Deutschlands Nationale Krise – „Kein Bedarf an Götterdämmerung“

Wie gestern angeregt, sollten wir Deutschen uns klarmachen – wenn uns unsere gebeutelte schöne Heimat lieb ist – dass die Nationale Frage steht. Für den begriffsstutzigen Michel: Das ist die Existenzfrage.

Pepe Escobar gibt Nachhilfeunterricht. Deutschland vom Schicksal geküsst. Der Terror gegen NordStream 1 und 2 kann als eine aktualisierte Version des Morgenthau-Plans verstanden werden. Wer US-Finanzminister Morgenthau als zwar hochrangigen aber politisch bedeutungslosen Spinner abtun will, sollte sich über die Straussianer informieren. Dringend empfohlen. Kein Geheimwissen.

Bei allem Wirrwarr um die Einzelheiten des NordStream-Terrors, hebt Escobar das Entscheidende hervor: Die Hälfte von NS 2 ist einsatzbereit. Die Russen sind lieferbereit. Putin: „Man muss nur den Hahn aufdrehen.

Wird der deutsche Michel den Hochverrätern in der Regierung, die vor Gasknappheit „warnen“ und Duschempfehlungen geben, das Handwerk legen?

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4 Antworten zu Deutschlands Nationale Krise – „Kein Bedarf an Götterdämmerung“

  1. Solaris Post schreibt:

    „Wird der deutsche Michel den Hochverrätern in der Regierung, die vor Gasknappheit „warnen“ und Duschempfehlungen geben, das Handwerk legen?“

    Nein, ausgeschlossen.

    Begründung:
    https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/wir-sind-dazu-in-der-lage/#comment-11125

    Weitere Gründe:

    (1)Josef Foschepoth: Überwachtes Deutschland
    Der Schutz fremder Staatsgeheimnisse als geltendes Alliiertes Vorrecht verhindert die Aufklärung von Terroranschlägen. So lautet die Argumentation des Historikers Josef Foschepoth anlässlich der Preisverleihung bei Transparency International an Edward Snowden. Das heisst: Wann immer es Verstrickungen oder auch nur Informationen (V-Leute…) befreundeter Geheimdienste gibt, die diese Geheimdienste nicht preisgeben wollen, dann werden deutsche Staatsanwälte und deutsche Gerichte und deutsche Behörden diese Belange befreundeter Geheimdienste schützen, und nicht preisgeben.
    Anders gesagt: Wenn es eine “befreundete” Beteiligung an Terror gab, oder auch nur Informationen zur Aufklärung/Verhinderung von Terror kamen, so werden deutsche Gerichte sie nicht aufdecken dürfen, solange die “Freunde” nicht zustimmen. Träfe man im Zuge der Ermittlungen zu Autobomben gegen US-Soldaten auf einen CIA-Spitzel, der -als Beispiel- deutschen Jugendlichen erklärt hatte, wie man Bomben baue und die dann in Autos platziere, so würde später im Gerichtsverfahren gegen diese Autobomber der Fakt, dass es die CIA war, die da “half”, mit Anleitungen und vielleicht auch mit Zündern, niemals in den Gerichtssaal schaffen, denn warum sollte die CIA ein Interesse daran haben, dass ihre Anstifterschaft herauskäme, und das auch noch gegen ihre eigenen US-Soldaten?
    So steht es im Zusatzabkommen des NATO Truppenvertrages, Artikel 38.
    Foschepoth hat sich an verschiedenen Stellen dazu klar und deutlich geäußert. Niemand hat ihm in der Sache widersprochen. Wir sollten diese Faktenlage akzeptieren.

