unterwegs

Ich bin mit der Bahn gefahren. Von Oranienburg/Berlin über Braunschweig nach Wunstorf  und von Wunstorf über Hannover nach Berlin/Oranienburg. Technisch gesehen war die Bahnverbindung zügig-problemlos.

Statt Maske führe ich ein Halstuch mit, mit dem ich mir notdürftig und widerstrebend den Mund oder gar Mund und Nase bedecke, wenn ich dazu gezwungen werde. Ich wurde insgesamt 6x dazu gezwungen. Viermal von Frauen, zweimal von Männern. Zwei waren Dienstpersonen (1 Fahrkartenkontrolleurin, 1 Polizist), die anderen waren „freischaffende Bürger“. Ich wäre noch viel öfter dazu gezwungen worden, wenn ich konsequent IMMER das Tragen verweigert hätte. Diese Pein wollte ich mir nicht antun. Die Schlussfolgerung ist ohnehin zwingend: Den offenen Widerstand gegen den Ausnahmezustand in auch nur zwei Stunden Bahnfahrt durchzuhalten, ist nicht möglich. Der Kampfesmut deiner Mitmenschen würde dich schätzungsweise in 1 Viertelstunde in Polizeigewahrsam bringen. Das System funktioniert in der Bahn lückenlos, in den Bahnhöfen funktioniert es zu 95%. Manche, die mir Maskenlosem auf luftigem Bahnsteig entgegen kamen, machten einen Bogen, wie um einen Aussätzigen.

Gute Reise! Die Frage „Wohin?“ erübrigt sich.

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