Weitere Eskalation in den USA! mit Updates 14.09., 16.09.,

07.09.2020, Trump:

„Ich sage nicht, dass das Militär mich liebt – die Soldaten tun es, aber die Führung im Pentagon wohl eher nicht, weil sie nichts anderes wollen, als Kriege zu führen, um alle diese wunderbaren Firmen, die die Bomben, die Flugzeuge und alles andere herstellen, glücklich zu machen.“ (Quelle)

10.09.2020, dieselbe Information von US-Präsident Trump im Video:

11.09.2020, der Saker:

„Trump vs. The Military Industrial Complex: Military Coup Danger Escalates“

12.09.2020, brutale blutige Eskalation in LA:

Ein Bürgerkrieg in den USA, der unaufhaltsam zu sein scheint, birgt schreckliche Gefahren für die ganze Welt.


Leider nur englisch:

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14.09.2020, eine Analyse des Saker

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15.09.2020, Thierry Meyssan: „Die USA am Rande des Bürgerkriegs“

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5 Antworten zu Weitere Eskalation in den USA! mit Updates 14.09., 16.09.,

  1. fidelpoludo schreibt:

    Lieber Kranich,
    sehr gute Auswahl an Material zum Thema eines drohenden Bürgerkrieges in den USA, die Du hier getroffen hast. (Übrigens kann, wer „Amazing Polly“ mit deutschen Untertiteln verfolgen möchte, das in einigen Schritten einrichten: 1. Rädchen anklicken 2. Untertitel englich wählen 3. dann „Automatisch übersetzen“ 4. aus der Liste „deutsch“ auswählen und 5. auch die gewünschte Schriftgröße noch einstellen. Zwar nicht vom besten die Übersetzung, aber einigermassen akzeptabel, weil Polly nicht das komplizierteste Englisch spricht.)

    Meine Gedanken – vor allem zum „Saker“, dessen Beitrag wirklich zu loben ist – fasse ich überspitzt formuliert unter der Überschrift zusammen:

    „Die Rechnung ohne einen Wirt gemacht: Q-Anon“

    Des Sakers Zusammenfassung, der ich nur voll zustimmen kann, lautet übersetzt:

    „Es ist deshalb (wegen der ‚lokalen Kriege‘, die im ganzen Land ausbrechen; MM) die moralische Verpflichtung eines jeden anständigen Menschen, alles zu tun, was immer möglich ist – wie wenig es auch sein mag -, die ‚Deplorables‘ („Bedauernswerten“) in ihrem Kampf gegen die Mächte und Kräfte des Chaos, der Gewalt und der Tyrannei zu unterstützen, besonders während der herauf ziehenden ‚Jahre des Übergangs‘, die sehr, sehr hart für die Mehrheit der in den USA lebenden Menschen sein werden.
    Dazu gehört unbedingt, nach Kräften alles zu tun, den Eintritt der Dem/BLM/Antifa(-Gang-Dictatorship), wie er sie zutreffend vorher genannt hat; MM) ins Weiße Haus zu verhindern.“

    Es ehrt den Saker, dass er seine vorherige Position zu den US-Verhältnissen (wohl auf Anregung einiger Gedanken von Paul Craig Roberts) revidiert hat und nun – nicht uneingeschränkt – für Trump Partei ergreift, weil er dessen Gesetz-und-Ordnungs-Bestrebungen dem drohenden „totalen Chaos“ der Dems vorzieht. Darüber dass und wie und von wem Planspiele bereits seit einiger Zeit anvisiert und angedacht werden, die nach seiner Überzeugung erst den Putsch gegen den amtierenden Präsidenten beabsichtigen, der in der Folge in eine Fortsetzung des Krieges gegen das eigene Volk münden wird, konnten wir sowohl bei „Amazing Polly“ als auch bei Thierry Meysson Näheres erfahren.

    Dass allerdings, wer Trump sagt, mittlerweile auch „Q“ sagen muss, scheint – von „Amazing Polly“ abgesehen – vielen kritischen Denkern noch nicht klar geworden zu sein. Hier sind ihnen die Mainstream-Presstituierten – Angriff ist die beste Verteidigung – bereits um Längen voraus. Dem Kanon ihrer Bashing-Liste haben sie nach Putin und Trump nun die „Q-Anon-Verschwörung“ hinzugefügt. In Deutschland ergänzt um und verbunden mit dem vermeintlichen „Reichtagserstürmungs-Coup“. Viele „Linke“ halten sich da lieber erst einmal bedeckt. Irgendwie peinlich, allzu durchsichtig in dasselbe Horn wie jene zu blasen – wie einst Dirk Pohlmann in der Rezzo- und Greta-Klimahysterie. Allein Hermann Ploppa hat da doch jüngst einen rausgehauen: Es sei doch ganz offesichtlich, dass „QAnon … unverkennbar von ausländischen Geheimdiensten ferngesteuerte Märchenstunde“ ist. Unverkennbare Belege für die „noch haarsträubender(e als die verquaste Reichsbürger-Argumentation) sei die „QAnon-‚Bewegung‘, die ja bei dem ‚Sturm auf den Reichstag‘ das Bild geprägt hat“ (???), legt er nicht vor.

