„Gesundheitsämter drohen“… Was muss noch passieren, dass untertänige Eltern aufstehen?

Eine Anzahl Gesundheitsämter haben unter dem Vorwand von „Corona“ angekündigt, Kinder im Bedarfsfall zwangsweise aus der Familie zu entfernen. 

Diese Ungeheuerlichkeit wurde nach meiner bisherigen Übersicht angeordnet oder angedroht vom

Regionalverband der Region Hannover,

Gesundheitsamt des Kreises Offenbach (via: WEB.de, Originallquelle „Neue Westfälische“ hinter einer Bezahlschranke), weitere Quelle hier.

Gesundheitsamt Kreis Karlsruhe  (via: WEB.de, Originallquelle „Neue Westfälische“ hinter einer Bezahlschranke), weitere Quelle hier.

Gesundheitsamt Bruchsal in Baden-Würtemberg

Die Anordnungen, die es in drei Bundesländern gibt, sollen auf Vorgaben des Robert Koch-Instituts erlassen worden sein. Zur Begründung wird einmal mehr das Infektionsschutzgesetz missbraucht. (Die Veranlasser solcher Maßnahmen können offenbar nicht lesen und glauben zudem, dass auch die Bürger nicht lesen können. Zu Inhalt und Reichweite des Infektionsschutzgesetzes hat die Rechtsanwältin Beate Bahner schon vor Monaten aufgeklärt, hier und detailliert hier.) Der zuständige Minister

Reisen: Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten startet

sagt lt. Focus: „Ich finde, in Zeiten wie diesen, wo diejenigen, die vor Ort Verantwortung haben und die Entscheidungen treffen, es jeden Tag nicht leicht haben, unter Stress Entscheidungen zu treffen, sollte der Bundesminister nicht, ohne den Sachverhalt zu kennen, irgendwie schon bewertende Bemerkungen machen. Das wird der Arbeit vor Ort nicht gerecht.“ … Man entschuldige dieses lange Zitat. Auf deutsch:

Der zuständige Oberbonze hält sich raus.

(Oder beobachtet er, wie weit man gehen kann?)

In Nordrhein-Westfalen aber – so beruhigt uns die Journaille – sei die Welt noch in Ordnung. Dort bräuchten sich Eltern keine Sorgen machen, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte: „In NRW drohen Gesundheitsämter nicht mit der Inobhutnahme von Kindern und ordnen auch nicht die Isolation von Kindern getrennt von der Familie in häuslicher Quarantäne an“. Man suche immer nach „lebensnahen Lösungen“.

Ich nehme an, dass in diesem Land Millionen Menschen dafür Verantwortung tragen, dass es den Kindern, auch den drei- bis elfjährigen, gut geht. Ich meine hier nicht die Eltern, sondern die beruflich Verantwortlichen. Was tun die jetzt?

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