Nicht das Klima ist das Problem.

Das Problem ist Eure Politik.

Sie gibt vor das Problem zu lösen. Aber sie verschlimmert es.

Wenn Ihr nicht die Erde in all ihren Wandlungen bewundert und annehmt,

werdet Ihr kein Heil finden.

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6 Antworten zu Nicht das Klima ist das Problem.

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Ich will mal raten: Den ersten Teil der Feststellung ordne ich Bazon Brock zu,
    zum 2. Teil fällt mir nichts ein.
    Auf der Suche nach der ganzen zusammenhängenden Feststellung
    hielt ich mich lange hier auf:
    https://opablog.net/2019/05/26/preisfrage/#comments
    und fand diese verschiedenen LINKS nicht nur anregend,
    sondern ausgesprochen erfrischend.
    Bei der Gelegenheit möchte ich wieder einmal auf Joseph Beuys hinweisen,
    der uns heute – meiner Meinung nach – so sehr fehlt:
    https://www.deutschlandfunk.de/der-kunst-schamane-und-seine-juenger.871.de.html?dram:article_id=127221

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    • fidelpoludo schreibt:

      Liebe Theresa,
      Sie haben zwar ganz recht, wenn Sie den ersten Teil der Festellung des Kranichs mit Bazon Brock in Zusammenhang bringen, doch ich vermute mal, dass er auf anderen Wegen dazu gelangt ist.
      Übrigens möchte ich besonders Sie auf einen kürzlich in der „Welt“ erschienen Artikel von ihm hinweisen, den ich bestimmt morgen lesen werde:
      „Mit diesen Büchern versteht man die Moderne“

      „Ich lebe, wie ich lese. Ich lebe durch Lesen“, sagt der Denker Bazon Brock. Aber was liest er mit dem größten Gewinn? Eine Liste zur besseren Durchdringung einer unüberschaubar gewordenen Welt.
      Der 1936 geborene Künstler Jürgen Johannes Hermann Brock hört auf den künstlerischen Vornamen Bazon. Bazo (griechisch für Schwätzer) war der Spitzname, den ihm sein Lateinlehrer gab. Bazon Brock ist der lebende Beweis, dass Geschwätz Erkenntnis stiftet: Bis 2001 war er Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal, seine bis vor Kurzem betriebene „Denkerei“ am Berliner Oranienplatz bezeichnete er selbst als „Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen“. Da steckt schon viel von jener Fluxus-Kraft drin, die Brock seit seinen „Besucherschule“-Aktionen auf der Kasseler Documenta institutionalisiert hat.“

      https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article195931195/Bazon-Brock-Eine-Biografie-in-Buechern.html?wtrid=onsite.onsitesearch

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      • Theresa Bruckmann schreibt:

        Lieber fidelpoludo,
        danke für diesen LINK. Zunächst habe ich den Text überflogen, um zu sehen,
        welches Vorwissen ich mitbringen müsste, um auch nur verstehen zu können,
        wovon Bazon Brock spricht.
        Da sieht es aber mau aus! Aber immerhin bin ich neugierig geworden, auf
        das, was Brock meinen könnte.
        Und seine Sätze kommen mir nicht mehr so kompliziert vor.
        Ich habe also danach seinen ganzen Text sorgfältig gelesen. Nur ein paar mal
        meinte ich, zu verstehen: bei Sloterdijk nämlich, bei Benn möglicherweise.
        Von Thomas Mann’s Zauberberg und Dr. Faust weiß ich bisher nicht mehr
        als den Titel!
        Ich weiß jetzt nur, dass ich Bazon Brock verstehen will.
        Wie – also mit welchem Leseprogramm – zu dem nötigen Vorwissen kommen
        und wieviel Zeit mich das kosten wird, weiß ich noch nicht.
        Am einfachsten wäre wohl ein Bazon-Brock-Seminar oder Bazon-Brock-Oberseminar zu belegen. Vielleicht bietet er das sogar an, aber wohl kaum in der Nähe meines
        Wohnortes.

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  2. Jo Bode schreibt:

    Von Albert Einstein soll der folgende Satz stammen:

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

    Toll, wie sich immer die selben Politiker um die Lösung der Probleme bewerben, die sie selbst verursacht haben. Und toll, wie sie von den Wählern immer wieder für diese unmögliche Aufgabe gewählt werden.

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  3. ChrizzChrozz schreibt:

    Der zweite Teil ist daoistisches Grundwissen. Da sein berühmtester Vortrag hier neulich auch geposted wurde, könnte auch dieses Zitat von Alan Watts stammen.

    Und bitte gehen Sie nicht von der falschen Grundannahme aus, dass die hier offenbar gemeinten Politiker Probleme „lösen“ wollen.
    Diese „Probleme“, egal ob real existierend oder erfunden, werden explizit erschaffen, um mit deren „Lösung“, die niemals eine Lösung, sondern eine Verschlimmerung ist, noch mächtiger zu werden und noch weiter umverteilen zu können.

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  4. kranich05 schreibt:

    Ich hoffe, dass mir keiner der geschätzten Kommentatoren (genderfeidlich ist hier natürlich die liebe Theresa an erster Stelle angesprochen) das Geständnis verübelt, nur mal so aufgeschrieben zu haben, was mir gerade so in Kopf (und Herz) herumfuhr ohne an Irgendjemand zu denken.
    Aber interessant, wer dann von Euch als in mir am Werke gemutmaßt und mehr oder weniger identifiziert wurde.
    Toll, der Link von Fidel mit der ultimativen Leseliste. Toll, weil sie mich zu einer markanten Feststellung zwingt: Als Bücherwurm von Kindheit an benannt und ein ganzes Leben lang bis heute ununterbrochen intensiv lesend – HABE ICH KEIN EINZIGES DER BENANNTEN WERKE WIRKLICH GELESEN!!! .
    Da bin ich selber baff.
    (Selbst von Hölderlin, den ich glaube gut, nein, zutiefst, zu verstehen) habe ich wohl kaum 10% seines Werks gründlich gelesen. Von Lenin muss ich dasselbe sagen.)

    Auf mich trifft wohl zu (aber nur in der Tendenz!), was in dem besagten Link von Musil gesagt wird: „Indem ich kein Buch lese, aber das Ordnungsprinzip der Bibliothek beherrsche“.
    Für mich gilt wohl, dass ich „kein Buch lese“. Dann aber gilt, dass ich mich dem UNORDNUNGSprinzip der „Bibliothek“ widme und drittens, dass ich es keineswegs „beherrsche“, sondern eher mit Armen und Beinen darin rudere. Nicht immer aber erfreulich oft mit dem Gefühl, den Kopf über Wasser zu haben.

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