Anfang der Menschheitskrise

Wir sind in die Menschheitskrise eingetreten. Sie hat begonnen. Es geht nicht mehr nur darum, vor einer drohenden Krise zu warnen.

Den Beginn der Corona-Plandemie im Januar 2020 halte ich für den Zeitpunkt des offenen Ausbruchs der Menschheitskrise. Seitdem übt die Weltoligarchie die Macht direkt oder indirekt aus oder ist maßgeblich an ihrer Ausübung beteiligt.

Als vorläufige Maßzahlen dieser Krise betrachte ich:

  1. Eine dreistellige Millionenzahl von Opfern seit Januar 2020, darunter vermutlich viele Millionen Tote, deren Zahl nicht ermittelt wird.
  2. Die Ruinierung und Enteignung des schwächeren Kapitals (Klein- und Mittelbürgertum) und die Vergrößerung der Oligarchenmacht um Billionen (NICHT amerikanische Zählung) Dollar.
  3. Mehrere Milliarden in Panik, Entrechtung und Demütigung gefesselte Menschen; fundamentale Schädigung ihres Bewusstseins.
  4. Die desaströse Schwäche, Desorientiertheit und Desorganisation der humanen Widerstandskräfte.

Die Krise in ihrem bisherigen Verlauf ist sicherlich eine Mischung aus gewollten und spontanen Ereignissen und Prozessen. Die gewollten halte ich vorerst für dominierend.

Träger des vorausplanenden und steuernden/nachsteuernden Willens sind die Oligarchenmächte der Welt.

Die Oligarchenmächte gruppieren sich und kämpfen um die Beherrschung der Welt in einem fließenden Gegen- und Miteinander.

Die wichtigsten Oligarchenmächte sind

  • die high-tech-us-amerikanisch-zionistischen („Gates“)
  • die high-tech und konventionell-chinesisch-asiatisch-„kommunistischen“ („Xi“)
  • die high-tech und konventionell-russisch-orthodox-nationalistischen („Putin“)
  • die us-amerikanisch und international traditionskapitalistischen („Trump“).

Zwischen den Oligarchenmächten mit realkapitalistisch-imperialistischen Wurzeln und denen mit realsozialistischen Wurzeln gibt es erhebliche Unterschiede. Sie sind gleichermaßen fähig, Kooperationen oder gar Bündnisse einzugehen, als auch sich auf den Tod zu bekämpfen.

Einige weitere Überlegungen:

Ich verstehe die Menschheitskrise als einen Zerstörungsvorgang, der alles bisher in der Geschichte Dagewesene übersteigt. Ihre Dimensionen sind kaum vorstellbar, bekannt sind aber die Opferzahlen der bisher größten Katastrophen der Geschichte:

Der 1. Weltkrieg forderte in vier Jahren etwa 17 Mio Todesopfer. Ca. 70 Mio Menschen standen unter Waffen, bei einer Weltbevölkerung von etwa 1,8 Mrd Menschen.

Der 2. Weltkrieg, nur 25 Jahre später, forderte in vier (bis sechs) Jahren 60-80 Mio Todesopfer. Ca. 110 Mio Menschen standen unter Waffen, bei einer Weltbevölkerung von etwa 2,5 Mrd Menschen.

Ein dritter Weltkrieg, 80 Jahre wissenschaftlich-technischer Entwicklung später, hätte als Raketen-Kernwaffen-Krieg das Potential, die Menschheit völlig zu vernichten. Das ist für interessierte Kräfte kein ethisches, wohl aber ein pragmatisch-politisches Problem. Ein klassischer dritter Weltkrieg ist deshalb unwahrscheinlich. Es steigt aber die Wahrscheinlichkeit begrenzter Kriege, in denen der Einsatz von Atomwaffen kein Tabu ist.

Dass alle Großmächte und einige weitere Mächte („Samson-Option“) die Weltkriegsoption ernsthaft pflegen, bedeutet, dass es fast keine Maximalgrenze möglicher Zerstörungen durch eine (nichtkriegerische) Menschheitskrise gibt. (Die Zerstörung darf fast absolut sein, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass „meine Seite“ überlebt.)

