Andreas Hauß zum Anschlag in Halle:

„Videoanalyse beweist: false flag in der Bananenrepublik

Ich beziehe mich auf das allenthalben zu sehende erste Video aus Halle und die dort  zu verortenden vier  Positionen A,B,C und D eines Arrangements, das ich mit einer überdimensionalen Banane auf einem Präsentierteller vergleiche.
Ein Standfoto-Ausschnitt hier: https://www.tagesschau.de/inland/halle-taeter-101.html   (das Nummernschild schon  brav weg retuschiert, aber hier noch sichtbar:
https://www.youtube.com/watch?v=756NSivZvdk

Stellen Sie sich den angstvollen Amaterur-Videografen am erhohten Stilende der  Bananen-Bildachse vor, der den Bösen Ballermann  von oben in der mitte des Bananenbildes filmt. Dieser B wiederum schießt, um sein Auto tanzend, auf ein imaginäres Ciel, pardon: Ziel C. Der Präsentierteller ist bis auf das Auto des B leer, so dass auch nicht der Tellerrand D sichtbar ist – und wer will auch schon über den Tellerrand schauen?
A, C und D dieser Bildachsen-Anordnung sind nicht sichtbar – wir sollen uns nach dem Drehbuch auf B konzentrieren, sind aber so keck und tun das nicht.

Fragen zu A:
– wer machte das Video?
– warum war es so schnell überall verfügbar? (Preisverhandlungen kosten  Zeit…)
– woher wusste A, dass sich vor seiner Haustür die Szene abspielen würde, passend in der Bildmitte, in der Ikonografie dem Auto von Charlie Hebdo vergleichbar?
– Angenommen, hier erfolgt die Standardantwort „Zufall“, die Kamera habe bereit gelegen, A sei eben durch die Schüsse  aufmerksam geworden – dann gilt doch die Frage:
– Wieviel Minuten Vorlauf gab es vor dieser Szene? Wichtig, um die Reaktion der Ortspolizei zeitlich einschützen zu können.

Fragen zu C:
– Was ist das anvisierte Ciel des Täters?
– Wenn das Ciel  die Synagoge, der Dönerladen oder sonstwas ist: warum fährt B nicht dort hin und gibt dort treffsichere Schüsse ab?
– Angenommen (aber absolut nichts deutet darauf hin!), C würde zurück schießen. Dann ist das Glas des Autos abe ein schlechter Schutz…

Fragen zu B:
– wieso also  hält unser Ballermann mitten auf der Straße, schön für A positioniert? Er selber macht sich zur Zielscheibe – für Fotos und Schüsse.
– Wieso ist die Innenstadt von Halle mitten am Tag so menschen- und Auto-leer?

Fragen zu D:
– und so steht die frage nach dem Geschehen am Rande D des Präsentiertellers.
– Sind dort Autos stehen geblieben?
-Haben dort Autos kehrt gemacht?
Oder steht dort die Polizei und leitet den verkehr um „Gehen Sie weiter, fahren Sie zurück, hier gibt es nichts zu sehen?“
– Wo also ist hier schon minutenlang in der City der großstadt halle die Polizei?
– Zumal  an den Tatorten E, F und G (Synagoge, Friedhof und Dönerbude) ebenfalls ein Eingreifen hätte möglich sein müssen.

Dass das ganze Szenario auch weitere Regiefehler umfasst (Polenböller im Dönerladen …), gibt es viele weitere Fragen zu fragen.  Außer man gibt sich mit dem amtlichen  Narrativ zufrieden, weil es schön ins Weltbild passt.

Im Übrigen sei angemerkt:  echte oder auch false flag-Terrorauftritte  verschrecken Synagogenbesucher und Döner-Kunden. Ich mache mich  wahrlich weder zum Anwalt der Mafia, KKK-Polizei, der Rechten , von Antisemiten oder anderem Gesindel.  Ich stehe für unser GG und saubere Strafverfolgung. Nicht aber im Märchenwald voller Bananenbäume.

Diesen Text, möglichst enttippfehlert, gerne weiter verschicken…“

(Quelle)

Andreas Hauß ist meinen Leserinnen und Lesern vielleicht kein Begriff mehr. Obwohl ich die Webseite („MAI“) dieses profunden (Terror-)Aufklärers seit vielen Jahren verfolgt habe. Seit Längerem erfolgt die systematische Analyse von Terroranschlägen aus demokratischer Sicht in dem Forum „geomatico„, in dem auch Hauß aktiv ist.

