14. 9. 2014 – ES GEHT HIER GAR NICHT UM JUDENHASS.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland mit seinem Chef Dieter Graumann ruft für den 14. 9.2014 zu einer Groβkundgebung in Berlin auf. Dort soll Angela Merkel sprechen, zu deren Regierung MinisterInnen gehören, die mehr Beteiligung Deutschlands an Kriegen verlangen und deren Regierung gerade Waffenlieferungen an die Barzani-Kurden des Nordirak beschließt, eine proimperialistische und prozionistische Kurdenfraktion. Angela Merkel ist die Kanzlerin, deren Regierung seit dem 20.2.2014 (Steinmeier in Kiew) mit ukrainischen Faschisten kooperiert.

Die Kundgebung steht unter der Losung: “Steh auf! Nie wieder Judenhass!” Graumann hat in letzter Zeit mehrfach das Bild gemalt, auf Deutschlands Straßen würde sich der Judenhass austoben. Es sei so schlimm, wie seit 1945 nicht mehr. Das ist eine Halluzination oder eine böswillige Beschwörung des ” hässlichen Deutschen”; nach dem Goldhagen-Strickmuster: “Die Großväter waren Faschisten, die Enkel sind Faschisten.”

In Wahrheit gibt es in Deutschland nicht weniger und nicht mehr Antisemiten als in anderen Ländern der westlichen Welt. Gegen sie wendet sich die deutsche Öffentlichkeit mit Nachdruck. Die Absicht des Zentralrats und Graumanns ist es, unter Ausnutzung der besonderen Geschichtserfahrung und -belastung der Deutschen ihre unbedingte, ja skrupellose Solidarisierung mit JEDER Politik Israels zu erzwingen.

Notwendig ist eine Kundgebung GEGEN die manipulative Ausrichtung der Graumann und Merkel:

Steht auf! Gegen Krieg und Völkermord!

Tausende Palästinenser in Gaza wurden in einem wochenlangen Krieg von der israelischen Armee ermordet.

Tausende Opfer fordert der Krieg der ukrainischen US-EU-Faschisten gegen die aufständischen russischsprachigen Ukrainer im Osten des Landes.

Viele tausend Opfer forderten und forden die Kriege islamistisch-faschistischer Milizen in Libyen, Syrien, dem Irak und anderen Ländern, die vom USA-Imperialismus und den Petrodollardiktaturen des Golfs gesteuert sind.

Die Hauptschuldigen sind bekannt. Nirgendwo sind es “die Juden”, “die Moslems”, “die Amerikaner” oder “die Ukrainer”. Es sind die Machthaber, die Interesse am Krieg haben, weil sie dadurch noch mehr gewinnen. Die Kriegsparteien der USA, Israels, der EU sind die ersten und Hauptschuldigen. (Auch die deutsche Kriegspartei ist mitschuldig. Wer ist die deutsche Kriegspartei?) Sie gehören vor die Kriegsgerichte. Die Menschen müssen endlich aufstehen und die Schuldigen zur Verantwortung ziehen.

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Heute vor vier Monaten, am 2.Mai 2014,

verübten ukrainische Faschisten das Massaker von Odessa, dem mindestens 47 Menschen zum Opfer fielen, wahrscheinlich erheblich mehr. Eine Spur führte zu Andrej Parubij als einen der Organisatoren.

Vor mehr als sechs Monaten am 19./20. Februar 2014, fielen die Todesschüsse durch Scharfschützen auf dem Maidan, denen mehr als einhundert Menschen zum Opfer fielen und die die Endphase des faschistischen Putsches in Kiew einleiteten. Eine Spur führte zu Andrej Parubij, dem sog. „Kommandanten des Maidan“.

Vor eineinhalb Monaten, am 17. Juli 2014, stürzte das malaysische Verkehrsflugzeug MH17 ab. Es gab 297 Todesopfer. Vermutlich handelt es sich um einen Abschuss durch Kräfte der Kiewer Junta. Parubij war zu dieser Zeit noch Sekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, eine Funktion, von der er am 7. 8. 2014 kommentarlos zurücktrat, um sich fortan speziell der Stärkung der faschistischen Freiwilligenbataillone zu widmen.

Keine dieser drei – mit hoher Wahrscheinlichkeit – faschistischen Terroraktionen wird durch die Kiewer Junta angemessen öffentlich aufgeklärt.

In keinem Fall findet eine internationale, unparteiische Untersuchung statt.

Keine westliche Regierung fordert eine derartige Untersuchung.

Natürlich decken auch alle Massenmedien/Systemmedien der Bundesrepublik Deutschland über die drei genannten Mordaktionen den Mantel des Schweigens.

