Gewaltige Friedensmärsche in der Ukraine; mit laufenden Updates

Ziel ist am 27.7. Kiew.

Der 28.7. ist einer der wichtigsten orthodoxen Feiertage,

die „Taufe der Kiewer Rus“.

Veranstaltet werden die Märsche von der Orthodoxen Kirche, anscheinend von der russischen und ukrainischen gemeinsam. Zur Zeit gibt es diese drei Marschsäulen:

Kreuzug 1 geht über Charkow, Poltawa nach Kiew

Kreuzzug 2  Pochajiw – Rovno – Zhitomer -Kiew

Kreuzzug 3  Odessa – Uman – Kiew

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„Quer-Denken.TV“ ist zur Zeit nach meiner Übersicht das einzige Medium (neben rtdeutsch), das angemessen berichtet. Es ist, wie auch das heutige (14.7. ) Update beweist, zur Zeit der unverzichtbare deutschsprachige Berichterstatter.

Ich verweise auch auf das heutige (14.7.) Update meines Postings auf der Berliner Freidenkerseite, das sich mit der Informationspolitik verschiedener Medien beschäftigt.

Update 19.7. ————————————————————–

Laufende Updates dieser Thematik bis auf Weiteres auf der entsprechenden Freidenkerseite.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, Blödmaschine, bloggen, Demokratie, Kirche, Krieg, Machtmedien, Realkapitalismus, Widerstand abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

17 Antworten zu Gewaltige Friedensmärsche in der Ukraine; mit laufenden Updates

  1. Pingback: Deutscher Freidenker-Verband e.V. – Landesverband Berlin » Gewaltige Friedensmärsche in der Ukraine!

  2. Theresa Bruckmann schreibt:

    Starke Überzeugungen und Gefühle bedürfen keiner Presseerklärungen und Für- und Wider-Abwägungen.
    Hören und sehen, Rucksack packen, sich anschließen! Und das aus allen Altersgruppen und das, scheinbar unterschiedslos, aus beiden orthodoxen Religionsgruppen!
    Was kann aufrichtiger, „echter“ sein!
    Hoffentlich setzen sich besonnene Kiewer Regierungsmitglieder durch und lassen diese überwältigende Glaubensdemonstration für den Frieden zu!

  3. dorengba schreibt:

    Einen ersten Hinweis fand ich hier am 6. Juli:

    („Let’s See Who in Ukraine Really Wants Peace, and Who Doesn’t…“), kurzer Bericht, garniert mit Auszügen von Hass-Fetzen in den von Nazipack frequentierten Medien. Man machte sich da ziemlich Sorgen. Macht man sich immer noch.

    Erwähnung ein paar Tage später am 11. Juli:

    („Ukrainians in Kharkov Wear St. George Ribbons and Demand Peace in Donbass …
    Residents of Kharkov walked on a march called „Prayers for peace and love in Ukraine“, which began from the Sviatohirsk Lavra in Donbass and has already made it to Kharkov.“)

    Gleichentags nachgeschoben, was an Hassparolen dem entgegengesetzt wird:

    (“ ‚Kill, Burn, Shoot‘ – Ukrainian Neo-Nazi About Religious Procession for Peace in Donbass“)

    Zuletzt nun gestern abstraktere Erwägungen:

    („From Ukraine with Love: The real meaning behind the „march of FSB priests“).

    Auf dieser Webseite wird durchgehend betont, dass es sich um ein durchgehend spirituell motiviertes Unternehmen handelt. Die Monstranz vornweg, mit den amtlichen Glaubenshütern im vollen Ornat.

    Sähe ich mich dort womöglich als Dissident, so gleichermaßen dies auch bei den Freidenkern, gewiss aber wiederum mit freundlich gesinntem Entgegenkommen (die Betrachtung hierzu wurzelt in Ösiland, in D könnte es Verschiebungen geben).

    Faszinierend ist aber das Detail, wie es sich mir als selbstverständlich erschließt: Die Schulung zum kritischen und zugleich hingegebungesvollen Umgang mit Glaubensartikeln erschließt einen Zugang zu einem Begriff von Freiheit, der von dem aus geschultem aufgeklärten Denken nicht garso weit entfernt ist – gar, wenn in desaströsen Lebensumständen bei der Organisation des Spirituellen ja nun eben nicht die Rede ist von der abendländischen Perversion des Umgangs mit spirituellen Fragen als stupider Liebesdienst zur Zementierung von politischer Macht und entsprechender Korruptheit als zwingende Folge.

    Hier geht es nun aber nicht um Rituale zur gesellschaftlichen Unterwerfung sondern um Auswege und Fragen der Gestaltung von Solidarität.