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18 Antworten zu Andreas Hauß zum Anschlag in Halle:

  1. ChrizzChrozz schreibt:

    Das Einzige Erstaunliche diesmal: Der Täter wurde lebendig gefasst.
    D. h. Diese Inszenierung, so es eine ist, muss an den deutschen Behörden vorbei entwickelt worden sein.
    Mir fällt spontan nur ein Dienst ein der das kann und auch ein Interesse daran haben könnte.
    Wenn wir das Gerede mal außen vor lassen und uns das reine Ergebnis ansehen:
    – 2 Tote Deutsche
    – #unteilbar wird wieder losziehen

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    • ups2009 schreibt:

      Schau dir dessen Motorik in seinem Livestrem an, der ist mit Psychodrogen voll bis zum Stehkragen.
      Man braucht einen lebenden Täter den ohne lebenden Täter keine Gerichtspo… prozess als Schauprozess möglich…. was natürlich in BRD Rechtsmittelstaat niemals nicht, alles nur happy hypo hippokratische Theorie

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      • ups2009 schreibt:

        „Man braucht einen lebenden Täter, denn ohne lebenden Täter …“

        Ein seltsames Fake Gestern, 01:59 auf geomatiko

        „Die Sache mit dem Chip ist sehr interessant. Allerdings hatte ich dazu nichts gefunden. “
        https://geomatiko.eu/forum/showthread.php?tid=2281&pid=45096#pid45096
        „Kannst du auch nicht, weil der Beitrag teilweise Satire war – tut mir leid, dass ich es nicht als solche gekennzeichnet hatte. Aber angesichts des kruden Tatablaufs bzw. der Artikel hierzu, habe ich mich mal dazu hinreißen lassen. Tut mir leid wenn ich dadurch andere hier durcheinander gebracht hatte.“

        Und das bei einem Junior Member der aktuell nur 10 Beiträge und daher vom Administrator erst einzeln freizuschalten … Kneifzange bitte … Hose rutscht …

        Wenn man dann aber die seltsam glückliche Polizeikugel die den Schützen verletzt gedanklich verarbeitet, der „Amokläufer“-Darsteller mit dem Auto die Richtig wenden tut der Bananenfilmer aufhört zu filmen die Polizei den „Täter“ irgendwie verfolgen oder so …

        War ggf. doch „je flüchtender und toter, desto Täter“ ein Toter Attentöter geplant
        RFID-Chip mit Tötungsfunktion + Video
        Gastautor: Heiko Schrang | 02.10.2017, 12:53
        https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9940558-rfid-chip-toetungsfunktion-video

        Aber G_tt, das würden unsere Honoratioren doch nie tun.

        PS:
        Das die Anfahrt des „Täter“ über Wasserturm Nord nur zirka 170 Meter beträgt (nach google Maps) unterschlägt der zusammenschnitt von Bild
        https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/anschlag-in-hallevor-synagoge-taeter-neonazi-sebastian-balliet–antrag-auf-haftbefehl-65233386.bild.html
        (Video: Der Anschlag von Halle Killer-Neonazi streamte seinen Terror-Angriff live im Internet 35 Minuten Vernichtungswahn)

        Und wenn der Herr Innenminister des Bundeslandes uns anhand des Fluchtvideos (Bild hat da auch die langsame Fahrt durch die Ludwig-Wucherer-Straße Halle (Saale) herausgeschnitten) den Sekundengenauen Aufenhalt des „Flüchtigen“ und der „Verfolger“ von der Polizei darstellen könnte würde wollen.
        Es muss ja nicht zwingend die präzise Ortszeit sein, aber von einem gewählten Startpunkt z.B. Schßverletzung, einsteigen in den PKW, starten des PKW muss es ein exaktes Bewegungsprofil in Raum und Zeit des Täters sein.

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  2. fidelpoludo schreibt:

    „#unteilbar wird wieder losziehen“ – aber nie und nimmer gegen „Antideutsche“!

