(Kein) Panoptikum

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Fundstück – 13.2.2017 – Amir-Abdollahian (Iran) zu Trump/IS

Das ganze Exclusiv-Interview bei RTDeutsch.

Siehe dazu auch: „US-Präsident Trump macht mit CIA und Saudis weiter gemeinsame Sache:

Die Unterstützung des internationalen Terrorismus ist gewissermaßen der Exportschlager der Saudis. Sie werden unter anderem beschuldigt, auch in Deutschland radikale Umtriebe zu finanzieren. Die Zusammenarbeit mit den Saudis ist jedoch ein Tabu für die Bundesregierung: Wenige Wochen, nachdem BND-Chef Schindler ein Abrücken von den Saudis gefordert hatte, wurde er gefeuert.“

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Jenseits von „Pest und Cholera“ (3)

Die recht breite und dabei erfreulicherweise beim Thema bleibende Diskussion im Anschluss an meine Wortmeldung ‚Jenseits von „Pest und Cholera“ (2)‘ bestätigt mir die außerordentliche Komplexität der Fragestellung. Fast möchte ich, statt höflich von „außerordentliche Komplexität“ zu sprechen, lieber „Dschungelhaftigkeit“ oder sogar pessimistisch „völlige Undurchdringlichkeit“ sagen.

Da versuche ich eine – in meinem Verständnis 😉 – „Schneise der Bewusstheit“ in den Dschungel zu schlagen und muss feststellen, dass die DiskutantInnenen ihre eigenen Schneisen zu schlagen wünschen. (Und wir hier sind nur wenige DiskutantInnen. Wir wissen, dass die 1000-fache Anzahl weiterer DiskutntInnen auf anderen Spielwiesen oder Kampfplätzen aktiv ist.) Ein Jeder, um im Bild zu bleiben, rackert mit seiner Machete an seinem Dschungelplatz, ohne dass bisher der erträumte Siedlungsraum entstünde; und brauchbare Pfade, die die Siedelnden verbinden würden; ganz zu Schweigen von einer „Transamazonica“ mit all ihren Für und Wider.

Wie wollen wir leben? Wie wollen wir nicht leben? – Sind das reale Fragen? Wer fragt so? Gibt es etwa Antworten, die dieses Fragen erledigen, ohne dass die Fragen jemals adäquat gestellt wurden? Was wäre überhaupt eine adäquate Fragestellung?

Ist „unser“ Ideal die lebendige, wechselseitig-förderliche Kooperation gleichwertiger und gleichberechtigter Menschen oder schließt es die Ausbeutung und Herrschaft der einen Menschen über die anderen Menschen ein? – So könnte ich meine Problemsicht in Form einer Alternative ausdrücken. Doch steckt in dieser Formulierung die Annahme, dass ein „Ideal“, eine „Utopie“, ein „Modell“ vorangestellt wird. Liegt in dieser Annahme bereits eine Täuschung?

Schon die kurze Diskussion des oben erwähnten Postings mit seinen drastischen Einleitungsbegriffen – „Sozialismus“, „kapitalistische Ausbeutung“, „Privateigentum an den Produktionsmitteln“, „Klassenkampf“, „Herrschaftsinstrument Staat“ – führte zu einer beeindruckenden Fülle von Reaktionen: Überlegungen zu Revolution und Evolution (in historischer Färbung) mit impliziten Fragen nach der Materialität von Gesellschaft, explizite Auffassungen zur Autonomie der Subjekte und der Rolle von Geschichte, Freiwirtschaft, Geldtheorie in der einen und in der anderen Form, BWL und VWL, eine Interpretation von DDR-Geschichte, die AfD-Gegenwart, Feminismus und Polemik dagegen, immer wieder: Rolle des Alltagshandelns, des dezentrales Handelns der Menschen. Positionen von Hörmann, Chomsky, Senf, Dörner, Flassbeck, Krüsemann, Marxforum von Wal Buchenberg, v. Werlhof und anderen, teils in langen Videosequenzen geäußert.

Ich weiss nicht, wie es anderen geht. Ich empfinde die Diskussion zwie- oder gar trispältig: Teils reden wir zum (Grund)-Thema aber aneinander vorbei. Teils reden wir miteinander, verlieren aber schnell das Grundthema. Und in jedem Fall reden wir nur über einen Bruchteil der in den Raum geworfenen Argumente und Inhalte.

