Grundfragen unserer Zeit

Was ist und was kann ich tun?

In den folgendem Überlegungen sind Erfahrungen und Ergebnisse des Nachdenkens aus nunmehr acht Lebensjahrzehnten enthalten. Ein Gott ist mir freilich nicht begegnet, und so habe ich keine Gesetzestafeln anzubieten. Zugleich bin ich täglich mit den „Aufregern des Tages“ beschäftigt, und es passiert mir, dass ich von einem Tag zum nächsten meine Meinung verändere. 

Aus beiden Gründen ist dieser Text nicht „endgültig fertig“ und wird es wohl auch nicht werden. Deshalb werde ich immer den letzten Stand des Editierens angeben, werd‘ angeben, wann und unter welchen Gliederungspunkten ich Änderungen/Ergänzungen  vorgenommen habe.

Zum ersten Mal gepostet wurde dieser Text am 15. Januar 2021.

Erweitert und verändert wurde Punkt 6.1. am 27.1.2021.

Im Detail verändert wurde Punkt 4.1.1. am 29.1.2021.

Erweitert wurde Punkt 4.2. am 1.2. 2021.

Grobgliederung:

1.,  2. und 3. – Erscheinungsform, Wesen und Inhalt der gesellschaftlichen Situation  

4. – Die Treiber der Situation

5. – Die Getriebenen der Situation

6. – Der Kampf der Getriebenen

Die eigentliche Gliederung ist feiner und wird vielleicht weiter verfeinert.

Und hier geht’s los:

1. Was geschieht mit uns?

2. Medizinische Aspekte

3. Worin besteht das Wesen und der Inhalt der gegenwärtigen politischen Situation?

4. Die Treiber der Situation und ihre Interessen

4.1. Staaten als Treiber der Plandemie

4.1.1. China

4.1.2. weitere Staaten

4.2. Kapitalkräfte/Oligarchen als Treiber der Plandemie

4.3. WEF

5. Die Getriebenen der Situation

5.1. die Ausgebeuteten

5.2. Ausbeuterklassen und Zwischenschichten

6. Der Kampf der Getriebenen

6.1. Der demokratische Widerstand der Getriebenen kann nur ihr eigenes Werk sein

6.2. Macht ohne Herrschaft. Der Widerstand braucht ein Leitbild, dass alle Errungenschaften des menschlichen Geistes aufhebt.

6.3. Keine der etablierten Parteien kämpft gegen den Putsch der Oligarchen

6.4. Keine der etablierten Organisationen der Zivilgesellschaft kämpft gegen den Putsch der Oligarchen

6.5. Basisbewegung UND Basispartei sind notwendig

6.6. Der Kampf für radikale Demokratie macht Freude, denn er schafft Zukunftsgewissheit. Anders leben in der Zukunft – und heute damit anfangen

6.7. Leben Singen Kämpfen

*****

1. Was geschieht mit uns?

Wir leben seit rund einem Jahr in einem Corona-Ausnahmezustand mit der Tendenz seiner Verschärfung zum Corona-Notstand. Das ist eine wesentlich politische Situation, die mit einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ begründet wird (erlassen am 27.3.2020). Diese wiederum sei Teil einer Pandemie. Das Ausnahmeregime ist also eng mit medizinischen Aspekten verknüpft.

2. Medizinische Aspekte

Das medizinische Problem – Erkrankung vieler Menschen durch den Wuhan-Virus „SARS-CoV-2“ einschließlich schwerer oder tödlicher Krankheitsverläufe – ist real. Seine Dimension in Deutschland kann grob dadurch charakterisiert werden, dass insgesamt im Jahr 2020 keine Übersterblichkeit zu verzeichnen ist. Das medizinische Problem wird mit dem Ziel der Erzeugung massenhafter Angst und Panik instrumentalisiert. Die genannte „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ besteht nicht, hat nie bestanden und ist für die überschaubare Zukunft nicht zu erwarten.

Obwohl diese Tatsachen seit langem aufgedeckt sind, werden die Ergebnisse der Aufklärung – unter dem Druck der politischen und Meinungsmacht – von einem Großteil der Bevölkerung nicht geteilt. Sie werden mit immer neuen Argumentationen bekämpft und müssen deshalb nicht nur wiederholt, sondern auch kontinuierlich vertieft werden.

3. Worin besteht das Wesen und der Inhalt der gegenwärtigen politischen Situation?

Das Wesen der Situation ist eine Krise des kapitalistischen Reproduktions- und Gesellschaftssystems der Welt. Diese sich entfaltende Krise geht über eine „normale“ zyklische oder eine Finanzkrise hinaus. Sie hat die neuartige Besonderheit, dass sie die GESAMTE MENSCHHEIT in ihrem globalen natürlichen Existenzraum erfasst („Menschheitskrise“). Die ungebremste Entfaltung der Krise könnte zu einem allumfassenden Chaos führen. Und obwohl die imperialistischen Mächte „kontrolliertes Chaos“ schätzen und zu einem Instrument ihrer verbrecherischen Politik gemacht haben, fürchten sie das allumfassende elementare Chaos, das ihre Macht schwerst schädigen oder zerstören könnte. Ihr Ziel ist es, das allumfassende Chaos zu vermeiden und einen profitablen Welt-Lockdown zu steuern. Dieses Bestreben ist, bei Greta, nicht neu. Seit längerem wird dafür die Bezeichnung „Große Transformation“ verwendet. 

Das Wesen der Krise drückt sich in mehreren inhaltlichen Hautkomponenten aus, die miteinander in Wechselwirkung stehen.

Als solche Hauptkomponenten betrachte ich:

– die Übernahme der Rolle der global dominierenden Macht durch China

– den putschartigen Versuch der mächtigsten Kapitalkräfte, kapitalistische (neoliberale) Reproduktionsprozesse an Grenzen des Wachstums anzupassen.

Beide Machtfaktoren spielten und spielen bei Herbeiführung und Ausgestaltung der Situation als Pandemie eine aktive Rolle. Deshalb kann mit gutem Recht von einer „Plandemie“ gesprochen werden.

Weitere Hauptkomponenten sind

– das Fehlen ausgeprägter Gegenkräfte, die eine emanzipatorische Menschheitsperspektive wirkungsmächtig auf die Tagesordnung setzen

– und schließlich reaktionäre Kapitalfraktionen (Trump), die den alten Wachstumskurs und die alten geopolitischen Konstellationen beibehalten wollen (und zu diesem Zweck auch den „demokratischen Strohhalm“ ergreifen).

Die Widersprüche der staatskapitalistischen ökonomischen Basis Chinas (in ihrer Einheit von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen)

+ sein aus mehreren historischen Wurzeln gespeistes, autoritäres Steuerungsmodell/Herrschaftsmodell

+ das Bestreben der mächtigsten Kapitalkräfte nach Herrschafts- und Profitsicherung UM JEDEN PREIS unter den Bedingungen von Wachstumsbegrenzung, Wachstumsstopp und Reduktion (auch der Bevölkerung!)

= diese drei Faktoren eröffnen die Möglichkeit einer Konvergenz hin zu einer total überwachten, total gesteuerten, allumfassenden „Wohlfahrtsgesellschaft“ nach den Vorgaben einer zentralen und sich selbst genügenden Macht.

Dieses Gesellschaftsbild und auch der Prozess seiner Herausbildung werden oft als „Dystopie“ und der „blanke Horror“ bezeichnet. Ich teile diese Sicht. Dabei sollte bedacht werden, dass dieser Prozess möglicherweise ohne einen regulären Weltkrieg und möglicherweise ohne klassischen Faschismus vonstatten geht. Vielleicht trifft zu, dass stattdessen ein hybrider Weltkrieg stattfindet. Vielleicht läuft die Entwicklung auf eine Neuauflage des Absolutismus hinaus (mit der zementierten „Harmonie“ von Herr und Knecht), wie er in Europa im Ergebnis des dreißigjährigen Krieges entstand.

4. Die Treiber der Situation und ihre Interessen

Gemäß den Hauptkomponenten der Situation stehen für mich drei Gruppen von Treibern im Vordergrund:

– Staaten

– Konzentrationen von Kapitalkräften/internationalen Oligarchen

– vermittelnde und koordinierende Einrichtungen.

Unter den Staaten gilt mein besonderes Interesse China und Deutschland; erst in zweiter Linie den USA oder Russland,

unter den Kapitalkonzentrationen big finance, big tech, big digital, big pharma oder mit den Worten von Escobar gesagt: „humanitäre Imperialisten, Dem-Oligarchen, Big Tech, Big Pharma, Big Media“.

unter den Einrichtungen verschiedenen Denkfabriken und dem WEF.

4.1. Staaten als Treiber der Plandemie

4.1.1. China

China ist auf dem Weg, den seinem Produktivkraftpotential entsprechenden Platz in der Weltgesellschaft einzunehmen. Zugleich steht China weiterhin vor enormen inneren Entwicklungsherausforderungen. Chinesische Politik berührt weltweit zunehmend die Interessen anderer Mächte. Die Erfordernisse der Wachstumsbegrenzung bzw. Reduktion im freien Zusammenwirken gleichberechtigten Nationen zu lösen, stellt eine enorme Zukunftsaufgabe dar. Zu deren Lösung scheint die Plandemie eher einen fragwürdigen Beitrag zu leisten. 

Fakten zur Chinas Rolle als staatlicher Akteur der Plandemie:

Sowohl in der virologischen Forschung als auch in gesundheitspolitischen Fragen (Pandemiebekämpfung, WHO) besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit staatlicher Einrichtungen Chinas (einschließlich des Instituts für Virologie Wuhan, WIV) mit westlichen Staaten und Konzernen. Die fragwürdige Ausweitung der Pandemiedefinition durch die WHO erfolgte 2009 unter Generaldirektorin Margaret Chan. George Fu Gao, Chef der chinesischen Seuchenbehörde, war prominenter Teilnehmer von „Event 201“.

China meldete extrem frühzeitig (man streitet, ob am 31.12.2019 oder am 3.1.2020) und ohne Vorliegen einer epidemischen Situation an die WHO Fälle von viraler Lungenentzündung. Bereits ab 7.1.2020, so heißt es, engagierten sich Xi Jinping und die Parteiführung für die Kontrolle und Bekämpfung der Epidemie, wobei die zur Verfügung stehenden Informationen und virologischen Analysen noch äußerst begrenzt waren. Aufgrund chinesischer Informationen erklärte der Generaldirektor der WHO am 30.1.2020, immer noch auf schwacher Faktenbasis, eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“.

Obwohl die vorliegende Informationen bzw. ihre wissenschaftlichen Analysen nur wenige Fälle verallgemeinerten, enthielten sie doch weitgehende Behauptungen über einen „neuartigen Killervirus“ und löste erhebliche Ängste aus.

Seit der Frühphase der Plandemie wurden auf Grund chinesischer Studien einige Positionen vertreten, die fatale Folgen hatten, z B. die frühzeitige Intubierung als bevorzugtes Behandlungskonzept und die These von den asymptomatischen Kranken (die nach großflächigen Schutzmaßnahmen verlangt). Beide Positionen werden heftig bestritten, und wurden, soweit mir bekannt (Gegenbeispiele erwünscht) kaum in unabhängigen Studien bestätigt.

– Der Einfluss Chinas auf Auslösung und Gestaltung des Plandemiegeschehens wird durch zahlreiche nichtchinesische Mittler realisiert und verstärkt. Hier sind als wenige Beispiele zu nennen der deutsche Virologe Drosten mit seinem PCR-Test, die namhaften Medizinjournale „The Lancet“ und „The NEW ENGLAND JOURNAL of MEDICINE“ mit unüblicher Veröffentlichungspraxis und das Imperial College London mit den irreführenden Opfervorhersagen von Neil Ferguson.

– Chinas erklärtes Ziel ist die völlige Eliminierung des Virus. Der chinesische Staatschef bedient sich gern einer Kriegsrhetorik, wenn es um den „Sieg im Volkskrieg“ gegen den Virus geht. Vielleicht ist hier Unkenntnis oder Ignoranz von Grunderkenntnissen der Virologie im Spiel, denn Viren sind in Wirklichkeit eine „Supermacht des Lebens“ (Mölling). Der totale Kampf gegen sie ist letztlich ein Kampf gegen das Leben, ist der alte patriarchalische Kampf zur absoluten Beherrschung der Natur .

— China hat bis heute verhindert, dass das reale Epidemiegeschehen im Land von nichtchinesischen, unabhängigen Forschern untersucht wird. Es herrscht Intransparenz.

Andererseits gibt es offenbar lebhaften Meinungsstreit. Welche Reichweite hat er? Welches Gewicht hat er? Beeinflusst er grundlegende Entscheidungen? Wir tuen gut daran, sorgfältig zu beobachten, möglichst gründlich zu analysieren, Kritik nicht zu scheuen aber vorschnelle Einschätzungen zu vermeiden.  

4.1.2. weitere Staaten

Deutschland: Nachdem der deutsche Imperialismus 1945 bedingungslos kapituliert hatte, gingen die deutschen Mächtigen mit den USA eine Juniorpartnerschaft ein, die es ihnen im Verlauf weniger Jahrzehnte ermöglichte, wieder zur bedeutendsten europäischen Macht aufzusteigen. Die Formierung Europas zur handlungsfähigen Supermacht bleibt das Fernziel des deutschen Imperialismus. Auf den Aufstieg Chinas und den Abstieg der USA reagiert die deutsche Macht seit zwei bis drei Jahrzehnten mit einer Politik des „zweiten Standbeins“ China. Ökonomisch ist die Zusammenarbeit massiv, politisch ist sie diskret, entwickelt sich aber dynamisch. In der Plandemie betreibt das Merkelregime aktiv eine Art Drehscheibenpolitik nach drei Seiten (China, westliche Oligarchen, WEF) und verfolgt so eigene Weltmachtinteressen. Es tut der deutschen demokratischen Widerstandsbewegung nicht gut, dass sie solche Hintergrundbewegungen kaum zur Kenntnis nimmt.

