In der Menschheitskrise

Die Menschheitskrise steht uns nicht bevor. Wir sind bereits drin. Vermutlich an ihrem Anfang.

Ich nenne es „Menschheitskrise“. Andere, die so ähnlich denken, nennen es anders. Wesentlich ist, dass wir alle keinen halbwegs soliden Begriff haben (oder weniger lax formuliert: keine ausgearbeitete theoretische Beschreibung und Erklärung und Vision) für das, was sich ereignet.

Es gibt nicht wenige Widerstandsregungen. Sie sind ohne Macht. Sie müssen wachsen, und sie werden mit Sicherheit wachsen, denn sie kommen aus dem Leben. Das Leben will sich erhalten, während die Menschheitskrise wohl massenhaften Tod bedeutet.

Die Menschheitskrise zu lösen erfordert die menschliche Revolution.

Alle Erfahrungen der Menschheit mit den Niederlagen und den Erfolgen der vielen Revolutionen sind kostbar. Wenn es gelingt, aus alldem „die Summe“ zu ziehen, kann die Menschheitskrise vielleicht gelöst werden. Davon sind wir weit entfernt. Doch nur wer die ersten Schritte macht, kann zum Ziel gelangen.

Zu den ersten Schritten gehört der politische Widerstand, aber nicht IRGENDEIN politischer Widerstand. IRGENDWIE aktiv sein, ist zu wenig. Dem Widerstand muss es um die politische Macht gehen, um eine neue MACHT OHNE HERRSCHAFT. ALLE sind BASIS, Träger, Organ dieser Herrschaft.

Dieser Beitrag wurde unter ökologisch, Bewußtheit, bloggen, Demokratie, Faschismus alt neu, Gesundheit Alter Tod, Krise, Leben, Lenin, Materialismus, Mensch, Realkapitalismus, Revolution, Widerstand abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu In der Menschheitskrise

  1. Dian schreibt:

    „So haben die 2365 Milliardäre auf der Welt zwischen dem 18. März 2020 und dem 18. März 2021 ihr Vermögen um vier Billionen Dollar gesteigert, ein Plus von 54 Prozent. „, schreibt das Handelsblatt. https://app.handelsblatt.com/politik/international/vermoegensverteilung-superreiche-steigern-ihr-vermoegen-in-der-krise-um-mehr-als-50-prozent-iwf-fordert-staerkere-besteuerung/27072284.html
    Die Krise scheint mir mehr eine wirtschaftliche denn eine Menschheitskrise. Die Kapitalkonzentration wächst so imens, dass es keine Entwicklung der Produktivkräfte in diesem Gesellschaftssystem mehr geben kann, es gibt keine Konkurrenz mehr, selbst Staaten werden zu Marionetten der „Global Players“ degradiert.
    „Menschheitskrise“ vielleicht in einem anderen Sinne: Ist die Mehrheit der so genannten Menschen überhaupt noch wirklich menschlich oder vielmehr entartet, mehr Maschine als empathischer Mensch?
    In unserem Land, in den anderen „hoch“ entwickelten bin ich skeptisch. Ich hoffe sehr, dass es an der Peripherie menschlicher zugeht.

    Gefällt mir

  2. Pingback: Anfang der Menschheitskrise | opablog

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