Fundstück – 27.20.2020 – „Pretty Crazy Results“ (PCR-Test)

Vor fünf Monaten (!), präzis am 22. Mai, erschien eine Studie in der Reihe «Oxford Academic», Abteilung «Infectious Diseases Society of America». Es ist eine Arbeit die insofern besonders beachtlich ist, weil sie keinerlei Beachtung fand.
Wir werden am Dienstag darüber berichten.
Die Autoren wiesen – soviel vorab – schon damals zusammengefasst vereinfachend nach: War ein PCR-Test nach 24 Zyklen positiv, dann vermehrte sich tatsächlich in einer extern angelegten Zellkultur das Virus. War das Positiv-Ergebnis jedoch erst nach mehr als 24 Zyklen erreicht, fand in der externen Zellkultur keine Vermehrung mehr statt. Was heisst das?

PCR-Tests, die mit mehr als 24 Zyklen liefen und positiv sind, sagen uns: Infektiosität gleich Null….

Wer letztes Jahr ganz alleine zu Hause vor dem Fernseher ein paar Bierchen kippte, galt bis März 2020 als eventuell asozialer, möglicherweise gestörter, randständiger Versager. Jetzt ist der Durstige ein rücksichtsvoller, verantwortungsbewusster Bürger, quasi ein Held.
Pretty crazy results – dem PCR-Test sei Dank.“

Quelle: Das lesenswerte schweizerische Magazin „Corona Transition“

Das Magazin dokumentiert mit besonderer Sorgfalt, wie im gegenwärtigen Ausnahmezustand der demokratische Dialog und Meinungsstreit abgewürgt wird, z. B. hier: „Appell für Meinungsfreiheit und wissenschaftlichen Diskurs“ und hier: „Das Bundesamt gegen Treu und Glauben“.

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2 Antworten zu Fundstück – 27.20.2020 – „Pretty Crazy Results“ (PCR-Test)

  1. Jo Bode schreibt:

    Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) setzt in Paragraf 2
    „als Krankheitserreger ein vermehrungsfähiges Agens“
    voraus, wozu den Testherstellern folgende Beschreibung ihres jeweiligen Produkts einfällt:

    Firma Roche (Hersteller des cobas SARS-CoV-2-PCR-Tests): 

    „Positive Ergebnisse deuten auf das Vorhandensein von SARS-CoV-2 RNA hin, aber nicht unbedingt auf das Vorliegen eines übertragbaren Virus.“ 

    Firma Creative Diagnostics (Hersteller des SARS-CoV-2e Coronavirus Multiplex RT-qPCR Kits):

    „Das Nachweisergebnis dieses Produkts dient nur zur klinischen Referenz, und es sollte nicht als einziger Nachweis für die klinische Diagnose und Behandlung verwendet werden.“ 

    Institut für medizinische Mikrobiologie der Universität Mainz:

    „Ein positives PCR-Ergebnis ist nicht beweisend für das Vorliegen einer floriden Infektion bzw. einer andauernden Besiedlung, da die PCR-Untersuchung nicht zwischen vermehrungsfähigen und nicht mehr vermehrungsfähigen Organismen unterscheidet.“  

    Science Media Center:

    „Der PCR-Test detektiert das Erbgut des Virus in Proben; er reagiert damit nicht nur auf das vermehrungsfähige Virus, sondern auch auf verbleibende Reste.“ 

    Ein Labor für klinische Diagnostik:

    „Mittels PCR werden für die jeweiligen Erreger charakteristische Genabschnitte vervielfältigt und nachgewiesen – ggf. auch von nicht mehr vermehrungsfähigen Keimen.“ 

    Ein anderes Labor für labormedizinische und mikrobiologische Analysen:

     „Innerhalb weniger Stunden gelingt hier der parallele Nachweis einer Vielzahl der in Frage kommenden viralen Erreger. Allerdings erlaubt der Nukleinsäurenachweis keine Aussage über die Vermehrungsfähigkeit oder Infektiosität der Erreger.“ 

    Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charite Berlin laut einem Artikel im Spiegel:

