seinem letzten Buch SPINNENNETZ DER MACHT (2013), bei
„Telepolis“ in seiner 1:2-These (im ganzdeutschen Justizapparat gibt´s ein Drittel gute und zwei Drittel Sch[…]: „Das Rechtsstaatsprinzip bröckelt gewaltig“) und zuletzt auch im 3-sat-Fernsehen (Video nicht mehr online, sagt kranich05) klar gesagt, was Sache ist: Rechtstaatlichkeit wird in Ganzdeutschland empirisch zunehmend fiktiv. Und bloße Ideologie.

Das kann auch „theoretisch“ fundiert werden mithilfe der an Freuds „Unbehagen in der Kultur“ (1930) geschulten Verkehrungsthese: Karneval kann´s nicht mal in Kölle ganzjährig geben. Damit ist das Problemfeld der Typik angesprochen: ganzdeutsche Justizpraxis ist nicht typischerweise Recht und Gesetz. Sondern typischerweise Willkür und Unrecht: „Wie im Fall Mollath“ – „Mollath als Symptom“.

Was schließlich den Anschein des bürgerlichen Rechts und des ganzdeutschen Rechts(staats) betrifft, zitiere ich zum Ausklang Wolfgang Koeppen („Das Treibhaus. Roman“ 1953). Koeppen hat meiner Erfahrung nach diese Dimension des gegenwärtigen ganzdeutschen Rechtsstaatssydroms und das Dilemma der vielen da unten, die von denen da oben seit Jahrzenten mit dieser Rechtsstaatsideologie nachhaltig vollgemüllt werden, treffend beschrieben:

„Er sah die Menschen und er sah, daß sie sich an Illusionen festklammerten, an die sie schon lange nicht mehr glaubten.““

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12 Antworten zu Kritik RechtsStaatsFetisch

  1. rechtsbruch schreibt:

    Lieber Herr Professor Albrecht,
    Sie sprechen vielen Menschen aus der Seele. Nur was tun? Klar, wir werden das Buch von Jürgen Roth kaufen. Wir werden es lesen, mit Freunden darüber diskutieren und es in unserem Freundeskreis verleihen, wie wir das auch zum Beispiel mit dem Schlötterer-Buch gemacht haben. Aber es muss doch endlich mal was passieren.
    Gestern wurde in Fall Mollath die Entscheidung vertagt. Warum? Nun ich bin kein wirklicher Insider, habe mir aber dazu wohl meine Gedanken gemacht.
    Wäre der NSU Prozess nächste Woche, wie geplant, gestartet, so hätte sich kein Journalist für einen vielleicht am Sonntag entlassenen Mollath interessiert, denn das Heer der Schreibwütigen wäre in München gesessen und die Gazetten voll von deren Vorberichterstattung. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie das so geht mit Entlassungen wenn man unschuldig hinter Gitter gekommen ist. Mich hat man auch an einem Sonntag Vormittag entlassen, obwohl das Ministerium in München sofortige Entlassung angeordnet hatte.
    man wird mollath dann in die Freiheit schicken, wenn seine Entlassung aufgrund anderer medial wichtiger Ereignisse kein aufsehen erregen wird. Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung. Belege dafür habe ich nicht.
    Wir alle sind zum Spielball eines schwarzen Filzes in München geworden, eines Spinnennetzes, das sich in 50 Jahren Macht am Maximilianeum entwickeln konnte. Dazu noch das Spinnennetz, das bereits im Justizpalast Nürnberg bestand und auch nach der Nazi-Diktatur niemals aufgelöst worden ist. Sehr interessant, wenn man die Namen der heutigen Staatsanwälte dort liest und dann problemlos ermitteln kann, dass schon der Großvater dort gearbeitet hat.
    Was also sollen wir bitte tun? Nach Bayreuth fahren und demonstieren?
    Sabine Rupp

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    • Reinhard Treudler schreibt:

      Sehr geehrte Frau Rupp,

      auf Ihre Frage, was ist zu tun, mein Vorschlag: alle Kräfte zusammen nehmen und den Rücktritt der bayerischen Justizministerin fordern. Die Dame ist doch mit ihren präjudizierenden Einmischungen und Fehlentscheidungen im Fall von Herrn Mollath nach meiner Auffassung schon lange nicht mehr in einem Rechtsstaat tragbar.

