Anti-Virus-Wahn

In einer Stadt gibt es sechs Leute mit Corona-Beschwerden in einem Krankenhaus. Sie sind teils dort Beschäftigte, teils Patienten. 

Weiter sechs Personen werden positiv getestet. Sie sind „asymptomatisch“. 

Ein „Asymptomatischer“ ist ein Taxifahrer. Es heißt, dass er beim Fahren keine Maske trägt und auch mit den Passagieren spricht.

Der „asymptomatische“ Taxifahrer protestiert und erklärt, dass er immer eine Maske trägt und niemals mit den Passagieren spricht. Ungeachtet dessen suchen die Gesundheitsbehörden der Landeshauptstadt jeden, der in den letzten drei Wochen in besagtem Taxi war.

Vorbildlich hat – aufgeschreckt durch den Fall des Taxifahrers – das öffentliche Verkehrsunternehmen der Stadt reagiert: „Das Unternehmen desinfizierte mehr als 3.800 Busse und über 50 Bushaltestellen. Außerdem würden dreimal täglich 30 neue öffentliche Verkehrsmittel desinfiziert, die am Krankenhaus und anderen wichtigen Bereichen vorbeifahren. Weitere 78 wichtige Linien sind bereits in der Desinfektionsarbeit aufgeführt.

Die örtliche Verwaltung entscheidet, dass man in „den Kriegsstatus“ übergehen muss und alle 11 Millionen Einwohner in fünf Tagen testen wird. Nach vier Tagen hat man 7,4 Millionen Menschen getestet, 4 Millionen Tests ausgewertet und 0 neue Fälle gefunden.

Leider hat man die „wahre Quelle“ des Ausbruchs nicht gefunden. Es könnte sein, dass importierte Güter aus dem Ausland ungenügend desinfiziert wurden. 

Zweifellos handelt es sich hier um einen Sieg im „Volkskrieg“, Wahrscheinlich ist es sogar ein doppelter oder dreifacher:

  1. hat man offenbar den Virus in einer Metropole mit vielen Millionen Einwohnern restlos ausgerottet.
  2. hat man die Wachsamkeit aller Einwohner gegenüber äußeren Gefahren gestärkt und 
  3. verfügt man über einen Test, der KEINERLEI falsch positive Ergebnisse liefert. 

Eine solche Testqualität zu behaupten, trauen sich noch nicht einmal die Regierungswahrheitsfinder von „Correctiv“. Sollten sich einmal die hervorragenden, im Coronakrieg gestählten, Leitungskader von Qingdao – so heißt die Stadt, von der ich berichte – einer volksdemokratischen Wahl stellen, würde mich eine Wahlbeteiligung von 101% sowie Ja-Stimmen im Bereich von 103% und mehr nicht überraschen.  

.Geschichten, die das Leben im Fernen Osten schreibt.

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13 Antworten zu Anti-Virus-Wahn

  1. Jean-Theo Jost schreibt:

    Guten Morgen Klaus-Peter, zur Info: die Nachricht ist vom 14. Okt. Das macht die Reaktion nicht weniger Wahnhaft, aber stellt sie in einem zeitlichem Kontext. Grüße J.

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    • Dian schreibt:

      „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen“, hieß es mal in der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft(sgesellschaft). Wer weiß, vielleicht schon bald: 萬人受到颱風的直接影響,損失總計 … oder so ähnlich.

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    • kranich05 schreibt:

      Hey J-T,
      der genaue Zeitpunkt war mir bekannt, schien mir aber nicht wichtig.
      Weniger weit zurück liegt eine ähnliche Aktion in Kashgar, einer Stadt mit 700.000 Einwohnern, die in Westchina liegt (Xinjiang Uygur). Dort hat man einschließlich Umland ebenfalls etliche Millionen Menschen getestet. Mit ähnlichen Ergebnissen.
      Man findet, wenn man sucht, solche Meldungen laufend bei global times oder South china morning post.

      Übrigens habe ich den Schluss des Postings noch etwas erweitert.