    Die Abweichung von den Mainstream-Märchenerzählern ist minimal bis gar nicht vorhanden. Die Dichte der Belege und der Argumentation kann ihnen durchaus das Wasser reichen.

    Der Frage, welche Interessen die gesammelten Geheimdienste daran haben sollten, die von ihnen aufgebrachte „Verschwörungstheorie“ von den „Sozialen Medien“ (YouTube, Google, Twitter, Facebook) in zunehmendem Maße – im offensichtlichen Schulterschluß mit den presstituierten Propagandisten – zu sperren, zu blockieren und von der Bildfläche verschwinden zu lassen (juristische Maßnahmen in diese Richtung sind in den USA, in der EU und in der BRD in der Mache), scheint ihm gar nicht durch und in den Kopf gegangen zu sein. ‚Nobody is perfect!‘ Ploppa ist es nahezu. In einem meiner Kommentare zu seinem Beitrag hatte ich dazu Folgendes geschrieben:

    „Lieber Herr Ploppa,
    bitte belegen Sie doch Ihre „krude“ Verschwörungstheorie Q-Anon und die These von dessen „unverkennbar von ausländischen Geheimdiensten ferngesteuerte(r) Märchenstunde“ etwas näher. Für Sie spricht einzig und allein, dass selbst „unsere“ versammelte Presstituierte, die sich ja alle Mühe gibt – wie nicht zu übersehen ist -, bisher nicht gewagt hat, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. Im Trump-Bashing nehmen sie sich beide nichts.
    Sie sind sonst von mir sehr geschätzt als ausgezeichneter Rechercheur. Ich schlage ihnen deshalb einen Untertitel für Ihr neues Buch vor – die Wahl des Titels überlasse ich großzügig Ihnen:
    „Die Eliten der USA als Niederkunft und Ausgeburt von Bestechung und Erpressung“

    Heute würde ich hinzufügen: „Wenn das eine unmarxistische, zu wenig linke Fragestellung ist („It‘ not immediately the economy, stupid!“), bitte ich um Entschuldigung und bedaure, Sie belästigt zu haben. Dogmatisch Gläubige soll man nicht aufhalten wollen.“

    Ich behaupte: Die Bedeutung von Q-Anon wie die der weltweiten Bewegung, die er, sie, es & sie ausgelöst haben, wird von der Linken wie von der „Linken“ in den verschiedensten Formen grobschlächtig unterschätzt, falsch eingeschätzt, verkannt und deswegen diffamiert. Ich behaupte dagegen, sie birgt mehr emanzipatorisches Potenzial als zumindest alle sich links nennenden politischen Parteien und NGOs zusammen. Davon kann sich der überzeugen, der sich einmal eine Stunde Zeit nimmt und die ersten 100 „Drops“ von Q zu Gemüte führt. Außerdem werdet ihr – entgegen der Propaganda – keinen einzigen finden, der zur Gewalt aufruft. Immer und immer wieder kommt der schon manche Anhänger zur Verzweiflung bringende Apell, dass alles seinen rechtsstaatlichen und der Verfassung entsprechenden Gang zu gehen und zu folgen habe. Die manchen als widersprüchlich erscheinende Crux dabei scheint mir zu sein, dass die tausenderlei Ausserkraftsetzungen der Verfassung durch Trumps Vorgänger – vor allem Bush und Obama – genutzt werden, um die Verfassung wieder in Kraft zu setzen. Das zu akzeptieren scheint manche zu überfordern.

