Unser 1934

„Der Vergleich der heutigen Zustände mit 1934 ist gut und sollte hier vertieft werden“

Selbstverständlich gab es 1934 noch die „freie Presse“ – genau wie heute. Nur war allen Journalisten klar, dass man besser regierungsfromm berichtete und bestimmte anstößige Themen am besten vermied – genau wie heute. Der Meinungskorridor der zulässigen Meinung verengte sich zusehends – genau wie heute. Man blieb besser in diesem Meinungskorridor, ansonsten riskierte man, dass man von der regierungstreuen Presse an den Prqnger gestellt und niedergehetzzt wurde – genau wie heute. Ganz schlimm war es, wenn einer als Jude oder jüdischer Abstammung verdächtigt wurde – so wie heute als Rechtspopulist. Ihm wurde mehr oder weniger die materielle Existenzgrundlage entzogen, seine Geschäftspartner darauf hingewisen, besser ihre geschäftlichen Beziehungen einzuschränken – so wie heute und vor kurzem beim Herausgeber des Männermagazins geschehen. Dabei genügte es durchaus, dass einer, auch wenn er sich nicht expressiv gegen die Regierungsagenda stellte, wenn er nur verdächtigt wurde, die Regierungslinie nicht in allen Punkten zu vertreten, sondern z.B.Rassenschande beging – so wie heute.

Den vorstehenden Text habe nicht ich verfasst. Er ist ein aktueller Auszug aus der Diskussion in einem öffentlichen Forum. Ich habe ihn trotzdem nicht als Zitat gekennzeichnet und verzichte auf die exakte Quellenangabe, weil ich zum Ausdruck bringen möchte, dass ich diese Gedanken teile und mich mit ihnen voll und ganz identifiziere.

Nachtrag 17.3.:

In einer persönlichen Zuschrift wurde ich gefragt, ob ich denn nun die Positionen des Männermagazins vertreten würde. Abgesehen davon, dass die Schreiberin überlesen hatte, dass der gesamte Text nicht von mir war, muss ich natürlich zugeben, dass ich mein völliges Einverständnis mit dem übernommenen Text erklärt hatte. Dass war vorschnell und unpräzise. Mein Einverständnis bezog sich auf den frappierenden Vergleich mit 1934, bezog sich aber nicht auf den darin enthaltenen Link. Das Männermagazin kannte/kenne ich gar nicht. Ich antwortete der Schreiberin und möchte damit hier nicht hinter dem Berg halten, weil hier auch das leidige Phänomen der „Kontaktschuld“ berührt wird:

„Ich sehe hier zwei Probleme:
A vertritt eine Grundposition, die ich grundsätzlich/prinzipiell ablehne und 
A äußert sich zu einem konkreten Sachverhalt mit Argumenten, Einschätzungen, die ich teile.
Diese Situation tritt beim Bloggen (und überhaupt in der Politik) häufig auf. (typisch: Der AfD-ler, der etwas Vernünftiges sagt.) Wie sich dazu verhalten?
Erstens bin ich bereit, die vertretenen rationalen Argumente aufzugreifen, positiv aufzunehmen.
Zweitens ist es notwendig, dieses Positive zu relativieren, Grenzen zu benennen, die meine andere bzw. gegensätzliche Haltung zum Ausdruck bringen.  
Das habe ich bei diesem Posting versäumt und also mangelhaft gearbeitet.“

 

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2 Antworten zu Unser 1934

  1. Johannes S. schreibt:

    CORONA-TAGEBUCH 14. März 2021.
    – Die bundesweiten Demonstrationen „Jetzt reicht´s“ in allen Landeshauptstädten waren gut besucht. In München konnten drei Kundgebungen nicht abgehalten werden, weil die Teilnehmerzahl auf 120 bzw. 300 Teilnehmer begrenzt war. Die Demonstranten blieben und zogen dann zur dritten Demo. Es bleibt bei einem sehr begrenzten zivilen Ungehorsam, der nicht als Rebellion und echten Widerstand gewertet werden kann…
    Protest in kleinen Gruppen, auch wenn es nur 1 bis zwei Personen, die in Fußgängerzonen oder auf belebten Plätzen protestieren, würden wirkungsvoller die Menschen erreichen und diese Meinungsäußerung, die notwendig sehr breite Aufklärung kann sehr schwer unterbunden werden. Dabei ist jedoch Zivilcourage erforderlich. – Der Widerstand hinkt der Corona-Agenda hinterher und müsste vorneweg aufklären! Dazu analysiert der österreichische Journalist Stefan Magnet sehr klar und überzeugend die sehr schwierige Situation des Widerstand im nachfolgendem Video:
    Viele Aufklärungsbemühungen scheinen nicht richtig zu fruchten. Warum? Stefan Magnet gibt hier eine Standortbestimmung, befürchtet für Herbst die Umsetzung finaler totalitärer Maßnahmen und erklärt, warum aus seiner Sicht nur mehr wenige Monate Zeit bleiben https://www.youtube.com/watch?v=g2czRrgObto
    – Die erste große Niederlage in der Corona-Lüge: Astra-Zena Impfstoffe werden in Deutschland und europäischen Ländern zumindest vorläufig wegen schwerwiegenden Nebenwirkungen nicht mehr eingesetzt. Der verantwortungslose Lauterbach hat sich dagegen ausgesprochen. Dr. Bhakdi hatte vorher wegen der Gefahr der Bildung von tödlichen Blutgerinnsel gewarnt. Sehr viel spricht dafür, das der Impfstoff überhaupt nicht eingesetzt werden durfte und auch nicht weiterhin darf.
    – Einige beflissene Intensivmediziner fordernd einen weiteren Lockdown, wie auch einige V (W) irologen die Annahme vertreten zur Erreichung einer Herdenimmunität wäre nicht nur eine Impfung von 70, 80 sondern 90 v.H. der Bevölkerung notwendig. Propaganda, systematische Vorbereitung für die Impfpflicht?
    – Die EU will den digitalen Impfpass einführen, der dann indirekt zu Impfpflicht führen wird.

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