      Ich kann Material vorlegen, dass die bayerische Justizministerin am Oberlandesgericht München Richter duldet, die Mitglied in einem juristischen Verein – dem GRUR-Club – sind, der die Namen der Richter geheim hält, wobei der Verein den NS-Juristen Hefermehl bis heute ehrt. Hefermehl war im Jahr 1938 im Reichjustizministerium für die Gesetze zur Entjudung der deutschen Wirtschaft zuständig.

      Im dem Septemberheft 1996 hat der GRUR-Verein eine Festschrift für das GRUR-Ehrenmitglied Hefermehl verfasst. Im Vorspann wird (1996 !!!) Hefermehl als besonders clever hervorgehoben, weil er sich beim Einmarsch der Russen in Berlin bei Kriegsende tagelang in einem Berliner Gully ersteckte. Anmerkung von mir: während oben die Frauen reihenweise vergewaltigt wurden und den Nachlass der NS-Gesetze ausbaden durften.

      In so einem Edel-Verein hockt ein (kleiner) Teil unserer Bundes- und Landes-Richter. Das ist bis heute möglich und diese GRUR-Richter stehen unter einem besonderen Schutz der bayerischen Justizministerin und der Bundesjustziministerin. Die Bundesjustizministerin gehörte nach ihren eigenen Angaben auf den Abgeordnetenseiten des Bundestages dem GRUR-Verein an. Außerdem hat der aktuelle Vizepräsident des GRUR-Vereins das Bundesverdienstkreuz erhalten – dies nur als kleine Randinfo.

      Nach meiner Meinung müsste mein Material ausreichen, zumindest den Rücktritt der bayerischen Justizministerin durchzusetzen. Problem ist, dass sich keine Zeitung für mein Material interessiert.

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  2. richard albrecht schreibt:

    Liebe Frau Rupp,

    Danke für Ihre Hinweise. (Ich bin kein „Professor“, war auch nie Beamter und als Forscher jahrzehntelang „akademischer“ Tagelöhner, also das, was mein geschätzter US-SoWi-Kollege Charles Wright Mills „commercial hack“;-) nannte).

    Auch ich komme seit Wochen mit meinen (recht arbeitsintensiven) Versuchen im Skandal-„Fall Mollath“, theoretische Praxis voranzubringen im Sinne von aus dem „Fall“ lernen, um künftig ähnliche „Fälle“ zu vermeiden, n i c h t weiter. Weil ich selbst hier im NRW-Südzipfel lebe könnte ich eh nur bei günstiger Mitfahrgelegenheit als BNACKie (steht für´n Bonn-Aachen-Kölner Raum) zur Demo nach Bayern kommen. Daß es auch schon mal e i n e größere parteipolitisch unabhängige Bürger/innen-Demo dort, wo´s nicht nur um Geplänkel geht, geben könnte oder sollte, ist (auch mir) klar. Nur erstens wo, zweitens wann und drittens: kann das die Supportergruppe von Herrn Mollath (um Dr. Sponsel u.a.) praktisch organisieren?

    Vielleicht böte sich, auch um nicht in dieser justiziellen Talmiwelt festzukleben und den staats- bzw. landesregierungskriminellen Charakter der nun gut zehnjährigen Anti-Mollath-Geschichte zu verdeutlichen, München (Minga) als Ort einer zentralen Demonstration im Spätsommer/Frühherbst 2013 an. Dort hat´s soweit ich weiß lange Jahre lang gegen Herrn Mollath effektiv arbeitende Landesministerien (Justiz; Gesundheit), die bayrische Staatskanzlei und die CSU-Parteizentrale, das „Franz-Josef-Strauß-Haus“ …

    Soweit meine Gedankensplitter als (gewiß nur unzureichende) Kurzantwort,

    freundliche Grüße

    Richard Albrecht, 190413
    http://eingreifendes-denken.net

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  3. Apollon schreibt:

    In Bayern lieber Herr Albrecht, kann man schon wegen wesentlich läppischern Dingen mit dem Machtapparat in Gefahr kommen. Dabei ist es den Bayerischen Behörden egal ob ihr tun rechtswidrig ist oder nicht.

