Fundstück – 9.7.2019 – Dirk Pohlmann/KenFM-Verriss


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8 Antworten zu Fundstück – 9.7.2019 – Dirk Pohlmann/KenFM-Verriss

  1. ullrichfj schreibt:

    Wo soll da ein KenFM-Verriss sein?
    Wahrscheinlch habe ich den falschen Beitrag gelesen!

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  2. Albrecht Schmiedel schreibt:

    Herrlich!

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  3. fidelp schreibt:

    Dirk Pohlmanns ironisch sich gebendes politisches und ad personam argumentierendes Ausweichmanöver, um eine Diskussion um die CO2-Klimafrage mit Oliver Janich auf jeden Fall zu vermeiden und zu unterbinden, ist „herrlich“ aussagekräftig. Ich bin kein Anhänger von Oliver Janich und schon gar nicht eines nicht geringen Teils seiner Anhänger, die sich bei KenFM auf peinlichste Weise „outeten“, aber Oliver Janich ist nie so ausfällig und ausweichend gegen Dirk Pohlmann geworden. Obwohl ich ein Gegner des offiziellen Umgangs mit dem Klimathema bin und die systematische Unterdrückung anderer wissenschaftlicher Auffassungen in einer sich Demokratie nennenden Gesellschaft verabscheue, die den wissenschaftlichen Gepflogenheiten bis vor einigen Jahrzehnten noch entsprach, werdet Ihr auf diesem Blog ein Zitat oder ein Video von Janich vergebens suchen. Um den Schwindel nachzuweisen und die falsch begründete Hysterie zu widerlegen, kommen wir auch ohne Janich aus. Ich bin sogar ein Pohlmannanhänger und -bewunderer – bis auf seine Auslegung der Klimafrage und der ihr entsprechenden Rezo-, Greta-, FFF- und Grünenverharmlosung eben. Der Zusammenhang mit Agenda 21 und Agenda 30, Eu- und UN-Agenda, „New Green Deal“ und der „Großen Transformation“ scheint ihm entgangen zu sein. Von der sehr wichtigen Berücksichtigung der seit Jahrzehnten verdeckt gehaltenen und doch ins Auge fallenden Praxis des von den Militärs fast aller Großmächte (genau wie das UFO-Thema lächerlich gemacht und unter Verschwörungstheorieverdacht gestellt) exerzierten und mit der Natur und den Menschen auf lebensgefährliche Weise unter unabsehbaren Folgen experimentierenden Climate- und Geo-Engineering einmal ganz abgesehen. Vielleicht tanzt Dirk Pohlmann doch auf zu vielen Hochzeiten. Auch Oliver Janich hält sich da sehr zurück.

    Ken Jebsen hat – wenn auch mit Vorbehalten – vor kurzem ein weiteres sehr interessantes Interview mit Gerhard Wisniewski geführt, wobei auffiel, wer für die Ausklammerung des Klimawandelthemas verantwortlich zeichnete. Wisniewski offensichtlich nicht. Ken Jebsen und Dirk Pohlmann, Gruppe 42 und Bodo Schickentanz (Mainz Free TV) etc. posaunen ihre Überzeugung laut raus, verweigern aber eine Diskussion mit denen, die eine andere Auffassung vertreten und ihnen fällt nicht auf, dass sie Mainstream-Thesen vertreten. Nicht dass die eine oder andere Theorie, auch wenn sie Mainstream ist, nicht einmal stimmen könnte. Aber wie wollen sie erklären, dass sie als „Alternative“ mit der geballten Macht des Mainstreams im Rücken jede Diskussion verweigern und ablehnen? Und dann mit ihren Abwehrgesten den Mainstream-Medien auch noch zu Verwechseln ähnlich werden? In dem hier zur Debatte stehenden Text macht er übrigens das, was er in den „Wikihausen-Videos“ bemängelt und benutzt Stilmittel von Psiram und Wikipedia, die dort zurecht aufgedeckt und abgelehnt werden. Eines davon hat Jochen Mischka – auf KenFM (!) – auf den Punkt gebracht (STANDPUNKTE • Wenn Totschlagargumente nutzlos werden)

    „Eine etwas aufwendigere Weise, um Thesen, die dem üblichen Narrativ widersprechen, als „Verschwörungstheorie“ abzuwerten, und damit aus dem weiteren Diskurs zu entfernen, ist die selektive Widerlegung der schwächsten Argumente in einer These, ohne den Zusammenhang und die Antwort auf die Widerlegung ebenfalls zu benennen. Aber dieses und andere Totschlagargumente verlieren langsam an Macht.“

    Dass die Grünen „eine Kulturrevolution mit Millionen Toten wollen“ ist sicher das schwächste Glied einer Argumentation gegen diese Partei und äußerst fraglich, ob sie überhaupt im Zusammenhang mit einer begründeten Theorie und nicht – wenn überhaupt – in einem flapsigen Kommentar geäußert wurde. Die Anzeichen für eine drohende Öko-Diktatur, bzw. sogar eines Öko-Imperialismus mehren sich in jedem Falle.