Ich meine, dass da nicht nur ein methodisch-technisches Problem steckt a la: Debatte muss halt besser strukturiert werden! Und auch die Bibel, die mir immerhin einfällt, hilft uns wohl kaum weiter. Der Turmbau von Babel:

1 Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.
Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.
Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.
Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.
Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.
Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.
Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.
.

Das für den Anfang Nötige scheint mir wirklich in der Mitte zu liegen: Fragen wir doch erst einmal nach unserer Frage selbst „Wie wollen wir leben?“, ohne uns sogleich ins Antwortgetümmel zu stürzen. Fragen wir z. B. nach den Fragenden.

Gibt es nicht eine ganze Gruppe von Menschen, die (obwohl sie wie alle Menschen Lebensbedürfnisse, darunter auch das nach Orientierung haben) unfähig sind, die Frage „Wie will ich leben?“ überhaupt zu stellen?

Gibt es eine weitere Gruppe, die sich zwar fragt und für sich beantwortet: „Wie will ich leben?“, das aber auf Basis einer Fundamentalkonstante macht: Anpassung an’s mir Gegebene bzw. Überschaubare?

Gibt es eine weitere Gruppe, die sehr klare Vorstellungen vom Leben und dem darin zu erreichenden oder zu behauptenden Status hat und die ebenfalls eine Fundamentalkonstante befolgt: Rigorose Ausschöpfung all dessen für mich, was das  System bieten kann? Ja, unbegrenzte Erweiterung der Systemmöglichkeiten!

Es gibt vielleicht eine weitere Gruppe, die sich zu unserer Frage gern äußert: Diejenigen, die eigentlich mit ihrem Leben weithin zufrieden sind aber dank geistiger Regsamkeit, sowie ideologischer, ethischer, weltanschaulicher Antriebe der Frage: „Wie wollen wir leben?“ Gedankenarbeit und Beredsamkeit zuwenden.

Gibt es Menschen, denen die Frage: „Wie will ich/kann ich leben?“ ein harter Zwang ist, auf den sie für’s Überleben („für’s Verrecken“) eine Antwort finden müssen und wollen, die sie NICHT MEHR INNERHALB DES SYSTEMS erwarten?

Diese oder andere Gruppen können sicher soziologisch umrissen werden.

Ob die Idee entsteht, dass die Frage „Wie wollen wir leben?“ Materialität hat? Und das es problematisch ist, selbige zu ignorieren?

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Fundstück – 8.2.2017 – MultiPolareWeltordnung

„China (hat) kein Interesse an einer förmlichen Allianz mit Russland, auch nicht an der Bildung eines anti-US oder anti-westlichen Blockes irgendeiner Art. Vielmehr hofft Peking, dass China und Russland ihre Beziehung in einer Art und Weise aufrechterhalten können, die den beiden grossen Nachbarn ein sicheres Umfeld bietet, um ihre Entwicklungsziele zu erreichen und einander durch eine gegenseitig nutzbringende Kooperation zu unterstützen, und damit ein Modell dafür bieten, wie bedeutende Länder ihre Differenzen bewältigen und so zusammenarbeiten, dass damit das internationale System gestärkt wird.“

(Quelle)

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Fundstück – 7.2.2017 – interessantes Bild

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(Quelle)

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Fundstück – 6.2.2017 – Schulz

Außenpolitische Kernbotschaften:

  • USA, du bist nicht mehr unser Herr.
  • Deutschland ist EU, EU ist Deutschland. Ihr Ostaffen werdet von mir getreten, wenn ich Kanzler werde.

Auffallend ist das Fehlen einer klaren Positionierung zu Russland.

(Quelle)

Vielleicht aber ist das eigentliche Fundstück aus obiger Quelle dieser Satz:

„‚Europapolitik ist deutsche Innenpolitik und deutsche Innenpolitik wirkt in Europa.‘ Jaaa, das Vierte Reich!  ‚Wer das gegeneinander stellen will, versündigt sich an den Zukunftschancen unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen!‘ Wer gegen das Vierte Reich ist, begeht eine Todsünde!“

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Elias Davidsson – 130:0; 100:0.

Elias Davidsson, Musiker und Autor, Menschenrechtler und Freidenker, meinen Blogleserinnen und -lesern durch seine Beiträge zu dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt bekannt aber auch bereits durch seinen Brief, der sich auf die Anschläge von Würzburg und München bezog, beherrscht die Kunst, einfache Fragen zu stellen. Danach sammelt er die einfachen Antworten, stellt sie in einen nahe liegenden Kontext und – vermittelt unerwartete Einsichten, lenkt im besten Fall das Denken auf eine völlig neue Ebene.