    (2) Lutz Dammbeck: Overgames.
    In einer Talkshow des deutschen Fernsehens erzählt ein ehemaliger Showmaster (Fuchsberger), dass die Spiele seiner 1960 erstmals im westdeutschen Fernsehen ausgestrahlten Show in der amerikanischen Psychiatrie entwickelt wurden. Waren die Deutschen, genauer die Westdeutschen, damals also eine psychisch gestörte Nation, die mit solchen Spielen geheilt werden sollte?
    Die Suche nach einer Antwort führt zu den amerikanischen Konzepten für eine Reeducation der Deutschen nach 1945. Mit Hilfe von Psychiatrie und den neuen Sozialwissenschaften sollte ein bis dahin einmaliges Umerziehungs- und zugleich Selbst-Umerziehungsprogramm experimentell erprobt werden. Waren Spiele und neue Medien damals Teil dieser Experimente? Und gab es ein Ziel, eine Idee, die diese Programme und Experimente miteinander verband?
    Margrete Mead, Eleonore Rossevelt und das US-Außenministerium beauftragen den Psychiater Brickner mit der Organisation einer Konferenz, diese findet 1944 an der Columbia-Universität statt. Eine Therapiemethode für die deutsche Bevölkerung wird entwickelt: Re-Education. Beamte des Außenministeriums filtern Gedanken der Wissenschaftler für praktische Anwendung, mit dem folgenden Ergebnis:
    Nach 1945 wurden drei Arten von Kontrolle wichtig:
    1. durch die Militär-Infrastruktur der Besatzungsmächte und der NATO
    2. durch Bereitstellung von Freiräumen, die eine neue Entwicklung ermöglichen, zum Einstudieren von neuen Rollenmustern und Verhaltensweisen
    3. Auslöschung des positiven Bildes eines mehr als 1000 Jahre zurückliegenden Reiches, das den Deutschen eine bis zu den germanischen Stämmen zurückreichende Genealogie suggeriert, aus der sie ihre Identität schöpften. „Zwischen den Generationen muss ein Keil getrieben werden“
    http://archive.org/details/042949000asq0voasta04833560mp42200ammptweb1ihdxfv7vh
    (Zusammenfassende Thesen in den ersten 10 min des Films)

    (4). Prof. Peter Kruse: Zeitzeichenkongress, Impulsreferat

    Peter Kruse ist mit 60 J. kurz nach dem Kongress plötzlich verstorben

    (5). Strategie des gelenkten Chaos
    Steven R. Mann ist ein ausgezeichneter Absolvent des National War College. Das National War College ist so elitär, dass Eliteunis dagegen verblassen. Sie kennen vielleicht die United States Military Academy (USMA) in West Point, eine Elite-Militärschule. Nun, wenn Sie die USMA erfolgreich abgeschlossen haben und sich anschließend im Kriegseinsatz bewährt haben und Ihre Vorgesetzten der Meinung sind, dass Sie für Höheres berufen sind… dann dürfen Sie auf das National War College. Zwischen 60 und 75% der Studenten sind aus dem Militär. Etwa 25% sind Staatsbedienstete (Geheimdienstler eingeschlossen), so wie Mann. Für alle Studenten gilt, dass man sie für die wichtigsten strategischen Aufgaben der USA einplant und für die meisten Studenten gilt, dass sie ihre Tauglichkeit im Dienst für die USA schon bewiesen haben müssen. Das National War College befasst sich ausdrücklich mit Strategie:
    Konfliktenergie reflektiert unsere ideologische Software. Um die Konfliktenergie im Sinne der US-Interessen zu manipulieren, müsse man folglich die ideologische Software verändern. Und das tue man – Hacker haben es vorgemacht – am besten mit einem Virus. Ideologie sei nichts anderes als ein Virus der menschlichen Software. Man kann leicht freundliche Metaphern für Ideologie finden. Ideologie als Weltanschauung, als Orientierung, als verbindendes Element der Gesellschaft. Für Mann, den Strategen, ist Ideologie aber eine hinterhältige Waffe.
    Die Ideologie sei eine Waffe, mit der die USA in den ultimativen biologischen Krieg ziehen sollen. Zielpopulationen sollen angesteckt werden, insbesondere Länder und Kulturen, die nicht auf einer Linie mit den USA sind. Haben Sie noch die NGOs im Kopf? Deren Vertreter sind auch infiziert. Sie sind Überzeugungstäter, sie glauben, sie tun Gutes, indem sie anderen Kulturen ihre Werte aufdrängen. Sie müssen sich überhaupt nicht bewusst sein, dass ihre Überzeugung von elitären Kreisen ausgenutzt wird. Nicht per Befehl. Sondern viel subtiler, unter Anwendung systemischer Vorgehensweise. Das ist nichtlineare Dynamik: Sie können aus echter moralischer Überzeugung Gutes tun und dabei gar nicht merken, dass Sie gezielt als Virus eingesetzt werden und in Wirklichkeit überhaupt nichts Gutes bewirken. Das Herzstück einer aggressiven nationalen Sicherheitsstrategie seien Organisationen wie USIA, NED und private Austausch- und Bildungsprogramme.
    USIA ist eine PR-Behörde. NED ist eine CIA-Ausgründung, um schmutzige CIA-Operationen der Kontrolle des Kongresses zu entziehen. Eine Reaktion auf ungemütliche Aufdeckungen von CIA-Machenschaften in den 70ern Jahren durch den Kongress. Die NED und einige weitere große Organisationen (darunter die USAID) stehen koordinierend an der Spitze eines inzwischen gigantisches Netzwerkes von staatlichen, pseudo-staatlichen und privaten Organisationen, die überall in der Welt Freiheit, Demokratie und Menschenrechte verbreiten. So glauben sie es jedenfalls selbst und so mag es aus ihrer persönlichen Perspektive auch aussehen. Dabei hängen sie an den Fäden mächtiger Puppenspieler. Chaos als Gelegenheit, um die Welt zu formen.
    http://analitik.de/2015/10/30/auf-den-spuren-von-steven-r-mann-und-dem-national-war-college/