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  4. richard albrecht schreibt:

    Lieber @Appolon

    Heut kam´s dickstens: was die bayrischen BKK-Psychos um Chefarzt Dr.med. L. und die Oberärztin aus der Ex-DDR betrifft – fällt mir auch nur noch der Schiller´sche Spruch vom Fluch der Bösen Tat, die „fortzeugend Böses muß gebären“, ein -> http://www.heise.de/tp/blogs/8/154143 [200413]

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  5. Pingback: @UNITED ANARCHISTS – der kastrierte Richter Rudolf Heindl, der kastrierte Psychologe Dr. Rudolf Sponsel u.a. /z.K. : Dr. Richard Albrecht, Reiner Hofmann Schwabach, Stattkunst,ichael Balser, ex-Rechtsanwalt und Notar,Dr. Thomas Holzmann,hessische St

  6. Lisa Müller schreibt:

    …dass Mensch den wahren Geist eines (politischen) Systems, daran erkennt, wie dieses mit seinen Schwächsten MitGliedern umgeht, hat Gandhi deutlich gemacht…
    Sollte daran Wahres zu finden sein, kann und könnte ein jeder relativ schnell und ohne langjährige akademische Ausbildung erkennen, wo und wer hierzulande die Schwächsten sind.
    Mensch soll/muss nur hinschauen-nicht weg-schauen…im unmittelbaren Lebensumfeld
    .
    ..allein Wegschauen kann schon die Antwort (verborgen) sein

    Diese Schwächsten, gibt es zuhauf…haben keine Stimme (mehr), teilweise wenn, nur auf dem Papier gehabt
    ..Psychiatrie, Jugendamt, Altenheime, Hartz 4, Gefängnisse….

    Das „Übel“ ist an der Wurzel zu packen,
    WIR sind auf dem Weg dorthin, …und wenn es ggf mit einem „SalzMarsch“ sein wird…
    der Weg wird schwer und lang, doch er ist das Ziel

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    • Breitenbach schreibt:

      Zu Ihrem letzten Satz ein Ein­wand: Wenn, wie Edu­ard Bern­stein schrieb, der Weg das Ziel sein soll -: kom­men wir nie an und dre­hen uns fort­lau­fend im Kreis! Lieben wir Ham­ster das Rad?

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  7. Pingback: Gustl Mollath, Prof. Henning Ernst Müller, Richter Rudolf Heindl, Psychologe Dr. Rudolf Sponsel, Dr. Richard Albrecht, Reiner Hofmann Schwabach, Michael Balser, Dr. Thomas Holzmann und Dachschaden Sobottka. | Skurriles aus dem Internet, Junkies, Trolle u