Die Regierung Merkel, die seit dem 20.2.2014 (Steinmeier in Kiew) offen und systematisch mit den Kiewer Faschisten kooperiert, hat keinerlei Untersuchung verlangt. Offensichtlich steht die deutsche christ- und sozialdemokratische Regierung auf dem Standpunkt (ohne diesen freilich laut zu verkünden), dass sowohl faschistische Mordtaten, als auch ermordete Antifaschisten keine Aufmerksamkeit verdienen sind und elementare Menschenrechte, wie das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, nur ausgewählten Personengruppen  (zu denen Antifaschisten nicht gehören) zustehen.

Noch können Aufklärer die geforderten Untersuchungen nicht erzwingen. Noch müssen sie sich darauf beschränken, die Erinnerung wachzuhalten. Schon heute aber und immer noch können sie aufdecken und anprangern, wie Frau Merkel hinter ihrer biederen, freiheitlich-demokratischen Maske das Bündnis mit ausgewählten Faschisten pflegt.

Naiv wäre der Glaube, dass Frau Merkel und Co. diese „Erweiterung ihres politischen Repertoires“ allein auf außenpolitische Fragen, ukrainische oder kurdische oder andere, beschränken würden. Spätestens wenn der Herzenswahn des prominenten Irrläufers Gauck erfüllt wird – eine militärische Auseinandersetzung der NATO mit Russland – wird man auch innerhalb Deutschlands die Front Schulter an Schulter mit den Faschisten schließen.

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Wiederverwendung?

Mein Morgenradio informiert, dass Merkel und ihre Mannschaft heute, also in sonntäglicher Arbeit, entscheiden, welche deutschen Waffen sie in die waffenstarrende Hölle des Nahen Ostens  schicken.

Fast im selben Atemzug berichtet das Morgenradio, dass 4000 Osnabrücker ihre Sonntagsruhe unterbrechen müssen, weil eine Bombe oder Mine aus dem zweiten Weltkrieg entschärft wird.

Die Reste des alten Krieges gleich für den neuen verwenden, wäre das nicht die passende Idee für die schwäbische Hausfrau?

 

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Darsser Urwald

Ferien auf Fischland und Darβ habe ich vor 61 Jahren zum ersten Mal erlebt. Unsere Mutter war kurz vorher gestorben. Die begehrte Ferienunterkunft in Althagen, heute zu Ahrenshoop gehörend, die wir schließlich trotz der verstörend traurigen Situation benutzten, hatte uns Peter E. vermittelt. Der Hinstorff-Verleger Peter E., Freund meines Vaters, der auf meine kindlichen literarischen Versuche freundlich aufmunternd reagierte. Ein Literat bin ich nicht geworden aber von Peter E. habe ich erfahren, dass es eine Welt des Geistes gibt (auβerdem auch noch eine des mecklenburgischen Geistes) und dass der Tod nahe ist und dass man ihn nicht zu sehr fürchten sollte.

Bestimmerin in unserer kleinen Feriengruppe war meine “groβe” Schwester, sie 19, junge Studentin, ich 13 Jahre alt.

Mein Körper wollte die Sexualität entdecken. Ich hatte keine Ahnung, wie das je zu bewerkstelligen wäre. Die anderen Bewohnerinnen unserer Ferienunterkunft, lebenslustige Sächsinnen, erzählten von “Kamerun”, weit draußen Richtung Weststrand. Dort würden alle nackt baden. Meine Schwester sagte unsicher: “Da gehen wir nicht hin.” Verlegen stimmte ich zu: “Nee, da gehen wir nicht hin.”

In aller Frühe rannten wir immer die paar hundert Meter zum Strand zum Morgenbad. Weit und breit noch Niemand da; doch, 50, 60 m entfernt eine Frau in mittleren Jahren. Sie badet – ich traue meinen Augen nicht – splitternackt! Ich starre penetrant hinüber. (Meine Augen sind schon damals schlecht aber ich trage noch keine Brille.) Sie lächelt unbefangen herüber.

Lucie, die Berliner Kommilitonin meiner Schwester (die ich bewundere), besucht uns, bleibt einige Tage. Einmal machen Lucie und Schwester eine Fahrradtour in den “Darsser Urwald”. Zurückgekommen erzählen sie von Myriaden von Mücken. Von “Kamerun”erzählen sie nicht. Einmal, morgens beim Waschen, erblicke ich Lucies Brüste. Sie sind schön, braungebrannt und klein.

0Jahre später ein kurzer miβglückter Urlaub in Prerow. Ich auf dem mir endlos erscheinenden, lauten Prerower Campingplatz und in einer holprigen Beziehung gefangen. Keine Fahrräder, nur kurze Schnupperausflüge, nur ein Die-Fühler-Ausstrecken, in den Darsser Wald. Sehnsüchtig denke ich: “Hierrein möchte ich mich mal vergraben.”

Viele Jahre denke ich an den Darβ, besuche ihn aber nicht. Oftmals bin ich am schönen Küstenabschnitt, der Rosenort genannt wird, in der Rostocker Heide. Manchmal zusammen mit einem lieben Menschen, der die Freiheit der Ostsee empfindet, wie kaum ein anderer. (Und beide freuen wir uns über den Aufstieg des Sozialismus in unserer DDR, damals in den 70er Jahren.) Er ist früh gestorben und wie lange nun schon tot.

Im Darsser Urwald, glaube ich, kann man sich verstecken, man kann darin verschwinden, ja, man kann darin verlorengehen. Es kommt der Tag, an dem ich die Probe mache. Zusammen mit einer durchaus vorsichtigen Freundin, die aber für manche Verrücktheit zu haben ist. Es ist warmer Sommer (Doch auch der hat erstaunlich kalte Stunden.), und wir leben drei, vier Tage und Nächte fast ohne alles. Nur für Essen und Trinken ist gut gesorgt. Ich genieße es (Ich rede mir das fleiβig ein.), mit Land und Meer, mit dem Sand, den Bäumen, dem Licht eins zu werden. Meine Freundin genießt bald immer weniger. Sie holt sich eine schwere Erkältung. Am vierten Tag willige ich endlich ein, unser Experiment abzubrechen. Wir finden Platz in der Jugendherberge Ibenhorst. Welch unsagbare Wohltat ist eine warme Dusche, sind frische Brötchen, an einem richtigen Tisch gegessen.

Heute ist wieder Urlaub, und wir fahren mit den Rädern durch den Darsser Wald. Mit dabei ist zum ersten Mal “Inca”, unsere dreijährige Eurasierin. 20 oder 25 km am Tag trabt sie gern. Wir gleiten die Fahrradwege entlang, wie gewiegt über zahllose sanfte Bodenwellen. Es sind die Küstenlinien vergangener Jahrhunderte oder Jahrtausende.

Ich bin älter geworden. Schon lange nenne ich mich Opa. Den Darβ habe ich immer in Jahresabständen besucht – vielleicht bin ich zum letzten Mal hier. Andere werden davon erzählen, wie der Wind die Bäume erziehen will, wie der Wald lächelt, wie sich die Menschen am Weststrand lieben. In hundert Jahren noch.

Oder sie zünden doch ihre Atombomben, und eine verirrte explodiert über dem Darβ, und alles wird verschlungen sein.

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Kein Urlaub vom Netz

Der Urlaub war lange geplant. Es würde wieder einmal an die Ostsee gehen, auf den Darβ. Ich hatte nicht den Nerv, das Blog lange vorzubereiten, sozusagen Urlaubsvertretung, Urlaubsüberbrückung einzurichten.

Vorgestern sind wir angereist, sitzen jetzt in Wieck am Bodden. Die Fewo hat kein Internet. Weit und breit kein Internetcafe, auch keins in Prerow, keins in Born. Ich sehe 14 Tage Internetwüste vor mir. Zurückgeworfen auf’s Fernsehen, ohne jedes alternative Medium, komme es mir vor, als sei Ich von der Wirklichkeit durch eine Panzerglasscheibe abgetrennt.

Heut Morgen die Wende. Montagsfrüh um 8 stehen wir bei der “Arche” auf der Matte. So nennt sich hier in Wieck das Info- und Veranstaltungszentrum des Nationalparks. Und tatsächlich! Es gibt ein öffentliches, freies WLAN. Wir haben die Anmeldeformalitäten gemeistert, und zum 1. Mal in meinem Leben blogge ich von einem öffentlichen Hotspot aus, übrigens auf dem Parkplatz im Auto sitzend. Es gibt aber auch ein Cafe, eine Bibliothek im Einzugsbereich des WLAN “HOTSPLOTS_DARSSER-ARCHE”

Soweit also ein kleines Lebenszeichen. Bald wieder mehr vom Opa.

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Klärende Sicht!

via: Saker

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Kriegstagebuch (4) – im Hinterland der ukrainischen US-EU-Faschisten

Der Chef der Einberufungszentrale in der ukrainischen Stadt Nowgorod – Wolynski im Gespräch mit den Hinterbliebenen der im Osten des Landes eingesetzten Soldaten (via: Gelbes Forum)

Nowgorod – Wolynski liegt im Gebiet Schitomir im Nordwesten der Ukraine.

Hromadske.TV  ist, soviel ich weiß, ein “Bürgersender” auf Seiten des Kiewer Regimes.

Detailinformationen über die Zerschlagung der Truppe, um die es im Video geht, hier.

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