Wo finde ich solide Daten zur Coronalage?

Meine drei Antworten:

Erstens: Bei Wolfgang Wodarg. Der erfahrene Arzt und Politiker (!) hat buchstäblich von der ersten Stunde der Plandemie an mit allen wesentlichen Einschätzungen richtig gelegen. Er liefert stets qualifiziert-unaufgeregte Orientierung. Ein Wunsch muss (verständlicherweise) offen bleiben: Seine Webseite wird zu selten aktualisiert. Seine Seite ist auch in meiner bewusst knapp gehaltenen Blogroll zu finden.

Zweitens: Bei SWISS POLICY RESEARCH. Auch diese Seite bietet meine Blogroll. Hier wird die Faktenlage in aller Breite und immer mit Quellen belegt dargestellt und regelmäßig aktualisiert. Man hält die Balance zwischen grundsätzlich kritischer (faktenbasierter) Position und Vermeiden von Übertreibungen (die es auch auf der Seite der Kritiker gibt). Die Fülle der Informationen macht die Seite etwas unübersichtlich. Z. B. habe ich, obwohl ich mich dort gut auskenne, diesen jüngsten Beitrag – „Deutschland vor der “großen Welle”?“ – zunächst nicht gefunden. Bin erst durch den Link bei multipolar darauf gestoßen.

Drittens, das mag verwundern: Bei Destatis mit den wöchentlichen Sterbefallzahlen in Deutschland. (Heute wird wieder aktualisiert.) Die Zahl der Toten kann das Regime offenbar nicht fälschen. Und sie werden uns tatsächlich mitgeteilt! Solange wir diese öffentliche Informationsquelle haben, ist das Regime noch nicht durchgängig faschistisch. (Übrigens: Auch die mehr oder weniger stalinistischen Regime liefern solche Daten nicht.) Diese Daten sind sozusagen spröde, statistisch. Ich habe mich bemüht, zuletzt in dieser Beitragsfolge, ihren eigentlichen politischen Aussagewert zu erschließen. Für mich persönlich bieten sie eine Art absoluten Realitätsanker, der mir erlaubt, die gesamte Politiker- und Medienmanipulation mit voller Überzeugung auf Null zu setzen.

Meine Aufzählung beende ich hier. Damit sei nichts gegen die vielen weiteren Webseiten und Kanäle gesagt, die ich dankbar regelmäßig verfolge und die mir durch ihre unersetzliche Arbeit helfen den Kopf oben zu behalten.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, bloggen, Demokratie, Faschismus alt neu, Gesundheit Alter Tod, Machtmedien, Mensch, Realkapitalismus, Widerstand abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Wo finde ich solide Daten zur Coronalage?

  1. mutant77 schreibt:

    https://tkp.at/ und https://www.corodok.de/ finde ich auch sehr relevant und auch wegen ihrem Blogformat etwas tauglicher.

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    • Albrecht Storz schreibt:

      corodok recycelt im Wesentlichen Mainstream-Informationen, gerne ausufernde Drosten-Gestammel-Auslegungen oder Lauterbach-Lallerei. Die Tendenz des Blogs geht dahin, den Corowahn als unbesiegbar darzustellen. Erfolge der Corowahn-Vertreter werden breit und episch gewürdigt, punktgenau aufgezählt, Erfolge der Kritiker und Abwehrer findet man eher kaum und oft abgewertet oder negativ konnotiert.

      Sicherlich findet sich auf dem Blog auch gute Information, etwa die Artikel von „Illa“. Insgesamt ist die Nutzung des Blogs aber eher dazu geeignet, den Mut zu verlieren, sich ergeben zu wollen, sich in hilflosem Sarkasmus zu üben, zu resignieren, „die Waffen zu strecken“. Meine Wahrnehmung.

      Und ich frage mich, ob so etwas „aus versehen“ passiert – oder ob sowas nicht eher gewollt ist.

      Zumal ich den Herrn Aschmoneit schon des öfteren auf den Widerspruch zwischen seinem Blog-Motto und der von ihm umgesetzten Realität hingewiesen habe – ohne Resonanz.

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      • Dian schreibt:

        „corodok recycelt im Wesentlichen Mainstream-Informationen“ und scheint nicht nur Zugang zu vielen Seiten hinter Bezahlschranken zu haben, sondern darf offensichtlich daraus auch große Abschnitte kopieren, selbst veröffentlichen. Kürzlich beklagte der dortige Blogger, dass er abgemahnt wurde für eine vermeintliche Verleumdung, die aber allem Anschein nach ein zahnloser Tiger sein dürfte. 1-Mann-Unternehmen – wie auch hier – sind natürlich prädestiniert für U-Boot-Tätigkeiten …

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  2. Albrecht Storz schreibt:

    Auch hier wieder mein Veto:

    meine Haltung zu SWPRS (früher „swiss propaganda research“, dann plötzlich „swiss policy research“) ist ambivalent. ich bestreite nicht, dass dort gute Informationen geboten werden – aber leider auch schlechte.

    Etwa ein völlig unbegründetes Angst-Schüren bei Schweizern, weil angeblich der Antikörper-Status der Bevölkerung zu niederig gewesen sei (war glaube ich gegen Ende 2020).