USA: Die USA sind und bleiben (vorerst?) eine ökonomisch, politisch und militärisch überragende Macht. Die Präsidentschaft Trumps entwickelte sich zunehmend zu einer Art Doppelherrschaft, die gegenwärtig anscheinend den (vorläufigen) Sieg der oligarchischen Kräfte gebracht hat. Diese Sachlage ist der Grund, dass die USA im Plandemiejahr 2020 als Staat eine widersprüchliche und teils defensive Politik betrieben haben. Die Verhinderung einer zweiten Amtszeit Trumps war offenbar auch ein Ziel/Nebenziel der Plandemie.

Russland: R. ist das Land und Volk, das in der jüngeren Geschichte den härtesten Prüfungen ausgesetzt war. Darin ähnelt es Deutschland. Russland aber hat mehrere dieser Prüfungen bestanden. Der Zusammenbruch der Sowjetunion bedeutete in mehreren Dimensionen die Rückstufung Russlands auf den Status einer mittleren Macht. In Bezug auf Militärmacht, Geografie und damit gegebene Rohstoffressourcen bleibt Russland aber Supermacht. Falls es eine fortschreitende Klimaerwärmng gibt, dürfte sie Russland begünstigen. Den Mächtigen Russlands scheinen diese Widersprüchlichkeiten bewusst zu sein. An der Plandemie ist Russland eher von der Seitenlinie aus beteiligt.

4.2. Kapitalkräfte/Oligarchen als Treiber der Plandemie

Die größten Kapitaleigentümer, anglo-amerikanische und weitere Oligarchen, maximal 0,5% der Bevölkerung, die über zwei Drittel des gesellschaftlichen Reichtums verfügen, verfolgen eine Politik des Maximalprofits und der absoluten Herrschaft. Sie verschärfen die Ausbeutung der eigentumslosen Massen ebenso, wie sie kleine und mittlere Kapitaleigentümer massenhaft in den Ruin treiben. Ihre globale Monopolmacht und -übermacht hat ein Ausmaß erreicht, dass sie jetzt (als neue Stufe eines seit Jahren vorangetriebenen Prozesses) nach der direkten politischen Macht greifen lässt. Ihr bisher bewährtes Herrschaftsinstrument, die nationalstaatlich organisierte bürgerliche Demokratie, wird beseitigt und soll von einer neuen „global governance“ abgelöst werden.

Das ist das Wesen solcher Konzepte, wie „Große Transformation“ oder „Great Reset“. Einige Schwerpunkt- und Teilziele hat Johannes Eisleben, konservativer Demokrat, so zusammengefasst:

  1. „Eine möglichst umfassend Kontrolle von Medien, Kultur und politischer Willensbildung. Insbesondere eine hoheitliche Definition der Realität – was real ist, soll von den Eliten gesetzt werden.
  2. Eine Ablösung der traditionellen Rechtsstaatlichkeit des Common Law durch Aufhebung der Isonomie und Einführung eines Zuteilungsrechts.
  3. Eine umfassende Überwachung der Bevölkerung über die Nutzung des Internets.
  4. Eine Verwendung der großen Mehrheit derjenigen, die kein Eigentum an Produktionsmitteln haben, als passive Angestellte und Konsumenten der möglichst globalen Unternehmen.
  5. Eine Schwächung der Kompetenzen des Nationalstaats mit einer Verlagerung auf internationale Institutionen, um die demokratische Kontrolle der Staatsgewalt zu erodieren.“

Detaillierter ist diese Zusammenfassung aus dem Blog „Konjunktion“:

  • „Permanente P(l)andemie-Ausgangssperren und wirtschaftliche Kontrollen, bis sich die Bevölkerung der medizinischen Tyrannei vollkommen unterwirft.
  • Impfpässe und Kontaktverfolgung als Teil des täglichen Lebens.
  • Die Zensur und De-Plattforming aller Stimmen, die sich der Agenda widersetzen.
  • Stark reduzierte wirtschaftliche Aktivität im Namen der Beendigung des “Klimawandels”.
  • Stark zunehmende Armut und der Verlust von Privateigentum.
  • Die Einführung des “Universellen Grundeinkommens”, bei dem die Regierung zum allmächtigen Wohlfahrtsversorger und Kindermädchen für eine Generation von abhängigen und verzweifelten Menschen wird, die nur dann dieses Grundeinkommen erhalten, wenn sie bestimmten staatlichen Maßnahmen zustimmen.
  • Eine bargeldlose Gesellschaft und ein digitales Währungssystem (Stichwort CBDC), in dem die Privatsphäre im Handel vollständig ausgelöscht wird.
  • Die Schaffung einer “geteilten Wirtschaft”, in der niemand etwas besitzen wird und eine unabhängige Produktion geächtet ist.
  • Die Abschaffung der nationalen Grenzen und das Ende von Souveränität und Selbstbestimmung.
  • Die Zentralisierung der globalen politischen Macht in den Händen einiger weniger Eliten.“

Beide Aufzählungen erwähnen EINEN absolut zentralen Punkt all dieser Planungen nicht (vielleicht halten sie ihn für selbstverständlich):

Das exorbitante Privateigentum der Oligarchen soll keinesfalls angetastet werden.

Es ist eine „Revolution von oben“. Ihre Durchsetzung im Westen erfolgt, wie wir mit der Plandemie erleben, als schrittweise Ermächtigung formaldemokratischer Regierungen zu autoritären Regimes auf dem Weg eines „sanften“ Putsches.

Die Bemühungen, Pandemien als weltweit wirkende politische Hebel der Profitmaximierung und Machtausdehnung einzusetzen, haben eine lange Geschichte (auch wiederholten Scheiterns!) und sind z. B. hier dokumentiert. Mit der Corona-Plandemie der Jahre 2020/2021 ist der Durchbruch gelungen; vermutlich deshalb, weil eine teilweise Übereinstimmung der Interessen dieser Kräfte mit Interessen Chinas erzielt wurde.

Die Verhältnisse von Interessenübereinstimmung und Interessengegensätzlichkeit zwischen dem westlichen Oligarchiemodell und dem Nationalstaat China (bzw. einer Kooperation China/Russland) sind dynamisch und müssen beobachtet und tiefer analysiert werden.

Zu beachten ist, dass die genannten Kräfte mit den „fortschrittlichsten Produktivkräften“ und „letzten Errungenschaften“ der Wissenschaft und Forschung verbunden sind. Sie treiben diese voran. In diesem Sinne „gehört“ ihnen die Zukunft, zumindest verbreiten sie den Optimismus der Zukunftsorientierten. Sie setzen offensiv auf eine gesteuerte Jugend, deren Bildungsniveau vereinseitigt und abgesenkt wird. Sie arbeiten systematisch daran, dass ihnen passende Volk zu schaffen.

4.3. WEF

Die Herrschenden tun alles, damit der Satz von Marx und Engels: „Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse“ gültig bleibt. Sie haben ein Universum von Forschungseinrichtungen, Denkfabriken und Medieninstitutionen geschaffen, in denen eine geistige Welt produziert wird, aus der es kaum ein Entrinnen gibt. Es grenzt an ein Wunder, dass Millionen Menschen dennoch ihre eigene realistische Sicht auf die Gesellschaft behaupten und dass viele Tausende sich offensiv mit einer radikaldemokratischen materialistischen Position in die geistigen Kämpfe einmischen. Die Mittel, die ihnen dabei zur Verfügung stehen, sind ein Millionstel der Kapazitäten der herrschenden Seite.

Seit Jahrzehnten (Gründung WEF 1971, Gründung Soros‘ OSF 1979) bemühen sich die Oligarchen verstärkt, nicht nur die geistigen Werte vorzugeben und zu kontrollieren. Immer mehr geht es darum, die Gesellschaft nach diesen Werten umzugestalten. Es geht um den Abbau der bürgerlichen repräsentativen Demokratie und ihre Ersetzung durch eine direkte, globalisierte Oligarchenherrschaft, gerne „gute Regierung“ oder auch „global governance“ genannt.

Wichtige Erfolgsetappen auf diesem Weg waren und sind die kaum verhüllte Umfunktionierung von UN-Institutionen und die Ausgestaltung von UN-Politikfeldern gemäß den Interessen der Oligarchen (WHO, Migrationspakt, Klimaabkommen). Näheres dazu hier.

In diesem Prozess kommt dem WEF, Davos, besondere Bedeutung zu. Davos hilft, nach Selbstdarstellung, „die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu gewährleisten“. Dabei sieht Klaus Schwab, geschäftsführender Vorsitzender, das WEF als eine „substantielle Organisation“. Im Klartext: Eine Organisation superreicher Privatleute, die erheblichen bis entscheidenden Einfluss auf das Leben der Menschheit nimmt.

Spätestens seit Installierung der Marke „Greta“ 2018/2019 sucht Davos die Rolle des Taktgebers und strategischen Dirigenten beim Putsch der Oligarchen auszufüllen. Man geht systematisch vor. Zwar hatte es Greta – „Ich will, dass Ihr in Panik geratet!“ – nicht geschafft, einen Klimalockdown zu erzwingen, trotzdem vermochte Davos es im „Gretajahr“ 2019, tief in die Gesellschaft einzugreifen. Die Spaltung der Demokraten und die Einvernahme eines Großteils der traditionellen Linkskräfte wurden vertieft. Bei der Installierung von staatsnaher Wissenschaft als Religion wurden große Fortschritte erzielt. Mit „FFF“ wurde eine Jugendbewegung kreiert und zugleich der Wert „Bildung“ nachhaltig beschädigt. Mit „XR“ kam es zum Probelauf der „Guten“ für gemeingefährlichen Aktionsaktivismus.

An diesen Stand knüpfte die Plandemie 2020 an. Besonders die Erfolgsfaktoren „Panik“ und „Wissenschaftsreligion“ wurden zu bisher unvorstellbarer Massenwirkung gebracht. Jetzt, im „Corona-Zeitfenster“ (Schwab), hielt Davos die Zeit für gekommen, das „Great Reset“-Konzept medienwirksam zu verkünden und seinen praktischen Start in die Wege zu leiten. Der WEF-Gipfel wurde auf Ende Mai 2021 verschoben, den Zeitpunkt, an dem der komplette Notstand („Mega-Lockdown“) zumindest in den europäischen Industrieländern durchgesetzt sein soll und damit eine wesentliche Voraussetzung geschaffen ist für die offene, massen- und medienwirksame  Implementierung der Reset-Politik.

Diese Politik ist ambitioniert, vielleicht abenteuerlich. Sie kann nur erfolgreich sein, wenn der Panikmodus mindestens bis zum Sommer aufrecht erhalten wird bei weiterer Verhinderung von Massenprotesten. Dafür bilden in Deutschland die bevorstehenden Wahlen ein eher störendes Umfeld. Sinkt der Paniktonus, wird es schwer das volle Programm zu implementieren, und es müssen größere Kompromisse gemacht werden. Ein Instrument von wachsender Bedeutung könnte das Aufeinanderhetzen von Bevölkerungsgruppen sein. Die in diesen Tagen sichtbare Radikalisierung und Fundamentalisierung von gegensätzlichen Gruppen spiegelt sich zunehmend (Beispiel) in sozialen Medien. Ich erwarte die weitere Förderung systemkonformer Aktionskräfte zur Drangsalierung der Bürger, „XR“ winkt aus dem Hintergrund.

Schon ein flüchtiger Blick auf die Webseite des WEF macht klar, dass hier eine Organisation agiert, die über faktisch unbegrenzte materielle und menschliche Kapazitäten verfügt. Die strategischen Schwerpunkte der Weltregierung der Superreichen sind ausformuliert. Die Menschen werden zu „Stakeholdern“ erklärt, ihr Wohlbefinden wird von der neuen „governance“ definiert, vorgegeben und realisiert. Dabei ist von der „Erziehung“ angepasster Bürger durch den Staat bis zu ihrer Rundumversorgung (auf „nachhaltige Weise“) an alles gedacht. Nur an eines nicht – die Ermächtigung jedes Menschen zum Souverän einer radikalen Demokratie.

Eine ausführliche Kritik des Reset-Programms findet sich hier, weiter dazu hier.

Der Einbeziehung Chinas in all diese Planungen schenkt Klaus Schwab persönlich höchste Aufmerksamkeit. China und Russland sind stets mit hochrangigen Delegationen in Davos vertreten. Beide Mächte, von vielen Linken als Gegenpole zu den skizzierten Zielstellungen des WEF angesehen, vertreten ihr Konzept der multipolaren Welt. Ich finde keine Spuren, dass sie alternative Vorschläge einer sozialistischen oder radikaldemokratischen Lösung der Menschheitskrise auf die Tagesordnung gesetzt hätten.

Eine letzte Bemerkung zu Klaus Schwab, diesem einflussreichen Menschen: Da er ein Bewunderer Ludwig Erhards ist und die engen familiären Beziehungen über seinen Vater zu Erhard hervorhebt, wäre nach tieferen ideologischen Zusammenhängen (die natürlich auch Erhards Wirken als Vordenker der ökonomischen Ausbeutung faschistischer Eroberungen umfassen müssten) zu fragen.

