Der Krieg des faschistischen NATO-Westens gegen Russland. Die Verteidigung Russlands bis zum Sieg – Update 28.12.2022

I.
Die Regierungs-/NATO-Propaganda und alle angeschlossenen Sender behaupten, dass Russland einen „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“. gegen die Ukraine führe. Dagegen weisen der Wahrheit verpflichtete Aufklärer nach, dass der Westen mit Hilfe der Ukraine bereits seit acht Jahren Krieg gegen Russland führt.
Das ist ein richtiger Hinweis aber selbst er greift zu kurz. Er ist um die Tatsache zu ergänzen, dass die betrügerische „Osterweiterung der NATO“ mindestens seit 1991 die Schwächung Russlands mittels Krieg (Tschetschenien, Jugoslawien, Georgien) vorantreibt – mit dem Endziel von Russlands Liquidation. (Das ist deckungsgleich mit den Zielen Napoleons und Hitlers.)

Die NATO verfolgt (in Fortführung ihrer aggressiven Strategie aus der Zeit der Blockkonfrontation) eine systematische, in sich geschlossene Politik des Krieges gegen Russland. Die Politik ist total insoweit alle Bereiche der westlichen Gesellschaft einbezogen sind, Sie ist extremistisch, da sie das Lebensrecht der „barbarischen Russen“ bestreitet und mit terroristischen Mitteln angreift. Sie ist ideologisch-wahnhaft, insofern sie durch lückenlose manipulative Propaganda bemüht ist, jede Möglichkeit widerständigen oder alternativen Denkens und Handelns der westlichen „Volksgenossen“ auszumerzen.

Als total agierende, extremistische, terroristische Kraft des transatlantischen Kapitals mit gleichgeschalteter menschenverachtender Massenideologie hat sich der als NATO formatierte Westen heute im Krieg gegen Russland als Faschismus ausgeprägt. Dieser Prozess setzt sich in hohem Tempo fort.

Der zeitgenössische gesellschaftliche Zustand des NATO-Westens kann nur als FASCHISMUS adäquat analysiert und definiert werden. Russland führt einen antifaschistischen Krieg. Dabei ist völlig klar, dass es zwischen Hitlerfaschismus und dem Faschismus des 21. Jahrhunderts kein Gleichheitszeichen gibt und letzterer tiefgreifende neue Merkmale ausgebildet hat.

II.
Mit dem erfolgreichen Putsch 2014 in Kiew war der Kampf um den kommenden Krieg gegen Russland eröffnet.
Der Putsch hatte eine Ausgangssituation mit neuen Qualitäten geschaffen. Zumindest diese sind hervorzuheben:

  1. Die Banderisten-Faschisten errangen entscheidenden Einfluss auf das Regime und übten ihn von Anfang an tödlich-terroristisch gegen alles Russische aus (Massaker von Odessa).
  2. Diese Rolle erreichten die Banderisten-Faschisten im Schulterschluss mit den in dieser Situation maßgebenden NATO-Mächten USA (Nuland), Deutschland (Steinmeier), Frankreich und Polen, und sie konnten dies nur in diesem Schulterschluss erreichen..
  3. Seit diesem Zeitpunkt 20.2.2014 haben sich die genannten NATO-Mächte in der Ukraine offen als profaschistisch gegen Russland positioniert.
  4. Bereits damals, 20.2.2014, bemühte man sich, die Russen als halbsouveräne Macht in die profaschistischen Vereinbarungen einzubeziehen. Dem konnte sich der russische Vertretrer nur in letzter Minute entziehen.
  5. Die Sicherung der Krim im russischen Machtbereich 2014 bewies, dass Russland auch damals, obwohl kooperationsbereit bis zum Exzess, letztlich seine nationalen und geopolitischen Lebensinteressen kannte und auch heute kennt und am Ende wirksam verteidigt

Es setzten acht Jahre des Ringens des sog. Minsker Prozesses ein. In dieser Zeit vollzogen sich tiefgreifende Kräfteverschiebungen, die zu dem gegenwärtigen Krieg geführt haben. Die ehemals linken und friedensbewegten Kräfte des Westens, insbesondere Deutschlands verfügen über einzelne Einsichten aber über keine systematische Klassenanalyse der gegenwärtigen Entwicklungsstufe des angelsächsischen bzw. NATO-Faschismus und seiner Kriegspolitik. Deshalb reduziert sich ihre Rolle auf die einer systemimmanenten kontrollierten Opposition.

Update 28.12.2022:
III.
a) Russland kämpfte im Minsker Prozess um eine friedliche Lösung der Krise an seiner Westgrenze, 800 km von Moskau entfernt. In den acht Jahren konnte Russland weder nach außen, noch innerhalb der russischen Gesellschaft die Kraft aufbringen, diesen möglichen friedlichen Prozess zu erzwingen.

b) Zugleich bereitete sich Russland darauf vor, eine militärische Auseinandersetzung, falls unvermeidlich, für sich zu entscheiden. Dazu war es nötig, den potentiellen Feind richtig einzuschätzen und eine Strategie zu entwickeln, die den unendlichen Aderlass der eigenen Kräfte vermeidet.

c) Die NATO-Seite benutzte Minsk ausschließlich als Tarnung und Mittel zum Zeitgewinn. Poroschenko und Merkel entblödeten sich nicht, 2022 genau diese Zielsetzung offen einzugestehen. Die komplett ausbleibende Reaktion der NATO-„Zivilgesellschaft“ auf diese Offenbarung ihrer Führer bewies einmal mehr die einheitliche politisch-moralische Verkommenheit von „Oben“ und „Unten“ in NATOstan.

