Ostermarsch in der Gesundheitsdiktatur – nur echt mit Test!

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3 Antworten zu Ostermarsch in der Gesundheitsdiktatur – nur echt mit Test!

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Heute ist zwar der 1. April. Ich habe mich deshalb vergewissert,
    ob diese Bedingungen so tatsächlich vorgegeben sind.
    Was mögen sich die Veranstalter gedacht haben?
    Vielleicht: Damit kommt jeder – ganz ohne Angst; oder was?
    Ich für meinen Teil gehe diesmal nicht hin, stattdessen
    in den Osternacht-Gottesdienst. Anmeldung wegen der
    Plätze war nötig, Masken und eigenes Gesangbuch
    sind mitzubringen. Die Orgel wird spielen, die Menschen
    dürfen aber nicht singen sondern die Lieder sprechen.
    Bin neugierig auf die Auswirkung auf meine Stimmung. .

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  2. Theresa Bruckmann schreibt:

    Wir, mein Mann und ich, waren also in der Osternacht-Messfeier;
    davor zuletzt an Weihnachten 2019 im Gottesdienst. Dann kamen
    die Restriktionen.
    Wir sahen jetzt erstmals die uns bekannten Gesichter der Kirchen-
    gemeinde wieder.
    Unsere Daten wurden mit der Anmeldeliste verglichen und wir
    an unseren mit Namen versehenen Platz geleitet.
    Die Leute schauten total ernst und wirkten steif (ich will nicht
    sagen: wie versteinert, aber seltsam gefasst).
    Mein Mann sah mit seinen unter der Brille blitzenden lachenden
    Augen und der FFP2-Maske wie ein gütiger Nikolaus aus.
    Als ich mich nach einer bekannten Familie umschaute, erfasste
    mich angesichts dieses Kontrastes ein Lachanfall (geräuschlos,
    aber mein Körper bebte), was den Kontrast noch mehr hervorhob.
    Das Beben verebbte, die Heiterkeit blieb die ganze Zeit.
    Bei so viel Befremdlichem war es wahrscheinlich für alle
    gut, dass die altbekannten Texte erklangen: zuerst in der
    Lesung (Genesis von der Erschaffung der Welt), dann die
    Wechselgesänge, die wir mit Mund-Nasen-Bedeckung erwiderten.
    Den Zelebranten kannte ich nicht, schien ein heiterer, durch
    nichts in seinem Gottvertrauen erschütterbarer Mönch zu sein,
    der heute mit uns feiern und uns segnen durfte.
    Letzteres machte er besonders gründlich. Als er uns Weihwasser
    besprengend durch den Mittelgang ging, kriegte jeder Einzelne
    einen gründlichen Wassersegens-Gruß. Mich freute diese ‚Dusche‘,
    so viel Segen, das kann nur gut sein! Zum Thema ‚Kommunion
    oder Nicht-Kommunion-Empfang‘ schreibe ich nichts, denn ich
    weiß nicht, wie die zur Stunde geltenden Anordnungen sind und
    ich will niemanden ungewollt in Bedrängnis bringen.
    Zum Schluss durften wir vor der Kirche zur Orgel eine
    Osterlied singen. Dass wir jetzt rausgehen und singen, habe ich
    so verstanden, dass wir draußen maskenlos singen dürfen.
    Das wurde aber explizit nicht gesagt und so beließ ich es wie
    die anderen beim Singen mit MuNa-Bedeckung.
    Fazit: Wir werden jetzt wieder zu regelmäßigen Gottesdienstbesuchern.
    Die Mutigen brauchen das Mitmachen der Anderen, damit sie dabei
    bleiben! Was die Anzahl der Plätze mit dem genormten Abstand angeht:
    Es hätten noch ein paar Personen mehr sein können!
    Auch sind wir grundsätzlich der Meinung, dass man nicht unter den
    Möglichkeiten bleiben sollte, die sich uns (noch) bieten.
    Das könnte ja so aussehen, als wäre man mit den Restriktionen
    einverstanden.
    Unser Glaube und die Segnungen der Kirche sehen wir völlig unabhängig
    vom kirchlichen Personal, einschließlich der römischen Kurie. Die
    sog. katholische Sukzession ist personenunabhängig.

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    • kranich05 schreibt:

      Liebe Frau Bruckmann,
      da ich seit meiner ersten Lebensminute Atheist bin – eine offenbar genetische Wesensbestimmung, die ich dann zehneinhalb Jahre später nach einer Polemik mit dem Pfarrer in meiner letzten Stunde „Christenlehre“ äußerlich sichtbar manifestierte – bin ich sicherlich nicht der Richtige, um „kluge“ Randbemerkungen zu Ihrem wohl aufbauenden Bericht zu machen.
      Nur diese kleine Erinnerung kam mir in den Sinn angesichts Ihrer mehrfach erwähnten Heiterkeit:
      Zu meinem 18. Geburtstag schenkte mir meine liebe jüngere Schwester Doris ein kleines Büchlein – den „gepfefferten Sprüchbeutel“, alte deutsche Spruchweisheit gesammelt von Fritz Scheffel mit Bildern von Paul Neu, Eulenspiegel Verlag Berlin, 2. Auflage 1958. Einen Spruch hatte sie ausgewählt und als Widmung vorangestellt:
      „Lach, wenns zum Heulen nicht reicht!“

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