5. Die Getriebenen der Situation

Wenn die 0,1%, für die Klaus Schwab great reseten will, die Treiber der Situation sind, sollte es leicht sein, den Anteil der Getriebenen auszurechnen. Und tatsächlich wollte einmal eine „Bewegung der 99%“ die Wall Street okkupieren. Doch ganz so einfach ist es nicht, siehe Krysmanski, der u.a. auf C. W. Mills fußt; Power Structure Research.

Rechnen wir die 0,1% ab, die eigentlich keine Menschen sind, sondern göttergleiche Wesen, die sich vom Original nur dadurch unterscheiden, dass auch sie gelegentlich aus dem Mund riechen, wie du und ich.

Dann sind da 10-15% ihre Zuarbeiter aller Ebenen, die sich einer „Ringburg“ gleich um die Oligarchen lagern. Ihr ganzes Leben hängt an Reichtum und Macht der Oligarchen. Sie sind hochqualifiziert, -motiviert, -organisiert, -gerüstet, um die entsprechenden Funktionen zu erfüllen. Sie gehen mit der Oligarchie durch dick und dünn. Gelegentlich gibt es einen Dissidenten.

Eine beträchtliche Schicht der Gesellschaft, angenommen 20%, ist Nutznießer (oder auch nur Bewunderer) von Chancen und Möglichkeiten, die der progressive Neoliberalismus bietet. Häufig sind sie abhängig Beschäftigte aber dennoch entschiedene Stützen des unkritisch wahrgenommenen Systems.

Hinzu kommen 5-10%, die nichts sind, nichts haben, vor allem kein Gewissen. Sie sind für „nen Siberling“, manchmal nur auf ein Wort, zur bedingungslosen Unterstützung des Machtsystems bereit. Früher nannte man sie „Lumpenproletariat“. Sie sind, obwohl selbst Getriebene, „zivilgesellschaftliches“ Reservoir der Oligarchie, um Druck auf der Strasse aufzubauen. 

Eine weitere Szene gehört neuerdings zu den Getriebenen, die 5 oder sogar 10% ausmacht: gescheiterte Kapitaleigentümer, von kleinsten, kleinen oder gar mittleren Unternehmen. „Ein Kapitalist schlägt viele tot.“ Der drastische Satz von Marx findet reichlich Bestätigung. 

Bereits diese sehr grobe Differenzierung zeigt, dass der größte Teil der Bevölkerung, zwei Drittel bis drei Viertel, über kein Eigentum verfügt und insofern zu den Abhängigen/Getriebenen gehört. (Trotzdem ist ein beträchtlicher Teil von ihnen positiv in das System eingebunden.)

Gemeint ist, dass sie kein Privateigentum haben. Eigentum haben sie durchaus: geschickte Hände, einen klugen Kopf, eigentlich genug, um gemeinsam zu schaffen und zu leben. Doch die bürgerliche Gesellschaft hat sie „doppelt frei“ gemacht. Ihre persönliche, bürgerliche Freiheit ist leider zugleich ihre Freiheit von den materiellen Bedingungen ihrer Existenz. Um leben zu können, sind sie gezwungen, ihre Arbeitskraft der Ausbeutung durch den Kapitalisten zu verkaufen. Aber auch wenn sie in dieser Weise abhängig werden, bleibt es eine Tatsache und Errungenschaft: Jeder Einzelne in der bürgerlichen Gesellschaft ist frei geboren und bleibt es lebenslang. Im Sinne von autonom und selbstbestimmt! Nicht anders als jeder x-beliebige kapitalistische Milliardär oder kommunistische Generalsekretär.

Ob Plandemie oder nicht: Warum können die „Eliten“ die „Massen“ fast nach ihrem Belieben treiben?

5.1. die Ausgebeuteten

Wer über Ausgebeutete im Kapitalismus spricht, kommt nicht an Marx vorbei und an der Rolle des kapitalistischen Privateigentums an den Produktionsmitteln. Hier liegt der Schlüssel aller Entwicklungsprobleme der modernen Gesellschaft. Doch das heißt nicht, dass damit die Tür bereits weit geöffnet wäre.

Marx und Engels und später auch Lenin gingen von der „Historischen Mission des Proletariats“ aus. Ohne sich in den Streit einzulassen, ob diese Konzeption zu ihren Lebenszeiten zutreffend war, gehe ich heute davon aus, dass zumindest in seiner Ausdehnung über eineinhalb/zwei Jahrhunderte dieses Konzept seine Probe nicht bestanden hat. Heute lehne ich es grundsätzlich ab, einer einzelnen sozialen Gruppe eine „Mission“ für die gesamte Gesellschaft zuzuschreiben. Ich halte darüber hinaus das Industrieproletariat nicht für die „Überklasse“, die die neue Gesellschaft hervorbringt.

Gültig ist, dass sich die Ausgebeuteten in einem unversöhnlichen (antagonistischen) Gegensatz zu den Profit- und Machtinteressen der Ausbeuter befinden. Dieser Gegensatz muss im Interesse des Lebens überwunden werden, denn die mit ihm gesetzten Widersprüche sind tödlich. Heute haben sich die antagonistischen Widersprüche der kapitalistischen Ausbeutung zur Existenzkrise der Menschheit verdichtet (Grassberger: „Das leise Sterben“). Das System durch sozialistische Revolutionen zu überwinden, ist in den Kämpfen des 20. Jahrhunderts nicht gelungen. Nun strebt die Klasse der Superreichen (die nach Warren Buffet den Klassenkampf gewinnt) danach, das System in ihrem Interesse zu revolutionieren. Für „doppelt freie“ Ausgebeutete nach den Maßgaben der bürgerlichen Demokratie ist darin kein Platz mehr. 

Leider stehen auch die oben erwähnten 50% Abhängigen der Gesellschaft den Superreichen und Machthabern nicht als geschlossene, aktionsfähige Klasse gegenüber. Ein bedeutender Teil (angenommen 20%) lebt unter so schwierigen („prekären“) Bedingungen und/oder ist geistig-ideologisch so wenig frei, dass er zu aktivem Widerstand zunächst nicht fähig ist.

Nach allen Schätzungen und Überlegungen komme ich zu dem Schluss, dass nur etwa 30% der Bevölkerung der Aufklärung und Mobilisierung ohne größere Blockaden zugänglich sind. Diesem Drittel steht ein mindestens ebenso großer Teil der Bevölkerung gegenüber, der zur Verteidigung des Systems bereit und „aufgestellt“ ist. Das dritte Drittel bleibt vorerst unbestimmt – aber in schnelllebigen Zeiten, wie heute, sind solche Verhältnisse nicht „in Stein gemeißelt“:

Der Putsch der Oligarchen wird weltweit betrieben. Wird China, ein Hauptakteur der Plandemie, den kapitalistischen Superreichen den Coup durchkreuzen? Oder entsteht ein System, zu dem dauerhaft auch China mit einer fragwürdigen Sozialismusversion gehört?

Historisch erwiesen ist, dass die stalinistisch deformierte realsozialistische Entwicklung der Sowjetunion zur Wiedergeburt kapitalistischer Verhältnisse geführt hat. Diese Entwicklung könnte auch China drohen. Tatsache ist aber auch, dass die chinesische KP, trotz schwerster stalinistisch-maoistischer Deformationen und Verbrechen, die Kraft zu einer Normalisierung gefunden hat. Ihre Politik der massiven Förderung kapitalistischer Produktionsverhältnisse unter staatlicher Kontrolle hat zu einem enormen ökonomischen Aufstieg und damit auch spezifischer sozialer Dynamik geführt. Ob die Entwicklungswidersprüche Chinas einmal zu einem gewaltigen Schub radikaldemokratischer Aufklärung und basisdemokratischer sozialistischer Ermächtigung hunderter Millionen führen werden?

Wir Ausgebeuteten hier, fern von China und gepresst von unseren eigenen kapitalistischen Oligarchen, müssen es zwar abwehren, wenn uns bürgerlich-demokratische Rückständigkeit aus China als attraktives Lösungsmodell gepriesen wird. Unsere Hauptaufgabe aber ist es, positiv demokratischen Widerstand zu leisten und unsere eigenen Bürger zur Verteidigung (und Erweiterung) ihrer demokratischen Rechte zu bewegen.

Der Begriff „Ausgebeutete“ für die weitaus meisten Bürger unserer Gesellschaft sagt zwar grundsätzliches Gemeinsames aus. Zugleich aber ist er sehr allgemein und und muss ergänzt werden, um die vielen unterschiedlichen Bestimmungen, in denen die Besonderheit von Gruppen und am Ende die Einzigartigkeit jeder Persönlichkeit zum Ausdruck kommt.

Den so unterschiedlichen Ausgebeuteten bleibt nur, sich einander zuzuwenden. Denn Gott hilft ihnen nicht. Der Kaiser hilft ihnen nicht. Und vor allem: Auch der Tribun („Einer von uns“) hilft ihnen nicht. Gespalten, wie sie sind, oder auch nur zerstreut, kann ihnen allein der Dialog mit ihresgleichen einen Zukunftsweg eröffnen.

5.2. Ausbeuterklassen und Zwischenschichten

Wie schon angemerkt, scheint für den stattfindenden Oligarchenputsch charakteristisch zu sein, dass auch große Mengen von Kapital umverteilt, also Kapitalisten enteignet oder zumindest in ihrer Rolle geschmälert werden. Diese Vorgänge verlangen unsere Aufmerksamkeit, nicht zuletzt deshalb, weil diese Schicht über eine gewisse Meinungsmacht und auch Artikulationsfähigkeit in Medien verfügt. Von dort kommen sowohl wertvolle aufklärerische Beiträge, als auch bizarre Narrative, wie dasjenige, die kapitalistisch-oligarchische Enteigung als „kommunistisch“ zu bezeichnen.

Wir sollten uns in jedem Fall vor einem engen, ökonomistischen Denken hüten. Viele einzelne Menschen oder kleine Gruppen (etwa Juristen, „sogar“ Unternehmer), die uns eigentlich nicht unbedingt nahe stehen, weil wir sie traditionell zu den Privilegierten rechnen, zeigen in den gegenwärtigen Auseinandersetzungen Mut und Durchblick. Sie erbringen großartige Leistungen.

6. Der Kampf der Getriebenen

6.1. Der demokratische Widerstand der Getriebenen kann nur ihr eigenes Werk sein

In der zweiten Strophe des berühmtesten Lieder der revolutionären Arbeiterbewegung (das in diesem Jahr 150 Jahre alt wird), gibt es eine Textpassage, die auch heute zum Nachdenken anregt. Dort heißt es :

Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!“

Dass die Arbeiter von Göttern und Fürsten nichts erwarteten, überrascht nicht. Aber auch Tribunen zählten sie zu den „höheren Wesen“, von denen sie nichts erhofften.

Dabei gilt doch „Volkstribun“ oftmals als positiver Begriff. Volkstribunen sind nach diesem Verständnis diejenigen, die, meist selbst aus dem Volk kommend, ihr ganzes Leben dem Wohl des Volkes widmen. Sie werden vom Volk gewählt, repräsentieren es und dienen seinen Interessen. Im Abglanz solcher Tribunen sonnen sich noch heute Parteiführer, die sich „Charisma“ bestätigen lassen. Eine Stufe tiefer reicht es, wenn sie in Talkshows „eloquent“ auftreten.

Die kommunistischen Arbeiter, die Erfahrung der Pariser Kommune vor Augen, misstrauten der Übertragung der Macht nach „oben“, ihrer Delegierung und Personifizierung von der Versammlung aller Stimmberechtigten zu einzelnen Personen. Und tatsächlich hat ein Jahrhundert und mehr von Klassenkämpfen zahllose Beispiele dafür gebracht, wie kurz oftmals der Weg vom Arbeiter zum -Aristokraten, vom einfachen Mitglied zum „gehobenen“ Funktionär ist.

Jede Macht, die nicht unmittelbar und ununterbrochen an ihre Basis zurückgebunden ist, unterliegt der Tendenz der Verselbständigung. Das ist ein allgemeingültiges Gesetz des Sozialen, keine Frage der Psychologie oder der moralischen Integrität von Führungspersönlichkeiten.

Verbreitete Korruption und schließlich der Verrat an der Sache sind nur die krassen Auswüchse solcher Fehlentwicklungen. Lange bevor es soweit kommt, hemmen bereits Routine, Ideenlosigkeit und Anpassung das Gemeinwesen. Das Leben ist weniger lebendig als es sein könnte.

Jeder und Jede müssen als verantwortlicher Teil des Gemeinwesens handeln. Dazu gehört, alle Delegierten, alle Repräsentanten zu kontrollieren, zu konfrontieren und erforderlichenfalls „zurückzuholen“. In dieser Formulierung steckt eine Falle für viele Aufklärer und Aktivisten: Im Bemühen, die „Schlafschafe aufzuwecken“ und die Inaktiven zu mobilisieren, geraten sie leicht in‘s Belehren, in‘s Eifern, ja Bedrängen. Was eigentlich als Hilfe zur Ermächtigung gedacht ist, gerät unbeabsichtigt zu einer Art Entmündigung.

Aber es gilt doch: Auch der Aufklärer muss aufgeklärt, auch der Erzieher muss erzogen werden.

Den Mitmenschen als zutiefst autonome Persönlichkeit zu begreifen, die aus eigener Entscheidung den zu ihr passenden Beitrag zum Gemeinwesen leistet, verlangt, ihr zuzuhören, die Gründe zu erfragen für ihr Tun und ihr Nichttun und auf dieser Grundlage gemeinsam zum aktiveren Handeln zu kommen. So etwa hat es auch Marx in seiner berühmten 3. Feuerbachthese formuliert.  

