Widerstand!

Gastbeitrag von Johannes S.

(Meine Nachbemerkungen beachten!)

DIESES MENSCHENVERACHTENDE ZIEL

IST MIT DER IRREFÜHRUNG DURCH

CORONA IN VORBEREITUNG !

Nur durch massiven Widerstand der Bürger kann eine ins totalitäre gehende, diktatorische Gesellschaft erfolgreich verhindert werden.

DAZU DER OFFENE BRIEF DER ANWÄLTE VOM Außerparlamentarischer Corona Untersuchungsausschuss (ACU)

 

KEINE TESTS; KEINE IMPFUNGEN

KEIN BARGELDVERBOT

FÜR UNSERE DEMOKRATIE + FREIHEIT

 

———————————————-

Nachbemerkung vom Blogger:

Herzlichen Dank an meinen fleißigen Kommentator Johannes dafür, dass er dieses offenbar bedeutsame Dokument von C. F. v. Weizsäcker ausgegraben hat. Weizsäckers Buch wurde Anfang 2020 neu aufgelegt und ist für 9,95 € verfügbar. (Ich habe es sofort gekauft.) Als kostenlosen pdf-download konnte ich es nicht finden. Eine etwas längere Besprechung findet sich in diesem Video von Gunnar Kaiser.

Achtung! 2. Nachbemerkung: Achtung!

Was Gunnar Kaiser in dem Video sagt, ist durchaus interessant und anregend. Zunächst aber bringt er eine Korrektur. Er sagt nämlich, dass die obigen sensationellen Visionen v. Weizsäcker überhaupt nicht gemacht hat! Das ist schlicht ein Fake! Das empfohlene Buch sei trotzdem lesenswert. V. Weizsäcker denke über die Menschheitskrise nach und betrachte als ein Hauptproblem die Rolle der Gewalt in der Technik bzw. in der Naturwissenschaft, die unsere menschliche, politische, soziale Reife bei weitem übersteige. Hier sehe er die größte Gefahr für das Schicksal der Menschheit.

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4 Antworten zu Widerstand!

  1. Johannes S. schreibt:

    SEHR BEMERKENSWERT; DASS DER EHEr ERZKONSERVATIVE KARDINAL VIGANO MIT ANDEREN BISCHÖFEN SICH VEHEMENT GEGEN TOTALITARISMUS EINSETZT 1

    Erzbischof an Trump: „Dunkle Macht nutzt Corona für Unterwerfung der Menschheit“
     https://deutsch.rt.com/international/108532-erzbischof-vigano-dunkle-macht-nutzt-corona-fuer-globalen-reset/
     Erzbischof Viganò hat sich in einem offenen Brief an US-Präsident Trump gewandt. Darin bezeichnet er die weltweiten Corona-Maßnahmen als Mittel zur Errichtung einer „Gesundheitsdiktatur“. Zentrales Instrument sei ein für das erste Quartal 2021 geplanter
    “G R E A T R E S E T „
    Der Erzbischof und frühere Apostolische Nuntius (Botschafter Vatikanstadts) in den USA Carlo Maria Viganò hat sich in einem offenen Brief an den US-Präsidenten Donald Trump gewandt. Darin führt er aus, dass sich hinter den Regierungsmaßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in Wahrheit der Plan zur Umsetzung eines „Great Reset“ („Großer Neustart“) verberge, wie das Onlineportal katholisches.info berichtet. Dieser Plan werde vom Tiefen Staat vorangetrieben, einer für die Öffentlichkeit unsichtbaren dunklen Macht. Das Weltwirtschaftsforum diene dabei lediglich als eine Art offizieller Rahmen für das geplante Vorhaben.

