Ein Interview mit dem Teufel

Opa darf das eigentlich nicht bringen, gelle? Wegen „rechts“.

Nun hat Opa seinen ganzen Mut zusammen genommen und übernimmt ein Video-Interview mit Salvini. Von der DW. Und – noch schlimmer – er distanziert sich nicht im Geringsten von all dem, was Salvini hier sagt.

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3 Antworten zu Ein Interview mit dem Teufel

  1. anonym schreibt:

    Noch kein Kommentar. ..?
    Immerhin noch keine Steinigung.

    Aber „ganzen Mut“ da bedarf es mehr als nur Thälmann.
    Da muss man schon der paneuropäischen Herrenrasse an deren Religion kommen.

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    • kranich05 schreibt:

      Ich will an keiner Stelle dieses nunmehr schon recht umfangreichen Blogs „nur Thälmann“.
      Zu dem, was ich will, habe ich schon Vieles ausgeführt. Falls Sie darauf Bezug nehmen wollen, kommen sie um Lesen nicht herum.
      Dass Sie bei mir mit „paneuropäischer Herrenrasse“ und ihrer Religion nicht landen, sollte dann klar sein.

      Übrigens: Anonyme Kommentare (auch mit wechselnder „Anonymität“) sind bei mir zwar nicht verboten. Aber nicht besonders geschätzt.

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  2. fidelpoludo schreibt:

    Der Gefahr der Steinigung ausgesetzt sehe ich den Kranich überhaupt nicht, eher schon den das Interview führenden Journalisten der „Deutschen Welle“, spätestens wenn er in seine Redaktionsstube zurück kehrt. Wie kann ein Mainstream-Jounalist sich ungestraft anmaßen, die Chance, den bei solchen Gelegenheiten üblichen Vorwurf des „Rechtspopulisten“ oder zumindest den eines „Populisten“ in Anschlag zu bringen, ungenutzt verstreichen zu lassen?

    „Geh in die Ecke, schäme Dich gefälligst, schreibe dort mindestens hundert Mal: ‚Einen politischen Führer, der – in welchem Land auch immer – die Beachtung einiger Interessen des Volkes, das er vertritt, ernst nimmt, ist unbedingt als Populist, besser noch als Rechtspopulist zu bezeichnen! Dieser Satz ist auswendig zu lernen und morgen beim Frühappell unaufgefordert vor versammelter Mannschaft im Tone der vollsten Überzeugung vorzutragen!“

    Vergleicht man historisch die Auftritts-, Erscheinungs- und Argumentationsweise verschiedener rechter Führungspersönlichkeiten etwa nur in Italien und Deutschland – etwa Matteo Salvini mit dem „Bunga-Bunga-Aktivisten“ und „Il Cavaliere“ Silvio Berlusconi und setzt dagegen das Paar Angela Merkel und Helmut Kohl, müßte jedem einigermaßen mit Urteilskraft Begabten ins Auge fallen, dass die jeweilige „Anpassung an das, was man als „progressiven Neoliberalismus“ bezeichnet“, in der Rechten Italiens genau gegenläufig verläuft zur Entwicklung in Deutschland:
    Hier das mehr und mehr zur Heuchelei verkommende „Hochhalten der demokratischen und ethischen Werte wie der Toleranz, Ablehnung von Rassismus und Sexismus sowie Verteidigung der Errungenschaften der Moderne“ auf der einen Seite wie auf der anderen “ gleichzeitig das kampfloses Hinnehmen der tatsächlichen Spaltung der Gesellschaft in arm und reich, beim Akzeptieren der Tatsache, dass die Gesellschaft durch die Wirtschaftsinteressen dominiert wird, bei achselzuckender Duldung der zunehmenden Kriegsgefahr und Kriegshetze derer, die an einem Krieg im großen Maßstab profitieren würden etc.“ (Die letzten drei Zitate stammen aus dem vor knapp einem Jahr erschienenen und heute noch lesbaren Beitrag „Gedanken zur anti-rechten Bewegung ‚unteilbar'“ als leider letzter Beitrag des „meinglashaus Blog“, verfasst von einer gewissen – auch auf diesem Blog nicht unbekannten Mrs. Tapir. Hier nachzulesen:
    http://meinglashaus.de/2018/10/27/gedanken-zur-anti-rechten-bewegung-unteilbar/

    Um das beschriebene Phänomen in das „Vexierbild“ der heutigen ineinander und gegeneinander sich verschiebenden politischen Landschaften des Westens einzuordnen:
    Der oft erhobene Vorwurf gegen Angela Merkel, sie sei „vom rechten Wege“ abgekommen und linkswärts gewandert, ist – wenn wir noch einmal an den treffenden Begriff des „progressiven Neoliberalismus“ erinnern dürfen – ebenso eine „Velwechserung“ wie die unzweideutige Einordnug Salvinis in die rechtspopulistische Ecke ein „Illtum“ ist. (Dass der Afd eine entsprechende Persönlichkeit abgeht, ist wieder ein anderes Problem):

    „manche meinen
    lechts und rinks
    kann man nicht velwechsern
    werch ein llltum“

    Und nach Ernst Jandls poetischer Fassung sei hier auch Franz Kafkas wesentlich sachlicherer und allgemeiner gehaltene Tagebucheintrag von 1911 zitiert:

    „Das Versteckte in einem Vexierbild‘ sei ‚deutlich und unsichtbar‘: deutlich für den, der gefunden hat, wonach zu schauen er aufgefordert war; unsichtbar für den, der gar nicht weiß, daß es da etwas zu suchen gilt.“

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