    Wenn also sowohl der Saker wie Meyssan davon ausgehen, dass die Gewalt von beiderlei Seiten gleichermassen ausgehe und zu befürchten sei, liegen sie der Absicht und der Motivation nach falsch. Die Gewalt geht vom Deep State (nach Ploppa vom „so genannten Tiefen Staat“ – als ob der Begriff eine Erfindung von Q-Anon wäre) aus und wird – wenn überhaupt – durch defensive Gegengewalt beantwortet werden. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

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    • fidelpoludo schreibt:

      Das Video von Amazing Polly ist hier ins Deutsche übersetzt:

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      • fidelpoludo schreibt:

        Die Bestätigung folgt meiner Feststellung folgt fast wie bestellt auf dem Fuße:
        „Der Frage, welche Interessen die gesammelten Geheimdienste daran haben sollten, die von ihnen aufgebrachte „Verschwörungstheorie“ von den „Sozialen Medien“ (YouTube, Google, Twitter, Facebook) in zunehmendem Maße – im offensichtlichen Schulterschluß mit den presstituierten Propagandisten – zu sperren, zu blockieren und von der Bildfläche verschwinden zu lassen (juristische Maßnahmen in diese Richtung sind in den USA, in der EU und in der BRD in der Mache), scheint ihm gar nicht durch und in den Kopf gegangen zu sein.“

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    • fidelpoludo schreibt:

      Der mitten im Text auftauchende Link sollte eigentlich den Text von Hermann Ploppa zeigen, was er aus mir unerfindlichen Gründen nicht tut.
      Deshalb dieser zweite Versuch:
      https://kenfm.de/neuer-schwung-mit-schwarzweissrot-von-hermann-ploppa/

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    • Dian schreibt:

      Ob nun „Q-anon“, „Deep State“, CIA, NSA, kladestine Dienste und Firmen schlechthin, oder auch so genannte „Think Tanks“ ist mMn „Wurscht“. Sicher ist, es gibt sie nicht zu knapp, und je mehr Interesse es an ihren Tätigkeiten gibt, um so mehr existieren von ihnen, werden Gelder von Regierungen aus Staatshaushalten in sie gepumpt und damit sind sie für ihre Auftraggeber tätig. Regierungen wechseln – zumindest zuweilen – und aber „ihre“ Dienste werden deshalb nicht deinstalliert oder gar abgeschafft. Diese arbeiten weiter, könnten sich nicht nur ihren bisherigen Herren verpflichtet fühlen, sondern machen das auch und können sich also so auch in ihrer Tätigkeit gegen aktuelle, die „neuen“ Regierungen stellen. Die USA sind „reich“ an Beispielen und eben solchen „Diensten“.

      Gerade weil „gut bezahlte“ Dienste ihren Geldgebern loyal sind, werden sie von den neuen Regierungen nicht etwa auf ’s Abstellgleis geschoben, sondern müssen mit noch mehr finanziellen Zuwendungen von den „neuen Herren“ überzeugt werden, nunmehr – ausschließlich, mehrheitlich, besten Falles (?) – für sie tätig zu werden.

      Das ist nur ein Grund für ihre Verruchtheit, ihre Korrumption und Skrupellosigkeit im Weiteren. Und selbstredend sind diesem System Grenzen gesetzt. So scheint es kaum glaubhaft, dass derartige Dienste etwaig von Linken, gar Kommunisten „schmutziges Geld“ nehmen wollten; dieses System ist also stur konservativ bis erzreaktionär.

      Und es kann sein, dass die Vielzahl der Geheimdienste in den USA ein besonderes Eigenleben entwickelt hat, deren Mächtigkeit kaum mehr mit – noch mehr – Geld im Zaum zu halten ist, diese also selbst bei solchen „Abweichlern“ wie Trump zu den eigentlichen Machthabern mutieren, wenn sie es denn nicht schon bei vorherigen Präsidenten, insbesondere Obama waren. Shit happens. Ist Trump deswegen der Präsident des amerikanischen Volkes?

      Und bei uns? Nur im ARD „Tatort“ wird uns vorgegaukelt, beharrlich „ehrliche“ Polizisten könnten sich gegen LKA/BKA/Verfassungsschutz-Interessen u. a. durchsetzen. Umgekehrt wird ein Schuh draus, dass haben jüngste „Untersuchungsausschüsse“ wenigstens zu Tage befördert. Aktuell „gefundene“ 30 rechtsextreme Polizisten in NRW sind doch auch nur das, was man finden will – oder auch mal nicht -.

      Für mich schließt sich da der Kreis zu fidelpoludo. Die Gewalt bei regierungskritischen Demonstrationen geht jüngst hier zu Lande immer von den Uniformierten mit den Wasserkanonen aus, wird unterstützt von „kladestinen“ Reichstagsaktionen oder Ähnlichem und hörigen bis dienstgeilen Polizeipräsidenten, meist auch der Justiz. Insofern stimme ich meinem Vorredner zu.

      Aber – unser – Feind steht im eigenen Land!

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