Ja, das ist schwerer getan als gesagt aber es ist der einzige Weg zu mehr Souveränität.

Nicht den Anderen entgegenschleudern, wie souverän wir die Probleme durchschauen. Das ist nicht der Hauptweg, um den demokratischen Widerstand zu stärken. Sondern die gemeinsame (gleichberechtigte, bescheidene) Beratung ist es. Sie soll Machbares aufzeigen. Sie wird Mut machen und Vertrauen erzeugen.

6.2. Macht ohne Herrschaft. Der Widerstand braucht ein Leitbild, dass alle Errungenschaften des menschlichen Geistes aufhebt.

6.3. Keine der etablierten Parteien kämpft gegen den Putsch der Oligarchen

6.4. Keine der etablierten Organisationen der Zivilgesellschaft kämpft gegen den Putsch der Oligarchen

6.5. Basisbewegung UND Basispartei sind notwendig

6.6. Der Kampf für radikale Demokratie macht Freude, denn er schafft Zukunftsgewissheit. Anders leben in der Zukunft – und heute damit anfangen

6.7. Leben Singen Kämpfen

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33 Antworten zu Grundfragen unserer Zeit

  1. Jo Bode schreibt:

    Zu den medizinischen Aspekten:

    Gemäß Bundesgesundheitsministerium (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/seltene-erkrankungen.html) handelt es sich bei Krankheiten, die bei bis zu 5 Menschen von 10.000 auftreten, um sogenannte „seltene Erkrankungen“. Rechnet man das um auf identische 50 von 100.000, so erinnert das an die unter dieser Grenze befindliche Covid19-Inzidenz zahlreicher Monate des Jahres 2020, die uns die Bunderegierung (mit ihren Anhängern) als Pandemie verkauft hat.
    Natürlich steht ferner fest, dass die Inzidenz durch Anzahl und Auswahl der Testkandidaten fast beliebig hoch oder runter manipuliert werden kann. Es gibt auch eine völlig unübersehbare Dunkelziffer von sogen Covid19-Fällen, die aufzuklären sich RKI und Bundesregierung beharrlich weigern.

    Die Verkommenheit der Berliner Regierung zeigt sich also nicht nur bei der ständigen Fälschung der sogenannten Fall-Zahlen, die im Gegensatz zu den gesetzlichen Bestimmungen des Paragr. 2 InfSchG stehen, um die Bevölkerung zu terrorisieren, nein, sie ist sogar noch zu dumm, die Inzidenz dauerhaft auf einem Niveau oberhalb der „seltenen Erkrankungen“ zu halten. Oder hält sie inzwischen das Volk für so dumm, dass sie sich solche Schnitzer ungestraft leisten kann?

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  2. Johannes S. schreibt:

    Zu 1, 3 und 4.2 des Beitrags, Dieser grundlegend wichtige Beitrag mit der Gliederung sollte bebehalten werden, um entsprechend der Thematik posten zu können. Vermutlich auch so von Opa gedacht.
    Außerordentlich brisant:
    In dem Blog Publico ist im folgenden Beitrag
    Unter dem link: https://www.publicomag.com/2021/01/das-manifest-der-gesellschaftszerstoerer/ „Das MANIFEST der Gesellschaftszerstörer“ enthalten. Wer den Aufruf
    „Z E R O – C O V I D -L O C K D O W N für einen „solidarischen Lockdown“ für eine Spinneransammlung hält, unterschätzt die Truppe, die sich dort formiert: es sind Kader einer totalitären Bewegung.
    Fortsetzung über den link erreichbar.
    Der Parteivorsitzende der FDP Lindner protestiert allerdings noch viel zurückhaltend gegen den Mega-Lockdown den Frau Merkel im Alleingang im Kanzleramt ohne das Parlament,den Ländern und der Öffentlichkeit konkret vorbereitet. Lindner fordert dazu konstruktive wissenschaftlich begründete Alternativen.
    Dass es möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich ist, dass ein selbsTzerstörerischer „Total-Lockdown“ beschlossen wird, dafür spricht folgende Nachricht eines informierten Arbeitnehmer von VW. Der Betriebsrat von VW hat zugestimmt hat, dass die ganze Produktion für einen totalen Lockdown ab 1.2.2021 für zwei bis vier Wochen eingestellt und gleiches vermutlich die ganze Wirtschaft betreffen wird .Und auch weitere Ausgangsbeschränkungen auch im Bahnverkehr kommen werden.  
    Dies liegt offensichtlich im Interesse des Raubtierkapitalismus in der Krise und auch der Autoindustrie, weil der Absatz von PKW drastisch zurückgegangen ist und die Produktion auf E-Autos im Hauruck-Verfahren umgestellt werden soll. Es wird immer offensichtlicher, dass es um die Zerstörung des für den Raubtierkapitalismus hinderlichen Demokratie und Rechtsstaates geht und Corona, der willkommene und inszenierte Vorwand ist.
    Dazu u.a. der Video-Beitrag von Dr. Franz Rupprecht, München
    „DIE INSZENIERTE KRISE“ https://www.mwgfd.de/2020/07/rubikon-im-gespraech-die-inszenierte-krise-franz-ruppert-und-flavio-von-witzleben-2/
    Ob nun der verschlafene deutsche Michel, der gefährdete Mittelstand und die von Massenarbeitslosikeit bedrohten Arbeitnehmer aufwachen und auf die Straße gehen.
    Die Lage spitzt sich zu und es wird ernst.

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  3. Johannes S. schreibt:

    Wichtig!! Heute kommt eine Doku im 3SAT über den WEF, Klaus Schwab mit dem sinngemäßen Titel „Das WEF als Retter der Welt“ bin gespannt wie dies verkauft wird!

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  4. Johannes S. schreibt:

    Der WEF-Dokumentarfilm im 3SATmit dem Titel „ Rettet Davos die Welt“ gibt vor einen kritischen Blick hinter die Kulissen des WEF zu werfen und verschleiert weitgehend propagandistisch welche Ziele das WEF in Wirklichkeit hat.
    https://www.3sat.de/film/dokumentarfilmzeit/das-forum—rettet-davos-die-welt-102.html
    Der altväterliche Prof. Klaus Schwab versammelt mit einem riesigen Anspruch ,wie ein Guru und Heilsbringer auf Erden die Mächtigen der Welt, um mit ihnen über Ethik und den Zustand der Welt zu debattieren. Ob man so die Welt verändern kann? Dass sich die Wirtschaftselite treffen, beweist Aktivisten, dass es nicht um Ethik, sondern ums Geschäft geht.
    Die Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan sieht das WEF kritisch. «Diese Elitetruppe, die jedes Jahr nach Davos kommt, sie sind ein wesentlicher Teil des Problems. Sie erschaffen keinen Traum, sie haben einen Albtraum erschaffen. Es ist wie eine Blase, die es gewohnt sind, Macht zu haben.» Gefährlich sei, dass das WEF bloß suggeriere, die Welt zu einem Die Greenpeace-Chefin erfüllt bei dem Treffen und bei der Doku eine Feigenblatt-Funktion, m.E. auch im Hinblick auf den sicherlich bereits 2ß18, 2019 vorbereiteten und geplanten „Great Reset“ mit der Begründung das Weltklima retten zu wollen .Mit einem small talk von vier Minuten mit Bolsonara wird der Regenwald nicht gerettet werden. Die missbrauchte schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg lässt Klaus Schwab wissen: «Ihre Untätigkeit ist inakzeptabel und unverzeihlich.
    Vertreter der Bürgergesellschaft und Gwerkschaftler waren erkennbar nicht vertreten.
    Was hinter den Kulissen von Regierenden, den Globalplayern, den CEOs der weltgrößten Konzerne , den Pharmagiganten in bilateralen Geprächen besprochen und beschlossen wird,entzieht sich völlig der Öffentlichkeit und Verantwortlichkeit gegenüber der Menschheit.
    Die Doku wurde 2018 fertiggestellt. Mittlerweilen wurde Corona in die geostrategischen Ziele des WEF aufgenommen und wird als Vorwand für den „great reset“ missbraucht, um die Macht der superreichen Globalplayern verteidigen zu können.
    Inwieweit das Weltwirtschaftsforum sich u.a. durch nachhaltige Palmöl-Projekte in Indonesien und die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen glaubhaft macht, ist fraglich.
    Bemerkenswert ist,, dass der Vorstandsvorsitzende von Siemens Kaeser neben Präsident Trump plaziert wurde.Das Photo ließ sich nicht hier wiedergeben.

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  5. Johannes S. schreibt:

    Ist der Lockdown erforderlich, geeignet und angemessen?
    Fragt der Kommentator Gunnar Schupelius sehr überraschend und ausgesprochen regierungskritisch in der Berliner BZ (Springerpresse!) mit der Überschrift „Die Politik nimmt immer autoritärere Züge an, die immer stärker werden“ und mit folgenden Worten:
    https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-politik-nimmt-autoritaere-zuege-an-die-immer-staerker-werden
    „Das wissen wir nicht, die Politiker wissen es auch nicht – und wir alle können es nicht wissen, weil auch ein Jahr nach Beginn der Pandemie kaum Daten dazu gesammelt wurden. Genauso wenig wissen wir, ob der angerichtete Schaden gerechtfertigt werden kann, ja, wir wissen nicht einmal, wie groß der Schaden ist und sein wird – auch hier wurde auf Untersuchungen, Erhebungen und Studien entweder verzichtet oder sie werden ignoriert.
    Die Ministerpräsidenten und Merkel verletzen mit großer Routine den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, sie rechtfertigen sich nicht mehr für den Ausnahmezustand, den sie herbeiführen. Stattdessen warnen sie vor Gefahren, die sie aber auch nicht genau beschreiben. Erst war es der R-Wert und die drohende Überlastung der Intensivstationen, jetzt ist es der Inzidenzwert und ganz neu das mutierte Virus in England.“
    Meine Ergänzung:
    Zieht die Kanzlerin ihre Agenda diktatorisch und brutal durch und lässt sich auch nicht durch die wachsende Opposition abbringen? Wann kommt die deutsche Justiz und die Verfassungsgerichte ihrer Aufgabe nach das Grundgesetz, die Grundrechte, die Demokratie, die Menschen zu schützen und zu verteidigen?

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    • Dian schreibt:

      Danke für den Link zu Gunnar Schupelius‘ Kommentar. Er schrieb schon unter dem 14.1.: „Kultur ist keine Nebensache, auf die der Mensch verzichten könnte. Wir brauchen sie für unsere Phantasie, unser Gefühl, für unser soziales Leben, für unsere Entwicklung, unsere Freiheit. Ohne Kunst und Kultur vertrocknet die Seele, verkümmert die Zivilisation.“ – Sollte ich jetzt öfter die „BZ“ lesen, das neue Kulturblatt?! Eher steht für mich zu befürchten, dass Schupelius sich seinen Ärger dort von der Seele schreiben darf, weil er in diesem Blatt gar nicht beachtet wird von den Lesern … Gibt es diese Schupelius-Ärger-Artikel überhaupt gedruckt?!

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  6. Johannes S. schreibt:

    Ein Teil der deutschen Presse rückt zunehmend von der ins totalitäre gehenden, unglaubwürdigen Corona-Politik der Kanzlerin ab, die sich aktuell in Rechtfertigungsnot befindet. Frau Merkel hat bei der Lock-Down Entscheidung eine weitere inkompetente Physikerin namens Priesemann vom Max-Plank-Institut Göttingen einbezogen, um mit einer manipulativen Corona-Zahlenmystik ihre drangsalierende, gesellschaftszerstörerische Politik fortzusetzen. Es ist überfällig, dass u.a. die renommierte Frankfurter, Süddeutsche Zeitung, der Spiegel, die Zeit und in erster Linie die deutsche Justiz die Grundrechte, das Grundgesetz, den Rechtsstaat und die drangsalierten Bürger verteidigen.
    Nach der Berliner BZ nunmehr auch der Focus in der Kolumne von Jan Fleischhauer
    Ewiger Lockdown: Die zunehmende Selbstradikalisierung der Angela Merkel Vom Groupthink in die Selbstradikalisierung
    https://www.focus.de/politik/deutschland/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-ewiger-lockdown-die-zunehmende-selbstradikalisierung-der-angela-merkel_id_12875377.html
     AUSZUGSWEISE: Man sollte meinen, dass sich die Kanzlerin breiten Rat einholt. Wenn es eine Lehre aus existenziellen Krisen gibt, dann, dass die Leute an der Spitze gut daran tun, auch abweichende Meinungen anzuhören. Nichts kann verhängnisvoller sein als ein Expertenkreis, in dem man sich zu einig ist. Die Wissenschaft spricht vom Groupthink, das schnell in die Selbstradikalisierung führt.
    Es ist wahnsinnig schwer, den Rückweg aus dem Lockdown anzutreten, wenn man den Weg einmal eingeschlagen hat. Jede Abweichung vom Kurs wäre das Eingeständnis, dass man sich verrechnet hat. Wenn wir aus diesem Albtraum erwachen, wird von dem Deutschland, das wir kennen, weniger übrig sein, als sich die meisten derzeit vorstellen können.
    Mein Kommentar zur letzten Aussage. Ein Rüczug ist sehr leicht möglich, in dem mann die Testkampagne zurückfährt, die Erfassung der relevanten Zahlen nicht mehr manipuliert und Obduktionen anordnet etc.
    Hallo Dian, wie gehts? Mir steht nur der Kommentar über den link zur Verfügung.