Eine einfache Frage ist z. B. diese: „Welche Journalisten haben Mohammed Atta als einen Terrorverantwortlichen für 9/11 bezeichnet ohne Beweise für diese Behauptung vorzulegen?“ Ohne Vollständigkeit anzustreben, identifizierte Davidsson rund 130 Journalistinnen und Journalisten von 26 der bekanntesten deutschen Mainstream-Medien.

Diese Journalisten haben nicht nur gegen mehrere Gebote des Pressekodex verstoßen, sondern, so Davidsson: „mit ihren unbewiesenen Behauptungen… zur Teilnahme Deutschlands an einem Angriffskrieg (gegen Afghanistan) beigetragen.“ (Seite 360f). Der Angriffskrieg aber zählt international zu den schwersten Verbrechen.

Mit ähnlich peinlich-einfacher Fragestellung ist Davidsson an die Werke von 100 Vertretern der akademischen Elite Deutschlands herangetreten, die sich im Jahr 2002 mit 9/11 und der zugehörigen Legendenbildung beschäftigten. Das Ergebnis ist ernüchternd, denn dem Frager wurde „kein deutscher Professor bekannt, der öffentlich die offizielle Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung hinterfragt.“ (Seite 359). Und resumierend schreibt Davidsson: „Es ist für unsere Zivilisation wichtig zu wissen, wie es dazu kommen konnte, dass beinahe die gesamte intellektuelle Elite des Landes in dieser Sache versagt hat…“ (Seite 285).

Der Leser von Davidssons Buch muss sich wahrlich nicht erst klar machen, dass der Verfasser Jude ist, um sich an einen anderen Zivilisationsbruch zu erinnern, in dem „beinahe die gesamte intellektuelle Elite“ Deutschlands und nicht nur diese versagte.

Das waren drei Zitate aus dem jüngsten Buch von Elias Davidsson:

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(Zambon Verlag, Frankfurt am Main, 1. Auflage Januar 2017, ISBN 978-3-88975-252-9)

Der Band hat 534 Seiten, davon 120 Seiten hochinteressante Materialien im Anhang. Der Anmerkungs- und Quellenapparat weist nicht weniger als 1320 Einträge auf, sogar ein 10-seitiges Personenregister ist vorhanden, Qualitäten, die heute keineswegs mehr selbstverständlich sind.

Das Buch ist klar gegliedert. Im Teil I werden in elf übersichtlichen Kapiteln + einer Zusammenfassung die Bausteine der 9/11-Legende dargestellt. Dabei geht es dem Autor nicht um eine weitere Detailschilderung aller Fakten, Fakes und Streitfälle. Vorhandenes, umfangreich publiziertes Material wird nicht erneut ausgebreitet. Vielmehr folgt der Autor immer seiner eigenen Richtschnur. Ich möchte sie einen konsequent rechtsstaatlichen Ansatz nennen. Das erscheint, wie oben schon bemerkt, ganz einfach: Ein Kapitalverbrechen liegt vor – Wie klärt der Rechtsstaat auf? Welche Ermittlungsroutinen greifen? Welche juristischen Verfahrensweisen werden angewandt bis hin zum Strafprozess? Erfolgte eine rechtsstaalich-korrekte Ermittlung der Schuld? Welcher Täter mit welchem Strafmaß?

Sich so auf die allein verbindlichen Rechtsmaßstäbe des demokratischen Staates stützend und jede Abweichung von der Norm, wie sie interessierte mächtige Kräfte zu verantworten haben, aufdeckend, erreicht Davidsson etwas, was ich einen „Bewertungsvorsprung“ nennen möchte. Davidsson versinkt nicht in der Überfülle widersprüchlicher, von unterschiedlichster Seite präsentierter Fakten und „Fakten“, sondern er betrachtet primär, ob sie regelgemäß zustande gekommen oder ob etwa ihre Feststellung be- oder gar verhindert wurde. Auch wer den Begriff „Verschwörungstheorie“ wertfrei und nicht als Kampfbegriff verwendet, kommt zu der Feststellung, dass Davidsson durchgängig Erklärungsversuche mittels Spekulation vermeidet. Sein Ansatz ist ein pragmatischer. Er analysiert, was ist bzw. war, was hätte sein müssen und welche Abweichungen nach Erklärung verlangen. Dabei billigt der Autor politischen Schwergewichten keine Ausnahmerechte zu, mögen sie nun US-Präsident oder UN-Weltsicherheitsrat heißen.