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  3. ups2009 schreibt:

    Das Ziel ist die pöse Polizei welche da auf der Ludwig-Wucherer-Straße angeblich in weiter Ferne einen PKW als Blockade quergestellt hat.
    Was der da verballert sind bessere Zündplättchen, mit viel Pulverdampf …

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  4. kranich05 schreibt:

    Aus einer Diskussion bei Heise übernehme ich diesen Kommentar –
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Rechter-Terror-in-Halle-und-Landsberg/Erwerbsloser-Gamer-im-Hotel-Mama/posting-35406378/show/
    der eine für mich nachvollziehbare Interpretation des Täters liefert:
    „Erwerbsloser Gamer im „Hotel Mama“
    Seinen Angaben im Verhör nach war er erwerbslos.
    Er soll Internet- und Ballerspielsüchtig und ohne Freunde oder Freundin (Triebstau?) gewesen sein. Ein Loser, der alle anderen, nur nicht sich selbst für sein Scheitern verantwortlich machte.
    Chemiestudium nach zwei Semestern abgebrochen, kein Wunder, für so etwas braucht man Grips und Fleiß.

    Er gehört offenbar nicht zu der Sorte Leute, die dieses Land weiterbringen.

    Der 20-Jährige Kevin, den er auf widerlichste Weise ermordet hat, der war in Halle „auf Arbeit“, der war Maler und hatte gerade Mittagspause. Der hat geschafft.

    Dieser Balliet war ein Nobody, der einmal ganz groß rauskommen wollte. Und so hat er versucht, die virtuelle Welt seiner Ballerspiele in die Realität umzusetzen. Eine Liste von erstrebten „Achievements“ hatte er aufgestellt.

    In der Hinsicht erinnert er an eine ganze Reihe anderer Amokläufer. Nur, dass seit Breivik diese Typen oft gar keinen „starken Abgang“ mehr wollen, sondern mit stolzer Brust in den Knast gehen, in der irrigen Hoffnung, sie würden eine Lawine lostreten, eine Revolution, und würden bald aus ihrer „politischen Gefangenschaft“ von ihren Kameraden befreit und als Helden gefeiert werden.
    Die ganze Welt würde seinem Livestream zuschauen, und dann waren es ganze fünf Leute.

    Er soll gesagt haben, dass er die Ermordung von Jana und Kevin bedauert. Bloß, das kann ich ihm nicht abnehmen. Wer so handelt, der kennt keine Empathie. Wer vorhat, 50 Menschen, die er gar nicht kennt abzuknallen, der hat so was nicht.
    Null-Check. Totaler Realitätsverlust ist eigentlich immer gegeben. Eine fortschreitende Verengung der Perspektive, bis die Tat als einzige Möglichkeit erscheint.
    Solche Leute haben immer ihre Rechtfertigungslogik.
    Und nun ist er für seine Gesinnungsgenossen kein Held, sondern ein Versager.
    Und kann sich jahrzehntelang im Knast selbst bemitleiden.“

    Ich meine, dass eine zutreffende psychologische Interpretation des Täters nicht ausschließt, dass es sich um eine false flag-Aktion gehandelt haben kann.

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    • ups2009 schreibt:

      „Ich meine, dass eine zutreffende psychologische Interpretation des Täters nicht ausschließt, dass es sich um eine false flag-Aktion gehandelt haben kann.“

      Das hier ist schlimmer und immer fraglicher was noch echt ist.
      Warum nannte er sich A***n? Sagte er am Anfang seines Films etwa seinen echten Namen?
      Und ja wir haben klare Fehler im Film!

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    • fidelpoludo schreibt:

      „Ein Loser, der alle anderen, nur nicht sich selbst für sein Scheitern verantwortlich machte.“
      Dieser Vorwurf impliziert den Absolutheitsanspruch der herrschenden Ideologie des Neoliberalismus, dem zu entsprechen der „Loser“ kläglich versagte. Geschieht ihm also ganz recht. Wäre er doch bloß bei seinen Leisten (eines simplen „Losers“) geblieben und hätte sich in sein Schicksal gefügt…

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      • anonym schreibt:

        „und hätte sich in sein Schicksal gefügt…“ und weil der pöse Pöbel sich mit der Schießbudenfigur identifizieren würde wird dessen Video vom MDR nicht gezeigt.

        Dabei ist dieser Mensch in manische unkoordinierte Darstellung ein abschreckendes Beispiel.

