Holt Euch Euer Eigentum zurück! – und was dazu notwendig ist

Die Frage nach dem Eigentum sollte kein kecker Spruch bleiben.

Sich bis zur „Systemfrage“ vorzuwagen, ist in unserer Zeit nicht selbstverständlich. Sahra Wagenknecht etwa, sogenannte Vorzeigelinke, bleibt lieber bei Ludwig Erhard. Dirk Pohlmann sagt dagegen: „Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen… Wenn wir die System- und Eigentumsfrage … nicht stellen, werden wir die Eliten … nicht an der Zerstörung des Planeten hindern.“ Das sind weitgehende Formulierungen in einem Interview bei Rt Deutsch. (Es wurde geführt von Susan Bonath und ist nicht mehr online verfügbar (?!). Ich verfüge aber darüber als pdf – wen’s interessiert….)

Ist die Systemfrage formuliert, ist nicht Ausruhen angesagt. Die eigentliche Schwierigkeit beginnt in dem Moment, in dem aus diesem Endpunkt einer Zeitbetrachtung ein Anfang für praktisches Zukunftshandeln werden soll. Ein weites, weites Feld liegt vor uns, viel Land ist zu beackern, in mindestens drei Richtungen:

  1. Geschichtsdenken. Es geht nicht ohne die Ausschöpfung der Geschichte und Theorie der realen sozialistischen/kommunistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, insbesondere ihrer Leninschen Etappe.
  2. Klassenbewusstsein. Es geht nicht ohne das Begreifen des fundamentalen gesellschaftlichen Antagonismus im Realkapitalismus, sowie der neuartigen Ausdifferenzierung der Klassenverhältnisse, beides mit Hilfe der historisch-materialistischen Klassentheorie.
  3. Freiheit und Notwendigkeit der neuen sozialen Ordnung. Die Revolutionierung des Realkapitalismus ist Ausdruck einer neuen gesellschaftlichen Freiheit und nicht die Mission einer bestimmten Gruppe.

Diese Denkrichtungen sind auszufüllen. Dabei wird sich zeigen, dass der wirkliche Inhalt der Systemfrage, der Eigentumsfrage die Revolution ist, also das genauer Gegenteil der „Großen Transformation“ a la Schellnhuber, Bundesregierung, Davos, FfF und XR, die dem Kapitalismus eine weitere Überlebenschance, jetzt in grüner Färbung, geben soll.

Und Leute, singt bei alldem!

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