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      • Dian schreibt:

        Mir behagt die (vermeintliche) Süffisanz des Zusatzes, nun der drei Punkte nicht.
        Ich weiß nicht, wie China tatsächlich durch die Plandemie laviert. Das was man zu lesen und zu hören bekommt, so auch hier, wirft natürlich mehr Fragen auf als Antworten überhaupt möglich scheinen. Aber, China ist US-amerikanisches Kriegsziel zumindest gewesen. Mittlerweile haben die Amis ganz andere Sorgen, auch die Kriegsstrategen. Aber die nachrichtliche Abschottung war chinesische Politik, die dem Land bisher gegen seine Feinde geholfen hat, und wird es wohl auch noch eine ganze Zeit bleiben. Warum sollte man an „Gutem“ nicht festhalten.
        Die weit wichtigere Frage ist die, wie es den Menschen in China tatsächlich geht mit/ohne Corona und ihrem Sozialpunktesystem. Weil ich darüber nicht den Stab brechen kann, halte ich mich mit Kritik und erst recht Lächerlich-machen zurück.

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        • kranich05 schreibt:

          He Dian,
          Deine Reaktion (aber auch andere Rückmeldungen, die ich zu manchen meiner China-Äußerungen kriege) macht mir klar, dass ich mich um mehr Präzision bemühen muss.
          Meine Position zu China ist das Eine. Meine Position zu Bestrebungen, uns China zum Vorbild zu machen, ist etwas Anderes.
          Was das Erste betrifft: China erzielte und erzielt offenbar große Erfolge. Der Weg ist durchaus eigenständig und widersprüchlich. Ich vermute, dass man dem begrifflich mit unseren „Westkategorien“ nur schlecht beikommt. Vielleicht müsste man sich wirklich darein vertiefen, was „asiatische Produktionsweise“ bedeuten könnte.
          Kurz, zu China kann man (auch ich) Vieles reden, doch man sollte sich des sehr unzureichenden Begreifens bewusst bleiben. (Mehr als aus allen politischen und gesellschaftswissenschaftichen Erklärungen lerne ich aus den Romanen von Mo Yan.)

          Etwas Anderes sind die Versuche, uns hier das China-Modell aufzuschwatzen. Da geht es ja eigentlich nicht mehr um China, sondern um Versatzstücke von dort, mit denen hier bestimmte Ziele erreicht werden sollen. Die Kotzfront dieser Akteure recht mittlerweile von Klaus Schwab, WEF, bis zu den janz Linken, die nun endlich bestätigt sehen, dass Stalin doch der Größte war.
          Dagegen bin ich in höchstem Maße allergisch und orientiere mich nachdrücklich auf den radikal humanistischen Kern der europäischen Aufklärung, auch des klassischen deutschen Humanismus (wohl wissend, dass der auch „aufgehoben“ werden muss).

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          • Dian schreibt:

            Ich vermag nicht zu erkennen, es gäbe „Bestrebungen, uns China zum Vorbild zu machen“, von wem auch immer, gemeint sicherlich von den „Durchregierenden“ und deren „Hofjournaille“. Das umgekehrt, uns eine lupenreine Diktatur aufgedrückt wird, und deren Überwachungsmethoden an in China schon etablierten(?) angelehnt scheinen, geschenkt. Uns wird genau das Diktat aufgedrückt, das wir uns gefallen lassen.
            Mir gefällt aber auch nicht, dass das Böse überhaupt aus China kommen soll. Du hast die „Kotzfront“ doch umrissen, könnte sein dass Stalin zu neuen Ehren kommen wollte. Aber gerade wir Deutschen brauchen doch wahrlich keine „auswärtigen“ Vorbilder. Unsere Blockwartmentalität hat doch schon Heinrich Mann zum „Untertan“ veranlasst, bevor sich noch der Gröfaz an der Front seine zweifelhaften Meriten verdiente.
            Und zu guter Letzt: Was ich in unserem Fernsehen bisher zu China zu sehen bekam, war eher abwertend, Feindbilder bedienend, gar verächtlich machend, eigentlich chauvinistisch.
            Es gab jüngst eine Ausstellung zu 70 Jahre VR China von eben dieser nahe am Potsdamer Platz, ich fand sie sehenswert. Natürlich gab es nur „schöne“ Bilder …

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              • kranich05 schreibt:

                Nur zwei Randbemerkungen zum verlinkten Artikel:
                – In Rupps Analyse kommen die mächtigen „US-Digitalkonzerne“ (Analitik nennt sie „Tech-Giganten“) überhaupt nicht vor. Sie bilden eine rel. neue, mächtige Kapitalfraktion, die erstaunlich eng mit chinesischen „Partnern“ zugleich kooperiert und konkurriert. Und man strickt heftig (und manchmal scheint es gemeinsam, WEF) an einer Vision für den nachhaltig-schönen Zukunftskapitalismus („Stakeholder“).
                – Chinas staatskapitalistisch strukturierter Aufstieg ist ohne Frage ’ne tolle Sache. Ziell: bescheidener Wohlstand für breite Massen. Aber Sozialismus, so wie wir ihn immer verstanden (und in bescheidenen Ansätzen, jedoch völlig unzureichend praktiziert haben) ist viel mehr. Und meine realsozialistische Erfahrung ist, dass die „echten sozialistischen Werte“ sich mit fortschreitender realsozialistischer Entwicklung NICHT verstärkten. Im Gegenteil.

