Kampf um Demokratie!

Deutschland, Berlin, 14. Januar 2021

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5 Antworten zu Kampf um Demokratie!

  1. Johannes S. schreibt:

    Die Parteigründung in einer Berliner Kneipe, stehend vor einem Tresen ,RA Fuellmich zeitweise mit einer Flasche in der Hand und einen jur. Text von einem smartphone lesend war unwürdig, gelinde gesagt ein joke,, nicht ernst gemeint, vermutlich nur provokativ, naiv, masochistisch, einfach sehr unvernünftig dem Widerstand schadend!!! enttäuschend für die vielen erwartungsvollen follower, so werden wir uns nicht durchsetzen,, auch wenn RA Fuellmich Großartiges im ACU geleistet hat,,,,,,,,,

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    • kranich05 schreibt:

      Lieber Johannes S.,
      ich stimme Ihnen hier ganz und gar nicht zu.
      Wer sich in diesen Zeiten mit Gleichgesinnten treffen will, im wirksamen Widerstand zu beraten und sinnvolle Aktionen zu planen, der sieht sich sehr schnell mit dem Polizeistaat konfrontiert.
      Der erste Schritt eines Auswegs ist m. A. n. solche Zusammenkünfte ausdrücklich als politische Versammlungen, Wahlveranstaltungen oder eben Parteiveranstaltungen zu gestalten. Denn solche Veranstaltungen genießen besonderen Schutz der Verfassung und des Versammlungsrechts.
      Wenn die Polizei dagegen einschreitet, was sie tut, darf jeder, der davon erfährt, etwas lernen.

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      • Albrecht Storz schreibt:

        Es ist auffällig wie gerade auch in angeblichen kritischen „linken“ Blogs gegen diese Widerstandsregungen polemisiert wird, siehe zB Corodok von Hr. Aschmoneit. Hier trennt sich Spreu vom Weizen, systemtreue „linke“ PR-Kanäle von ernstgemeinter, wirksamer Kritik. Mit Verdacht gegen Akteure, mit Kontaktschuld-Zuweisungen wird verleumdet und zerstört. Man darf seinen Unmut in gewissen Grenzen äußern. Aber alles, was zum Handeln führen könnte wird untergebuttert, Systemtrolle dafür gehätschelt und ermutigt.

        Was damals das NPD-Verbot verhindert hat, die maßgebliche Durchseuchung der NPD mit V-Leuten, müssen wir meines Erachtens heute für die „linke Szene“ ebenso als gegeben annehmen.

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        • Dian schreibt:

          Selbst unter de.wikipedia.org/wiki/Blogger wird nicht einmal ein „Politblogger“ als ein spezieller Vertreter dieser aufgeführt, mithin verschwiegen, ausgegrenzt. Dabei sind viele der Politblogger eigentlich schon Journalisten, informieren tagtäglich und oft in einem erstaunlichen Umfang, der befürchten lässt, dass sie fast schon für ihren Blog leben, zumindest Vollzeit arbeiten. Nicht wenige dieser scheinen mir Ein-Mann-Unternehmen zu sein.

          Das „Herzblut“ dieser von mir verehrten Blogger könnte der Unterpfand dafür sein, dass sie sich – allermeist – um die Publizierung überprüfbarer Fakten bemühen. Viele verlinken zu für sie glaubwürdigen Quellen, kommentieren vielleicht, wenn die Quelle den Sachverhalt (nicht selten) „verschwurbelt“ wiedergibt, stellen Zusammenhänge dar oder unterstreichen das „Herzstück“ der Information. Diese Art aufklärerischen Journalismus bezeichne ich als den wahren; Tiziano Terzani, ein Weltenreporter mit Spiegelintermezzo, nannte ihn links, weil nach seinem Verständnis der wirkliche Journalismus immer eine linke Ausrichtung hat.

          Blogger, Journalisten, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen, verantwortungsvolle, ehrliche, die, die im Falle auch kein Hehl aus ihrer Weltanschauung machen, zu ihren Worten stehen, sind mutige weil von den Herrschenden weltweit angefeindete Menschen. Ihre Worte könnten fast schon als Taten gelten: Aufklärung dient der Befreiung der Menschen; vielleicht ist sie sogar Voraussetzung. „Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit – dies sind die Stützen der Gesellschaft.“ – Henrik Ibsen

          Die Lüge ist schon immer das wichtigste und allgegenwärtige Herrschaftsinstrument. Und die Menschen wollen belogen werden, so wie sie sich selbst und andere belügen, weil die Lüge so schön bequem ist. Die Wahrheit macht verantwortlich. Religion ist Opium sowohl des Volkes als auch für das Volk.

          Die Verfechter der Wahrheit kämpfen zu vorderst gegen die Bequemlichkeit ihrer Mitmenschen, wollen wachrütteln, so z. B. Herrmann Ploppa hier: https://kenfm.de/eine-sache-des-vertrauens-die-da-oben-werden-doch-wohl-nicht-die-gesellschaft-mutwillig-zerstoeren/ oder auch hier: https://kenfm.de/history-aufstieg-und-fall-der-eugenik/

          Wir Foristen sind in erster Linie Nutznießer des Mutes der Blogger. Wenn wir sie und ihren Mut uns erhalten wollen, dann müssen wir sie unterstützen, nur gemeinsam ist man stark. Am sichersten ist es, sie in eine Bewegung einzubetten, andererseits verlieren sie damit ihre Unabhängigkeit, die geistige. Letztlich müssen die Blogger es wollen, Beschützen hat auch immer etwas Einnehmendes. Ich vergaß, wo ist die emanzipatorische Bewegung?

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          • Dian schreibt:

            Ergänzung: Wie weit hinkt der Vergleich zwischen den Handzettel und Flugblätter verteilenden Mitgliedern der damaligen, Münchner „Weißen Rose“ mit Sophie Scholl und heutigen Bloggern?!

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