Das ist praktizierte Freidenkerei und Aufklärung in einem und führt von den bloßen Vermutungen oder unverbindlichen Verdachtsäußerungen auf die Ebene praktischer Annahmen, die „bis zum Beweis des Gegenteils als Grundlage für weitere Erklärungen, Untersuchungen, Forderungen und Maßnahmen“ (Seite 173) gelten dürfen. Das ist der Schritt auf die politische Ebene, der von ALLEN im Bundestag vertretenen Parteien vermieden wird.

An dieser Stelle unterbreche ich meine Buchbetrachtung und stelle ganz kurz einen anderen Elias Davidsson vor, nämlich den Komponisten. Im Netz habe ich viele kleine Stücke für den Klavierunterricht gefunden. Manchmal fühlte ich mich an Bela Bartoks „Mikrokosmos“ gemahnt.

Und hier noch eine charmante Aufnahme:

Doch zurück zu dem Buch mit dem ernsten Thema.

Teil II beschäftigt sich mit dem modernen Terrorismus als Fiktion und als Realität. Es werden drei Haupttypen des Terrorismus unterschieden – Offener Staatsterrorismus, Authentischer Terrorismus und Verdeckter Staatsterrorismus. Die hier auf weniger als 20 Seiten vorgenommenen Unterscheidungen sind gültig für alle folgenden Ausführungen. Das sei deshalb unterstrichen, weil der Autor sich in den folgenden Teilen eindeutig auf die TerrorFIKTION konzentriert. Es ist die Stelle im Buch, an der ein größerer Exkurs über modernen Staatsterrorismus (einschließlich historischer Erkenntnisse) Platz finden und dem Werk eine weitere prinzipielle Dimension hinzufügen könnte.

Davidssons Hang zur Systematisierung ist eine Tabelle zu verdanken, die zehn Kriterien zur Unterscheidung von authentischem und verdeckten Staatsterrorismus bereitstellt (Seite 183f). So sehen erfreulich einfache Hilfsmittel aus, die – jenseits hochgestochener Wissenschaft – jedem Laien helfen können, den Wust vorliegender Informationen zu ordnen.

Teil III ist der Handhabung der 9/11-Legende und der Terrorfiktion gewidmet. Hauptgegenstand, wie -adressat dieses Abschnitts sind die deutschen Medien als Schwerpunkt, die deutsche Politik und die deutsche Wissenschaft. In präziser, feiner Untergliederung wird auf nur 35 Seiten eine Fülle aufklärungsfeindlicher und Verdummung produzierender Verhaltensweisen dieser Protagonisten angeprangert. Allein in diesem Teil werden rund 60 Belegstellen angeführt; niemals hat der Leser das Gefühl, mit bloßer Polemik abgespeist zu werden.

Teil IV ist überschrieben“Die gesellschaftliche Herausforderung“ und enthält nicht weniger als die Kernelemente einer Kritik des imperialistischen „Krieges gegen den Terror“ sowohl in seinen geopolitischen als auch seinen innerstaatlichen Dimensionen.

Das Buch endet mit dem Abschnitt „Diagnose und Therapie“. In ihm sind vier konkrete „Forderungen an das politische Umfeld“ ausformuliert, sechs „Forderungen an das mediale Umfeld“ und sieben „Forderungen im Bereich der Strafjustiz“. Damit entlässt uns der Autor in der Tat mit wesentlichen Bestandteilen eines demokratischen Aktionsprogramms in Zeiten der systematischen Aushöhlung der Demokratie und der verdeckten Faschisierung.muenchen-gross

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass der Anhang die ausführliche Bewertung von zwölf Terroranschlägen aus den Jahren 2001 bis 2016 nach der oben genannten Kriterientabelle enthält.

Dem Buch ist weiteste Verbreitung zu wünschen und eine baldige Nachauflage, die auch Gelegenheit bieten sollte, eine Anzahl Dreckfehler auszumerzen, eventuell ein knappes Sachregister beizufügen sowie das Namensregister zu überarbeiten. Der Bildteil, so klein er ist, hat nach meiner unmaßgeblichen Meinung eine gute Qualität und ergänzt den Text wirkungsvoll.

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