    „Deshalb bringt Drosten einen sogenannten Freitest ins Spiel, der nachweist, ob jemand noch infektiös ist. Ein PCR-Test allein reicht dafür nicht aus, weil er nur aussagt, ob eine Probe Erbgut des Coronavirus Sars-CoV-2 enthält oder nicht.“ 

    Deutschlandfunk (DLF):

    „Doch am Ende der Infektion wird die Empfindlichkeit zum Problem: Dann finden sich im Rachen vielleicht noch Bruchstücke von SARS-CoV-2, die sich nicht mehr vermehren können, aber trotzdem reagiert die extrem empfindliche PCR. In exakten Versuchen wurde nachgewiesen, dass sich bei Patienten kein aktives Virus mehr isolieren ließ, die PCR aber noch einige Tage weiter positiv blieb.“

    Kein Wunder, daß die Tests weder behördlich zertifiziert noch für die Diagnose von SARS-CoV-2 geeignet sind, was übrigens unstrittig ist. Stand Ende Oktober soll es weltweit über 250 PCR-Tests verschiedener Hersteller mit unterschiedlicher Qualität geben, Fälschungen nicht mitgezählt.

    Die Maßnahmen der Regierungen und Verwaltungen schwimmen also auf äußerst wackeligem Untergrund, soweit solcher überhaupt vorhanden sein sollte. Zumeist beruhen sie auf nicht sicher festgestellten „Fällen“, einem Begriff, mit dem die Behörden vernebeln, daß sie nicht wissen, ob es sich dabei um Menschen handelt, die noch oder nicht (mehr) ansteckend sind.

    Sollte das die derzeit weitestgehend schlaftrunkene oder schockstarre Justiz eines (fernen) Tages begreifen, könnte es für die sogenannten Verantwortlichen eng werden.

    Ähnliches gilt für den sogenannten MNS (Maske). Normen für die einfache Maske gibt es nicht, ihre Wirkung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen, so das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Noch hat es sich nicht herumgesprochen, dass insbesondere Kinder, Kranke und Alte durch das Tragen der Maske körperliche und seelische Verletzungen erleiden können, was für die anordnenden Behördenmitarbeiter strafrechtlich von Belang sein könnte.
    „Aus einer Maskenpflicht für viele Millionen Bürger in Deutschland können jeden Tag zig-millionenfache Kontaminationen resultieren, die zueinem wesentlichen Teil vermeidbar wären, weil die ohnehin schon häufigen Hand-Gesichts-Konatakte der Menschen durch die Maskenpflichtnoch häufiger werden, Händewaschen unterwegs aber nur ausnahmsweise möglich ist. Dabei besteht das Risiko, dass der – schon zwangsläufig – unsachgemäße Umgang mit der Maske und
    die erhöhte Tendenz, sich selbst ins Gesicht zu fassen, während man die Maske trägt, tatsächlich das Risiko einer Erregerverbreitung und damit
    Erregerübertragung noch erhöht – ein Risiko, das man doch aber gerade durch die Maske reduzieren will.“ (Prof. Dr. Ines Kappstein, https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1174-6591).

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  2. Jo Bode schreibt:

    Zur Ergänzung Prof. Drosten am 9.9.2020 vor dem Gesundheitssausschuß des Bundestags:

    „Und es gibt einen anderen Punkt, den man nicht von der Hand weisen kann. Wir wissen nicht, ob nicht die Verwendung von Alltagsmasken in großer Verbreitungsweite, ob das nicht dazu führt, dass im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und dass im Durchschnitt des Krankheitsverlaufs auch weniger schädlich sein könnte, aber das ist eine reine Spekulation. Dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Und es gibt umgekehrt eben Länder, in denen man sagen kann, es wurde von Anfang an durchgängig Maske getragen, dazu gehören sehr viele asiatische Länder und trotzdem ist es zu großen Ausbrüchen gekommen.“

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw37-pa-gesundheit-corona-709474?fbclid=IwAR05dFLC85xMpCelTlkk8G9jcUW3591_TuSDaQrkjN8zB_TpSSbHj8VeF7M

    ab Min. 8:15

    Die derzeitigen „Maßnahmen“ und insbes. der sogenannte Mund-Nasen-„Schutz“ erinnern an Albert Einstein:
    „Die reinste Form des Wahnsinns ist, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei andere Ergebnisse zu erwarten.“

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