  8. Menschenrechtsaktivist schreibt:

    Gedanken und Fakten zum „Rechtsstaatsprinzip“ mit Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht:
    Jeder hat so viel Recht, wie er Macht hat (Baruch de Spinoza 1632 – 1677).
    Was auf das Blatt Papier geschrieben wird, ist ganz gleichgültig, wenn es der realen Lage der Dinge, den tatsächlichen Machtverhältnissen widerspricht….“ (Ferdinand Lassalle über das Verfassungswesen, 1862).
    „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“ Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller. Wer auf Machtmissbrauch hinweist, scheint bei Machtapparaten als Verbrecher bzw. Verrückter zu gelten (vgl. z.B. Edward Snowden, Bradley Manning, Julian Assange, Gustl Mollath, Rechtsanwalt Rolf Bossi, Rechtsanwälte Claus Platiko und Friedrich Schmidt aus Bernkastel-Kues (beiden wurde die Zulassung entzogen!).
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen… und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein). Besonders Entscheidungsträger scheinen dem Wahnsinn verfallen zu sein.
    Zur Ablenkung vom Mist der Herrschenden wird von welchen, die alles beim Alten lassen wollen, gern das Wort „Verschwörungstheorien“ verwendet.
    Es fehlt weiterhin an Sicherungsmaßnahmen, damit Herrschende nicht ihren egoistischen Machtinteressen wie Unterjochung, ungerechtfertigte Bereicherung, Selbstgefälligkeit, Ächtung von Kritikern, Förderung von Heuchlern, Gruppenegoismus, Gruppennarzissmus, Behördenegoismus, Kumpanei, Reputation, Heuchelei usw. ungehindert nachgehen können und durch Pflege ihres Ansehens mit Vertuschung von Missständen ein Ansammeln von menschenunwürdigen Verhältnissen fördern.
    Einige Fragen und meine Feststellungen dazu:
    Welche Mitbestimmungsrechte hat der Bürger, der Rechtsunterworfene?
    Er hat das Recht, sich zu äußern und Machtapparaten mit ihren Egoismusinteressen / Unterjochungsinteressen (vgl. z.B. http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/didaktik/experiment/experiment_beispiel.html ) zu gehorchen.
    Der Rechtsphilosoph und Rechtstheoretiker hat Gustav Radbruch formuliert, das Recht sei wo die Macht sei…. Die definitionsgemässe Verschwisterung von Recht und Macht ist der Sachverhalt, aus dem die Frage nach der „verschleiernden Rechtssprache“ ihre besondere Brisanz bezieht. Die Ermittlung der Verschleierungstendenzen und Verschleierungsmöglichkeiten in der Rechtssprache wird zur vielleicht pointiertesten Form der Feststellung, wie eindeutig und klar – oder eben nicht – der Staat seinen Rechtsunterworfenen (auch in spezifischen Funktionen wie Regierender, Beamter, Richter, Vertragspartner) sagt, was er von ihnen erwartet und unter welchen Voraussetzungen er was wie erzwingen wird…. Die Korrektive (Hilfen) kommen von den Gegenparteien her, die analog vorgehen, in Strafverfahren von den Untersuchungsrichtern und dem Staatsanwalt, schließlich von den Gerichten, je nach Fall auch von den Regierungs- und Verwaltungsbehörden…. Ein Problem für sich war und ist überhaupt der einseitige Gebrauch, schlimmer: der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht.
    Im Internet gibt es unter http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/695/pdf/25_Kopp_EBook.pdf einen Aufsatz dazu, von dem Passagen übernommen wurden.
    Was bringt das Mehrparteiensystem mit dem Wahlsystem?
    Eine Zuschauerdemokratie (vgl. z.B. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13518350.html ). Der Bürger kann Herrschenden bei Gestaltung ihres Demokratieverständnisses und Gestaltung des Gruppenegoismus zuschauen. Die erste Partei, die SPD wurde früher als Gegenpol zum Machtapparat der Monarchie geschaffen. Nach der Monarchie hat sich eine Gleichschaltung von Partei und Macht entwickelt. Beispiele: SPD in der Weimarer Republik, NSDAP im Dritten Reich, SED in der DDR, derzeit meist CDU/CSU, wobei sich die Massen ungeachtet der politischen Richtung am liebsten bei den Mächtigen anbiedern.
