Fundstück – 15.6.2019 – „Ramat Trump“

times of israel“ via: „rtdeutsch“

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4 Antworten zu Fundstück – 15.6.2019 – „Ramat Trump“

  1. fidelpoludo schreibt:

    Nun steht die Sache bei Trump beinahe grundsätzlich so, dass er nicht etwa sagt „Was schert mich mein Wort von gestern!“, sondern „Wie blöd bist Du, an das Wort zu glauben, das ich gestern sagte!“. Womit – und darin besteht gerade seine Unberechenbarkeit – nicht grundsätzlich gelten kann: Was Trump heute sagt, ist morgen schon Schneen von gestern.

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  2. fidelpoludo schreibt:

    „Die Trumpeten von Jericho – dieses Mal aus dem Innern eines besetzten Landes“
    Meine von oben aufgegriffenen Versuche einer Charakterisierung der Trumpschen Vorgehensweise in ihrer Unberechenbarkeit

    „Nun steht die Sache bei Trump beinahe grundsätzlich so, dass er nicht etwa sagt „Was schert mich mein Wort von gestern!“, sondern „Wie blöd bist Du, an das Wort zu glauben, das ich gestern sagte!“. Womit – und darin besteht gerade seine Unberechenbarkeit – nicht grundsätzlich gelten kann: Was Trump heute sagt, ist morgen schon Schneen von gestern.
    Quintessence: Trump führt die Welt an der Nase herum – oder auch nicht.“

    scheint mir Tom Luongo in seinem Artikel im „Liberty Bacon“ in mehrfacher Hinsicht zu bestätigen. Der Untertitel ich treffender als die Headline. Er lautet: „Neocon Plans for the Middle East are Toast“.Wobei ich – nach der Lektüre – auch damit nicht zufrieden bin, sondern ihn um ein dreisilbiges Wort ergänzen möchte. Er müßte treffender heißen:
    „Neocon-Zionist Plans for the Middle East are Toast“.
    Interessant dabei, dass Tom Luongo seine eigene „Bödheit“ (an Trumps Worte – und Taten geglaubt zu haben) einräumt, um sie sofort in Anerkennung neuester Entwicklungen zu korrigieren:

    „Das Schockierendste an all dem (dass Trump den Saudis signalisierte: „Wenn ihr den Iran angreifen wollt, dann macht das auf eure Kosten – aber ohne die USA!) ist, dass Trump ausgerechnet Israel gegenüber dieselbe Aussage gemacht hat.
    Und genau an diesem Punkt zeigt und äußert sich die höchste Konzentration von Wut und Betroffenheit in den Medien und von allen Seiten.
    Schließlich hatte ein republikanischer Präsident die Eier in der Hose, um AIPAC die Stirn zu bieten und die Sorge um die begehrten Wahlgelder ad acta zu legenn. Trump braucht kein Geld mehr von AIPAC. Er sammelte im dritten Quartal 125 Millionen US-Dollar und wird mit diesen Schritten wahrscheinlich im vierten Quartal noch wesentlich mehr zsammen bringen.

    Die Entlassung John Boltons hat deutlich gemacht, dass AIPAC und Sheldon Adelson in Trumps Weißem Haus keinen überragenden Einfluß mehr haben. