Zirkus

Am meisten liebte ich immer den Clown. Heute aber ist passiert es immer öfter, dass der Zirkus ein blutiger ist.

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Die Empfangszeremonie der US-Propaganda-Panzer-Brigade in Bayern, die RT (leider streckenweise in miserabler Qualität) übertrug, das war wirklich US-Militärzirkus vom Feinsten.

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Der Absturz der Germanwingsmaschine war gewiss alles andere als Zirkus. Aber der politische und mediale Umgang mit dem Ereignis, vor allem aber das, was nun Tag für Tag nachgeschoben und von Manchen gesammelt wird (auch hier), läßt mir nur das Gefühl, verständnisloser Zeuge von etwas Unwirklichem zu sein. Wie verzückt habe ich im Zirkus der Kinderzeit auf die Zaubereien geguckt! Und nie habe ich einen Zaubertrick bemerkt. Die Zaubereien heute sind noch viel doller. Aber sie verzücken nicht mehr.

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Ich habe mich noch nicht von dem Charlie-Hebdo-Zirkus erholt. Wahrscheinlich deshalb, weil ich zu wenig Talkrunden verfolgt habe (in Wahrheit: gar keine). Dieser Zirkus hatte etliche beeindruckende Bildszenen. In mir ist nur diese eine: Der gefesselte Amedy Coulibaly stürzt sich mit erhobenen Händen, sich rittlings drehend, aus dem Licht.

Hier.

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Ehrenretter der Friedensbewegung!

via: RT Deutsch (von wem sonst?)

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Wunschzettel

Kennen Sie jemanden, der zum Ostermarsch geht? Ich nicht (außer mir selber). Jemand, der immer (und seit Jahrzehnten) ging, sagte mir, ihn würden diese “Insider-Rest-Demos” deprimieren. Eine unmögliche Haltung, nicht?

Ostern ähnelt immer mehr Weihnachten – als großer Zeit der Wunschzettel.

Die Wunschzettel zu Weihnachten werden von Hunderttausenden, vielleicht sogar Millionen, geschrieben. Die Wunschzettel zu Ostern werden von Friedensbewegten geschrieben bzw. von denen, die die Friedensbewegten beauftragt haben, also von Zehnen oder Fünfzig oder Hundert.

Erstaunlich ist, dass sich die Wunschzettel zu Weihnachten jeweils nur an ein, zwei, drei Leute richten, trotzdem werden sie von Hunderttausenden, vielleicht sogar Millionen, gelesen. Die Wunschzettel zu Ostern dagegen richten sich an Hunderttausende, nein, Millionen. Trotzdem werden sie von verschwindend Wenigen gelesen.

Manchmal kommen die verschiedenen Wunschzettel sogar auf verwandte Themen: “Ich will eine Playstation. Ich will eine Spielzeugdrohne” – “Wir wollen keine  Drohnen!”

Aber mal Scherz beiseite: Auf den Wunschzetteln von Weihnachten mögen ja schöne Sachen stehen, die dann wirklich erfreuen, wenn sie unterm Weihnachtsbaum liegen. Auf den Osterwunschzetteln aber geht es um Leben und Tod. Wenn die links (oder wo auch immer) liegen bleiben, das läßt mich nicht ruhen. Darüber muß ich nachdenken, am besten gemeinsam mit Anderen, auch streiten. Die nächste Gelegenheit dazu ist schon bald:

Beim Ostermarsch in Berlin am 4. April, 12 Uhr, Dorothea-Schlegel-Platz.

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Schreibt Monty Schädel fragwürdiges Zeug?

Monty Schädel ist politischer Geschäftsführer der “Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen”, kurz und unschön abgekürzt “DFG-VK”.

Einige Medien bringen in letzter Zeit vermehrt Erklärungen von Schädel, die allesamt auf die Zerstörung der “Friedenswinter 2014/15″ genannten Friedensinitiative gerichtet sind. Fragwürdig finden diese Medien (“taz”, “junge Welt”, “Zeitung gegen den Krieg”) Schädels Position nicht (Die “junge Welt” bringt es sogar fertig, mit Schädel ein ellenlanges Interview zu führen, ohne ihn zu fragen (!))

Gibt es niemanden, der sich mit Schädels Position offen auseinandersetzt? Lerne ich, dass die traditionelle Friedensbewegung – abgesehen von den Erklärungen bestimmter “Organe” – eine schweigende ist?

Zumindest hier kommen paar Kritiker zu Wort. Sind diese Leute nun Nestbeschmutzer und notorische Streithähne, die die Friedensbewegung von ihren so wichtigen Aktionen abhalten?

Übrigens hat Monty Schädel seit kurzem eine Mini-Karriere im opablog.

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Friedensfreunde “empfangen” den amerikanischen Panzer-Propaganda-Konvoi in Vilseck

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Schaut mal : Am Mittwoch ab 10 Uhr auf dem Marktplatz von Vilseck : I´M NOBODY !!! FÜR FRIEDEN und BEISTAND DEN OPFERN des Krieges in Europa !!!Friedlicher Prostest bei US.-Werbekonvoi-Schau in Vilseck/Oberpfalz !!! (Grafenwöhr)Heute und morgen noch kräftig TEILEN, EINLADEN, GRUPPENMITGLIEDER informieren !!!Und so am Mittwoch ein deutliches NEIN zum Krieg- setzen!!!

EINLADER helfen, Leute vor Ort noch mehr – Wem? Dem Frieden in Europa!!!

+ + + DAS IST KEINE VERANSTALTUNG !!! + + + ES GIBT KEINE VERANSTALTER + + +

JEDER KOMMT VON SICH AUS – FÜR SICH, SEINE KINDER, UNSERE ZUKUNFT !!!

AM 1.4.. soll der Werbekonvoi der U.S.-Streitkräfte bei Waidhaus (E50) über die Grenze rollen, Ziel der Marktplatz von Vilseck – ab ca. 10 Uhr.

Die Absicht des Werbkonvoisl:
uns vermitteln das der Russe der Angreifer ist und wir in Sicherheit wären und der “Ami” den Krieg führen würde bzw. uns an den Krieg zu gewöhnen, denken zu lassen, er wäre nicht mehr abwendbar, müsste sein….Ziel eines friedlich demonstrierenden Menschen vorort hierbei:(und er/sie ist übrigens auch immer unpolitisch!!! – und nicht wie die Medien immer behaupten, versuchen ihn/sie einer polit. Richtung zuzuordnen – und jeder kann vor Ort bei jedem Polizeibeamten eine Spontandemo mündlich anmelden)- Ein sichtbares NEIN zu Krieg, geplante Aufrustung und gewollte Fortfühung des “Ukraine”krieges ZEIGEN.

- Einfach DEN MEDIEN – und somit den restlichen Menschen im Lande!!! und den dortigen “Verantwortlichen”, Zustimmern bzw. Bediensteten (wohl auch Hirngewaschenen) ZEIGEN,

das VIELE herzlich bewegte DEMONSTRANTEN / MENSCHEN zu dem Krieg und Aufrüstung ganz anders denken !!!

Bitte keine Blockaden oder Lebensmittelangriffe !!! NUR FRIEDLICHE FRIEDENSDEMONSTRANTEN können GUTES bewirken! !!!

Eventuell sich alle auf dem Marktplatz von Vilseck einfinden. Gute friedliche Aktionen entstehen vor Ort.

Am besten mit aussagekräftigen Schildern/Transparenten sich bewaffen – Politk, Fahnen draußen lassen – so müssen die Medien von Menschen berichten, können uns nicht entmenschlichen !!! Gerne auch auffällige Kleidung oder kleine kurze Theaterstücke, Handmusik vor Ort.

EBEN SO GUT UND FRIEDLICH UND IN MASSE, das einen die Medien nicht ausblenden oder verreißen können!!!

INSGESAMT: Wir Null Interesse daran haben, an ihrem großen geostrategischen Plan der wirtschaftlichen Schwächung des Russen durch Krieg “teilzunehmen”
– und das NICHT hier bei uns in Europa u. nirgends!!!
– und NICHT auf unsere Kosten
– und NICHT mit uns als Hauptzentrale/als Sperrspitze der Nato!!!

EBENSO wird sicherlich die Abrüstung der vorhergehenden Aufrüstung der letzten Tage, Monate, Jahre um den Russen verlangt werden.

WIR EBEN GANZ EINFACH FREI UND FRIEDLICH MIT DEM leben und handeln wollen, MIT DEM WIR leben und handeln wollen !!!
Bzw. wir unseren Nachbarn nicht vor den Kopf stoßen werden – und dieser Nachbar bestimmt günstiger und friedlicher liefert als der Westen es je mit seinen Freihandelabkommen je würde!!!

Und – Bitte erspart euch hier drunter dumme oder unnötige Kommentare – DIE LAGE IST ERNST – bzw. 70.000 Menschen, davon 6000 unschuldige Zivilisten, sind schon innerhalb eines Jahres hier – im modernen Europa – für die Interessen “Anderer” – gestorben.

