„Take back control“ – ein guter Tag! – mit Updates 26.6., 27.6.

„Lasst uns wieder die Kontrolle übernehmen“, das war eine der populären Losungen.

Es gibt erfolgreichen Widerstand gegen den Durchmarsch der neoliberalen Diktatura! Und der Widerstand speist sich auch aus nationalem Bewusstsein!

Dem EINEN guten Tag (der zweifellos auch Risiken  birgt) müssen TAUSEND gute Tage folgen, damit sich endlich dauerhaft etwas zum Frieden und zum Wohlergehen der Menschen ändert. Das werden tausend Tage schwieriger Kämpfe, denn die USA-NATO-EU-Machthaber sind weder mit ihrer aggressiven neoliberalen Agenda noch mit ihren Künsten des Volksbetrugs (ab Minute 8) am Ende. Keinen Schritt werden sie freiwillig zurückgehen.

Auch der deutsche Schlafmichel wird aufwachen müssen.

Update 26.6.2016:

merkablog

So gefällt mir die Dame etwas besser. – Verzockt. Geschlagen noch lange nicht.

Gute Überlegungen zu alldem (und wertvolle Links! und anschauliche Karten!) beim Parteibuch.

Auch Hinweis auf die Berliner Freidenker.

Update 27.6.2016:

Ein wohltuend unaufgeregter Kommentar von Egon W. Kreutzer. Er schätzt das Börsen-Spekulationsgetöse des Tages nüchtern ab, und hebt die viel wichtigeren politischen Grundzusammenhänge hervor. Janz meine Meinung 🙂

Auch was dieser US-Amerikaner schreibt, ist nicht uninteressant (Blick darauf, inwiefern Brexit für „Putin“ günstig ist.)

Thierry Meyssan mit verwegenem Kommentar, wie so oft. Und, wie so oft, nicht aus der Luft gegriffen. (Er sieht eine wahrhaft welthistorische Umorientierung der Briten/britischen Eliten.)

Und auch dieser Beitrag von Elynitthria bringt wesentliche Gesichtspunkte. (Hier finde ich besonders die Sicht auf die FN in Frankreich bemerkenswert.)

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7 Antworten zu „Take back control“ – ein guter Tag! – mit Updates 26.6., 27.6.

  1. Joachim Bode schreibt:

    Hier eine – ausnahmsweise mal offen und ehrliche – Stellungnahme einer Mitarbeiterin des neoliberalen Springer-Konzerns zum (wem?) „drohenden“ Brexit:

    „… sehr wahrscheinlich, dass es nach einem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU zu einer Verschiebung der Machtverhältnisse käme. Statt des aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien bestehenden Trios, das bislang die großen Linien vorgab, stünde Deutschland auf einmal ziemlich allein auf weiter Flur. Es müsste nicht nur dem französischen Dirigismus allein Einhalt gebieten, sondern auch gegenüber südeuropäischen Ländern wie Italien und Spanien ohne Unterstützung aus London für Reformen und Einschnitte im Sozialstaat werben. Gleichzeitig würde eine Machtverschiebung nach Süden stattfinden, mit potenziellen Folgen für die weitere wirtschaftliche und finanzielle Integration der EU.
    Für uns Deutsche, die wir noch immer keine echte europäische Führungsrolle einnehmen wollen, ist das eine missliche Situation. Geht Großbritannien, entsteht nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern vor allem ein politischer Schaden. Deutschland verlöre einen Verbündeten, der es nie scheute, in Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten aufzulaufen und dabei oftmals heikle Punkte ansprach, über die man in Berlin ähnlich dachte, die man aber nicht zur Sprache brachte.“

    http://www.carta.info/82212/was-der-brexit-fuer-deutschland-bedeuten-koennte/

    Wenn man die so genannten „Reformen und Einschnitte im Sozialstaat“ als Messer (Einschnitte!) an der Gurgel der ärmeren Bevölkerungsteile ansieht, könnte die Beseitigung der Täter im Rahmen von Notwehr oder Nothilfe gerechtfertigt sein. Da stellt ein Brexit sogar noch das mildere Mittel dar….

  2. Joachim Bode schreibt:

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-194325.html

    Mehr oder weniger unverblümt – wenn auch, wie immer, verschwurbelt – bekommen wir aus Kanzler-Mund mitgeteilt, wie es weiter geht:
    Unverändert.

  3. Pingback: Deutscher Freidenker-Verband e.V. – Landesverband Berlin » Wort zum Sonntag #14 – heute u. a. von Ricken Patel (CIA?)

  4. Joachim Bode schreibt:

    Die Agenda der Neocons zeichnet sich schon ab:

    Erster und wichtigster Punkt ist die Verhinderung bzw. Abschaffung der Volksentscheide…..

  5. Joachim Bode schreibt:

    …. und als Hauptgrund für das Bexit-Ja machen viele Neocons aus, dass von Medien und Politikern für den Brexit mehr und besser gelogen wurde als gegen den Brexit.

  6. Dian schreibt:

    Danke für den Link zu Thierry Meyssan, der hier die Analyse fortsetzte: http://www.voltairenet.org/article192728.html

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