Die Zerstörungsdynamik der Menschheitskrise ergibt sich aus dem Widerspruch, dass der Wachstumsprozess der menschlichen Gesellschaft eine Stufe erreicht hat, auf der er zwingend mit seinen Naturgrundlagen in Harmonie gebracht werden muss, die oligarchische Machtverfassung der Gesellschaft aber (also die Allmacht weniger „Auserwählter“) um jeden Preis erhalten werden soll.

Die Lösung der Menschheitskrise setzt massenhafte Bewusstheit voraus; „Bewusstheit“ hier im alten wissenschaftlich-revolutionären Sinn verstanden als Qualität des geschichtlichen Handelns.

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5 Antworten zu Anfang der Menschheitskrise

  1. Dian schreibt:

    „Ein dritter Weltkrieg“ oder „nur“ Menschheitskrise?

    Vorweg: Meine folgende Kritik möge bitte als Wertschätzung Opas Bemühens um einerseits genaue und aber auch zugleich allgemeinverständliche Analyse der Lage betrachtet werden. Ich hoffe also auf Weiterentwicklung der Ideen.

    Mit „Krise“ verbinde ich allgemein die Zuspitzung von Widrigkeiten derart, dass die – reale – Gefahr des Niedergangs unmittelbar droht, wobei das Abwenden von auch nur einzelnen dieser Widrigkeiten – wenigstens scheinbar – dem Niedergang gleich käme. Eine Krise hat etwas Unabwendbares, Objektives, kann nicht von Menschenhand herbeigeführt werden, denn sonst wäre sie auch von Menschenhand abwendbar und also nicht – zwangsläufig – zum Untergang führend.

    Ein Krieg hingegen ist eindeutig von Menschenhand bewirkt, geführt und – wenn es gut läuft – genauso auch beendet.

    Ich kann nicht erkennen, dass „Corona“ selbst eine Krise darstellt. Wenn Corona real ist, dann ist es eine Krankheit vergleichbar mit Grippen o. ä. Und es wird uns bedeutet, dass diese Krankheit alle dahinraffen könnte, sie sei das Armageddon schlechthin, folglich eine Krise, unabwendbarer Untergang. Warum seit über einem Jahr – erfolgloses – Abwenden des Untergangs, wenn er denn doch – unabwendbar – wäre? Die Anerkenntnis der Möglichkeit eines Krankheitserregers, der alle Menschen dahinraffte, ist das Ende menschlichen Strebens.

    Menschen haben fürchterliche Waffen erfunden, ihre Macht durchzusetzen. Die atomaren, die großen(!) scheinen in einer unipolaren Welt obsolet, weil damit tatsächlich alles Leben auf diesem Planeten zerstört werden könnte. Es ist schlicht kein Gewinn realisierbar. Auch chemische wie biologische töten unterschiedslos, es sei denn, Menschen werden gegen ihre Wirkung immunisiert. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass die laufende „Durchimpfung“ nicht dem – unerklärten – Ziel dienen kann, auf eine Biowaffe resistente Menschen zu schaffen. Dafür scheinen mir der „Verlust“ unter ihnen zu hoch, zumindest die Herstellersitze – und Anwendungsgebiete – zu weit gestreut.

    Wenn Corona selbst nicht die Krise ist, was dann? Die Menschheit selbst steckte in einer Krise, ihr Untergang ist, – scheint – unabwendbar. Irreführung, Irrglauben, Angst, Propaganda, mächtige Intrigen sind das Armageddon selbst? Die Menschheit spaltet sich durch sie in ein Sklavenheer und Herrscher, Rückentwicklung? All diese Ideologien, diese Religionen gab es schon über Jahrtausende, dennoch entwickelte sich die menschliche Gesellschaft. Wenigstens bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Dann wurden vom Kapitalismus zwei Weltkriege entfacht, auch Opa denkt an einen dritten. Er quantifiziert Opferzahlen nicht nur dieser sondern auch aktuelle, nur leider ohne genauere Qualifizierung. Er spricht nur von einer „dreistellige[n] Millionenzahl von Opfern seit Januar 2020“ – auch Verhungerte oder „nur“ Coronatote? Die Zahl wäre ein Erfolg im Sinne des Ziels des WEFs, der „Bevölkerungsreduktion“, wenn sie denn die Verhungerten einschlösse. Die Zahl der als Coronatote deklarierten allein liegen doch gar nicht wirklich über der normalen, natürlichen Sterblichkeit. „Erfolge“ vermelden diese Zahlen doch erst durch eine wirkliche und deutlich sichtbare Zunahme der Sterblichkeit gegenüber jahrelangen Mittelwerten. Somit ist Opas „dreistellige“ Zahl nicht bewertbar, weil Bezüge fehlen.