    Was bringen Verfassungen, Gesetze, Beschwerden, Petitionen, Rechtsmittel?
    Sie werden mit Hilfe der verschleiernden Rechtssprache (vgl. http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/695/pdf/25_Kopp_EBook.pdf ) nach Belieben beantwortet, die z.B. im Internet propagierte höchstrichterliche Rechtsprechung wird von unteren Gerichten ignoriert und Ansprüche werden pauschal abgelehnt.
    Was bringen Petitionen?
    Der Petitionsausschuss fordert von der Regierung eine Stellungnahme an (vgl. http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a02/grundsaetze/verfahrensgrundsaetze.html ) und bekommt von dort eine Antwort, die die selbstgefällige Grundhaltung der Regierung (vgl. http://www.gruene-bundestag.de/cms/archiv/dok/294/294128.achtung_der_grundrechte.html ) zum Ausdruck bringt. Diese selbstgefällige Antwort der Machtapparate wird an den Petenten weitergereicht, der das so hinzunehmen hat.
    Einige Zeugenaussagen zu unserem Raubtierkapitalismus mit Diktaturkomponenten und dem alltäglichen einseitigen Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht:
    König Kunde. Angeschmiert und abserviert (Buch von Günter Ogger).
    Der Staat will Bürger arm machen. Diese Erkenntnis basiert auf der juristischen Überprüfung von hunderten Rechtsfällen, s. http://unschuldige.homepage.t-online.de/flugblat.htm .
    Kritiker werden geächtet und Heuchler gefördert (vgl. http://www.quality.de/cms/forum/26-archiv-2003/4579-prozessmanagment-wer-koordiniert-die-prozessverantwortlichen.html?limit=6&start=12 ).
    Was wir bekommen ist noch viel schlimmer als STASI und GESTAPO zusammen, meint Prof. Albrecht- http://politikforen.net/showthread.php?131970-Die-deutsche-Polizei-l%C3%B6st-sich-immer-mehr-vom-Rechtsstaat .
    Stasi- bzw. Gestapo-Verhältnisse sind im Aufbau (vgl. auch http://deutschlands-wahrheit.blogspot.de/2013/05/schlimmer-als-stasi-und-gestapo.html ).
    Whistleblower Daniel Ellsberg über Prism: Vereinigte Stasi von Amerika (vgl. http://www.sueddeutsche.de/kultur/whistleblower-daniel-ellsberg-ueber-prism-vereinigte-stasi-von-amerika-1.1718578 ).
    Neuere Fälle zur Verfolgung von Kritikern durch sogenannte Wissenschaften wie Psychiatrie bzw. Rechtspflege sind z.B. der Fall Gustl Mollath, Edward Snowden, Bradley Manning ( http://www.zeit.de/2013/32/edward-snowden-prozess ), ältere Fälle sind z.B. zu finden unter http://www.jurablogs.com/de/ble-nachrede-geldstrafe-fuer-rolf-bossi , http://wikimannia.org/Claus_Plantiko , http://bloegi.wordpress.com/2010/09/26/3-jahre-4-monate-gefangnis-fur-beamten-beleidigung/ , http://www.regensburg-digital.de/statt-sechs-monate-haft-psychiatrie-auf-dauer/16122012/ .
    Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert
    perfekt (siehe dazu Schneider AnwBl. 2004.333), alles läuft darauf hinaus,
    die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von
    dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen
    Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! … (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 ).
    Die Gehörsrüge nach § 321a der Zivilprozessordnung wird von der Justiz als eine Belästigung empfunden. Bis heute gibt es infolgedessen nicht eine erfolgreiche Anhörungsrüge (vgl. http://www.lhr-law.de/magazin/der-aussichtsloseste-rechtsbehelf-der-welt ).
    Das Bundesverfassungsgericht liefert den Beweis, dass wir keinen Rechtsstaat haben.
    Das rechtsstaatliche Erfordernis der Messbarkeit und Vorhersehbarkeit staatlichen Handelns führt zu dem Gebot, dem Rechtsuchenden den Weg zur Überprüfung gerichtlicher Entscheidungen klar vorzuzeichnen (vgl. BVerfGE 49, 148 ; 87, 48 )- vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtssicherheit .
    Das Verfassungsgericht genügt diesem rechtsstaatlichen Erfordernis nicht, denn es hat, um der völligen Überflutung durch Verfassungsbeschwerden Herr zu werden, eine Fülle von Voraussetzungen durch Richterrecht eingeführt, die zur Abweisung der Beschwerde führen. Ist der Kläger nicht anwaltlich vertreten, ist die Erfolgsquote im Bereich von 0,2 bis 0,3 %. Selbst der Experte Zuck, und er ist einer führenden in Deutschland, vermag den Erfolg einer Beschwerde nicht zu prognostizieren. (vgl http://www.amazon.de/Das-Recht-Verfassungsbeschwerde-R%C3%BCdiger-Zuck/dp/3406467237 ).
    Grundgesetz bzw. Verfassungen sollen Rechtsuntergeordneten Rechte verleihen, aber Rechtsübergeordnete legen sie regelmäßig so aus, dass sie ihnen Rechte verleihen.
    Dienstaufsichtsbeschwerden sind bekanntlich fruchtlos (Angaben im Internet).
    Die Bundesregierung tut mit Ihrer Selbstgefälligkeit so, als würde es bei der Achtung der Grundrechte überhaupt keinen Grund zur Kritik geben (vgl. http://www.gruene-bundestag.de/cms/archiv/dok/294/294128.achtung_der_grundrechte.html ).
    Ein gutes Beispiel zur Vertuschung von Managementfehlern durch alle Entscheidungsträger zur Pflege des Ansehens, der Selbstliebe der Machtapparate zu Lasten der Volksgesundheit ist die Verwendung des Amalgams, an der festgehalten wird. Amalgam verursacht die schlimmste Chemiekatastrophe mit 450 000 Toten alljährlich in Deutschland, jeder zweite Deutsche stirbt am Amalgam! (vgl. http://toxcenter.wordpress.com/article/amalgamklage-europ-gerichtshof-fur-3otpgsm3m33p5-280/ ).
    Eine konsequente Manipulation in der Rechtspflege aus Gründen der Reputation, der rücksichtslosen Pflege des Ansehens der herrschenden Gruppe, wird auch von einem Richter a.D. bestätigt (vgl. http://www.wikimannia.org/Frank_Fahsel ).
    Es ist bezeugte Gerichtspraxis: „Einzelnen wird kein Recht gewährt, weil sonst intern Köpfe rollen müssten“ (vgl. http://www.locus24.de/foc/foc-0002.html ).
    Sogar der Menschheit wird kein Recht auf Gesundheit und Leben gewährt, weil sonst bei den Verantwortlichen Köpfe rollen müssten. In dem arte-Video „Unser täglich Gift“ ( http://www.youtube.com/watch?v=ghGm51AobGw&playnext=1&list=PLA295763D18767345 ) gibt nämlich ein Insider zu, dass von Verantwortlichen Fehler nicht zugegeben werden, weil das einen Vertrauensverlust bedeutet und Kritikern Tür und Tor öffnet. Es könnte behauptet werden, dass nicht nur einer, sondern viele Fehler gemacht wurden und das gesamte Verfahren könnte in Frage gestellt werden.
    Da von Herrschenden Fehler nicht zugegeben werden und Unterjochungsinteressen bestehen, sammeln sich zwangsläufig immer mehr Fehler an.
    Dieses Verhalten mag bei den Urmenschen, den Jägern und Sammlern praktisch gewesen sein, aber es ist nicht mehr zweckmäßig, seit der Mensch mehr machen und nicht einfach sein „Revier“ wechseln kann. Es gibt Versuche dazu, siehe z.B. http://www.neudeutschland.org/index.php/Grundlagen_zur_Personenstands%C3%A4nderung.html .
    Die jeweiligen die Demokratie sichernden Grundregeln waren und sind unzureichend und haben versagt. Diktatoren, wie Diktatorengemeinschaften, sind, wie die Zeitgeschichte belegt, deshalb auch in solchen angeblichen Demokratien möglich, die ihr wahres Ansinnen jedoch mit einem demokratischen Gewand umgeben (aus http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html ).
    Lösungen könnte die Verhaltensforschung aufzeigen. Aber die Verhaltensforschung wird bei Herrschenden unbeliebt sein, weil sie deren „Recht“ auf Macht und eine selbstgefällige Grundhaltung aushebelt.
    Weiterverbreitung erwünscht. Fehler dürfen korrigiert werden.

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    • kranich05 schreibt:

      Danke für Ihren in vielerlei Richtung anregenden Beitrag. Ihn kritisch zu würdigen ist mir seines schieren Umfangs wegen (einschließlich der zahlreichen Links) nicht möglich.

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  9. Pingback: Das Schweigen der Medien - Kommentar von Richard Albrecht | Männer unter sich

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