    Aber die Antikörper-Titer spielen nur bei einer manifesten Infektion überhaupt eine Rolle. Und bedenklich könnten niedrige Werte auch nur dann sein, wenn überhaupt eine tödliche Seuche im Umlauf wäre.

    Aber: es gibt völlig andere Immmun-Aspekte die mit Tests auf Antikörper nicht erfasst sind (T-Zellen, Gedächtnis-Zellen, …). Also war dieses Angst-Schüren a) sachlich völlig unbegründet und b) eine indirekte, versteckte, kontrafaktische Behauptung, es gäbe aktuell eine tödliche Seuche, eine außerordentliche Gefahr für Leib, Leben, Gesundheit vieler Menschen und für Gesundheitssysteme insgesamt.

    Da fragt man sich dann doch: wie kommen solche Angst-Botschaften zwischen die sonst guten und sachlichen Informationen hinein?

    Meine Antwort: entweder interne Twists und Uneinigkeiten – oder gezieltes Injizieren von Falschbotschaften (die ja umso wirkungsvoller sind, umso glaubwürdiger sonst ein Medium scheint).

    (Verfolge seitdem die swprs nicht mehr weiter, mag sich auch verbessert (oder verschlechtert?) haben.)

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    • kranich05 schreibt:

      Ich möchte durchaus eine Bedenklichkeit hinzufügen:
      in dem von mir verlinkten aktuellen Papier (das ich erst nach der Verlinkung gelesen habe), findet sich der Satz:
      „Die zweite Frühjahrswelle (britische Variante) und die Sommerwelle (indische Variante) wurden in Deutschland sodann durch die Impfkampagne deutlich gemildert (ca. 60’000 gerettete Leben).“
      Der steht mir völlig quer – 60.000 gerettete Leben?? Das muss ich mir noch sehr genau ansehen.
      Bisher habe ich ihre vorsichtig/eingeschränkt-positive Wertung von Impfungen immer als Ausdruck von Realismus bzw. Abgewogenheit gesehen.
      Muss da nochmal nachhaken.

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  3. ChrizzChrozz schreibt:

    Der Helios Konzern veröffentlicht von all seinen Krankenhäusern wöchentliche Zahlen.
    Davon abzuziehen wären noch die mind. 30% Mit-Corona und nicht wegen.

    Da hat schon mancher bekennende Zeuge Coronas gesagt:
    „Das kann nicht sein. Die in den Medien auftretenden Ärzte und überlasteten Krankenschwestern lügen doch nicht alle!“

    🙂

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  4. fidelpoludo schreibt:

    Solide Daten – eventuell hier:
    Die Pandemie in den Rohdaten – Unbedingt anschauen
    (Ein fleißiger und genauer „Erbsenzähler“ am Werk im Wettkampf mit Hartmut, dem Verschwörungstheoretiker, der seine Verschwörungstheorie einfach so ohne detaillierte Beweise und ganz ohne Mathematik so einfach aus dem Aluhut „hinaushaut“.)

    „Fazit 1: In den Sterbefalljahren finde ich keine Pandemie.“
    „An den Maßnahmen kann es nicht gelegen haben (Vgl. Schweden)“
    „Warum gibt es den Bettenrückgang in einigen Krankenhäusern ab November 2020?“
    „Mehrfachzählungen möglich.“
    „Die Krankenhäuser möchten nur die Betten, nicht aber die Schwere der Krankheitsverläufe zählen.“
    „Ein Oberschenkelhalsbruch wird ruckzuck zum Covidpatienten.“
    „Ein Krankenhaus bekommt wegen des Krankenhausfinanzierungsgesetz nur noch Geld, wenn es mindestens 75% Auslastungskapazität hat.“
    „Wurden die Intensivbettenkapazitäten künstlich verknappt?“
    „Die Krankenhauszahlen sind nicht valide.“
    „Fazit 2: In den Rohdaten der Krankenhausbetten finde ich keine Pandemie.“
    „Fazit 3: Die PCR-Testdaten sind nicht valide, weil der Test nicht imstande ist, eine Aussage über ein lebensfähiges Virus zu treffen.“
    „Fazit 4: Die Inzidenzwerte sind nicht aussagekräftig, weil die Anzahl der negativen Tests nicht berücksichtigt wird und die Anzahl der Tests nicht normiert ist.“

    Mein Fazit 5:
    Hartmut, der Nichterbsenzähler, der ohne mathematische Akribie zu dem Schluß gelangte, dass es keine Pandemie gäbe, konnte von unserem selbstironischen Erbsenzähler nicht beweiskräftig widerlegt werden. Immerhin hat seine Methode den Vorteil, dass sie jederzeit nachvollziehbar ist.
    Und doch: Hartmut, der Igel, war „all hier“, als unser Erbsenzählerhase mit rauchendem Kopf, wundgezählten Händen und hängender Zunge ins Ziel stürzte.

    Schlußbemerkung von mir: Der kluge Erbsenzähler bemerkt, wann und warum seine Ausgangsfragestellung falsch gewesen sein muß. Ohne diese Fähigkeit zur Selbstkorrektur keine tragfähige Wissenschaft.

    Gefunden habe ich das Video auf einem empfehehlenswerten Blog:
    Achern weiß Bescheid
    https://achern-weiss-bescheid.de/category/aktuelles/

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