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  7. Johannes S. schreibt:

    Folgende skandalöse Irreführung rechtfertigt den sofortigen Rücktritt des Präsidenten des RKI und des Gesundheits ministers zu fordern und dies durch die Öffentlichkeit durchzusetzen.
    Paul Schreyer über „Multipolar“ und auch der engagierte Journalist Reitschuster berichten. .Reitschuster hat, dazu Fragen in der Bundespressekonferenz gestellt und nur stammelnde, ausweichende Antworten erhalten.
    https://reitschuster.de/post/corona-impfung-explosives-im-kleingedruckten/
    RKI räumt ein: Geringe Evidenz für eine Wirksamkeit der Impfung bei alten Menschen https://multipolar-magazin.de/artikel/ge
    Es steht im Kleingedruckten einer 74-seitigen Fachpublikation, die vom Robert Koch-Institut (RKI) am 8. Januar veröffentlicht wurde: Die Wirksamkeit des Biontech-Impfstoffs ist in der Altersgruppe über 75 Jahre „nicht mehr statistisch signifikant schätzbar“. Aussagen über die Wirksamkeit seien daher „mit hoher Unsicherheit behaftet“, die Evidenzqualität für eine Wirksamkeit bei alten Menschen „gering“. Man darf fragen:
    Warum empfiehlt das RKI dann die Impfung?
    Fortsetzung über link erreichbar, wegen der Länge auszugsweise nachstehend wichtige Passagen:
    Die Wirksamkeit des Impfstoffes betrage „95 Prozent“. Die Einschätzung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI)–verantwortlich für die Zulassung von Impfstoffen wiederholten diesen Prozentsatz.
    In dem „Epidemiologischen Bulletin“ des RKI, wurden am 8. Januar die Studienergebnisse von Biontech und Moderna, die der amtlichen Zulassung zugrunde liegen, detailliert auf 74 Seiten vorgestellt. Autoren sind die Mitglieder der AG Covid-19 der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim RKI.
    Das Papier enthält Sprengstoff. Effektivität der Impfung mit hoher Unsicherheit behaftet“
    So heißt es die Wirksamkeit der Impfung sei bei Menschen ab 75 Jahre „nicht mehr statistisch signifikant“ schätzbar und „mit hoher Unsicherheit behaftet“. Anders gesagt: Inwieweit alte Menschen durch die Impfung vor Corona geschützt sind, ist vollkommen unklar.
    „Ohne Impfstoff besser geschützt? …..
    Das alarmierende Fazit lautet: Man kann aus den vorliegenden Daten zur Zeit keine seriöse Aussage über die Wirksamkeit der Impfung bei alten Menschen treffen, also gerade bei denen, um deren Schutz es gehen soll – und die derzeit zu Hunderttausenden geimpft werden.
    Der Impfstoff laut nicht darauf angelegt, Leben zu retten
    Die vermeintlich 95 prozentige Effektivität – über a l l e Altersklassen gerechnet – ergibt sich aus einem sehr speziellen Studiendesign: Als erfolgreich gilt der Impfstoff nicht etwa, wenn er eine schwere Erkrankung, eine Krankenhauseinweisung oder gar den Tod verhindert, sondern bereits dann, wenn er eine simple Covid-19-Infektion verhütet, die bekanntlich in den meisten Fällen symptomfrei verläuft.
    , „Sehr geringe Evidenzqualität“
    Zur „Vertrauenswürdigkeit der Evidenz“ heißt es im RKI-Papier mit Blick auf die Impfstoffe von Biontech und Moderna, die Evidenzqualität für die Annahme, dass die Impfung Covid-19 verhindere, sei allgemein „moderat“, in der Altersgruppe ab 75 Jahre jedoch „gering“. Für die These, dass die Impfung eine Krankenhauseinweisung verhindere (worum es laut Politik und Medien ja vor allem geht), gebe es sogar nur „eine sehr geringe Evidenzqualität“. (S. 33)
    Insbesondere die Jens Spahns Gesundheitsministerium nachgeordneten Behörden RKI und PEI (Paul-Ehrlich-Institut), denen all das gründlich bekannt ist, müssen sich daher fragen lassen, in wessen Interesse sie die Zulassungsentscheidung für Impfstoffe getroffen – beziehungsweise deren Verwendung empfohlen – haben, deren Wirksamkeit in der entscheidenden Gruppe der Bevölkerung bis heute nicht belegt ist.
    Das Fazit aus all diesen Informationen ist so aufwühlend wie bitter: Angesichts der zur Zeit laufenden Massenimpfungen erscheint es geradezu kriminell, dass die hier aufgeführten, leicht zugänglichen Fakten weder von den verantwortlichen Behörden, noch von Journalisten der großen Medien in angemessenem Maße öffentlich thematisiert werden – so dass die Bevölkerung auch tatsächlich eine informierte Entscheidung über die Impfung treffen kann.
    Mein Kommentar: Der Gesundheitsminister und die Politiker geben vor, die alten, vulnerablen Bürger und insbesondere Pflegeheimbewohner durch angeblich hochwirksame, nur notfallzugelassene Impfungen zu schützen, obwohl man offiziell informiert ist, dass diese Impfungen so gut wie keine sichere schützende Wirkung haben. Dies stellt eine unfassbare, völlig unmoralische Irreführung und Verletzung der Amtspflichten dar. Da obendrein die Gefahr von bedrohlichen, lebensgefährlichem Impf-Nebenwirkungen bei den meist vielfach vorerkrankten. mehrfach medikamentierten und mangelhaft ernährten alten Mitbürgern bestehen, ist zu prüfen, ob strafrechtlich u.a. eine arglistische Täuschung vorliegt.
    Mit nicht validierten, irreführenden PCR-Tests, Testkampagnen, Panikmache, Kinder und Bürger zu drangsalieren, ohne Übersterblichkeit eine Pandemie vorzutäuschen, eine Massenarbeitslosigkeit in Kauf zu nehmen und nunmehr meist schutzlose, nicht informierte alte Bürger massenweise zu impfen und zu manipulieren ist empörend und schwerwiegend verantwortungslos..
    “Empört Euch!“ waren die Worte von Stephane Hessel.

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    • Dian schreibt:

      Die Pläne zur Bevölkerungsreduktion des WEF sind leider nicht nur hohles Gewäsch und werden wohl noch länger ähnlich missachtet wie seinerzeit Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Noch erschreckender finde ich eine weitere Parallele: Ärzte sind wieder die Ersten, die morden, noch und genauso für die Allgemeinheit verdeckt wie seinerzeit. Auch sehr „böse“ Geschichte kann sich wiederholen – wegen unserer Erziehung.

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  8. Dian schreibt:

    „Ich [Opa] halte … das Industrieproletariat nicht für die „Überklasse“, die die neue Gesellschaft hervorbringt.“ – Die Haltung scheint mir heute weit verbreitet und dennoch zweifelhaft. Ist die „Klasse der Demonstranten“, die der „Klimaschützer“ oder auch die der „Menschenrechtsverteidiger“ stärker, standhafter, überlegener? Die Arbeiterklasse schöpft ihre Kraft doch auch nicht aus dem Oberarm oder dem noch höheren „Stübchen“, sondern alleinig(!) aus ihrer Stellung im Prozess der Arbeit, die nun mal die des Wertschöpfers ist. Ohne Arbeit folglich kein Mehrwert, letztlich auch kein Profit.

    Und „gehe ich heute davon aus, dass […] dieses Konzept [der historischen Mission der Arbeiterklasse – m.E.] seine Probe nicht bestanden hat.“, postuliert Opa weiter. Was, wenn die Arbeiterklasse bisher noch gar keine wirkliche Macht, keine Diktatur, erst recht nicht die Staatsmacht ausübte, sondern lediglich in der Oktoberrevolution eroberte und dann aber recht schnell an die „Parteiniks“, „Apparatschiks“, die Parteibürokratie und deren Führer abgab? Dies muss nicht einmal ein böser Wille, sondern kann „blindes“ Vertrauen mit einer Portion Bequemlichkeit gewesen sein, die leider zum ersten unbegründet und misslich zum zweiten ist.

    Und es ist für mich(!) noch nicht geklärt, wie die durch die Arbeiter eroberte Macht in ihren Händen gehalten, verteidigt und zur Diktatur des Proletariats ausgebaut werden und erst damit(!) ein wirklicher Sozialismus etabliert werden kann, vielleicht Räterepublik besser als „Parlamentsdemokratie“?!

    Lieber Opa, Deine von mir gewünschte Veröffentlichung meiner Kritik wäre mir das liebste Zeugnis für Dein – aufrichtiges – Ringen um Klarheit; für noch besser hielte ich nur noch Deine Widerlegung Deiner eigenen Worte: „Ohne sich in den Streit einzulassen …“, durch Deine – und weitere – Replik.

    (Deine Fragezeichen hinter China u.ä. ordneten sich meiner Meinung nach dem Grundsätzlichen hier unter, sind erst nach dessen Klärung für mich relevant.)

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    • kranich05 schreibt:

      „Auf den Streit nicht einlassen“ deshalb, weil wir dadurch vielleicht in historische Details geraten, die uns heute wenig helfen. Ich könnte mir z. B. vorstellen, dass M, E und L die durch die Industrie/Großindustrie vereinten und organisierten Arbeitermassen vor Augen hatten. die haben ja zur damaligen Zeit tatsächlich eine überragende Rolle gespielt und konnten entsprechende Erwartungen begründen. (Obwohl „Erwartung“ nicht zu „Mission“ überhöht werden sollte.) Diese Rolle des Industrieproletariats war ein einmaliger, nur wenige Jahrzehnte anhaltender Zustand. Der ist vorbei.
      Ich denke, Lenin und die Bolschewiki haben ausgereizt, was mit dieser Klassenstruktur und diesem Klassenpotential zu machen war.
      Und Lenin war Realist und zugleich Visionär genug, um eine Richtung einzuschlagen, die den weiteren Weg eröffnen konnte (seine letzten Arbeiten).
      Aber die Klasse, die ihn trug (auch international) und die Klassenorganisation, die sie sich geschaffen hatten (und die es halbwegs stabil sowieso nur in Russland gab) schafften es nicht, diesen Weg zu beschreiten.
      Dazu müssen die weiteren Potentiale der Gesellschaft kommen. (Natürlich heißt das in keiner Weise, dass es ohne die Potentiale der materiell tätigen Ausgebeuteten gehen könnte.)
      Und die Potentiale der Gesellschaft in der notwendigen Breite können nur über die radikale basisgebundene Demokratie zur Wirkung kommen.

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      • Dian schreibt:

        Nur „weil wir dadurch vielleicht in historische Details geraten“, könnte es lehrreich werden. Woraus könnten wir anders als aus der Geschichte lernen!?

        „Diese Rolle des Industrieproletariats war ein einmaliger, nur wenige Jahrzehnte anhaltender Zustand.“, meint vielleicht, heute sind die Geschäftsführer der Werke deutlich geschickter in der Umsetzung des Prinzips „Teile und Herrsche“. Dieses Prinzip wird heute sogar weltweit angewandt von – ?

        „Aber die Klasse […] und die Klassenorganisation […] schafften es nicht, diesen Weg zu beschreiten.“, meint mutmaßlich, schafften es nicht, den Sozialismus zu verwirklichen. Wie viele „Fehlversuche“ hatte die Bourgoisie, als sie die Feudalherren ablöste? Wie lange dauerte die Etablierung des Kapitalismus? Machte England den ersten – erfolgreichen – Versuch?!

        Die „radikale, basisgebundene Demokratie“ wird nicht von heut auf morgen durchzusetzen sein. Allenfalls wird es – egal, was die gesellschaftliche Vision sein wird, – Gegner einer solchen Veränderung geben, und nicht zu knapp. Wer lässt sich schon gern Pfründe nehmen und sieht vor allem tatenlos zu, wenn dies geschieht?! Aber nicht nur die wirklichen Gegner, denen vor allem an Macht genommen wird, werden sich wehren, sondern selbst Menschen, die ehedem zu den Minderprivilegierten zählten, werden sich dem Umbruch entgegenstellen, weil wir von Natur aus eher konservativer eingestellt sind. Das Neue hat immer den Nimbus des Unwegsamen, nur die Mutigen können sich dem öffnen.

        Darin ist doch auch begründet, dass wir anfänglich und in der Übergangszeit nicht ohne Herrschaft der Mutigen und Zuversichtlichen über die Konservativen und ehemaligen Bourgoisen auskommen. Der Marxismus ist nur so ehrlich, von einer Diktatur der nicht nur wünschenswerten Mehrheit über eine Minderheit zu sprechen; für mich ist es gar nicht vorstellbar, dass der Umbruch etwa durch eine Minderheit gegen die Mehrheit durchsetzbar ist. Weil aber die Mehrheit der Menschen in den meisten Ländern der Welt zu einer tagesfüllenden Arbeit zum Erwerb des Lebensunterhalts gezwungen ist (nicht so in Deutschland! und mutmaßlich in anderen „entwickelten“ Staaten), sind Mehrheiten für einen Umbruch überhaupt denkbar. (Aus dem ergibt sich auch die Notwendigkeit einer Bündnispolitik im Sozialismus.)

        Es gibt noch einen wichtigen Grund, warum dem Kapitalismus nicht gleich das „Schlaraffenland“ folgen kann, den stellen wir Menschen dar. Wer von uns hat denn wirklich die Fähigkeit, sich sofort nach dem (auch und gerade aktuellen) Desaster auf eine „radikale, basisgebundene Demokratie“ einzulassen, dieser auch zu vertrauen, sie mitzutragen? Die meisten von uns dürften damit Schwierigkeiten haben, müssten es erst lernen. Lerning by doing – mit der Restauration im Nacken? Das dürfte ein schwieriger weil länger währender Prozess sein.