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  2. Hallo schreibt:

    Das haben wir irgendwie alles den Leugnern angefangen bei den Leugnern der Europäischen Zivilreligion zu verdanken.
    Man hat in der BRD rund 60 Jahre rumgeeiert bis 2007 schlussendlich auf „Einwände unerheblich da IMT Beschluss“ abgestellt.
    ***ps://taz.de/Prozessposse-vor-dem-Ende/!318416/
    In den rund 60 Jahren Kampf gegen Rechts ist jede Denkfähikeit verloren gegangen.

    Dazu passend alexandra bader
    Corona ist ein Instrument hybrider Kriegsführung,

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    • kranich05 schreibt:

      Ich wiederhole. Ich beziehe mich ausdrücklich auf den klassischen deutschen Humanismus, wie er von Marx, Engels, Lenin bewahrt und auf eine neue Stufe gehoben wurde.
      Ich beziehe mich in keiner Weise auf „ungerecht behandelte Nazis“.
      Schluss damit, hier im Blog!

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      • Hallo schreibt:

        Gott bewahre, wie schnell man was in den falschen Hals, dabei geht es beim denken um Struktur und Muster.
        Unsere Psychophaten mit ihren Corona Leugner, Klima Leugner, NSU Leugner, Anschlag Leugner, 911 Leugner … nee da ist mir Horst Mahler (Mahler – Friedman Vanity Fair) und das November 2007 ganz deutlich ein Provokateur und Troll der Eliten.

        Wir werfen von Wahnsinnigen regiert;

        trickreich sprachgewandter Blender mit oberflächlichem Charme.

        erheblich übersteigertes Selbstwertgefühl.

        krankhaftes Lügen.

        betrügerisch-manipulatives Verhalten.

        Mangel an Gewissensbissen oder Schuldbewusstsein.

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      • Hallo schreibt:

        Eins noch Leipzig war doch ein einzig Corona Leugnung sich ungerecht behandelte fühlende Nazis wenn man MDR & Co. glauben darf.
        Und Journalisten wurde da massenhaft verprügelt und Feuer durch die Corona Leugner.

        Was China, das Land des Lächens, ist einerseits ein feuchter Traum von Soros Merkel und Gates …

        Aber ich sach dann wohl erstmal Tschüss.
        Alle Emotionen in verschiedenen Formen des Lächens, da haben die vorangegangenen Oberen ganze Arbeit bei der Deformation gemacht.

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  3. Johannes S. schreibt:

    Die unerwünschte Wahrheit
    Die WHO bestätigt, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als eine Grippe.
    von Rubikons Weltredaktion https://www.rubikon.news/artikel/die-unerwunschte-wahrheit
    Laut dem WHO-Leiter für Notfälle bestimmen „beste Schätzungen“ die Infektionstodesrate bei Covid-19 auf 0,14 Prozent. Damit wird bestätigt, was zahlreiche Experten und Kritiker der Corona-Politik bereits zuvor sagten. Auch Rubikon hat frühzeitig darauf aufmerksam gemacht. Doch die Aussagen aus der WHO werden in den etablierten Massenmedien nicht korrekt wiedergegeben, obwohl sie überprüfbar sind. Es dürfte nicht in ihr Bild passen, dass die sogenannten Corona-Skeptiker doch recht behalten könnten.
    von Kit Knightly
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat endlich bestätigt, was wir — und viele Experten und Studien — seit Monaten sagten: Das neue Coronavirus Sars-Cov-2 beziehungsweise die von ihm laut WHO ausgelöste Krankheit Covid-19 ist nicht tödlicher oder gefährlicher als die saisonale Grippe.
    Die Führungsspitze der WHO gab dies im Rahmen einer Sondersitzung des 34-köpfigen Exekutivrats am Montag, dem 5. Oktober 2020, bekannt. Nur niemand scheint das wirklich verstanden zu haben. Tatsächlich schienen sie das selbst nicht ganz zu verstehen.
    Erstaunliche Erkenntnisse
    In der Sitzung gab Michael Ryan, der WHO-Leiter für Notfälle, bekannt, dass davon auszugehen sei, dass etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung bereits mit Sars-Cov-2 infiziert sind. Dies sei ihre „beste Schätzung“ und ein enormer Anstieg gegenüber der Zahl der offiziell anerkannten Fälle (etwa 35 Millionen).
    Margaret Harris, Sprecherin der WHO, bestätigte später die Zahl und erklärte, sie basiere auf dem Mittelwert der Ergebnisse aller breit angelegten Seroprävalenzstudien, die weltweit durchgeführt wurden.
    So sehr sich die WHO auch bemühte, dies als etwas Negatives darzustellen —Ryan sagte sogar, dies bedeutet, dass „die große Mehrheit der Weltbevölkerung weiterhin gefährdet ist“ —, ist das eigentlich eine gute Nachricht. Und sie bestätigt einmal mehr, dass das Virus keineswegs so tödlich ist, wie alle vorausgesagt haben.
    Niedrige Sterberate
    Die Weltbevölkerung umfasst etwa 7,8 Milliarden Menschen. Wenn 10 Prozent infiziert wurden, so sind dies 780 Millionen Fälle. Die weltweite Zahl der Todesfälle, die derzeit auf Sars-Cov-2-Infektionen zurückgeführt werden, beläuft sich auf 1.061.539.
    Das ist eine Infektionstodesrate (IFR) von etwa 0,14 Prozent — und genau im Einklang mit der saisonalen Grippe und den Voraussagen vieler Experten aus der ganzen Welt.
    Eine IFR von 0,14 Prozent ist mehr als 24 Mal niedriger als der „vorläufige Wert“ der WHO von 3,4 Prozent im März 2020. Diese Zahl wurde in den Modellen zugrunde gelegt, die zur Rechtfertigung der Lockdowns und anderen drakonischen Maßnahmen verwendet wurden.
    Blinde Mainstream-Medien
    Tatsächlich dürfte angesichts überzeichnenden Meldepraxis vermeintlicher Covid-19-Sterbefälle die Infektionssterblichkeit sogar niedriger als 0,14 Prozent sein und könnte belegen, dass Covid-19 viel weniger gefährlich ist als eine Grippe.
    Keines der Mainstream-Medien hat das aufgegriffen. Obgleich viele Medien über Ryans Aussagen berichteten, versuchten sie alle, daraus eine angsteinflößende Schlagzeile zu machen und mehr Panik zu verbreiten.
    Offenbar waren weder sie noch die WHO in der Lage, einfache Mathematik anzuwenden, die uns zeigt, dass es sich um eine gute Nachricht handelt. Und dass die Covid-19-Skeptiker die ganze Zeit Recht hatten.
    Aktualisierung vom 9. Oktober 2020
    Im Interesse der Sorgfalt und des Wunsches, sich auf Primärquellen zu stützen und nicht nur von Mainstream-Quellen abhängig zu sein (die Artikel entfernen oder verändern könnten), habe ich beschlossen, das Video mit Dr. Ryans Äußerungen selbst ausfindig zu machen.
    Aus irgendwelchen Gründen ist das Video schwer zu finden, obwohl es um eine wichtige WHO-Tagung in Zeiten einer angeblich sehr ernst zu nehmenden Pandemie handelt. Der einzige Ort, an dem Sie es einsehen können, ist die WHO-Homepage, und selbst dann müssen Sie fast 6 Stunden Videomaterial sichten. Nun, das habe ich getan, bitte sehr:
    Sie können den WHO-Stream nicht herunterladen, aber ich kann Ihnen mitteilen: diese Seite aufrufen, „Session 1“ auswählen und zum Zeitpunkt 1:01:33 springen, um das Originalzitat zu hören:
    „Unsere aktuell besten Schätzungen zufolge könnten etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung bereits mit dem Virus infiziert sein. Dies variiert je nach Land, es variiert von Stadt zu Land, es variiert zwischen verschiedenen Gruppen.“
    KANN ES SEIN; DASS DIE WHO DIESE ERKENNTNISSE SO VERSTECKT UND WENIG PUBLIK GEMACHT HAT; UM SPÄTER NICHT ZUR vERANTWORTUNG GEZOGEN WERDEN ZU KÖNNEN: ES STELLT SICH DIE FRAGE; AUS WELCHEN GRÜNDEN; DIE PANDEMIE NICHT OFFIZIELL VON DER WHO BEENDET WIRD. ODER GEBEN DIESE dATEN ES NICHT HER:?

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