    Mehr lesen:Tabula Rasa durch Corona-Krise: Das Weltwirtschaftsforum will den „Großen Neustart“
    In diesem Sinne seien die Präsidentschaftswahlen in den USA am Dienstag nicht nur eine Wahl zwischen verschiedenen Personen und Parteien, sondern um „die Zukunft der Menschheit“ gewesen. Seinen offenen Brief wollte der Erzbischof entsprechend als Aufruf an die Katholiken und „alle Menschen guten Willens“ in den USA verstehen, Trump zu wählen. Denn hinter Joe Biden stünden genau jene dunklen Kräfte, die den „Great Reset“ auf ihrer Agenda haben:
    Dieser historische Moment [sieht] die Kräfte des Bösen in einem Kampf ohne Ende gegen die Kräfte des Guten vereint; Kräfte des Bösen, die mächtig und organisiert erscheinen, wie sie sich den Kindern des Lichts entgegenstellen, die desorientiert und unorganisiert sind und von ihren weltlichen und geistlichen Führern im Stich gelassen werden. (…) Wir sehen, wie Staatsoberhäupter und religiöse Führer diesem Selbstmord der westlichen Kultur und ihrer christlichen Seele Vorschub leisten, während die Grundrechte der Bürger und der Gläubigen im Namen eines Gesundheits-Notstands verweigert werden, der sich immer mehr als Instrument zur Errichtung einer unmenschlichen gesichtslosen Tyrannei entpuppt.
    Die meisten Staats- und Regierungschefs der Welt seien dabei lediglich „Komplizen und Vollstrecker“. Hinter ihnen stünden „skrupellose Persönlichkeiten“, die nicht nur das Weltwirtschaftsforum, sondern auch das sogenannte „Event 201“ finanzierten. Bei dem „Event 201“ handelt es sich um eine vom Johns Hopkins Center for Health Security mit Unterstützung des Weltwirtschaftsforums sowie der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung abgehaltene Pandemie-Übung aus dem Herbst 2019. Viganò zufolge wird versucht, eine „Gesundheitsdiktatur, die auf den Erlass freiheitstötender Maßnahmen abzielt“, zu errichten. Der Preis für wirtschaftliche Zugeständnisse werde aber neben dem Verzicht auf Privateigentum das „Durchsetzen eines von Bill Gates in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Pharmakonzernen geförderten Impfprogramms gegen COVID-19 und COVID-21“ sein. Der Erzbischof führt aus:
    Abgesehen von den enormen Wirtschaftsinteressen, die die Befürworter des ‚Great Reset‘ antreiben, wird die Einführung der Impfung mit der Forderung nach einem Gesundheitspass und einem digitalen Ausweis einhergehen, mit einer dadurch möglichen permanenten Kontaktverfolgung der gesamten Weltbevölkerung. Diejenigen, die diese Maßnahmen nicht akzeptieren, werden in Internierungslagern eingesperrt oder unter Hausarrest gestellt, und ihr gesamtes Vermögen wird beschlagnahmt.
    Dieser „Great Reset“ sei für das erste Quartal 2021 vorgesehen. Hierfür seien „weitere Lockdowns geplant, die offiziell durch eine angebliche zweite und dritte Welle der Pandemie gerechtfertigt werden“. Dabei werde „auf raffinierte Weise eine weltweite Wirtschaftskrise provoziert“. Die Drahtzieher im Schatten wüssten von ihrem Wesen her nicht, „wie man liebt“. Daher könnten sie nicht verstehen, dass es für Menschen um „Sympathien, Institutionen, Glauben, Kultur, Traditionen und Ideale“ gehe. Menschen hätten Werte und würden sich nicht „wie Automaten verhalten“ oder wie „Maschinen gehorchen“. Es sei daher nicht überraschend, dass „der Feind verärgert ist, gerade dann entdeckt zu werden, wenn er glaubt, die Zitadelle erreicht zu haben, die er ungestört erobern will“. Und weiter:
    Die Reaktion des Tiefen Staates auf jene, die seinen Plan anprangern, ist trüb und unlogisch, aber verständlich. Gerade als es der Komplizenschaft der Mainstream-Medien gelungen war, den Übergang zur Neuen Weltordnung fast schmerzlos und unbemerkt zu gestalten, kommen alle möglichen Täuschungen, Skandale und Verbrechen ans Tageslicht.