        Zum letzten „Problemkreis“: Mission oder Erwartung. Die Arbeiter erleben die Demokratie tagtäglich am Arbeitsplatz bei ihrem Umgang untereinander. Nicht, dass es unter ihnen nicht auch unsolidarisches Verhalten gibt, welches wohl auch von schlechten Chefs geschürt wird, aber sie sind durch ihr gemeinsames Werk(!) allermeist aufeinander angewiesen. Sie sind (objektiv) gezwungen, miteinander nicht nur auszukommen, sondern im gemeinsamen Interesse und gegen den Chef sich einander zu solidarisieren. Unsolidarisches Verhalten wird unter Arbeitern schnell ausgemacht und auch bekämpft. Mit diesen Voraussetzungen und ihrer Stellung im Arbeitsprozess haben die Arbeiter (zu meiner Überzeugung) die besten Widerstandskräfte.

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        • kranich05 schreibt:

          Hallo Dian,
          natürlich sollten wir aus der Geschichte lernen. Doch das ist nicht dasselbe wie: sich in geschichtlichen Details verlieren.
          (Ob M, E, L („die Klassiker“) von „Historischer Mission“ sprechen durften oder nicht, das ist solche Detailfrage, die man tagelang diskutieren kann. Ich möchte mir das sparen.)
          Was das Proletariat und seine Organisationen nach Lenin nicht schafften, muss nicht „gemutmaßt“ werden. Es geht um den Bruch, den der Stalinismus gegenüber der Konzeption Lenins darstellt.
          Auf Lenin und sein Konzept trifft sehr wohl zu, dass es „Fehlversuche“ und lange Zeiträume erlaubte bzw. erforderte, wie du zu Recht schreibt.
          Auf den Stalinismus trifft das keineswegs zu, denn er ist Zerstörung des Sozialismus.
          Es ist der Krebsschaden vieler Linker, dass sie sich vor dieser gedanklichen Konsequenz drücken. Und das wiederum ist der Grund dafür, dass sie geschichtlich bedeutungslos geworden sind.
          Was Du über die Schwierigkeit der „radikalen basisgebunden Demokratie“ schreibst, und dass wir sie erst lernen müssen, dem kann ich nur zustimmen.
          Allerdings mit dem Zungenschlag, dass das gerade die Aufgabe des Tages ist. Sie beginnt nicht mit dem, was wir sozialistische Übergangsperiode nennen.
          Heute und hier sind die üblichen linken Organisationen (in ihrer inneren Verfasstheit) dem Wesen nach (nicht unbedingt in ihrer Rhetorik) üble stalinistische Haufen.
          Zu „Aufgabe des Tages“=etwas, dass wir sofort und täglich tun müssen (und innerhalb unserer Organisationen auch tun können) ist dieser Artikel sehr anregend:
          https://linkezeitung.de/2021/01/25/amtszeitbegrenzung-das-ende-der-berufsparlamentarier/
          Mattheß/Häring beziehen das auf bürgerliche Politiker. Aber „linke“ jahrzehntedauernde Berufspolitiker sind genau dieselbe Pest.

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          • Dian schreibt:

            Die „radikale basisgebunde Demokratie“ wäre „gerade die Aufgabe des Tages“?! – Ja und Nein.
            Demokratie im Staat gibt es ja so gut wie gar nicht mehr. Bundestag entmündigt und es regieren Ministerpräsidentenrunden selbstherrlich, einer herrlicher als der andere – weil sie es können, sie haben die Macht an sich gerissen. Wer am lautesten schreit …
            In Parteien und politischen Organisationen wird so viel „Demokratie“ geübt als nötig, mithin eher weniger. Es regiert auch da das Geld.
            Was ist da die Tagesaufgabe? „Wie Lassalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer das ›laut zu sagen, was ist‹.“ (Rosa Luxemburg) Und so findet hoffentlich auch ein blindes Huhn wie ich doch wünschenswert nicht nur den Korn, sondern auch Gleichgesinnte, die sich, wenn sie denn für eine neue Gesellschaftsvision eintreten wollen, auch in Form einer „radikalen basisgebunden Demokratie“ selbst organisieren, zusammenschließen, vereint kämpfen. – Zugegeben, ich suche schon länger und finde eher den Korn. Aber wenn ich – nicht nur hier – darüber spreche, finde ich vielleicht auch jemanden, der mir erklärt, wie ich es besser anstellen sollte 😉

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  9. Johannes S. schreibt:

    SO WIRD DIE IDEOLOGIE; DIE AGENDA DES WEF UNTER AUSNUTZUNG DER iRREFÜHRUNG DURCH DIE CORONA-PLANDEMIE PROPAGANDISTISCH VERBREITET.
    Was man über das diesjährige Weltwirtschaftsforum wissen muss und welche Gefahr durch die Coronakrise droht, beantwortet Ökonom Michael Frenkel.
    Die Corona-Pandemie verhindert das 51. Weltwirtschaftsforum in seiner üblichen Form. Stattdessen heißt es auf der Website: „Das Weltwirtschaftsforum wird zum besonderen jährlichen Treffen 2021 in Singapur vom 25. bis zum 28. Mai zusammenkommen. 
    Für die übliche „Davos-Woche“ vom 25. bis zum 29. Januar ist eine virtuelle Veranstaltung geplant.
    Das für Mai geplante Treffen wäre das erste globale Treffen von Führungskräften, welches die Erholung von der Coronakrise zum Thema macht. „Es hat entscheidende Bedeutung, wenn es darum geht, wie wir uns gemeinsam erholen können“, wird der Gründer und Vorstandsvorsitzende Klaus Schwab zitiert.
    Warum ist es überhaupt wichtig, dass sich die Weltwirtschaft trifft?
    Die Beteiligten könnten dort offener als auf der politischen Bühne sprechen, weil es sich um einen öffentlich-privaten Thinktank handele. „Das Weltwirtschaftsforum ist unparteiisch und an keinerlei politische oder nationale Interessen gebunden „, so Frenkel.
    Anmerkung: So werden UNWAHRHEITEN verbreitet !!!!Kein einziges Wort über das Abräumen der Demokratie, des Rechtsstaates, kein Zufall, dass das Treffen im autoritären, gesicherte Singapur stattfindet,
    Er ergänzt: „In diesem Jahr ist das zusätzliche Pfund des Weltwirtschaftsforums, dass es auch ein Gesundheitsforum ist.“ Beim Jahrestreffen 2002 sei beispielsweise von Kofi Anan die Global Health Initiative gegründet worden..
    Auf der Themenagenda des Weltwirtschaftsforums steht nicht nur die Pandemie. Neben der Frage, wie Volkswirtschaften künftig resilienter gegen Krisen gemacht werden können, wollen sich die Teilnehmer auch mit der industriellen Transformation durch neue Technologien, die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit, etwa beim Klimaschutz, und den Auswirkungen der digitalen Revolution auf Unternehmen und Arbeitsmarkt befassen.
    Schon jetzt steht fest: Die Coronakrise wird auch die Wirtschaft noch einige Zeit begleiten. „Experten gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft die Krise in etwa zwei Jahren weitgehend überstanden hat“, sagt Ökonom Frenkel. Die medizinische Rehabilitation müsse jedoch vor der wirtschaftlichen kommen.
    „In etwa einem Jahr werden voraussichtlich große Teile der Bevölkerungen der Industrieländer geimpft sein. In anderen Ländern wird dies länger dauern“, sagt er. Wenn große Teile der Menschen geimpft seien, würden die wirtschaftlichen Auswirkungen zwar nicht vollständig, aber doch weitgehend abgeklungen sein.
     Bis dahin sollte sich die Weltgemeinschaft aber aus Sicht des Experten mit Themen wie Gesundheitsprävention, Impfkampagnen, Koordination der internationalen Zusammenarbeit oder Hilfsfonds befassen.
    Entscheidend ist, dass auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum hervorgehoben wird, dass in der Pandemie alle wirtschaftlichen Bereiche sensibel miteinander verbunden sind und die Krise auch bestimmte Verletzlichkeiten offengelegt hat“, erinnert Frenkel.
    Der Ökonom sieht auch eine Gefahr: „Durch COVID-19 könnten andere wichtige Themen weniger Beachtung finden. Besonders die Armen in der Welt werden die Leidtragenden sein, wenn es jetzt etwa um Impfstoffe statt um Brunnenbauprojekte und Bildungsinitiativen geht“, warnt er.
    Ebenso fatal sei es, wenn die Bedrohung durch den Klimawandel in den Hintergrund rücke. „Das Weltwirtschaftsforum muss sie mindestens genauso schwer gewichten wie die Pandemie“, fordert der Experte.
    GREAT RESET WIRD MIT KEINEM WORT ERWÄHNT 1

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  10. René schreibt:

    China ist ein Problem. Aufgrund der rasanten und unangemessenen Entwicklung ist China NICHT in seiner Mitte. D.h. entweder sind das andere Menschen oder der Zustand dort entspricht nicht dem Wesen einer menschlichen Entwicklung. Viel zu schnell, viel zu entfremdet, zu technologisch, zu grundstürzend und die Tradition negierend.

    Habe noch mal das Interview A. Kluge mit Enzensberger von 2009 geschaut. Enze behauptet und erklärt es auch, die Chinesen seien unerreicht gute Spieler. Sie sind von uns nicht zu durchschauen. Außerdem huldigen sie den Gott des Reichtums. Die Taoistische Volkskultur hat einen Gott des Reichtums. Die paar Jahrzehnte Mao fallen verm. nicht mehr ins Gewicht. Aber was wichtig ist auch heute noch, sind die Demütigungen der britischen Kolonialmachtim 19. Jahrhundert und die Opiumkriege, die China als Kulturnation fast ausgerottet hätten.
    Nimmt man die drei Dinge zusammen,.. Ich glaube nicht an eine Finanzoligarchen-Verschwörung mit Chinas Beteiligung. Das Ding weist eher in die militärisch-geheimdienstliche Richtung. Was ich
    von Anfang an dachte und was sich bestätigen wird. Wetten?

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    • kranich05 schreibt:

      Fühl mich nicht zum Wetten animiert.
      Nicht nur deshalb, weil ich keinen sehe, der am Ende unsere Wette entscheiden wird.
      Vielmehr deshalb, weil ich keinen Wettgegenstand, kein Entweder-Oder sehe.
      Es ist sicher ein sehr komplexes Wechselspiel zwischen Oligarchen-Globalisten, China (Russland) und militärisch-geheimdienstlichen Kräften. Partielles Gegeneinander und partielles Zusammengehen schließen sich überhaupt nicht aus.
      Ein halbwegs stabiler Bezugsrahmen ist sicherlich der Aufstieg Chinas zur Supermacht und der Abstieg der USA von ihrer Position der einzigen Supermacht.
      Wie sich das mit den Interessen verknüpfen wird, eine „global governance“ einzurichten?
      Übrigens glaube ich nicht, dass irgendjemandes Bäume in den Himmel wachsen.

      Wie sehr China in oder außerhalb seiner Mitte ist?
      Kein Land, dass seinen kräftigen Schuck aus der Kapitalismus-Pulle genommen hat(te) bleibt (blieb) in seiner traditionellen Mitte.

      Ob tatsächlich mal etwas nach dem Kapitalismus kommt, ist vielleicht eine Frage, die die Menschen sich langsam ernsthaft stellen werden.
      Das wäre dann Weltrevolution 2.0-

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      • René schreibt:

        Die Multipolare Welt ist eine Tatsache. Drei Kraftzentren als globale Player. Russland, China und der Rest. Der Rest ist machtpolitisch aus den Fugen, im Umbruch. Hier werden die Verwerfungen und die größten Opfer zu beklagen sein. Russland und China wollen nicht zurückstehen, müssen technologisch auf Augenhöhe bleiben.

        Gehen wir doch davon aus, dass ein neues Geldsystem eingeführt werden soll. Dafür müssen die Menschen noch ein bisschen leiden, weich gekocht, traumatisiert, entmenschlicht, entfremdet,… werden.

        Das ist ein größenwahnsinniges Projekt, als hätten DIE zuviel Hollywood-science-fiction konsumiert, aber DIE haben diese Filme nicht ohne Grund produziert.

        Vor 20 Jahren waren wir schon mal weiter, Krysmanski lebte noch und andere, die hier intellektuelle, theoretische Forschungsarbeit geleistet haben. Power Structure Research fehlt heute komplett.

        Bedingung für eine Revolution 2.0. wären:
        1. Kenntnis der Herrschaftsstrukturen
        2. Kenntnis der Methoden der herrschenden Klasse
        3. Zugriff auf die Technologie der herrschenden Klasse
        usw.

        Man sieht, das ist ausgeschlossen, das wird niemals mehr zu erreichen sein.

        Eine Revolution im Sinne eines totalen Rückzuges oder Ausstieges aus dem technologisch-totalitären System ist nur auf dem Staatsgebiet eines souveränen
        Staates möglich, der so etwas zulässt: Russland, Kuba, Weißrussland, Venezoela,… ?
        D.h. Auswandern ist die einzige Möglichkeit, auf absehbare Zeit, für die nächsten Jahrzehnte? Darum geht es jetzt, das ist die Tagesaufgabe. Kann es soetwas geben?

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        • Dian schreibt:

          Zu „1. Kenntnis der Herrschaftsstrukturen“ passt mir nicht „Drei Kraftzentren als globale Player. Russland, China und der Rest.“ Also USA, Europa, Israel, Türkei … , und alle andern so weit geschwächt, dass sie nur noch zum „kläglichen“ Rest gehörten?! Und die übernationalen Trusts und Konzerne sollen gar keine – maßgebliche – Rolle spielen? Diese Sichtweise scheint mir doch sehr von der Realität entfernt.