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  5. fidelpoludo schreibt:

    Habe mich mit den möglichen Hintergründen der Tat nicht sehr beschäftigt, möchte aber darauf hin weisen, dass es mir höchst verdächtig vorkommt, dass die Polizei so lange auf sich warten ließ. Ganz besonders an einem jüdischen Feiertag. Ich bin einmal in Münster an einer Synagoge vorbei gekommen und bin aus Neugier erst stehengeblieben, um mir dann die außen angebrachten Mitteilungen und Verlautbarungen anzusehen und durch zu lesen. Es war an einem ganz normalen Werktag und in der Synagoge schien nichts los zu sein. Sofort als ich näher trat, kam eine Polizeistreife an, stellte sich einige Meter vor mir auf und tat unmißverständlich kund, dass sie mich im Auge hatte. Als ich dann weiter ging, entfernten sie sich. Mir kann keiner erzählen wollen, dass die Vorschriften für die Überwachung jüdischer Einrichtungen und Synagogen in Halle wesentlich legerer sind und gehandhabt werden als in Münster. An einem jüdischen Feiertag dieses Ranges wird das Polizeiaufgebot eher noch aufgestockt, statt ganz abgezogen. Das etwa halbstündige (aus dem Netz entfernte) Video des Attentäters zeigt keinerlei Besorgnis um ein möglich sofortiges Eingreifen der Polizei. Das Entfernen aus dem Netz verrät eher, dass die Mitarbeit der Öffentlichkeit an einer Aufklärung unerwünscht ist, wobei eine Rücksichtnahme auf die Opfer mir nur vorgeschoben erscheint. Wahrscheinlich nicht der einzige Hinweis auf ein „Geschmäckle“, wenn man hinzu nimmt, dass der unbedingte Willen, in die Synagoge einzudringen, nicht wirklich vorhanden war und er davon dann auch schnell wieder abließ.
    Eine psychologische Erklärung könnte zumindest dann in die Irre führen, wenn man die Möglichkeit von MKultra-Methoden mit einbezieht, die es möglich machen, Menschen per „Mind-Control“ zu manipulieren und in nicht wenigen Fällen auch zu bestimmten Handlungen zu veranlassen.

    „MKUltra used numerous methods to manipulate people’s mental states and alter brain functions, including the surreptitious administration of high doses of psychoactive drugs (especially LSD) and other chemicals, electroshocks,[13] hypnosis,[14][15] sensory deprivation, isolation, verbal and sexual abuse, as well as other forms of torture.[16][17]
    The scope of Project MKUltra was broad with research undertaken at 80 institutions, including colleges and universities, hospitals, prisons, and pharmaceutical companies.[18] The CIA operated through these institutions using front organizations, although sometimes top officials at these institutions were aware of the CIA’s involvement.[19]“

    https://en.wikipedia.org/wiki/Project_MKUltra
    Diese „wissenschaftlichen Errungenschaften“ stehen selbstverständlich schon lange nicht mehr nur der CIA zur Verfügung.

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  6. kranich05 schreibt:

    Bei geomatico, scheint mir, kriegt die Diskussion langsam etwas mehr Struktur.
    https://geomatiko.eu/forum/showthread.php?tid=2288&pid=45370#pid45370

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  7. ups2009 schreibt:

    http://archive.fo/JQOXQ
    Polizei-Fahndung mit 700 BeamtenDas Minutenprotokoll zum Anschlag in Halle
    10:22 15.10.2019

    Der erste Schuss fällt um 12.01 Uhr, eineinhalb Stunden später wird Stephan B. festgenommen. Der Anschlag von Halle und die Fahndung der Polizei nach dem Attentäter im Minutenprotokoll.
    Halle

    Nach dem Terroranschlag mit zwei Toten in Halle kamen viele Fragen auf, wann die Polizei wo war und wie es zu Festnahme des Verdächtigen kam. Am Montag rekonstruierte das Innenministerium von Sachsen-Anhalt in einer Pressekonferenz den Ablauf des Polizeieinsatzes, später ergänzte es auf Anfrage weitere Details. Die Übersicht:

    ab 12.01 Uhr:Ein schwer bewaffneter Mann versucht, in die Synagoge zu kommen, schießt mehrfach auf die Eingangstür, hinterlässt selbst gebastelte Sprengsätze an der Synagoge und erschießt eine 40 Jahre alte Passantin.

