Daten aus Berlin im Corona-Ausnahmezustand und was ihr Zusammenhang sagt

Vor zwei Tagen hörte ich im Berliner Inforadio einige Daten zur Corona-Lage in Berlin, die Zusammenhänge erkennbar machten. Ich greife diese hier auf, um der Propaganda entgegenzutreten, deren Hauptbemühen es ist, reale Zusammenhänge unsichtbar zu machen und Scheinzusammenhänge zu konstruieren. Diese dienen dann der Legitimierung der totalitären Maßnahmen der gegenwärtigen Merkel-/SPD-Politik.

Es wurde berichtet (ich runde die Werte großzügig, weil es mir um Relationen geht, nicht um punktgenaue Ergebnisse), dass es in Berlin

  • 3500 positiv Getestete gibt
  • 500 davon befinden sich im Krankenhaus
  • 125 auf Inensivstation
  • 25 sind gestorben.

Berlin hat 3,5 Mio Einwohner, und ich gehe von 35.000 Getesteten aus (10:1 ist annähernd die Relation Getestete : positiv Getestete, die das RKI angibt.)

Diese Verhältniszahlen ergeben sich:

1% der Bevölkerung wurde getestet.

10% der Getesteten sind corona-positiv (Wodarg hat von Anfang an eine Zahl zwischen 5 und 15% angegeben.) Knapp 15% der positiv Getesteten werden in Krankenhäusern behandelt. 3% der positiv Getesteten werden Intensivpatienten.

Auf die Bevölkerung hochgerechnet:

Mit der Zahl der Getesteten steigt die Zahl der Corona-Positiven annähernd proportional, nicht aber der Bedarf an Krankenhausbetten und Betten auf Intensivstationen. Die Tests erfassen weit überdurchschnittlich bereits Erkrankte mit deutlichen bis schweren Symptomen, sowie besonders Gefährdete.

Je mehr die Tests auf die „Normalbevölkerung“ ausgedehnt werden, umso mehr werden Corona-Positive ohne oder fast ohne Symptome erfasst sowie die Corona-Negativen. Beide Gruppen brauchen weder das Krankenhaus, noch Intensivstationen oder gar Beatmungsplätze. Dringend brauchen sie dagegen gesunde Ernährung, frische Luft, Bewegung und das Zusammensein mit Freunden.

Für eine vernünftige, am Wohl der Menschen ausgerichtete Politik, ist die qualifizierte Einschätzung des medizinischen Bedarfs der Gesamtheit der Bevölkerung unverzichtbar. Die Größenordnungen lassen sich mit erprobten Methoden, durch die wiederholte Testung repräsentativer Stichproben, zeitnah ermitteln.

Das sind die Methoden, die die verantwortlichen Politiker ignorieren, wobei sie von Wissenschaftlern gestützt werden. Diese Ignoranz ist die Grundlage bzw. liefert die Begründungen für die Einführung der bekannten totalitären Maßnahmen.

Wenn ich  – im Gedankenexperiment  – davon ausgehe, dass die qualifizierte Gefährdungseinschätzung der gesamten Bevölkerung eine Verdreifachung der Krankenhaus- und Intensivbetten verlangt, dann ergeben sich für Berlin die Zahlen:

1500 Krankenhaus- und 375 Intensivbetten. Das sind Krankenhauskapazitäten für 0,05% und Intensivkapazitäten für 0,01% der Bevölkerung.

Diese Prozentgrößen hochgerechnet auf 80 Mio Bürger der BRD würden 40.000 Krankenhausbetten und 8.000 Intensivbetten gebraucht.

Ja, das ist nur eine Veranschaulichungsrechnung, kein Beweis, kann so nicht Entscheidungsgrundlage sein. Veranschaulicht wird, dass der „Zusammenbruch des Gesundheitssystems“ extrem unwahrscheinlich ist. Das ist ein behördlich (und „wissenschaftlich“) verordnetes Gespenst, dass die Menschen in Panik versetzt und wehrlos bzw. gefügig macht wie Zombies.

Gebraucht den eigenen Kopf!