    So sei es bis vor Kurzem noch leicht gewesen, Kritiker als „Verschwörungstheoretiker“ zu verleumden. Doch heute sehe man, dass diese „schrecklichen Pläne“ bis „ins kleinste Detail ausgeführt werden“. So habe etwa niemand „bis Februar dieses Jahres gedacht, dass in unseren Städten Bürgerinnen und Bürger verhaftet werden würden, nur weil sie auf die Straße gehen zu atmen, ihr Geschäft offen halten oder am Sonntag in die Kirche gehen wollen“. Der Erzbischof führt weiter aus:
    Und während sich die Politiker in ihren Palästen verbarrikadieren und Dekrete verkünden, als wären sie persische Satrapen, scheitern die Unternehmen, schließen die Geschäfte, und die Menschen werden daran gehindert, zu leben, zu reisen, zu arbeiten und zu beten. Die katastrophalen psychologischen Folgen dieser Operation sind bereits sichtbar, an erster Stelle an den Selbstmorden verzweifelter Unternehmer, oder an unseren Kindern, die von Freunden und Klassenkameraden getrennt sind und denen gesagt wird, sie sollen dem Unterricht folgen, während sie zu Hause allein vor dem Computer sitzen.
    Dabei übt Viganò auch scharfe Kritik am Haupt der katholischen Kirche. So sei „völlig klar zutage getreten, dass derjenige, der heute den Stuhl Petri innehat, von Anfang an seine Rolle verraten hat, um die globalistische Ideologie zu verteidigen und zu fördern und die Agenda der Tiefen Kirche [analog zum Tiefen Staat] zu unterstützen, die ihn aus ihren Reihen ausgewählt hat“.
    Auch vor „dunklen Absichten“ hinter den Corona-Maßnahmen, die von der Weltgesundheitsorganisation und zahlreichen Regierungen umgesetzt werden, hatte Viganò bereits im Mai mit seinem Aufruf „Veritas liberabit vos“ („Die Wahrheit wird euch freimachen“) gewarnt und daraufhin teils heftige Kritik geerntet. So war unter anderem kritisiert worden, dass Viganós Aufruf „auffällig unbestimmt“ bleibe, wie etwa das Onlineportal katholisch.de berichtete. Insbesondere bleibe unklar, wer genau der „unsichtbare Feind“ bzw. die „fremden Mächte“, die eine Weltregierung anstrebten, sein sollen. Somit könnten die Unterzeichner jederzeit darauf verweisen, es so ja gar nicht gemeint zu haben.
    Die Deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich auch von dem Aufruf. Ihr Vorsitzender, der Bischof Georg Bätzing, betonte damals, dass sich die Bewertung der Pandemie durch die Bischofskonferenz grundlegend von dem Inhalt des Aufrufs unterscheide. Der Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck erklärte dazu, „dass die Kirche zur Bewältigung der Corona-Krise einen klaren Beitrag leisten könne, indem sie Solidarität als deutliches Zeichen der Entschlossenheit nutzt, um sich für das Gemeinwohl und soziale Gerechtigkeit einzusetzen“. Das stehe im Widerspruch zur Positionierung „jener Populisten und anderer Verschwörungstheoretiker, die alle Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie als Vorwand verstehen wollen, eine hasserfüllte technokratische Tyrannei zu begründen und die christliche Zivilisation auszulöschen“.
    Den Bewerber um die US-Präsidentschaft Biden bezeichnete Viganò nun als „vom Tiefen Staat manipuliert und durch Skandale und Korruption ernsthaft kompromittiert“. Es liege auf der Hand, „dass jene, die Biden manipulieren, bereits jemanden bereit haben, der schlimmer ist als er, und durch den sie ihn ersetzen werden, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet“. Der „Great Reset“ werde allerdings dennoch nicht ausgeführt werden können. Der Erzbischof begründet das so:
    Dieser ‚Great Reset‘ ist zum Scheitern verurteilt, weil jene, die ihn geplant haben, nicht verstehen, dass es immer noch Menschen gibt, die bereit sind, auf die Straße zu gehen, um ihre Rechte zu verteidigen, um ihre Lieben zu schützen, um ihren Kindern und Enkeln eine Zukunft zu geben. Die nivellierende Unmenschlichkeit des globalistischen Projekts wird angesichts des entschlossenen und mutigen Widerstands der Kinder des Lichts kläglich scheitern.