    Aber unabhängig davon gibt es Berichte zu sich seit einem Jahr weltweit verstärkendem Hunger, der zur Zunahme von Hungertoten in genannter Größenordnung führt. Und die fortschreitende Destabilisierung der Weltwirtschaft durch die „Knock-“ bzw. Lockdownpolitik wird nicht nur zu Hunger sondern auch zu Hungerrevolten führen; Bürgerkriege mit Fronten quer durch alle Gesellschaften sind damit vorprogrammiert. Und wenn dadurch die Opferzahlen noch immer nicht „gewünschte“ Größenordnungen erreichen, kann man immer noch konventionelle Kriege anzetteln, nein, „angezettelt“ sind sie längst schon, aber sie werden durch – vorherige – Bürgerkriege erfolgreicher führbar.

    Krieg ist nicht nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, Kriege sind für den Kapitalismus von existenzieller Bedeutung. Wenn die Widersprüche im Innern des Systems zu groß werden, sind Kriege immer ein Ventil für einen – zeitweisen – Ausgleich. Nur sind aktuell nicht mehr die Staaten Führer des Krieges, sondern Befehlsempfänger des Big Moneys, welches sich hinter WEF, Weltbank und auch WHO und anderen verbirgt. Sie sind die wirklich Mächtigen, so wie Opa schreibt.

    Diese „Menschheitskrise“ ist in Wirklichkeit ein Krieg mit versteckten Kriegsherren, unklaren Fronten, „geheimen“ Waffen, zahllosen Söldnern, gegen uns – alle. Und die „Gewinner“ sollen die heutigen als die Mächtigen und die Übrigbleibenden dann als Sklaven, „Leibeigene“ sein.

    Wir haben keine andere Chance als endlich aufzuwachen, einander die Hand zu reichen, und gemeinsam Farbe zu bekennen. Sozialismus statt Barbarei!

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    • kranich05 schreibt:

      Lieber Dian,
      nach der (notgedrungen) Beschäftigung mit eher minderqualifizierten Kommentaren macht es Freude, ins inhaltliche Gespräch zu kommen. In der Tat bemühe ich mich „um einerseits genaue und aber auch zugleich allgemeinverständliche Analyse der Lage“. Wegen der Lesbarkeit habe ich (anders als sonst) auf Belege und Quellen weitgehend verzichtet. Die Thematik ist ohnehin so komplex, dass so oder so vieles offen bleibt (und ja auch für die weitere Diskussion offen bleiben soll).
      Zur Krise: Sie ist ein Ergebnis menschlicher Praxis unter bestimmten gesellschaftlichen Verhältnissen. Dabei sind auch subjektive, z. B. ideologische Verhältnisse aber auch (und maßgeblich!) materielle Verhältnisse, vor allem ökonomische. Ja, sie ist unabwendbar, objektiv – aber so, wie alles materielle Sein in der Gesellschaft – nicht ohne mit Bewusstsein handelnde Menschen! Ändere die materiellen Verhältnisse und die Krise kann lösbar werden. Sie verliert ihre Zerstörungskraft und wird im Gegenteil zum Ausgangspunkt einer neuen Wegstrecke menschlicher Entwicklung.
      Im vorletzten Absatz meines Postings habe ich versucht, den Grundwiderspruch der Menschheitskrise zu formulieren – sowohl hinsichtlich der Tiefe und Gefährlichkeit dieser Krise , als auch hinsichtlich ihrer zumindest prinzipiellen Lösbarkeit.

      So ungefähr sagt es der Historische Materialismus, und der ist meine Geschichtsphilosophie.