d) Die militärstrategische „Weisheit“ der NATO lief darauf hinaus, den Russen im Donbass eine tief gestaffelte, extrem gehärtete Verteidigung entgegen zu stellen, an der sie sich den Kopf einrennen würden.

e) Ich versuche zu vermeiden, Einschätzungen als Sofageneral abzugeben. Doch mir scheint, dass im Krieg bzw. der Spezialoperation seit Februar 2022 beide Seite Fehler gemacht haben. Die Russen rechnen (wie schon Lenin anmerkte) 2+2=5. Die NATO rechnet 2+2=Stearinkerze.

f) Russland vernichtet systematisch das militärisch-/militaristische Potential der Ukraine, wobei direkte Konfrontationen nach Möglichkeit vermieden und eigene Verluste minimiert werden.
Russland schwächt systematisch das militärische, ökonomische und geostrategische Potential der NATO.
Russland mobilisiert erfolgreich die Kampfbereitschaft und -fähigkeit der (multinationalen) russischen Gesellschaft.
Ich hoffe, dass diese Prozesse so ineinandergreifen, dass der gierigste Kampfköter der NATO – Polen – die Lust verliert, zweite Ukraine zu spielen.

g) Russland behält die mittelfristige Gefahr eine großen konventionellen militärischen Auseinandersetzung mit den Angelsachsen/NATO/EU im Visier und bereitet sich systematisch darauf vor (dazu u. a.: hier, hier oder auch hier).

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3 Antworten zu Der Krieg des faschistischen NATO-Westens gegen Russland. Die Verteidigung Russlands bis zum Sieg – Update 28.12.2022

  1. Johannes S. schreibt:

    Der sehr gut informierte Rainer Rupp führt in apolut-
    https://apolut.net/ukraine-will-nato-kriegsbeteiligung-um-drohende-niederlage-zu-verhindern-von-rainer-rupp/
    aus, dass die Ukraine den Krieg verlieren wird und versucht die Nato zu gewinnen sich am Krieg offener und direkter zu beteiligen. Dies würde einen unberechenbaren Krieg zwischen der Nato und Russland bedeuten. Der Beginn des Dritten Weltkriegs?
    Rupp führt die Aussagen des ukrainischen Generals Saluschnij auf (mit Hakenkreuzkettchen am Arm).

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  2. Johannes S. schreibt:

    Ein sehr informatives Interview im Rahmen des „International criminal investigativ comitee“ ICIC von Dr. Rainer Fuellmich mit einem höheren EX-Mitarbeiter der UNO. Die Kernaussage: dIe UNO wurde von den Globalisten übernommen und wird für deren Zwecke zusammen mit den NGOs missbraucht.
    https://video.icic-net.com/w/wqc3AJJbm2Gn3HroLxUWdp

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  3. Johannes S. schreibt:

    https://apolut.net/kissinger-bestaetigt-west-verschwoerung-gegen-russland-von-rainer-rupp/
    Ein Kommentar von Rainer Rupp.
    Henry Kissinger gilt als Ur-Gestein einer realistischen US-Außenpolitik, die zur aktuellen, von ideologischen „Werte“ geprägten Politik Bidens und des kollektiven Werte-Westens im Widerspruch steht. Das macht Kissingers jüngster Artikel deutlich, in dem er zugleich eine politische Verschwörung bestätigt, die vom Westen als Verschwörungstheorie denunziert wird. Ein Auszug mit der wichtigsten Passage:
    Egal, ob Kissinger wirklich glaubt, dass diese Art von Zerstückelung und Desintegration eine reale Gefahr für Russland darstellt, was diesen Teil des Artikels wirklich interessant macht, ist die Tatsache, dass Kissinger damit die Annahme bestätigt, dass es in der politischen Kaste der USA, Großbritanniens und anderen NATO-Ländern nicht wenige Leute gibt, die in einer Zerschlagung Russlands in mehrere Staaten ein wünschenswertes Ergebnis sehen. Mit anderen Worten, Kissinger gibt zu, dass ein solches Projekt existiert, und dass neokonservative und liberale Falken tatsächlich einen solchen Plan haben. Zugleich hat Kissinger in seinem Artikel die schiere Rücksichtslosigkeit und den wilden und hochgefährlichen Ehrgeiz dieser Leute aufgedeckt.
    Dies ist deshalb so wichtig, weil Artikel und Kommentare, die von solchen Plänen sprachen, immer als Verschwörungstheorie denunziert wurden. Wann immer die Russen in der Vergangenheit über einen westlichen Plan gesprochen habe, Russland in eine Kolonie zu verwandeln, um es zu zerschlagen und alles Mögliche zu tun, um das Mutterland zu unterwerfen und auszubeuten, wurde den Russen immer gesagt, dass sie paranoid seien, dass diese Befürchtungen unbegründet sind, dass der Westen und die NATO nur gute Absichten gegenüber Russland hegen. Und jetzt hat Kissinger Licht ins Dunkel gebracht und bestätigt, dass die russischen Bedenken begründet waren und auch weiterhin sind. Das ist der bei weitem der wichtigste Teil von Kissingers Artikel. Vollständiger hochinteressante Aussagen u.a.zur Selbstbestimmung, einer realistischen USA-Außenpolitik, Parallenlen zum 1.Weltkrieg

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