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  2. Dian schreibt:

    Für Frieden und Sozialismus – werdet – bereit und kämpft!

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  3. Johannes S. schreibt:

    Betreff: Menschenrechtsverteidigerin bereitet eine Strafanzeige in Den Haag vor
    PRESSEMITTEILUNG VOM CORONA AUSSCHUSS.
    https://unser-politikblog.blogspot.com/2020/11/strafanzeige-beim-internationalen.html?m=1&fbclid=IwAR1JNwjL1QhoNqruN8z8CqbtGCKwKy4Us_cs96QaMS_NeZtlyBbIghfV2Bw

    +++++ Bitte teilen, es geht darum die Verursacher zur Verantwortung ziehen zu können)+++++++
    Sarah Luzia Hassel-Reusing, Menschenrechtsverteidigerin i. S. v. Uno-Resolution 53/144, bereitet eine Strafanzeige an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wegen der Anwendung der Schockstrategie unter dem Deckmantel von Corona vor. Delikte sind Tötung (lit. a), Freiheitsentzug (lit. e), Folter (lit. f), Verfolgung (lit. h) und schwere Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit oder der geistigen oder körperlichen Gesundheit (lit. k).
    https://unser-politikblog.blogspot.com/…/strafanzeige…
    Wir unterstützen Frau Hassel-Reusing bei der Sammlung von Fällen für Den Haag. Bitte schicken Sie Ihre Aussagen schriftlich (idealerweise auf deutsch und auf englisch), mit einer ausdrücklichen Genehmigung zur Verwendung für die Strafanzeige beim Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen an der Menschlichkeit durch die Corona-Schockmaßnahmen und mit Unterschrift an Sarah Luzia Hassel-Reusing, Thorner Str. 7, 42283 Wuppertal, oder an Rechtsanwältin Viviane Fischer, Waldenserstr. 22, 10551 Berlin.

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  4. Johannes S. schreibt:

    Passend zum Thema dieses Betrags wird hier ausführlich dargestellt,, wie versucht wird Querdenker und Kritiker zu Staatsfeinden zu erklären. Auch anschauen, wenn es von COMPACT kommt. Eime gute und realistische Beschreibung der Corona-Opposition:
    Da sammer wieder z`ruck in DeDeEr ! Söder: Opposition ist Fall für den Verfassungsschutz.
    https://www.compact-online.de/stasi-2-0-soeder-csu-will-querdenker-vom-verfassungsschutz-beobachten-lassen/
    Stasi 2.0: Söder (CSU) will Querdenker vom Verfassungsschutz beobachten lassen
    Von Sven Reuth am 13. November 2020 Aktuell, Highlights, Innenpolitik
    „Es entwickelt sich ein wachsendes Konglomerat von Rechtsextremen, Reichsbürgern, Antisemiten und absurden Verschwörungstheoretikern, die der Politik sogar Satanismus vorwerfen.“ Mit diesen Worten charakterisierte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder die Querdenker-Bewegung nun in einem Interview mit dem Münchner Merkur und legte den Verfassungsschutzbehörden deshalb gleich eine Beobachtung der Lockdown-Kritiker nahe. Wie falsch die Unterstellungen Söders und wie pluralistisch die Querdenker-Bewegung wirklich ist, das können Sie in unserer Septemberausgabe mit dem Titelthema Querdenker. Stürzt die Freiheitsbewegung die Corona-Diktatur? lesen. HIER bestellen!

    Die große Querdenker-Demonstration, die am vergangenen Sonnabend in Leipzig stattfand, weckte Erinnerungen an die großen Montagsdemonstrationen, die im Herbst 1989 in der Heldenstadt stattfanden. Zehntausende demonstrierten bis in die späten Abendstunden im Stadtzentrum und machten so deutlich, dass sie sich ihr Demonstrationsrecht auch durch den Beginn des zweiten Lockdowns auf keinen Fall nehmen lassen wollen.

    „Ernsthafte Gefahr für den Staat und das Leben“

    Nicht nur in Berlin, sondern auch in München scheinen die Bilder für Panik gesorgt zu haben. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ließ nun jedenfalls in einem Interview mit dem Münchner Merkur gleich den Metternich heraushängen und forderte den Inlandsgeheimdienst zum Handeln auf. Zur Begründung äußerte er: „Wir haben in Deutschland anfangs die Reichsbürger unterschätzt und dann erlebt, wie aus einer völlig absurden Idee eine ernsthafte Gefahr für den Staat und das Leben entstehen kann. Ich habe ein ungutes Gefühl, dass sich bei einem Teil der Querdenker Ähnliches anbahnt.“

    Markus Söders „Gefühle“ als Begründung für einen Beobachtungsauftrag an den VS? Was nach unerhörter Gesinnungsschnüffelei klingt, kann leider rasch Wirklichkeit werden, weil es sich bei den VS-Behörden eben nicht um wirklich neutrale und unabhängige Institutionen, sondern bloß um weisungsgebundene Anhängsel der jeweiligen Innenministerien handelt.

    „Radikalisierung in Blasen“?

    Dabei hat Markus Söder offenbar nur ein paar Schlagworte aus der Medienberichterstattung über die Querdenker aufgeschnappt, die er in dem Interview dann einfach aneinanderreiht. Von einer „zunehmend sektenartig(en)“ Entwicklung der Bewegung ist hier die Rede sowie von einer „Abschottung von Argumenten“ oder einer „Radikalisierung in Blasen“.