    12.03 Uhr:Ein Notruf über die 112 geht bei der Rettungsleitstelle ein. Ein Anrufer berichtet, dass etwa 100 Gläubige in der Synagoge sind und davor ein bewaffneter Täter schießt. Es wird von der Toten vor der Tür berichtet.

    12.04 Uhr: Die Rettungsleitstelle informiert die Polizei, es werden weitere Informationen vom Anrufer aufgenommen. Parallel geht ein weiter Notruf ein. Der Anrufer berichtet von dem Angriff auf die Synagoge und einer leblosen Frau. Er gibt das Kennzeichen vom Fluchtwagen des Täters durch.

    12.06 Uhr:Die Funkwagen in Halle werden alarmiert und zum Tatort geschickt. Im Polizeirevier Halle sind zu dieser Zeit insgesamt sieben Streifenwagen im Einsatz. In den benachbarten Kreisen sind 19 weitere Streifenwagen unterwegs, davon je fünf im Saalekreis, im Kreis Mansfeld-Südharz sowie im Burgenlandkreis sowie vier bei der Autobahnpolizei.

    12.07 Uhr:Der Täter verlässt den Tatort vor der Synagoge.

    12.09 Uhr:Der Täter kommt am Dönerladen an der Ludwig-Wucherer-Straße an und bleibt dort bis 12.17 Uhr. Er nimmt den Laden unter Beschuss und erschießt einen 20-jährigen Mann.

    12.11 Uhr:Der erste Funkstreifenwagen trifft an der Synagoge ein.

    12.12 Uhr:Der zweite Funkstreifenwagen trifft an der Synagoge ein. Bis 12.16 Uhr sind vier Polizeiwagen vor Ort, darunter ein ziviles Auto.

    12.13 Uhr:Per Funk geht das Kennzeichen des Fluchtwagens an alle Polizisten, um nach dem Fahrzeug zu fahnden.

    12.15 Uhr: Landesweit wird Polizeialarm ausgelöst. Alle verfügbaren Kräfte werden nach Halle abbeordert. Parallel dazu wird das Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamts alarmiert, das in Magdeburg sitzt.

    12.15 Uhr:Ein Streifenwagen blockiert an einer Seite die Ludwig-Wucherer-Straße. Ein zweiter steht daneben. Der Täter schießt auf die Beamten. Die Beamten schießen zurück.

    12.16 Uhr:Der Schütze wird von einer Kugel der Beamten am Hals getroffen.

    12.17 Uhr: Der Täter flüchtet in eine Seitenstraße. Als die Besatzung des beschossenen Streifenwagens ihm folgt, ist das Fluchtauto nicht mehr zu sehen. Ein Passant deutet in eine Straße, die Beamten folgen dem Hinweis, finden das gesuchte Auto aber nicht wieder.

    12.19 Uhr:Der Täter fährt noch einmal über den Fußweg an der Synagoge vorbei und wird dort von einer Streifenwagenbesatzung gesehen, die vor Ort gerade ihre Schutzwesten anlegt und die Synagoge sichert. Die Beamten geben die Sichtung des Täters an ihre Kollegen weiter. Doch zunächst kann der Mann entkommen.

    12.20 Uhr:Über die Mietwagenfirma erfährt die Polizei den Namen und die Handynummer des Mannes, der das Auto gemietet hat. Eine Ortung der Nummer wird von der Staatsanwaltschaft angeordnet.

    12.21 Uhr:Per Notruf bei der Rettungsleitstelle wird mitgeteilt, dass es drei Tatverdächtige geben könnte. Die Einsatzkräfte werden informiert.

    12.28 Uhr:Ein Polizeihubschrauber startet in Magdeburg und fliegt nach Halle. Dort trifft er gegen 12.45 Uhr ein.

    12.46 Uhr: Es wird die sogenannte Ringalarmfahndung ausgelöst, das heißt, die Polizisten suchen verstärkt auch außerhalb der Stadtgrenzen nach dem oder den Tätern.

    13.00 Uhr: Inzwischen sind 28 Funkstreifenwagen in Halle unterwegs, um nach dem Täter oder den Tätern zu fahnden. Dazu gibt es Unterstützung von Polizisten aus Sachsen sowie der Bundespolizei.

    13.00 Uhr: Über den Notruf meldet eine Anruferin, dass in Landsberg, Ortsteil Wiedersdorf, ein Mann auf ihren Wagen geschossen hat. Die Anruferin berichtet, dass ein Mann versucht hat, ihr Auto zu kapern, was ihm nicht gelang. Sie wisse nicht, ob sich der Täter noch im Ort befinde.

