Ein ziemlich schöner Satz von Gunnar Kaiser

Der Satz lautet so:

„Haben ältere Menschen, die klaglos hinnehmen, dass ‚in ihrem Namen‘ und ‚zu ihrem Schutz‘ Kinder und Jugendliche in Angst und Schrecken versetzt werden, sie Störungen und Neurosen entwickeln, unter Isolation und Einsamkeit so sehr leiden, dass unter ihnen die Suizidrate signifikant steigt, sie seit beinahe einem Jahr nur noch einen billigen Abklatsch von Bildung bekommen, nicht mehr unbeschwert spielen und ihren Hobbys nachgehen können, sie zu Hause vernachlässigt werden, auch kleine Kinder acht Stunden am Tag im Sommer Masken tragen mussten und eine ganze jüngere Generation für die zukünftigen Schulden und gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgeschäden wird bürgen und aufkommen müssen – haben ältere Menschen, die das hinnehmen und freudig akzeptieren für ein paar eigene Lebensjahre mehr, diese Lebensjahre dann verdient?“

Schön finde ich ihn, weil er ein derber Tritt gegen die unerträgliche „Solidarität mit den Alten“-Heuchelei ist.

Leider fehlt aber der Hinweis, dass es weder um die Jungen, noch um die Alten geht. Es geht immer und ausschließlich GEGEN alle Menschen.

Kaisers Redeweise ist mir oft zu umständlich (und zu jebüldet), ich geben aber zu, dass er zunehmend aufklärende Videos macht.

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