Fundstück – 10.11.2020 – Digitalkonzerne

„Wir sind längst in einer Dystopie, es geht nicht um Wahrheit, bessere Argumente und Diskurs. Gerade die großen Digi-Konzerne sind Teil der orwellschen neuen Realität. Sieht man herrlich an Samuel Eckert und anderen die Youtube sperrt. Kein rational denkender Unternehmer, auf Basis des eigenen Business, würde Samuel sperren, ihn und 80000 Zuschauer/ Kunden auf eine andere Plattform treiben (DLive) und damit Klickzahlen verlieren. Man muss ja auch noch betrachten, wie diese 80000 und ihre Meinung über Youtube, auf Familie und Freunde wirken, also Youtube dadurch noch mehr Potential einbüßen kann. Diese großen Konzerne sind nicht nur überheblich, selbstgefällig, sie sind Teil des tiefen Staates, stehen unter direkten oder indirekten Einfluß von diesem, sind wahrscheinlich sogar unter dieser Mitwirkung gegründet worden, spielen Meinungspolizei, sind zutiefst undemokratisch usw., aber wem erzähle ich das 🙂“

Quelle: Kommentar auf Blog „Querschüsse“.

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3 Antworten zu Fundstück – 10.11.2020 – Digitalkonzerne

  1. Johannes S. schreibt:

    Zitat des großen italienischen Literaten und Philosophen Umberto Eco:
    „In der modernen Kultur preist die wissenschaftliche Gemeinschaft den Dissens als ein Mittel zur Vermehrung des Wissens. Für den Ur-Faschismus ist Dissens Verrat.“
    Beitrag aus Jouwatch
    FRONTPAGE BRISANT DEUTSCHLAND
    Gegenwind für „Coronazi“ Söder: Bayerische Ärzte machen mobil gegen Strafversetzung von kritischem Gesundheitsamtsleiter
    9. November 2020
    Corona-Imperator Söder: Der Fürst der Finsternis (Collage:Jouwatch)
    Die unsägliche Disziplinierung und Strafversetzung des angesehenen Leiters des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg durch die selbstherrliche Söder-Landesregierung als Folge von dessen couragierter, faktenbasierter Kritik an den Corona-Maßnahmen ruft nun die Solidarität von Medizinern und Wissenschaftlern auf den Plan: Über 100 bayerische Ärzte wenden sich in einem Offenen Brief an die bayerische Staatsregierung und fordern die sofortige Rücknahme der Versetzung.
    Wissenschaftlicher Diskurs müsse in einer demokratischen Gesellschaft jederzeit auch öffentlich geführt werden können, vor allem in einer Situation, in der die Politik weitreichende Eingriffe in das menschliche Miteinander und in viele demokratische Grundrechte mit dem Verweis auf „die Wissenschaft“ zu rechtfertigen versucht, heißt es in dem Appell. Dass Friedrich Pürner, der strafversetzte Behördenchef, als Wissenschaftler und Arzt von seinem unverbrüchlichen Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch gemacht habe, und zwar „ohne dass seine Dienstpflichten als Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg hierunter gelitten“ hätten, sei deshalb nicht mehr als recht und billig.
    Mehr noch: „Die von ihm als Arzt und Epidemiologe geäußerten Positionen zu unter Fachleuten ohnehin umstrittenen Maßnahmen und Verordnungen der bayerischen Regierung waren zu jedem Zeitpunkt wissenschaftlich fundiert und ohne jedes parteipolitische Konnotat„, schreiben die Ärzte, und kritisieren: „Seine Absetzung von der leitenden Funktion am Gesundheitsamt und die von ihm selber als ‚Strafversetzung‘ bezeichnete Abordnung an das LGL (Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Die Red.) stellt einen in unseren Augen inakzeptablen autoritären Versuch dar, legitime und in der aktuellen Situation besonders notwendige ärztlich-wissenschaftliche Diskussionen zu unterdrücken.“
    Auch dass Pürner schikanös und unter unzumutbaren Bedingungen angewiesen wurde, seine neue Tätigkeit beim LGL binnen einer Woche anzutreten, zeigt, dass hier ganz offenkundig ein Exempel statuiert werden sollte, „mit gewollt abschreckender Wirkung“, wie die Petenten schreiben. Dieses Vorgehen sei eines freiheitlich-demokratischen Staates in jeder Hinsicht unwürdig. der Offene Brief schließt mit dem obigen Zitat von Umberto Eco:

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    • Dian schreibt:

      Eco ist gut, „Coronazi“ ist besser – zumindest für Söder, den Möchtegern-Stallmeister der Nation. Eigentlich umgekehrt, doch der bzw. den Söder Markus soll es ja wenn schon nicht verstehen, so doch wenigstens aufregen können 😉

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  2. Dian schreibt:

    „Diese großen Konzerne sind … Teil des tiefen Staates, stehen unter direkten oder indirekten Einfluß von diesem“, könnte gar jetzt schon als wenigstens mehrheitlich nicht mehr zutreffend gelten. Selbst in Deutschland werden die Großen von den Politikern „hofiert“, die bzw. deren Parteien dafür „Almosen“ im Zuge so genannter „Landschaftspflege“ erhalten. Die „too-big-to-fail“-Konzerne zahlen kaum noch Steuern, der Netto(!)-Geldfluss zwischen Staat (mit Finanzamt) und diesen Konzernen wird zunehmend mehr von Staat in Richtung Konzerne gehen (durch „Hilfspakete“, Wirtschaftsförderung, Steuererleichterungen u. a. m.).
    Selbst unsere viel gepriesene Autoindustrie offenbarte durch den Dieselskandal einmal mehr, wer hier das Sagen hat, für wen unsere Gesetze gelten.
    Diese global players werden allein durch ihre Kapitalmacht immer mehr über dem Staat stehen, der Einfluss des Staates auf sie wird marginal werden, wenn er es denn nicht schon ist.
    Geld, das Kapital regiert die Welt, da werden selbst Staaten zu Marionetten, werden lediglich zur Unterdrückung, der Aufrechterhaltung der Ausbeutung gebraucht.
    Eine „Verschmelzung“ des Staates mit den Konzernen ist gar nicht in deren Interesse, die Staaten müssen, sollen die „Drecksarbeit“ machen. Die Konzerne lassen sich nicht einmal beim Befehl Geben erwischen, dafür haben sie – autonome – aber nicht minder loyale Lobbyorganisationen zum Teil in „halbstaatlichen“ oder aber immer mehr transnationalen „Gewändern“, die sie alle finanzieren, natürlich nur als „Philanthropen“.
    Der Staat, zumindest seine maßgeblichen Politiker sind abhängig von den an Kapital mächtigen Konzernen, nicht umgekehrt.

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