    13.01 Uhr:Die Polizeikräfte werden über Funk über die gemeldeten Schüsse informiert.

    13.03 Uhr: Die Rettungsleitstelle informiert die Polizei darüber, dass in Wiedersdorf ein Taxi geraubt worden ist.

    13.05 Uhr:Das alarmierte Spezialeinsatzkommando aus Magdeburg kommt in Halle an. Es gibt Meldungen, wonach es eine Geiselnahme in einem Einkaufsmarkt gibt. Das SEK geht dem nach. Die Meldung stellt sich als falscher Alarm heraus.

    13.08 Uhr:Die ersten Polizisten kommen in Wiedersdorf an.

    13:09 Uhr:Ein Anrufer berichtet, dass der Täter mit einem Taxi geflüchtet ist.

    13.16 Uhr:Auf der Autobahn 9 bei Günthersdorf erkennt ein Polizeiwagen im Gegenverkehr das gesuchte Taxi und meldet die Sichtung an die Kollegen. Die Beamten wenden an der nächsten Ausfahrt und fahren nun ebenfalls in die Gegenrichtung.

    13.31 Uhr:Die Besatzung des Funkstreifenwagens, der auf der Autobahn das Taxi verfolgt, teilt mit, dass es bereits am Kreuz Rippachtal den Sichtkontakt zum Fluchtauto verloren hat.

    13.32 Uhr:Ein Funkstreifenwagen des Revierkommissariats Zeitz meldet, dass sie das Fluchtfahrzeug an der Bundesstraße 91 bei Werschen gesichtet haben. Das Fahrzeug rammt ein Auto, fährt über eine rote Ampel und biegt in einen einspurigen Baustellenbereich ein.

    13.35:Der Fluchtwagen des Täters kollidiert frontal mit einem Lastwagen. Der Fahrer versucht, zu Fuß zu flüchten und wird von den Revierpolizisten festgenommen.

    14.00 Uhr:Die Polizei findet in Wiedersdorf den abgestellten Mietwagen, mit dem der Täter seine Flucht begonnen hatte.

    18.37 Uhr: Die Warnung an die Bevölkerung wird aufgehoben. Die Sicherheitsbehörden gehen nach einem Großeinsatz mit mehr als 700 Beamten und umfangreichen Fahndungsmaßnahmen davon aus, dass bei dem Terroranschlag ein einzelner Täter unterwegs war. Zwischenzeitlich konnte aufgrund zahlreicher Notrufe zu gehörten Schüssen im Stadtgebiet nicht ausgeschlossen werden, dass es mehrere Täter gibt.

    Von LVZ

    Er „flieht“ also von der Ludwig-Wucherer-Straße, Halle (Saale) über die Schillerstraße, 06114 Halle (Saale) in die Humboldtstraße, 06114 Halle (Saale) zwangsweise dann Paracelsusstraße, Halle (Saale) logisch dann die Volkmannstraße, 06112 Halle (Saale) {wo als Polizei ich schauen würde} um uns als letztes Haus im Film Ecke Rudolf-Ernst-Weise-Straße, Halle (Saale) / Raffineriestraße, 06112 Halle (Saale) zu zeigen … konnte die Polizei unmöglich ???

    Und Straßenbahn Halle Linie 12 Haltestelle Schillerstrasse hätte zur Tatzeit zwei Kontakte haben müssen aber wir haben nicht eine Bahn gesehen oder gehört

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  8. kranich05 schreibt:

    Manchmal hab ich auch den Eindruck, dass die Analysediskussionen bei geomatiko so vor sich hindümpeln. Ich bin kein Hobby-Kriminalist und kann (und will) Vielem nicht im Detail folgen. Dann aber summieren sich doch wieder Einzelheiten zu einer Aussage, die Brisanz hat. Wie z. B. jetzt die Videoanalysen von Boris B (https://geomatiko.eu/forum/showthread.php?tid=2288&pid=45669#pid45669)
    Auch das kleine Video von Liebig sollte man bedacht haben (https://geomatiko.eu/forum/showthread.php?tid=2288&pid=45635#pid45635).
    Hier bei der Tube mit entsprechenden Kommentaren:

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