    Ich habe dem Exo-Magazin jede Menge Informationen geliefert, um Dirk Pohlmann und co mit Material und Informationen – in solidarischer Absicht – zu versorgen, die sie doch bitte berücksichtigen sollten. Der überwiegende Teil davon hatte mit Oliver Janich nichts zu tun. Die einzige Antwort, die ich nach langem Schweigen erhielt war: „Bitte entfernen Sie mich umgehend aus Ihrem Verteiler.“ Meine Antwort war „Selbstverständlich“.

    Zum guten Schluß durchbreche ich das ungeschriebene Gesetz auf diesem Blog, Oliver Janich, diese Verkörperung des Bösen schlechthin, doch einmal zu Wort kommen zu lassen:

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    • kranich05 schreibt:

      Ich stimme all den Differenzierungen, die hier fidelp freundlcherwweise ausbreitet voll und ganz zu. Danke, er erspart mir die Mühe selbst Ähnliches zu formulieren. Außerdem kann er es besser. Exomagazin z. B. habe ich bei weitem nicht (mehr) so intensiv verfolgt.
      Übrigens eine Stelle, wo KenFM schwächelte sei noch erwähnt. (Das scheint etwas untergegangen zu sein.) Ich meine das Gespräch mit Lucas Wirl vor den diesjährigen Ramsteinaktionen. Dasss es heute um „NATO raus und Raus aus der NATO“ gehen muss und die Kündigung des Truppenstationierungsvertrags durch die BRD kam im ganzen Gespräch nicht einmal vor. Worum es eigentlich geht, findet man in der NRhZ http://www.nrhz.de/flyer/
      und im KROKO – „Grundsatzschrift über die Freiheit des Denkens – bissig – streitbar – schön und wahr und (manchmal) satirisch“. (nicht im WWW)

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  4. fidelpoludo schreibt:

    Dirk, Ken & Jens „rocken“ Oliver, Gerhard & Robert demnächst in diesem Theater!?
    Begeben wir uns auf den Boden des Textteils von Dirk Pohlmann, der sich am meisten in die Nähe sachlicher Argumentation begibt. Er sei hier zitiert:

    „Nun, ich gestehe: mein Verstand nötigt mich anzuerkennen, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, dass CO2 damit sehr viel zu tun hat und wir die Sache entweder in den Griff bekommen oder es übel enden wird. Zum Beispiel durch Kriege um Wasser und Nahrungsmittel, über die das US Militär bereits nachdenkt, denn die glauben an den menschengemachten Klimawandel. Apropos Klimaerwärmung. Ich spreche nicht von Computermodellen, sondern Messungen. Ich sehe, dass leider auch noch der Methan Anteil exorbitant steigt, dass die Arktis in so rasantem Tempo schmilzt, dass sie in einem Maße schiffbar ist, den es noch nie gegeben hat, dass sie ab 2038 eisfrei sein könnte, und dass die 8 der 10 weltweit wärmsten Jahre nach 2000 liegen und die anderen zwei 1998 und 1999 waren. Ein besonders widerliches Detail ist, dass Wissenschaftler von Exxon bereits in den 80er Jahren akkurat vorhergesagt haben, welchen CO2 Gehalt und Temperatur wir 2019 erreicht haben würden. Und als Konsequenz daraus hatte die Firma beschlossen, in die Klimaleugner-Desinformation zu investieren, um noch ein paar Jahrzehnte Geschäfte auf Kosten der nachfolgenden Generationen machen zu können.
    Ich kann auch sagen, dass es mir lieber ist, dass es eine anthropogene Klimaerwärmung gibt, als eine natürliche durch Sonnenaktivität oder Zyklen ganz ohne CO2 und Methan-Wirksamkeit. Denn so haben wir noch eine Chance, einer Zukunft mit Todeszonen zu entkommen, in denen keine Säugetiere mehr existieren können. Ich finde die Informationslage dazu nicht ausreichend, sondern überwältigend.

    Er verfügt also über sachliche Informationen mit wissenschaftlichem Anspruch. Was hindert ihn nun daran, etwa mit einem Oliver Janich, einem Robert Stein, einem Gerhard Wisniewski – zusammen und Schulter mit Ken Jebsen oder Jens Berger – darüber in eine Diskussion zu treten. Was hat er zu befürchten, wenn seine Argumente doch unwiderlegbar sind. Will er wirklich blind der Aufforderung Rezos (Gretas & des gesamten Mainstreams seit dem Club of Rome & Al Gores „Eine unbequeme Wahrheit“-Film – 10 Jahre später „„Immer noch eine unbequeme Wahrheit“) folgen: „Es geht hier nicht um verschiedene poltische Meinungen. Es gibt nur eine legitime Einstellung!“
    Ich hatte Dirk Pohlmann bisher immer als einen überzeugten Kämpfer genau für das (mindestens alternative) Gegenteil kennen gelernt. Ich kann nicht glauben, dass sich diese mehr als notwendige, mehr als „legitime Einstellung“ bei ihm geändert haben sollte.

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