Coronerei

Wie einfach war es doch damals mit der Klimahysterie.

Jeder konnte sehen (wenn er denn sehen wollte), dass der ganze Zauber von oberster  Stelle gestartet wurde. Wer darauf nicht von vornherein mit einer Grundskepsis antwortete, verriet sein Defizit, und das lag nicht nur bei der Klimafrage.

Gewiss, die Klimaproblematik ist komplex genug, so dass es zunächst etwas Mühe machte, ein paar wesentliche, sachlich begründete Kritikpunkte  zu formulieren. Der Irrationalismus der deutschen Energiewende ist ein solcher Fixpunkt, der Versuch, die Elektro-Mobilität herbeizuprügeln ein anderer und schließlich das völlige Ausblenden der Möglichkeiten einer humusaufbauenden (und somit CO2 festlegenden) Agrokultur ein dritter.

Klimakrise und Klimahysterie sind durchschaubar Vehikel der „Großen Transformation“ des transatlantischen, globalisierten Kapitalismus, „green economy“, eine neue Stufe der Reproduktion des globalisierten kapitalistischen Ausbeutungs- und Machtsystems. Mit Beiträgen am 3.10. 2018, am 20.8.2019 und am 25.9.2019 habe ich mich an das Verständnis der Prozesse heran geschrieben.

Ich tue mich schwer damit, das Corona-Geschehen in gleicher Weise zu interpretieren.

Zweifellos lässt sich der Eindruck begründen, dass Coronahysterie geschürt wird. Prof. Drosten kann als der Schellnhuber der Coronakrise aufgefasst werden. Es gibt, wie bei den Klimafragen, zweifelhafte Informationen die Menge. Doch der einzelne Mensch ist viel stärker auf ernste Krankheitsgefahren ansprechbar als auf noch so grell ausgemalte Klimagefahren. Ich erlebe das an mir selbst.

Angstmache und Hysterie der Klimabedrohung haben mich innerlich nicht berührt. Angstmache und Hysterie der Coronabedrohung sprechen mich in der Weise an, dass ich Unsicherheit verspüre, die gegebene Situation einzuschätzen.

Hysterisierung zu betreiben und Angst auszulösen ist eine wohlbekannte Herrschaftstechnik. Ich frage mich heute, ob es nicht ein noch viel effektivere Herrschaftstechnik wäre, „nur“ Verunsicherung auszulösen? Der Verunsicherte ist ebenso wie der Verängstigte kaum zum Widerstand fähig. Er ist aber zu aktivem Handeln bereit, um seine Unsicherheit zu verringern und kann auf diese Weise ins Herrschaftssystem eingebunden werden.

Heute ist es dafür zu spät aber ich möchte bald einige Punkte des Coronahypes auflisten, die mir fragwürdig erscheinen.

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Eine Antwort zu Coronerei

  1. Jo Bode schreibt:

    Eine nur vorübergehend (sowas kennen wir doch!) ins Netz gestellte Studie spricht von 4,5 Meter Mindestabstand….
    Angeblich reicht es aus, wenn man sich an einen Ort begibt, der von einem bereits Infizierten vorher besucht worden war. Zeitlicher Abstand: 30 Minuten.

    https://sciencefiles.org/2020/03/12/covid-19-verbreiten-eine-studie-zeigt-wie-einfach-das-ist/

    Liken

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