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3 Antworten zu Daten aus Berlin im Corona-Ausnahmezustand und was ihr Zusammenhang sagt

  1. Johannes S. schreibt:

    Pluralismus, statt ein ins totalitäre gehender Konformismus im Zeichen der Pandemie. Angesichts der Bedrohung für die Menschen in Deutschland wäre es in der Verantwortung der Kanzlerin gelegen, sich nicht nur vom RKI und vom Virologen Drosten beraten zu lassen, sondern ein hochkarätiges Gremium mit Experten, Virologen und auch Statistikern zu bilden, die durchaus unterschiedlicher, auch konträrer Auffassung sind. Es war unverantwortlich dies nicht zu tun, sondern dem fragwürdigen, wenig vertrauenserweckenden Prof. Wieler vom RKI die Meinungssführerschaft und dem überforderten Prof. Drosten unkritisch zu überlassen. Prof. Streek, der die Einschränkungen für überzogen hält wurde gefragt, ob er in einem Austausch mit Prof. Drosten steht, hat dies verneint. Und gleichzeitig herausgestellt, dass Prof. Drosten sich weitgehend auf den Covid-Virus 19 beschränkt und wertvolle Arbeit leistet, während er selbst Experte ist bei den Ansteckungswegen des Virus. Das Ansteckungsrisiko ist entscheidend für die Beurteilung der Pandemie. Bei der Talkshow Lanz war Streecks kurze Antwort auf die Frage nach einem Austausch mit chinesischen Kollegen: “Nein, gibt’s nicht”. Worauf Lanz antwortete „Es ist unfassbar.“
    Es bleibt festzustellen, die hohe Politik ist auch bei einer großen Gefährdung nicht fähig adäquate und grundlegende Voraussetzungen für verantwortliche Entscheidungen zu schaffen die Pandemie realitätsgerecht einzuschätzen und keine Panik zu befeuern.
    Sich auf Augenhöhe zu begegnen, konstruktiv zu kooperieren und nicht Egotrips zu erliegen, ist in unserer Gesellschaft und insbesondere auch bei Wissenschaftlern ein schwerwiegendes Problem, trotz dieser ernsthaften Krise.Das Gegenteil ist eingetreten: Abweichende Experten, wie Dr. Wodarg u.a. werden diskriminiert und gemobbt. Es wird insbesondere in Frankreich
    nicht nur dem Virus der Krieg erklärt, sondern eine kriegsähnlicher Notstand psychologisch erzeugt und medial herbeigeredet. In einem Beitrag im Rubikon wird dies sehr deutlich und eindringlich beschrieben.Oppositionelle Stimmen finden sich nicht in den Mainstream-Medien und auch erst recht nicht im Bundestag. Kritiker, die angeblich Fake-news über Covid 19 verbreiten, wird in Aussicht gestellt, bestraft zu werden. Obwohl sehr viele Menschen den Informationen über Corona misstrauisch gegenüberstehen, regt sich kein Widerstand. Deshalb ist die Parallele berechtigt:„Ein Volk, ein Reich ein Führer!“ und gegenwärtig „ Ein Volk, ein bald nicht mehr reiches Land, ein Virus“. Auf einem Plakat der AFD steht die populistische Aussage: „Euch wird das Geld und die Freiheit weggenommen!“ Ein Wahrheitsgehalt kann dieser Aussage nicht abgesprochen werden.Schluss mit der Irreführung: Wir brauchen harte, gesicherte Fakten, statt nur scheinbar objektive.

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  2. fidelpoludo schreibt:

    Endlich mal ein Virus, der uns fehlt! Und bei dessen Verbreitung Ihr Euch höchst ansteckend benehmen solltet. Viralize it!

    David Icke: „Den Cov19-Virus gibt es nicht!“
    Youtube & Vimeo: „Das bei uns hochgeladene Video, in dem David Icke seine Behauptung auf die überzeugendste Weise begründet, darf es folglich auch nicht mehr geben. Wir löschen es im Namen der Volksgesundheit.“
    Meine Wenigkeit: „Ich weiß, wo es noch zu finden ist. Wenn Ihr – wie ich – seine Argumentation für bedenkenswert haltet, verbreitet es: Viralize it!

    David Icke The Coronavirus Conspiracy: How COVID-19 Will Seize Your Rights & Destroy Our Economy:
    t1p.de/qgul

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