Postet hier lediglich für alle Anderen jeweils

- WANN und WO es wohl ganz genau stattfinden wird

- Anreiseempfehlungen, Parken außerhalb – z. B. auf Privatatgelände oder andere immer wichtige Details.

Bzw. findet Euch auch hierüber zu Fahrgemeinschaften zusammen!!!

ICH SAGE NEIN zum weiteren Krieg in Europa – Für mich bedeutet Krieg immer Tod und Elend – für beide Seiten!!!

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Zerstörer der Hoffnung

Traum: Es war Winter. Ringsum Eis und Schnee. Mit Mühe hatten wir ein kleines Feuer angezündet. Wir hatten wenig Holz, und es war feucht. Drüben in seinem Eispalast saß Gauck. Er hätte unser Feuerchen gern ausgemacht, konnte das aber nicht. Jemand brachte paar Holzstückchen mit alten Nägeln drin. “Nicht verbrennen!” riefen Einige. “Das ist gegen den Umweltschutz!” Wir stritten. Wir einigten uns nicht. “Ihr versaut die ganze Umwelt!” brüllte Einer. Er sprang auf und begann mit seinen schweren Stiefeln das Feuer auseinander zu trampeln. Da bin ich aufgewacht.

Schädel tut alles in seiner Macht stehende, um den Friedenswinter zu zertrampeln. Dabei unterstützen ihn “taz” und “junge Welt” systematisch. Seine jüngste Veröffentlichung im “Aachener Friedensmagazin” ist der bisherige Höhepunkt dieser Kampagne. Schädels Darstellung der Auseinandersetzungen um die Friedensbewegung seit einem Jahr erreicht einen Grad der Tatsachenverdrehung und Verlogenheit, der sprachlos machen, ja Verzweiflung auslösen kann.  (Eine Kommentatorin sagt: “…Aber manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln. Ich bin nun wirklich ziemlich links verortet und habe in den Mahnwachen die Möglichkeit gefunden, endlich wieder für den Frieden auf die Straße zu gehen und mit Gleichsesinnten Seite an Seite zu stehen. Und jetzt muss ich mich deshalb ständig als Neurechter und Antisemit beschimpfen lassen, was ich wahrlich nicht bin. NIEMAND ist das auf der Berliner Mahnwache. Ach mann, es ist zum Verzweifeln!!!”) Ich glaube Schädel braucht die maximale Lügenpower, um “Glaubwürdigkeit”, nicht zuletzt in den “eigenen Reihen” zu erzwingen.

Ich finde es enorm, dass Schädels Rückblick auf ein Jahr Kämpfe in der Friedensbewegung im oben verlinkten Text keine einzige konkrete Aussage zur Kriegsgefahr in Europa und über Europa hinaus, zu ihrer Dynamik, insbesondere zu den Kriegsinteressen und Kriegsinteressierten enthält. Dieser Punkt kommt bei diesem Friedensaktivisten nicht vor. 

Und es gibt einen zweiten enormen Sachverhalt: In Schädels Rückblick auf ein Jahr Kämpfe in der Friedensbewegung, in dem er wahrlich inflationär mit den Worten “rechts” und “faschistisch” jongliert, gibt es keine einzige konkrete Aussage dazu, ob und wo Faschisten an der Macht sind oder an ihr beteiligt sind. Der reale machtausübende Faschismus kommt bei diesem Antifaschisten nicht vor. (Folgerichtig kommen auch die deutschen bürgerlichen Rechtsstaatler Merkel, Steinmeier, Gauck usw., die mit diesen ukrainischen Faschisten kooperieren, nicht vor.)

Beide “enorme Sachverhalte” bilden von Anfang an den Bezugsrahmen der Montagsmahnwachen für den Frieden. Sie bilden nicht den Bezugsrahmen für Pegida. Und offenkundig werden sie auch von Vertretern der Friedensbewegung wie Schädel nicht als Bezugsrahmen wahrgenommen.

Schädel kann nicht genug sein “antikrieg” und “antifaschistisch” beteuern. Er redet völlig “korrekt”. Doch er verrät nicht, dass diese seine “korrekten Begriffe” (ebenso wie “rassistisch”, “antisemitisch” usw) von Springer und Bertelsmann übernommen sind.

