Merkels Staatsstreich – und der Widerstand am 1. Mai 2020… mehrfach aktualisiert

Ihren eigenen Humor hat sie. Die Scheffin kauft sich vier Flaschen Wein im Supermarkt, geht dann in Quarantäne (als sparsame Hausfrau erlaubt sie sich zwei Flaschen pro Woche) und verkündet zwei Tage später per Telefon (Hat sie wenigstens geskypt?), dass der Staatsstreich startet.

Alle aus Merkels engerem und weiterem Umfeld sind angetan – die Ministerinnen und Minister, die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, die Anwältinnen und Anwälte des Rechts, die Politikerinnen und Politiker der eigenen Partei, die Politikerinnen und Politiker der verbündeten Parteien, die Politikerinnen und Politiker der oppositionellen Parteien.

Die Medien sind angetan, die eigenen, die verbündeten, die oppositionellen, die halbkritischen, die kritischen und die superkritischen.

Die beiden Vertreter der pandemieologischen Wissenschaft sind angetan.

Die beiden Kirchen sind angetan.

Zweifellos wären auch Freigeister und Großintellektuelle angetan, wenn es sie gäbe. Und Intellektuelle sowieso.

Wer noch?

Ach, natürlich das Volk! Der Michel ist angetan und sein Lieschen. Jedenfalls bestätigen das die Umfragen zu xx,x Prozent. (Vorsicht, keine Zahl größer 99,9 einsetzen!)

Bei soviel Zustimmung zweifel ich am Ende, ob das überhaupt ein Staatsstreich ist. Vielleicht bin ich ja bloß a bissel verrückt geworden und sollte besser „ruhig schlafen und mein kranker Nachbar auch“.

Da hilft mir ausgerechnet Frau Karliczek aus der Verlegenheit. Die Frau sagt, dass „die Schulen den Regelbetrieb vermutlich erst … in zwölf bis 18 Monaten“ wieder aufnehmen werden. Auch zeigt sie sich „offen für eine generelle Anhebung der Abiturnoten, sollten die Prüfungsleistungen wegen der Pandemie sinken.“ Die Frau nennt sich Bildungsministerin.

Nein, kein Zweifel, nicht ich bin verrückt geworden. Das soll die „neue Normalität“ nach dem Putsch werden; auf die sich viele „Helden des Alltags“ freuen.

Mächtig zieht’s mich zu dem Pack mit „den kruden Ideen“, zu  dem „Jahrmarkt“ rund um den Rosa Luxemburg-Patz von Berlin.

Morgen wieder!

Jetzt erst recht:

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