Schöne Mohrengeschichte

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„Ein deutsches Pärchen geht in ein Restaurant in Kiel und setzt sich zunächst an den Tresen. Andrew Onuegbu, gebürtig aus Nigeria/Biafra ist kurz aus der Küche gekommen, um sich ein Getränk zu holen. Er wird sofort von dem Pärchen in scharfem Ton angesprochen, warum er bei einem Faschisten arbeiten würde. Er solle sofort den Chef holen.

Onuegbu riecht den Braten, geht zurück in die Küche und kommt nach einiger Zeit wieder heraus. Er fragt die beiden, was sie denn wollten? Sie sagen erneut, dass er den Chef holen solle. Er darauf: „Ich bin der Chef, was kann ich für euch tun“. Sie sagen, dass der Name des Restaurants sofort geändert werden müsse, der sei rassistisch. Onuegbu erklärt den beiden ruhig, dass das ein Vorurteil sei, und mit Rassismus nichts zu tun habe – genauso wenig die Bezeichnung Neger was einfach schwarz heiße (vom lateinischen „niger“), und nur mit zwei gg gesprochen, ein Schimpfwort.

Und Mohr stamme von Mauren, von den Römern und Griechen für Bewohner Nordafrikas verwendet (Bewohner von Mauretanien). Mohren galten als gute Köche, was ihn zur Namensgebung seines Restaurants inspiriert hätte.
Was Rassismus anbelangt, so seien sie die Rassisten, weil sie in ihm unmöglich den Chef eines Restaurants-, sondern nur als Kuli in der Küche sehen konnten.“

Quelle: Gelbes.

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2 Antworten zu Schöne Mohrengeschichte

  1. Monica Apasu schreibt:

    Darf ich an dieser Stelle eine Begebenheit erzählen, die mir vor Jahren während eines Aufenthalts in der Elfenbeinküste widerfuhr?
    Ich war in einen Bus gestiegen, als einzige Weiße, und stand ganz hinten in der gedrängten Menschenmenge. Bezahlen musste man weiter vorne beim Schaffner. Da es aber unmöglich war durchzukommen, reichte man das Geld nach vorne und bekam dann irgendwann seinen Fahrschein zurückgereicht, von Vordermann zu Hintermann. Ein System, das super funktionierte.
    An diesem Tag jedoch ging irgendwie die Spur verloren, und jemand fragte den Schaffner wohin mit dem Fahrschein. Dieser deutete auf mich und sagte: ‚Zu der Frau im blauen Kleid.“ – Wie leicht hätte er sagen können: „Zu der Weißen da.“, und hätte mich dadurch vom Rest der Fahrgäste getrennt. Tat er aber nicht. Es berührt mich noch heute und inspiriert vielleicht auch noch andere….😍😍😍

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