Der warme trockene Sommer macht’s möglich

Heiße, trockene Sommer freuen den Gärtner. Die Sonne bringt Süße und Aroma in die Früchte. Auch die Trockenheit steigert den Reifeduft. Und sie macht den Schädlingen das Leben schwer. Trotzdem musste niemand dursten. Dafür sorgen die Brunnen und der Gießkannenträger oder die Tröpfchenbewässerung.

Immer wieder richtet sich der Ehrgeiz auch auf’s Exotische. Ich liebe Paprika und Peperoni und bemühe mich seit Jahren um den Anbau. (Unvergesslich die Erinnerung damals vor 40 Jahren: Trampen in Bulgarien. Übernachtung bei gastfreundlichen Türken. Sie sind im Dorf die underdogs und nun stolz Gäste aus Deutschland zu haben. Wir singen und trinken. Ich bewundere die prächtigen Reben und die rot glänzenden Paprika im Garten hinterm Haus.)

In diesem Sommer ist mir der Paprika erstmals wirklich gelungen. Die Wetterbedingungen waren perfekt. Aber auch etwas Erfahrung musste dazu kommen, „das Händchen“. Besonders der violette ist doch wirklich „wie gemalt“ oder?

*****

Und eine andere Erinnerung kommt mir. Damals in Friedrichshagen beim Bäcker. Es ist fünfzig Jahre her. Er war ein Meister seines Faches. Die Leute kauften gern  bei ihm. Wenn ich in der Schlange stand, fiel mein Blick auf einen einfachen Holzschnitt an der Wand Er zeigte ein Segelboot auf den Wellen. Darunter stand:

Gottes sind Wogen und Wind.

Das Steuer ist Euer.

Ergreift es, dass Ihr den Hafen gewinnt.

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