Verrückte Welt

Der eine betrügt bei der Doktorarbeit, was ihm gute Chancen gibt, zum Berliner Bürgermeister aufzusteigen.

Der andere schreibt einen Märchen-Lebenslauf (nachdem er sich bereits mehrfach als Trampel präsentiert hat), was offenbar zum Kanzler qualifizieren soll.

Jede Woche finden es ein, zwei Millionen Leute toll, dass sie sich durch Testen und Impfen vielleicht zum Genuss von Kunst und Kultur qualifizieren dürfen.

Wenn Opa nicht schwer zu erschüttern wäre, würde er erwägen, selbst verrückt zu sein.

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3 Antworten zu Verrückte Welt

  1. Wir sollten die Impfopfer nicht verachten. Mir sagen bei meinen Block- und Wegwart-Kabarettnummern immer mehr einfache Leute: „Ich weiß, dass die uns bescheißen. Aber was solle mer mache? Ohne Impfung kein Job! So weit isses!“ Und die Basis ist nicht organisiert und wenn, dann in Organisationen, die das Impfen propagieren. Demnächst gibt es dann Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegen Impfverweigerungs-Gruppen, vielleicht gegen eine Organisation, die Keine Bio-Waffen oder Keine Bio-Experimente Wollen. Kurz KBW? Oder Koordination junger Verschwörungstheoretiker Deutschlands (KJVD) oder Komitee Paulskirchen-Demokratie (KPD)

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  2. Dian schreibt:

    „Verrückt sind immer nur die anderen“, „Neue Irre – Wir behandeln die Falschen“ sind zwei exemplarische Buchtitel, die das Dilemma fast schon belustigend aufs Korn nehmen. Wilhelm Reich, Autor der „Massenpsychologie des Faschismus“, wurde für seine tiefer gehenden Erkenntnisse – und Publikationen – in dem „freiesten Land der Welt“ eingesperrt und damit zu meiner Überzeugung wenigstens dem „Herzversagen“ preisgegeben. Er erklärte mir, dass es eigentlich nicht so schwer zu verstehen sei, wie Revolutionen „gemacht“ werden, „ausbrechen“, sondern es ist das Gegenteil wirklich schwerer verständlich, warum sie nicht schon längst die Menschen bewegt.
    Opa, Du bezeichnest Dich hier oben als standfest; das bildete ich mir lange Jahre ein auch zu sein. Dann wurde ich amtsärztlich „begutachtet“, wogegen ich mich nicht oder zumindest nicht ausreichend und erfolgreich wehrte, und schon zählte ich – gerichtsfest – zu den „Verrückten“. Gut, es soll nur eine „leichte Depression“ sein, aber jene ist seither – unheilbar – ausreichend für mein Berufsverbot.
    Opa, Du bist bereits jenseits der Sechzig und hast damit unwiderrufliche Narrenfreiheit. Ein „Jagdschein“ wie meiner ist in keinem Alter erstrebenswert, da ist man doch lieber Querdenker, Verschwörungstheoretiker oder selbst Impfgegner. Obwohl, wenn ich es recht bedenke, könnten diese Bezeichnungen in den Rang eines solch misslichen „Scheins“ schnell kommen, wenigstens dann, wenn der Sensenmann weiter umgehen wollte …
    Ich freue mich über Hartmut Barth-Engelbarts, Mut machende Worte, es sind viel mehr Menschen kritisch, als gemeinhin vermutet.
    Kurzum, Verrücktheit geht immer, Angst gar nicht.
    Liebe, liebe Leute, liebe Mitmenschen, fürchtet Euch nicht …

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