    Wer kreuzbrav und unauffällig immer nur seine bürgerliche Rolle einzunehmen gedenkt, dem sind mögliche Vorstellungen von Freiheit verschlossen, die ich hier bei beiden angesprochenen Fraktionen zugleich am Wirken sehe. Bei den einen aus der steten Arbeit an der Emanzipation aus vormaliger Unterwerfung, bei den anderen aus der unablässigen Introspektion anhand lange gepflegter Denkmuster. (Dass der Chef im Vatikan gerade eher zu den Marxisten gerechnet werden kann, was die sogenannten bürgerlichen Massenmedien ja auch noch nicht so recht gefressen haben, erleichtert solche Erwägungen nun wieder ein wenig, durch die etwas westlichere Brille betrachtet.)

    Dass die mediale Resonanz zu dem gefährlichen spirituellen Marsch ausbleibt, spiegelt das Unvermögen, denke ich, überhaupt noch einen Begriff von gedanklicher Freiheit transportieren zu können, abseits eines stumpfsinnigen Trotts als treue Gefolgschaft in der Konsumentenreligion und deren imperialen Notwendigkeiten von sich parallel anschließender Brutalität.

  4. GvB schreibt:

    Der Friedensmarsch..Von den MS-Medien des Westens totgeschwiegen !
    200.000 Menschen nach Kiew unterwegs.
    Perfide ist, das die sogenannten „Rechten Kräfte Kievs“ in Wirklichkeit jüdische Kräfte sind , die sich als „Nazis und Rechte“ ausgeben …um Hass zu schüren. Es sind die Kräfte, die den Maidan inscenierten und die Morde im brennenden Gewerkschaftshaus sowie den Bürgerkrieg in der Ukraine insgesamt.
    (Westl. Propaganda)Oligarchen wie Poroschenko, Klitschko etc. sind pro-zionistische, pro-US-amerikanische Kräfte..und keine „Rechten“ bzw.. Nationalisten etc.!!! Das muss man unterscheiden um zu verstehen!

    • kranich05 schreibt:

      Hallo,
      „die sogenannten „Rechten Kräfte Kievs“ in Wirklichkeit jüdische Kräfte sind“ ???
      Die Verwurzelung des Rechten Sektors (Jarosch) aber auch Tjagniboks über Bandera im extremistischen, faschistischen oder „nur“ faschismuskompatiblen, ukrainischen Nationalismus der dreißiger bis fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ist hinreichend belegt.
      Wenn Sie davon nichts wissen, machen Sie sich bitte schlau, bevor Sie kommentieren. Wenn Sie davon wissen, dann umso schlimmer. Dann haben Sie hier auf dem Blog nichts zu suchen.
      Dass Poroschenko prozionistisch und proUSamerikanisch ist, ist ein Binse. Rechts – aber nicht identisch mit Jarosch – ist er damit natürlich auch.
      Klitschko ist im genannten Sinne ebenfalls rechts. Er hat bekanntlich von Merkeldeutschland noch eine besondere europäische/nationale Note mitgekriegt, die aber – „fuck EU“ – nicht recht zum Tragen kommt.

  5. GvB schreibt:

    Ach..nee.. rechts-nationalistisch hat nichts mit „rechts-faschistisch“ zu tun.
    Faschist Bandera wurde von Adolf nicht „anerkannt“ und sogar eingeknastet.
    Klitschko ist Jude und ist mit der amerikanischen (jüd.-zion.-„Boxer“-)Mafia verbandelt
    Das sollten sie schon wissen.
    Seit wann ist zionistisch ..rechts? 🙂

    • kranich05 schreibt:

      Ach, wissen Sie, Pack schlägt sich (zumal, wenn ungleich), und Pack verträgt sich. Was erzählen Sie mir, dass Bandera „eingeknastet“ wurde, wo Sie doch genau wissen, dass er rechtzeitig „ausgeknastet“ wurde.
      „Rechts“ und „links“ sind ziemlich untaugliche Begriffe, obwohl allüberall und nun schon jahrhundertelang benutzt. Ich betrachte als den Kern seit der Französischen Revolution, der freilich kaum noch auffindbar ist, die jeweilige Stellung zur radikalen menschlichen Emanzipation. In diesem Koordinatensystem ist alles Nationalistische, Faschistische, Imperialistische, Zionistische zugleich rechts. (Umgekehrt aber ist nicht alles Rechte zugleich nationalistisch, faschistisch, imperialistisch oder zionistisch.)

  6. genova68 schreibt:

    Klar: Querdenken berichtet „angemessen“ 🙂 Jetzt musst du nur noch im Querdenken-Shop ein paar Pflaster zur Abwehr böser Strahlen kaufen (so um die 400 Euro), dann ist der Herr Vogt zufrieden.

  7. Theresa Bruckmann schreibt:

    Nach diesem Update von QUER-DENKEN.TV von gestern abend zogen die Pilger bisher friedlich ihrem Ziel von heute (27.07.Kiew) entgegen.
    http://quer-denken.tv/ukrainer-stehen-auf-zigtausende-auf-einem-friedensmarsch-nach-kiew/

  8. Theresa Bruckmann schreibt:

    Ab Minute 31.35 beim „Fehlenden Part“ sind Bilder von der Prozession auf der Wladimir-Anhöhe in Kiew zu sehen:

    https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/39744-fehlende-part-grenzenloses-desaster-s2/

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