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        • kranich05 schreibt:

          „Auswandern“ als Lösung kann ich nicht ernst nehmen.
          Und hier immerhin der Versuch einer Systematik, allerdings mit deprimierender Pointe:
          „Bedingung für eine Revolution 2.0. wären:
          1. Kenntnis der Herrschaftsstrukturen
          2. Kenntnis der Methoden der herrschenden Klasse
          3. Zugriff auf die Technologie der herrschenden Klasse
          usw.
          Man sieht, das ist ausgeschlossen, das wird niemals mehr zu erreichen sein.“

          Meine Sich auf umwälzende gesellschaftliche Ereignisse wie Revolutionen ist ganz anders.
          Solche Umwälzungen entstehen nicht aus dieser oder jener Überzeugung, Kenntnis, Einsicht. Auch nicht aus idealischen Empörungen.
          All das gehört dazu (und entsteht/wird geschaffen, wenn es gebraucht wird). Aber der Grund der Revolution ist die Not-Wendigkeit.
          Die Lebensnot der Massen der Menschen muss gewendet werden, bei Strafe des Untergangs.
          Nach Jahrzehnten relativ stabilen Lebens erleben wir, wie die Lebensnot gegenwärtig anwächst, und dieser Prozess scheint sich zu beschleunigen.
          Diese Vorgänge sind zu studieren. Aus ihnen entwickelt sich alles andere.
          Wer schonmal eine Volksbewegung erlebt hat (und sei es eine kleine, wie beim Untergang der DDR), weiß, dass die Souveränität der Mächtigen alles im Griff zu behalten, von einen Tag auf en andern zerfallen kann.

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  11. Johannes S. schreibt:

    Wenn alles bei Covid 19 wahr und nicht manipulativ ist. existiert kein echter Grund abweichende, kritische Meinungen mit polizeistaatlichen, paramilitärisch ausgerüsteter Polizei, kreisenden Hubschraubern über friedliche Kundgebungen, Übergriffe an betagte Frauen, Diffamierungen gegen friedliche Bürger und nun auch mit ungesetzliche Wohnungsdurchsuchungen exzessiv zu bekämpfen.
    Dies spricht für eine P l a n – und keine Pandemie. Es liegt keine Übersterblichkeit vor.
    Wer ist verantwortlich zu behaupten die Mutationen wären sehr viel gefährlicher?
    Dient dies dazu die massenweise Impfungen und die Impfpflicht durchzusetzen ?
    ES WÄRE FÜR DEN WIDERSTAND SEHR WICHTIG KONKRET DIE EINZELNEN PANIKMACHENDEN PROPAGANDA-MASSNAHMEN UND DAS SYSTEMATISCHE VORGEHEN ZU DURCHSCHAUEN; ZU DOKUMENTIEREN UND ZU VERÖFFENTLICHEN UND ANZUPRANGERN ! Dies wäre von Anfang wichtig gewesen !
    Die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ berichtet:
    Das Berliner Stadtgouvernement verliert völlig den Verstand und fährt heute einen Großeinsatz gegen Mitglieder der Demokratiebewegung.
    1. Um die Mittagszeit brechen Polizisten das Büro eines tatkräftigen Organisators von Querdenken mit einem Rammbock auf. Sie werfen ihm vor sich einen Titel angemaßt zu haben. Was eine Lüge ist. Ein Einbruch mit Rammbock und GEZOGENEN MASCHINENGEWEHREN ist nicht das Mittel der Wahl!
    2. Ein bekannter Berliner Demoorganisator wird heute von Polizisten in seiner Wohnung belästigt. Sie behaupten, dass Nachbarn sich wegen Lärmbelästigung (19:00 !) beschwert hätten und drohen an Wohnungstür aufzubrechen. Sie behaupten darüber hinaus, dass wohl ein Verstoß gegen die Sars-Cov-2 Eindämmungsverordnung vorläge, mehr Leute da seien und somit »Gefahr in Verzug« (sic!). Sie verschaffen sich so unrechtmäßig Zugang und bringen alles Durcheinander. Sie haben keinen Durchsuchungsbefehl.

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    • Dian schreibt:

      Danke Johannes! An den aktuellen „Maßnahmen“, dem beginnenden Terror gegen „falsch“ Denkende ist die Angst der Herrschenden ablesbar. Es lebe der Demokratische Widerstand!

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  12. Johannes S. schreibt:

    Angeblich ist eine große Gruppe am 31.1.21 mit auf der Demo mitmarschiert oder nur hinterhermarschiert, um eingesetzt zu werden.
    [Forwarded from Gerechtigkeit für das Vaterland]
    [ Video ] Versuche das Video zu posten oder jemand anderes?
    🇦🇹 POLIZEI KAPITULIERT
    UND MARSCHIERT MIT DEM VOLK MIT, Wien 31.1.21
    Mehr auf @gerechtigkeitfuersvaterland
    Patrioten Chat @GfdV_Chat
    Es wäre zu schön um wahr zu sein, auf dem Video ist zu sehen, dass die Polizisten in einer großen Gruppe hinter dem Demo-Zug marschieren, quasi mitmarschieren, was bei einer Demo sehr ungewöhnlich ist.
    Wenn die Polizisten tatsächlich protestieren, müsste dies doch zu erkennen sein, ob irgendetwas zum Ausdruck gebracht, gerufen wird. Wenn nicht ist es nur ein Aufmarsch der irritierend ist. Mitten in dem Marsch der Polizist befinden sich Zivilisten, dies könnte dafür sprechen, dass es ein stiller, verdeckter von der Obrigkeit nicht angreifbarer Protest war.
    Entscheidend wie ging es weiter?.

    .

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  13. Johannes S. schreibt:

    Ein sehr gut informierter Insider berichtet über die tatsächlichen Hintergründe von Corona, „great reset“ und dem WEF:
    Sebastian Friebel, ein früherer parlamentarischer Berater des Bundetages hat unter dem Titel „ WIE SOLL ES WEITERGEHEN“ nachzulesen über den link https://wie-soll-es-weitergehen.de/files/deu/Wie-soll-es-weitergehen-DIN-A4-small-v2.pdf eine höchst brisante umfassende Analyse „ In aufrichtiger Sorge um die Sicherheit, die Freiheit sowie die wirtschaftliche Existenz von uns allen“ verfasst. Diese tragenden Säulen unserer Demokratie sind akut gefährdet, denn die Corona-Krise wird von verschiedenen Seiten her instrumentalisiert und unsere berechtigten Sorgen wegen des Coronavirus werden für fremde Ziele ausgenutzt.“
    Corona wird missbraucht wird, um die menschenverachtende, demokratiefeindliche und zerstörerische Agenda des „grat reset“ gegen die Weltbevölkerung brachial zu exekutieren. Bereits das rigide Festhalten der repressiven, unverhältnismäßigen und verfassungswidrigen Corona-Maßnahmen spricht dafür, dass versucht wird diese Agenda des „great reset“ über einen langen Zeitraum fortzusetzen ohne Rücksicht auf die Wirtschaft und Mittelstand und ohne Empathie fürdie Menschen zu nehmen.
    Aus der Kurzfassung des Berichts, die wichtigsten Original-Aussagen, die sehr beunruhigend, geradezu sehr beängstigend sind.

    „Viele Bürger sehen die infolge der Corona-Maßnahmen eingetretene weltweite Wirtschaftskrise als Beweis dafür, dass die Regierungen die Gesundheit der Bevölkerung über die Interessen der Wirtschaft stellen. Für die größten Akteure der Weltwirtschaft kommt die Krise jedoch wie gerufen, denn ihnen bietet sich eine einmalige Gelegenheit, um ihren wirtschaftlichen sowie politischen Einfluss auszuweiten und so die eigenen Profitmöglichkeiten zu maximieren. Sie streben dazu eine Neuordnung der Weltwirtschaft entsprechend den eigenen Interessen an und instrumentalisieren die Wirtschaftskrise für ihre Zwecke. Dieser „Neustart der Globalisierung“ birgt für den Großteil der Weltbevölkerung jedoch enorme Risiken. Dies gilt insbesondere für Industrienationen wie Deutschland, denn die Pläne der Konzerne sehen einen beispiellosen Stellenabbau durch Digitalisierung, eine weitgehende Verdrängung des Mittelstands sowie die Aushebelung der Nationalstaaten in wirtschaftspolitischen Angelegenheiten vor.
    Die Digitalkonzerne und Regierungen weltweit nutzen die Sorgen und Ängste der Menschen wegen des Coronavirus aus, um eine gesellschaftliche Akzeptanz für
    neuartige digitale Überwachungs- und Zensursysteme zu erwirken. Diese Systeme umfassen unter anderem Kontaktverfolgung, digitale Identitäten, biometrische Gesichtserkennung sowie digitale Immunitätsnachweise und sind geeignet, eine t o t a l i t ä r e Kontrolle der gesamten Bevölkerung zu ermöglichen. Weiterhin schaffen sie erhebliche Abhängigkeiten, weil sie unter anderem den Zugang zum öffentlichen Leben kontrollieren. Gesetzentwürfe der Bundesregierung sowie Äußerungen hoher politischer Funktionäre deuten darauf hin, dass der Einsatz derartiger Technologie „wegen Corona“ auch in Deutschland bereits f e s t vorgesehen ist. Da diese Systeme von Konzernen wie Microsoft und Google entwickelt und von Finanzgrößen wie BlackRock und der RockefellerStiftung finanziert werden, besteht die reale Gefahr, dass diesen Akteuren infolge der Coronakrise zu viel Einfluss auf die individuelle Freiheit der Menschen eingeräumt wird.
    Der Finanzsektor und die größten internationalen Banken nutzen die Krise, um ihren Einfluss auf Staaten und Unternehmen durch enorme Kreditvergaben. Der Finanzsektor nutzt diese Abhängigkeiten, um seine eigenen Interessen durchzusetzen. Aktuell forcieren die Groß- und Investmentbanken insbesondere die Bargeldabschaffung sowie die Zentralisierung der finanzpolitischen Macht in überstaatlichen Institutionen wie dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union, weil dies ihre Einflussmöglichkeiten auf einzelne Nationalstaaten erheblich vergrößert. auszuweiten.
    Die M e d i e n kommen ihrer Aufgabe einer umfassenden Berichterstattung leider kaum nach und informieren die Bevölkerung nicht über die entscheidenden Hintergründe der vorgenannten Themen. Stattdessen propagieren sie die Absichten der Konzerne und schieben berechtigte Einwände dagegen in die Ecke der „Verschwörungstheoretiker“.
    Die sich seit Jahrzehnten durch beispiellosen Raubbau an der Natur auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, sich plötzlich in g r ü n e n G e w a n d präsentieren? Dass auch die Vereinten Nationen für diese weltweite Kampagne des Bankensektors und der Großkonzerne werben, deutet nebenbei bemerkt auf den bereits erwähnten Missbrauch der UN für privatwirtschaftliche Interessen hin. Zwischenzeitlich hat sich auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für den „Great Reset“ ausgesprochen. Es ist nun zu befürchten, dass politische Funktionäre weltweit schon bald fordern werden, UN, WHO etc. mit mehr Autorität auszustatten – natürlich „nur“ wegen Corona und an den Krisen. Doch wem würde dieser sogenannte „Globalismus“ am Ende wirklich nützen? Globale Wirtschaftskrise begünstigt Transformation der Weltwirtschaft.
    Das Weltwirtschaftsforum WEF als Sprachrohr der einflussreichsten internationalen Konzerne und Großbanken instrumentalisiert die Krise, um eine lange vorbereitete Agenda zur Neuordnung der Weltwirtschaft umzusetzen. Dieser sogenannte „Great Reset“ wird uns als Wandel der Globalisierung hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft verkauft, doch handelt es sich hierbei um eine T ä u s c h u n g. Tatsächlich wollen die Konzerne des WEF, das im Wesentlichen von Finanz- und Digitalindustrie kontrolliert wird, eine Zentralisierung der politischen Macht in überstaatlichen Institutionen wie den Vereinten Nationen, der EU und dem Internationalen Währungsfonds IWF erreichen. Die Bewältigung internationaler Krisen zum Wohle der Bevölkerung dient ihnen dabei als Begründung für diese Machtverschiebung. Aber ist es realistisch, dass sich die größten Konzerne der Welt plötzlich so sehr für das Wohl des Einzelnen interessieren? Ehemalige UN-Führungskräfte warnen vor Missbrauch der Vereinten Nationen Frühere Führungskräfte der UN warnen, davor, dass eine Stärkung globaler Organisationen bei den derzeitigen Einflussmöglichkeiten der Großkonzerne es diesen ermöglicht, die demokratische Kontrolle der Weltwirtschaft und -politik durch gewählte Parlamente dauerhaft auszuhebeln. Damit können die Konzerne ihren internationalen Einfluss massiv ausweiten und die eigenen Profitmöglichkeiten maximieren. Weiterhin können sie den Mittelstand verdrängen und die freiwerdenden Marktanteile übernehmen. Für all diese Ziele kommt Corona und die damit verbundene globale Wirtschaftskrise wie gerufen. Die Kräfte hinter dem WEF nutzen deswegen ihren politischen Einfluss, um die Krise künstlich in die Länge zu ziehen und den Umbau der Weltwirtschaft entsprechend der eigenen Agenda voranzutreiben.
    der wichtige ausführlicher Beitrag ist über den obigen link zu erreichen!

