Fundstück – 4.5.2021 – Vera Lengsfeld

oder treffender

Smart City Charta

Vera Lengsfeld, die wütende Antikommunistin, habe ich (deshalb) lange Zeit nicht als Autorin beachtet. Seit ein, zwei Jahren freilich, sind mir Äußerungen von ihr doch als treffend (und immer kompromisslos) aufgefallen.

Nunmehr diese von ihr ausgewählten Zitate bzw. zusammengefassten Informationen aus o. g. Charta:

„Was ich jetzt referiere, kann man ab Seite 43 in diesem Papier unter der Überschrift „Smart City in the era of Internet of No Things“ nachlesen.

Darin beschreibt ein Vordenker der Bundesregierung, Roope Mokka, wie die digitalen Technologien in unser Umfeld integriert werden sollen. Die Fähigkeit von Geräten und Sensoren, die in der Lage sind, die benötigte Energie kostengünstig aus ihrer Umwelt zu generieren (nur den Bösen fällt jetzt „Matrix“ ein, wo Menschen den Geräten die notwendige Energie liefern), befähigt sie „services und Dienstleistungen on demand“ bereitzustellen. Mit Energie-Harvesting wird man „nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für Datengenerierung und -verarbeitung haben. Die sollen genutzt werden, um das physische Umfeld des Menschen, Straßen, Häuser, Türen, Verkehr usw. zu kontrollieren. „Wenn alle Autos von Uber und alle Häuser von AirBnB betrieben würden, wäre eine irrelevante Google-Suche überflüssig.

Das wären die Folgen: Häuser stünden nicht mehr leer, sondern würden immer zuverlässig belegt, Autos desgleichen. Das kann man noch harmlos oder sogar sinnvoll finden. Es soll aber auch keine Wahl mehr geben, denn die Künstliche Intelligenz entscheidet für uns, z.B. wie wir von A nach B kommen.

Dank umfassender Informationen über alle Ressourcen „macht es weniger Sinn, etwas zu besitzen. Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus“. Daten könnten Geld ersetzen.

Märkte seien als Informationssysteme zu einfach. Sie übermittelten nur, dass etwas gekauft wird, nicht warum. Diese Informationslücke würden Sensoren schließen.

Die Offenbarung kommt unter der Überschrift „Post voting society“

„Da wir genau wissen, was die Leute tun und möchten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.“

Das steht nicht in einem Querdenker-Pamphlet, sondern in einer Broschüre der Bundesregierung! Wo bleibt der Verfassungsschutz?

Wer es drastischer braucht, mag sich noch dieses Video anschauen.

All das via: Gelbes.

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4 Antworten zu Fundstück – 4.5.2021 – Vera Lengsfeld

  1. Jo Bode schreibt:

    Wenn die Charta u.a. fordert:

    ….Dank umfassender Informationen über alle Ressourcen „macht es weniger Sinn, etwas zu besitzen. Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus“. …

    Ist das etwa die Aufforderung zur Weltrevolution? Soros, Musk, Gates und weitere Milliardäre plötzlich ohne Besitz (auch wenn Eigentum gemeint sein dürfte….)? Ohne Produktionsstätten, ohne Ölquellen, ohne Anteile an solchen? Die Katholische Kirche ohne Grundbesitz, ihren größten Schatz?

    Ja, wo bleibt denn da der Verfassungsschutz? Hopp, hopp, an die Arbeit!

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  2. ChrizzChrozz schreibt:

    Das Ding ist schon älter, damals wollte niemand, dem ich dies zeigte, das ernst nehmen. Obwohl es eine 1:1 Kopie der Agenda 2030 der UNO ist. Das hat sich kein deutscher Beamter ausgedacht.
    Auch Norbert Haering hat, von mir darauf aufmerksam gemacht, keinen Zusammenhang zu sehen vermocht.
    Offensichtlich brauchte es den präfaschistischen Umbruch 2020, damit es ernst genommen wird.
    Wohlan…!

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    • kranich05 schreibt:

      Hey ChrizzChrozz,
      ich meine mich zu erinnern, dass ich durch einen Kommentar von Dir erstmals auf Schellnhubers „Große Transformation“ aufmerksam wurde.
      Und ja, was man früher nur als Kreativspiel auffassen mochte, begreift man jetzt als blutigen Ernst.

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  3. kranich05 schreibt:

    Auch hier äußert sich Lengsfeld nicht uninteressant:

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