Schädel, Ditfurth, Gysi (Pinkelaffäre) – wir haben es mit linken “Denkmälern” zu tun, die ihren Frieden mit den Systemmächten längst gemacht haben (vielleicht ohne es zu wissen). Dieser Feind ist ihnen abhanden gekommen. Nächster Feind sind ihnen jetzt die KumpelInnen aus den eigenen Reihen, die ihre Anpassung nicht mitgegangen sind. Obwohl es so ist, meine ich nicht (und unterscheide mich damit von Ken Jebsen), dass diese ehemaligen Linken nun unser Hauptfeind seien. Der Hauptfeind sind die Mächtigen. Und – als launige Schlußbemerkung – : Ein recht großer Feind sind wir uns selber, weil wir unsere eigenen Defizite oft ignorieren.

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Leichenfledderei – Update 30.3.2015

30.3.2015: Ich möchte heute noch zwei Bemerkungen zu dem Thema machen:

1. Nachdem die Systemmedien sich von der ersten Stunde an Unsägliches geleistet haben, ist es wohltuend, die “Erklärung in eigener Sache” des von den “Qualitätsmedien” durchweg geschmähten Portals “RTDeutsch” zur Kenntnis zu nehmen.

2. Natürlich ist die Medienkritik völlig berechtigt. Doch Medien sind Instrumente. Die Kritik sollte nicht das ebenfalls völlig unakzeptable, mediengeile Verhalten der SpitzenpolitkerInnen vergessen. Dort in den Etagen sitzen die eigentlichen Chefs der Medienmaschine, genauer: die Chefs der Chefs der Medienmaschine.

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Ursprünglicher Text vom 25.3.2015:

– das “ausrauben, berauben, bestehlen, filzen, stehlen” einer Leiche (Duden);

– “das „Ausrauben“ beziehungsweise „Ausplündern von Toten” (Wikipedia), wobei “Plündern” erläutert wird als “die Auswirkungen marodierender Personen, Banden oder Truppen”;

– “Leichenfledderei” ist dem Deutschen Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm unbekannt (selbst das “Leiche fleddern” kommt nicht vor);

– “Ausplünderung toter oder schlafender Menschen” (PONS, das Online-Wörterbuch);

Dass “Leichenfledderei” im Grimmschen Wörterbuch nicht vorkommt, hat mich überrascht. Immerhin zeigt bereits der Teppich von Bayeux, 11. Jahrhundert (wie Wikipedia abbildet) eine Leichenfledderszene. Der Begriff aber scheint tatsächlich eine Erfindung des 20. Jahrhunderts zu sein. Aber damit nicht genug. Das 21. Jahrhundert ist dabei, dem Wort neue Bedeutungen hinzuzufügen. Zunehmend bezeichnet “Leichenfledderei” einen Zustand, in den die Gesellschaft immer öfter aktiv versetzt wird. Gerade haben wir den Charlie Hebdo-Furor überstanden, da findet sich mit dem Absturz eines Lufthansa-Airbus, der 150 Todesopfer forderte, der nächste Anlass, eine ganze europäische Region in Raserei zu versetzen. Natürlich ist das die große Zeit aller Medien, vom billigsten Blatt bis zum Hochglanzmüll. Doch sollte beachtet bleiben, dass der Startschuss “ganz Oben” gegeben wird. Angefangen von der “mächtigsten Frau” sagen sämtliche Regierungen sämtliche Termine ab. Der Präsident, gerade auf der Südhalbkugel on Tour, eilt quasi schluchzend ans Mikrofon und in die Heimat. Eilig besteigen all diese unsere Herzensmenschen die Hubschrauber und begeben sich nichtsnutzig marodierend “vor Ort”. Ein Kotzspektakel.

Diese Fledderer ziehen nicht mehr, wie einst vor Stalingrad, der Leich’ die Stiefel aus oder heute die schusssichere Weste. Nein, schon aus Selbstschutz bleiben sie möglichst weit weg von den Leichenresten, die Helfer nun tage- und wochenlang in Selbstüberwindung aus Felsspalten bergen. Die Fledderei ist subtiler und berechnender. Abgesehen davon, dass sie sich immer die passenden Toten aussuchen. All die anderen täglich getöteten Menschen interessieren einen Dreck. Abgesehen davon: Sie wissen, dass jeder normale Mensch von solcher Unglücksmeldung getroffen ist. Auch wenn kaum jemand (von den Zugehörigen natürlich abgesehen) wirklich trauert, hat das Ereignis doch eine enorme Suggestivkraft: So etwas könnte auch mich treffen, meine liebsten Menschen treffen! Schrecklich die Vorstellung!

Jeder kann sich hineinfühlen, und darauf spekulieren die Politkreaturen: Ich bin schon da! Ich bin dein Vorfühler! Ich bin du! Ich bin duer als du! Ich mach’s! Gerade in Trauer und Schmerz! Alternativlos!

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