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  14. Johannes S. schreibt:

    CORONA- VORWAND-GREAT RESET-ANTREIBER –HELFER – OPFER–WEF – KLAUS SCHWAB – AFD – NEO-MARXISMUS – DEMOKRATISCHER WIDERSTAND
    Rechtskonservative, AFD Kreise stimmen mit der Auffassung des „Demokratischen Widerstand“ in Bezug auf den Great Reset, die destruktive Politik der Kanzlerin weitgehend überein.
    Sven von Storch, der Ehemann der AFD-Politikerin Beate von Storch hat in der Zeitschrift „Die freie Welt“ einen umfassenden Betrag unter dem Titel „Warum zerstört Angela Merkel Deutschland“ verfasst. Er äußert sich fundamental kritisch zu Corona, bewertet Corona als Vorwand für den „great reset“, angestrebt durch das Weltwirtschaftsforum, Klaus Schwab, dem monopolisierten big tech, exekutiert in Deutschland von Angela Merkel“
    Sven von Storch als rechtskonservativer, wertkonservativer Patriot vertritt allerdings die irrige Aufassung, dass der „great reset“ angeblich von der „neomarxistischen Elite“ zu verantworten und ausgerichtet ist auf die Zerstörung der Identitäts- und Wertegrundlage unserer freien westlichen Welt. Dem gilt es zu widersprechen: Der Neoliberalismus, der Raubtierkapitalismus und die Gobalisierung hat die Moral, die menschlichen Werte, den Gemeinsinn und den Zusammenhalt der Menschen weitgehend zerstört. Die Corona-Krise und der great reset setzt dies radikal unter dem Vorwand der Pandemie fort. Diese manipulative Verdrehung entspricht nicht der Realität, da die Antreiber eindeutig die Verantwortlichen für das zu exekutierende neue Wirtschaften, zweifelsohne das big money, die Globalplayer, das monopolistische big Tech und big Data, die neoliberalistische, raubtierkapitalische Pseudoelite sind und nicht linke, neomarxistische Kreise ohne Machtbasis sind. Auch wenn weitgehend konformistische linke, Pseudo-Linke, grün-linke auf Corona, den green deal, great reset hereinfallen und zur Durchsetzung des great reset benutzt werden, soweit sie sich überhaupt damit befasst haben. Diese Unwahrhaftigkeit Neomarxisten als Verursacher schuldig zu sprechen, wie dies auch von Attila Hildmann propagiert wird, ist nach meinem Dafürhalten auf das politische Bewusstsein und das gesellschaftlich Sein rechtskonservativer Kreise, wie der von den von Storchs zurückzuführen, die schon seit über 100 Jahren stramme Verächter linker Bewegungen sind und waren. Der Großvater von Beate von Storch war vor und während des Dritten Reichs Finanzminister. Die von Storch haben, wie der preußische Adel ihre Landgüter beim Zusammenbruch verloren, wurden nach der Wiedervereinigung teilweise entschädigt. Durch den „great reset“ befürchten diese privilegierten, wohlhabenden rechtskonservativen Kreise zu recht, dass sie nochmals zu den Verlieren gehören werden und wenden sich erstaunenswert erstmals gegen die tatsächlich Mächtigen. Aus Eigennutz oder auch aus Patriotismus? Anselm Lenz vom Demokratischen Widerstand wendet sich in der letzten Ausgabe des „Demokratisxhen Widerstands“ ebenfalls masssiv gegen den diktatorischen, inhumanen „great reset“ m.E. aus authententischer humanistischer, linker Gesinnung. Können Rechtskonservative mit humanistisch, linksliberalen, bürgerlichen Kreisen im Widerstand gegen den great reset zusammenfinden? Die Auffassung von Opa und den Lesern des Opa-Bogs, insbesonder im Hinblick auf die angebliche Rolle des Neomarxismus in Bezug auf Cina interessiert mich zu dieser historisch bemerkenswerten einmaligen Konstellation.
    Lesen Sie selbst was Sven von Storch zu Corana und dem great reset zu sagen hat.
    https://www.freiewelt.net/blog/warum-zerstoert-angela-merkel-deutschland-10083800/
    von Sven von Storch
    Warum zerstört Angela Merkel Deutschland?
    Warum quält, misshandelt und zerstört Merkel das deutsche Volk mit ihren Lügen, ihrer Propaganda, ihren Diffamierung und Verboten, den Repressionen, der Angstmacherei, den Isolierungen und Einsperrung der Bürger? Um die Menschen zu schützen? Nein, es ist wegen des »Great Reset«.
    Schon seit fast einem Jahr erleben wir in Deutschland den größten Betrug und Machtmissbrauch der Nachkriegszeit. Zu Anfang hieß es noch: Die Verbreitung des Coronavirus aus China solle die schlimmste Pandemie unserer Zeit sein und das Leben aller bedrohen, den fast sicheren Tod bringen. Die Zahlen und Fakten belegen aber, dass im Jahr 2020 die Übersterblichkeit nicht bedeutend höher war als in den fünf Jahren zuvor.
    Zunächst wollte Angela Merkel die Grenzen gar nicht schließen. Außerdem würden die Masken als Vorsichtsmaßnahmen nichts bringen, sie sollten sogar gesundheitsschädlich sein, hieß es aus Merkels-Zentralkomitee.
    Doch plötzlich änderten sich die Zeichen der Zeit: Das Coronavirus wurde als Chance für eine gigantische politische Umwälzung begriffen. Bei den globalistischen Eliten im »Silicon Valley«, beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos, bei den Vereinten Nationen, in der Kommunistischen Partei Chinas und natürlich auch in Merkels Bundeskanzleramt wurde die Lage als Chance für einen politischen Neustart, einen »Great Reset«, erkannt.
    Ein Neuanfang, der ein Paradies auf Erden verspricht – ohne Freiheit, ohne Privateigentum, beherrscht von einer neo-marxistischen Elite, die sich auf das Geld und die Technologie westlicher Milliardäre stützt: ein Fake-Paradies nach dem Vorbild Chinas.
    Es ist eine historische Chance, die von den Links-Ideologen so verhasste bestehende Ordnung der freien westlichen Welt zu beenden und eine ganz andere, eine »neue Ordnung« zu schaffen. Dies ist eine neue Ordnung, in der das Menschenbild und die moralischen Säulen der Freien Welt, wie die Würde des Menschen, die Freiheit der Bürger, die Grundrechte, die Meinungsfreiheit, die Souveränität der Völker, die Demokratie und die Säule des Rechtsstaates nicht mehr gelten.

    Weltwirtschaftsforum bereitet die Eliten der Welt auf den »Great Reset« vor.
    Dass die Coronakrise eine Chance für einen politischen Wandel bietet, die ergriffen werden muss, fordert schließlich auch der Merkel-Vertraute Klaus Schwab, der als Chef des Weltwirtschaftsforums wie eine Art Pressesprecher der globalistischen Eliten auftritt, ganz öffentlich. Der »Great Reset« wird zum Hauptthema des Weltwirtschaftsforums 2021.

    Eine Politik zur Zerstörung der bestehenden Ordnung ist weltweit in Gang gesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinigten Nationen (UN) wird ihr sichtbarer internationaler Zirkusmeister. Von den Mainstream-Medien werden Angst und Propaganda verbreitet. ……
    über den link kann der Beitrag weitgelesen werden https://www.freiewelt.net/blog/warum-zerstoert-angela-merkel-deutschland-10083800/

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  15. Pingback: Neue Herrschaft | opablog

  16. M. Püschel schreibt:

    Zu glauben, dass die Oligarchen sich in einen alles regulierenden Staat wie China verknallen könnten ist absurd. Dass dieser Müll derart breit getreten wird ist erstaunlich. Ich denke das dient nur der Feindbildpflege, weil China die kommunistische Diktatur ist, und damit das Erzböse. Es ist doch so: der Widerstand ist rechts, und die Regierung ist links. Dieses Narrativ wird von beiden Seiten genährt. Vielleicht nicht von allen Teilen beider Seiten, aber das ist nicht so wichtig. Lustig daran ist, dass die selben Leute, die mir die CDU geführte Regierungskoalition als links verkaufen wollen, von der SPD sagen, diese Partei habe ihre Wähler verraten und sei schon lange nicht mehr links.
    Ich denke es geht mehr darum die konservativen Trottel zu ärgern, damit die am Ende das tun, wovon sie immer in den Foren träumen; nämlich abrechnen – mit den Linken. Dafür werden auch all diese behinderten Gender-Regelungen getroffen. Um Konservative zu demütigen. Das selbe Spielchen wie letztes Jahrhundert. Nur ohne verlorenen Krieg, aber mit Dolchstoss der Linken. Wenn die Politiker damit scheitern den Great Reset umzusetzen, dann macht es eben der Widerstand. Ja, natürlich. Die größte politische Kraft innerhalb des Widerstandes ist die AfD. Und die werden keine Millisekunde zögern selbst das fette Geschäft mit den Oligarchen zu machen, und die Demokratie zu schleifen. Arme haben dann jedenfalls kein Wahlrecht mehr.
    Seht es aus der Sicht der Oligarchen. Würdet ihr allein auf Spahn, Drosten und Lauterbach setzen? Natürlich nicht. Ihr würdet zweigleisig fahren. Safety first Baby.
    Das ist auch der Grund, warum aus keiner Ecke der eigentlich offensichtliche Hinweis kommt, dass der Great Reset doch das Eingeständnis des eigenen Versagens ist. Das System, welches uns die Wirtschaftswixer all die Jahrzehnte vorgebetet haben ist Müll gewesen, weshalb es den Reset jetzt ja braucht. Aber das kann ein Widerstand, der das System erhalten will, der auf keinen Fall eine Veränderung wünscht, eben nicht sagen. Das würde die eigene Position ins Absurde führen.

    Wie es also auch immer kommt – wir Bürger verlieren auf jeden Fall.

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    • kranich05 schreibt:

      Sehr geehrter Herr Püschel,
      ich akzeptiere, dass meine „Gedanken zur Zeit“ Sie Ihrerseits veranlassen, „Gedanken zur Zeit§ zu äußern. Bedauerlicherweise kann ich nur schwer einen inhaltlichen Bezug zu meinen Positionen erkennen. Das verhindert weitgehend einen Dialog.
      Z. B. sprechen sie von Jemandem, der glaubt, dass „die Oligarchen sich in einen alles regulierenden Staat wie China verknallen könnte(n)“. Solches sei absurd.
      Ich fühle mich einerseits als solcher Jemand nicht angesprochen, halte es aber andererseits für bedenkenswert, ob westliche Oligarchen mit einem solchen Staat etwas anfangen könnten.
      Sie haben offenbar an dieser Stelle „eherne“ Gewissheit, ich gehe mit der Problematik lieber differenziert um; wie an vielen Stellen im Blog zu finden.
      Dann beziehen sie sich auf Leute, die Merkel „links“ nennen. Ja, die gibt es, aber was habe ich damit zu tun? Sie wälzen ein „Problem“ ins Blog (besser gesagt: eine Alberei), die Null mit meinen Ausführungen zu tun hat.
      Und dann erzählen sie noch, dass die größte politische Kraft des Widerstands die AfD sei…. Herrjeh! sparen Sie sich solche Märchenstunde. Halten Sie mich für senil?

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      • M. Püschel schreibt:

        Nein, ich habe keine ehernen Gewissheiten, sondern einfach nicht diesen idiotischen femininen Duktus, der sich endlos lange damit aufhält zu versichern, dass die von mir geäusserte Meinung meine Meinung ist.
        Aber tatsächlich habe ich nicht begriffen, dass es in diesem Blog nur um den senilen Opa geht, der vergessen hat mir zu verraten, wer denn innerhalb des Widerstandes mehr Wähler hat als die AfD, und der wie ein Schulmädchen jede Äußerung auf sich bezieht und sofort anfängt zu flennen. Weil Sie zu schlicht sind um es zu kapieren: Sie sind gar nicht explizit angesprochen. Mein Kommentar war allgemein in die Runde geworfen, und spricht die Erklärungen an, die aktuell oft angeboten werden und sicher falsch sind.
        Aber das mit der Runde ist auch falsch. Sie sind unfähig es eine Runde werden zu lassen. Wie die meisten Blogs, in denen sich selbstgefällige Narzissten ua. über Zensur beklagen, herrscht auch hier die Tendenz vor jedem Abweichler von der reinen Opalehre sofort einen überzubraten. Auch aus diesem Grunde habe ich den kleinkarierten Widerstand verlassen, und finde mich mit dem Kurs der Regierung ab. Der ist nicht so engstirnig wie die wimmernden alten Säcke, die nichts mehr hassen als Veränderungen.
        Gott, es wurde aber wirklich Zeit den selbstgefälligen Mittelstand platt zu machen. Diese abgefuckte Klasse, die mich, der ich eine Klasse weiter unten angesiedelt bin (Sie haben es sicher an meiner prekären Sprache erkannt) immer verraten hat, wenn wir Arbeiter mal für eine Verbesserung unserer Lebensumstände demonstrierten. Jetzt geht es euch an den Kragen, und das erste was ihr getan habt war meine Unterstützung zu verlangen. Aber das könnt ihr vergessen. Man sieht sich immer zweimal im Leben, und jetzt ist das zweite mal.
        Ich lehne mich jetzt entspannt zurück und sehe mir an wie ihr winselnd vor die Hunde geht. Und so wie das geschieht kann ich erkennen, dass mich der gute Herr Schwab tatsächlich mit Gerechtigkeit bedient. Wenn auch nicht 100%. Aber man kann auch nicht alles verlangen.
        🙂

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