    Von solchen Fehleinschätzungen könnte der bayerische Ministerpräsident rasch kuriert werden, wenn er doch nur mal einen unvoreingenommenen Blick in die COMPACT-Septemberausgabe mit dem Titelthema Querdenker. Stürzt die Freiheitsbewegung die Corona-Diktatur? werfen würde, in der insbesondere der politische Pluralismus und die große Bandbreite der Querdenker-Bewegung herausgearbeitet wurden.

    Elsässer: „Begriffliches Instrumentarium aus dem Mesozoikum“

    So stellte Jürgen Elsässer in seinem Leitartikel „Revolution der Herzen“ mit Blick auf die schon damals erfolgenden Versuche etablierter Politiker, die Demonstranten als Extremisten abzustempeln, fest:

    „Offensichtlich versuchen deutsche Politiker und Medien, eine neue Bewegung mit einem begrifflichen Instrumentarium aus dem ideologischen Mesozoikum zu sezieren, als es noch Links und Rechts gab. Und dass sie das entgegen anderslautender Einschätzungen ihres eigenen Geheimdienstes weiter tun, erinnert an das Untergangsjahr der DDR: Auch 1989 war die Stasi klüger als das Politbüro, das sich so lange über den Ernst der Lage täuschte, bis es zu spät war.“

    Weiter schreibt der COMPACT-Chefredakteur:

    «Tag der Freiheit – Das Ende der Pandemie» lautete das Motto der Demonstration von Querdenken-711 am drückend heißen 1. August, und schon darin klang an, dass die Bewegung das abgelebte Corona-Gespenst nur noch als Folie benötigte. Ohne Mundschutz zu demonstrieren war Ehrensache und verbindendes Erkennungszeichen, aber die Themen, die die Menge antrieben, waren weitaus größer als die inszenierte Seuche. Der häufigste Slogan, im Wechselsprech gerufen, war «Friede – Freiheit». Später hörte man auch «Merkel muss weg» und, als die Polizei die Hunderttausenden von der Straße des 17. Juni vertreiben wollte (was ihr nicht gelang), «Widerstand» und «Wir sind das Volk», also die von Pegida bekannten Parolen. Trotzdem ist das Pegida-Element nicht prägend für die Querdenker. Stärker waren die Einflüsse, die man von Woodstock kennt, das als Vietnamkriegsprotest stärker politisiert war als die stimmungsmäßig ähnliche Loveparade. Typisch die Eingangsrede von Organisator Michael Ballweg: «Ich stehe hier, weil mir die Welt, wie sie von der Bundesregierung präsentiert wird, nicht gefällt: eine unfreie Welt, ein System voller Kontrollen, mit mannigfachen Beschränkungen, mit Angst.»

    Protest gegen grundgesetzwidrige Maßnahmen

    Zu dem enormen politischen Pluralismus, der unter den Teilnehmern der Querdenker-Veranstaltungen herrschte, stellte Elsässer, der an den beiden großen Berliner Demos im August teilgenommen hatte, fest:

    „Für Freund und Feind verblüffend war die starke Präsenz von Regenbogenfahnen, die man eher von linksgrünen Demonstrationen kennt. Sogar ein Trupp von Extinction Rebellion wurde in der Menge gesichtet – dabei handelt es sich um den extremen und in Teilen gewaltbereiten Flügel der Greta-Jugend. An Fridays for Future erinnerte auch der hohe Anteil von Frauen, Teens und Twens – ebenfalls ein großer Unterschied zu Kundgebungen von AfD oder Pegida. Offensichtlich ist es den Querdenkern gelungen, den ideologisch ungebundenen Teil der Öko-Szene anzuziehen: Leute, die den Technizismus der modernen Welt ablehnen, die zunehmende Entfremdung zwischen Mensch und Natur mit Sorge beobachten und sich aufgrund dieser Einstellung gegen Apparatemedizin und Impfzwang wehren und Naturheilverfahren befürworten.“

    Es ist also gleichermaßen absurd wie niederträchtig, nun den Inlandsgeheimdienst auf eine derartige Bewegung loszuhetzen, der es ja erklärtermaßen darum geht, grundgesetzwidrige Lockdown-Maßnahmen, die ebenso von ordentlichen Gerichten kritisiert werden, zu verhindern oder rückgängig zu machen.

    Markus Söder hingegen scheint sich in schlechtester CSU-Manier über Hetze gegen politische Minderheiten die Kanzlerkandidatur der Unionsparteien sichern zu wollen. Man kann nur hoffen, dass ihm das nicht gelingt!

    Diese Querdenker schreiben Geschichte –

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