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    • kranich05 schreibt:

      Danke für diesen höchst gehaltvollen Kommentar.
      Und:
      Soll es das gewesen sein?

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    • fidelpoludo schreibt:

      Nicht nur das Fazit verdient es, zitiert zu werden:

      „Die NED und einige weitere große Organisationen (darunter die USAID) stehen koordinierend an der Spitze eines inzwischen gigantisches Netzwerkes von staatlichen, pseudo-staatlichen und privaten Organisationen, die überall in der Welt Freiheit, Demokratie und Menschenrechte verbreiten. So glauben sie es jedenfalls selbst und so mag es aus ihrer persönlichen Perspektive auch aussehen. Dabei hängen sie an den Fäden mächtiger Puppenspieler. Chaos als Gelegenheit, um die Welt zu formen.

      Der Kommentar ist durchaus „gehaltvoll“, wie der Kranich ihn charakterisiert. Ob allerdings die genannten Organisationen wirklich „an der Spitze“ dieses „inzwischen gigantischen Netzwerkes“ stehen, wage ich zu bezweifeln und wird ja auch von Ihnen in einem der folgenden Sätze relativiert: „Dabei hängen sie an den Fäden mächtiger Puppenspieler.“ Deren Identität bleibt immernoch letztenendes ungeklärt und auch die verschiedenen Ansichten darüber tragen (noch!) dazu bei, „das Chaos“ in das Lager der sich selbst als „Gegner“ verstehenden Kräfte zu zu tragen und es dort zu verbreiten. Dafür sorgt nicht zuletzt ihr (wohl durch die Jahrhunderte geschulte) Sinn für Intransparenz und das Verborgenhalten ihrer ‚wahren‘ Absichten hinter fortschrittlich klingenden und entsprechend „transparent“ gemachten propagandistischen Parolen.

      Die genannten Institutionen, die wir auch als „Think Tanks“ bezeichnen können, stehen vielleicht nicht an der Spitze des Netzwerks, eher vielleicht in verschieden gearteten Zentren desselben. Ganz spontan ließe die Liste sich leicht erweitern um die „Rand Corporation“, die verschiedenen Initiativen, die von George Soros finanziert werden (Antifa, Black Lives Matter, die verschiedenen Grundsätze und Prinzipien der Organisation von „Farbrevolutionen“ etc., etwa das Programm des Londoner „Tavistock Instituts“ (eine viel zu wenig beachtete Institution, was die Verbreitung von Chaos vor allem im kulturellen Bereich betrifft). „Rhodes Scholars“, die nicht nur im angelsächsischen Bereich (British Empire) ihre „Früchtchen“ tragen und fördern. Und vieles mehr. Die Wandlungen des Malthusianismus, dessen Programm der Dezimierung einer „Überbevölkerung“ sich wundersam seit dem „Club of Rome“ mit der „Rettung der Natur vor der Krankheit ‚Mensch‘ verbindet und in seinen schlimmsten Phasen verbunden hat (und weiter verbindet) mit der ‚Wissenschaft‘ der Eugenik, der Ausrottung „unwerten Lebens“ (das letzte Echo ließ sich von Hillary Clinton in ihrem Wahlkampf mit Trump vernehmen, als sie von „Deplorables“ sprach, die angeblich dem „populistischen“ Trump auf den Leim gingen.

      Das hier aufgerissene Gebiet ist riesig, fast unerschöpflich. Und dabei habe ich mir noch nicht einmal die in „Solaris Post“ genannten Quellen genauer angesehen.

      Eine Frage am Rande und am Ende:
      „Solaris“. Ist es nur Zufall oder nicht, dass mich der Begriff an Catherine Austin Fitts‘ „Solaris Report“ erinnert, der sehr zu empfehlen ist?

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  2. Solaris Post schreibt:

    Weiß nicht, evtl. hilft Auswandern. Dazu könnte man sich auch zusammentun….

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