zwei Fundstücke – 3.1.2021 – bei SNA!

hier 

und

hier.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Die beiden Meldungen halte ich nicht deshalb für interessant, weil sie großen („harten“) Informationsgehalt hätten. Im Gegenteil. Beachtlich ist, dass das russische Auslandsmedium es für angebracht hält, einen leichten Schatten (und das gleich im Doppelpack) auf das strahlende Chinabild zu werfen.

(Ich erinnere daran, dass das russische Außenministerium in seiner 2020-Grußadresse zum Gründungstag der VR China in seine Freundschaftsbekundungen verpackt hatte den Hinweis auf die gleichberechtigte Partnerschaft der Staaten in einer multipolaren Welt. (Hervorhebung von mir.)    

Ich bezweifle, dass Russland bei der Planung und Durchführung der Politik der Plandemie gleichberechtigt mit China agiert hat und agieren konnte. 

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4 Antworten zu zwei Fundstücke – 3.1.2021 – bei SNA!

  1. Jannis schreibt:

    Ihre beiden Beobachtungen habe ich mit großem Interesse gelesen. In der Vergangenheit hatten Sie schon einige Male auf gewisse Ungereimtheiten der chinesischen (Corona)-Politik verwiesen. Und gerade bei den jetzt auflaufenden Meldungen aus den VSA wird es immer schwieriger, in der Weltpolitik Dichtung und Wahrheit zu trennen.
    Während die „Q-Anon-Patrioten“ einen verbalen Rundum-Schlag gegen China, Nordkorea, Iran und Russland führen, ist der zitierte Sicherheitsberater von Trump deutlich vorsichtiger und sagt, „Der Viruserreger sei möglicherweise durch ‚ein Leck oder einen Unfall‘ aus dem Labor entkommen.“
    Verbunden mit der zweiten Meldung über Jack Ma kann das darauf hindeuten, dass in China auch ein Kampf zwischen den Teilen der KPCh stattfindet, die den ungezügelten Kapitalismus im Land einhegen wollen und den Globalisten à la WEF. Und sollte Trump noch Erfolg mit der Wahlanfechtung haben (was nach den jüngsten Meldungen nicht ausgeschlossen ist), so wird er für die Heimatfront Ruhe in der Weltpolitik brauchen. Ein Präsident Biden mit Sohn würde genau jenen chinesischen Globalisten zuarbeiten, und wir dürfen dann sicher den „Großen Reset“ sowie eine gemeinsame Wendung gegen Russland erwarten!

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    • kranich05 schreibt:

      Ich meine, dass man viel und unvoreingenommen beobachten sollte. Denn was dort passiert, ist höchst bedeutsam für uns.
      Ich weiss sehr, sehr, sehr wenig über China. Frühere Gewissheiten über dieses Land habe ich längst verloren. Und ich hüte mich vor neuen.
      Sehr anregend finde ich zur Zeit das, was Aya Vellazques sagt (hatte im Blog auf sie verwiesen); etwa in diesem neuen Gespräch:

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  2. Jannis schreibt:

    Im Rahmen der Betrachtungen zur Rolle Chinas bin ich heute morgen auf einen bei HaBE veröffentlichten Artikel „corona 281: eine reihe noch offener Fragen zur Rolle der VR China in der P(l)andemie“ mit dem Untertitel „Auf dem Weg von Corona zu ‚Great Reset‘ – Transhumanismus – Das China-Tabu – Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann“ gestoßen:

    http://www.barth-engelbart.de/?p=225385

    Dort werden alle offen verfügbaren Informationen zusammengestellt und versucht, sie politisch einzuordnen – und das stützt unserer beiden Ansichten, um nicht zu sagen Befürchtungen!
    Ich habe noch nicht alles überprüft, aber ich hatte bei den Autoren Fikentscher und Neumann von der Arbeiterfotografie, die ja viel bei der „nrhz“ publizieren, immer einen positiven Eindruck gehabt, so dass ich nicht davon ausgehe, sie stimmen in den Chor der Chinahasser einfach nur mit ein.

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