      Ich verwende nirgends die Bezeichnung „Corona-Krise“, sondern spreche von „Plandemie“. Damit ist immer gesagt, dass es ein dem Wesen nach inszenierter Vorgang ist (der sich natürlich auf objektive Daten stützt – ich bestreite nicht die Existenz von Coronaviren).
      Ich behaupte nicht explizit, dass der Putsch der Weltoligarchen der Inhalt dieses Vorgangs ist, obwohl immer mehr dafür spricht.

      Du bemängelst, dass ich die „dreistellige Millionenzahl von Opfern seit Januar 2020“ nicht belege, lieferst aber selbst die Erklärung. ja, ich beziehe mich auf die UN-Angaben, dass die Zahl der Hungernden sich 2020 um 150 Millionen erhöht haben könnte. (https://www.handelsblatt.com/politik/international/welthunger-index-2020-die-coronakrise-macht-die-erfolge-im-kampf-gegen-den-hunger-zunichte/26265936.html?ticket=ST-2274061-z161hhkZYeSgO1DhCPl4-ap2).
      Nach aller Logik wird es Millionen geben, die an Unterernährung und Hunger vorzeitig sterben. Dazu habe ich keine Zahlen recherchiert. Es sagt viel aus, dass die tatsächlichen Totenzahlen nicht genau ermittelt werden – beim Hunger genauso wie bei Krankheiten. Was man nicht weiß, macht nicht so heiß.
      Deine abschließenden Erläuterungen und Einschätzungen teile ich gern.
      Leider ist es mit dem „Hand reichen“ und Sozialismus nicht getan bzw. nicht so einfach. Unser Realsozialismus ist untergegangen, weil er noch nicht die Lösung war.
      Wir brauchen eine gesellschaftliche Produktionsweise in Harmonie mit den Naturkreisläufen, und diese ist nur erreichbar, wenn ALLE es bewusst tun. (Das konnte und kann das Industrieproletariat nicht leisten.)

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      • Dian schreibt:

        Lieber Opa, danke für die Blümchen. Morgen muss ich erst die (hier) liegen gebliebenen Baustellen bearbeiten, dann werde ich weiter „philosophieren“, also wenigstens morgen gilt, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ich will gern die Frage, Deine(?), bearbeiten, wie muss der Sozialismus aussehen, zu dem uns (?, wenigstens mir) die Menschen die ausgestreckte Hand nicht nur annehmen, sondern die eigenen Ärmel hochkrempeln? Heute bin ich dafür schon zu müde, auch Dir schönen Feierabend.

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  2. Johannes S. schreibt:

    Ein Beitrag aus dem Rubikon-Blog beschreibt sehr umfassend die Machtverhältnisse und den Ungeist, der zur der Menschheitskrise geführt hat, die vor allem eine Krise des menschlichen Bewusstseins und Missachtung aller Werte ist.
    “ D I E B Ü T T E L 2
    Polizei, Justiz und der ideologische Staatsapparat dienen dem Tiefen Staat und spielen eine wesentliche Rolle bei der Durchsetzung des Corona-Regimes. Teil 1/3
    https://www.rubikon.news/artikel/die-buttelCorona-Regimes. Teil 1/3
    von Eric Angerer
    Die Justiz winkt Verordnungen durch, mit denen die Regierungen verfassungsmäßig garantierte Grundrechte aushebeln. Polizisten schikanieren und prügeln friedliche Demonstranten. Mainstream-Journalisten agieren als Verlautbarer der Herrschenden und Lehrer als schulische Blockwarte, die die Agenda der Corona-Maßnahmen und des Great Reset ideologisch absichern. Viele Menschen sind darüber zu Recht empört. Gleichzeitig sollte einen das nicht überraschen. Demokratie ist im Kapitalismus immer mehr oder weniger Fassade. Es braucht eine nüchterne Analyse mehrerer Aspekte — erstens der grundsätzlichen Funktion der klassischen und ideologischen Staatsapparate im Kapitalismus, zweitens der Entwicklung dieser Apparate im Globalismus, ihrer Ideologie und ihrer Rolle im Corona-Regime, drittens der Konsequenzen, die sich für die antitotalitäre Freiheitsbewegung daraus ergeben.

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  3. Pingback: Menschheit in der Krise – Fragen und Antwortversuche | opablog

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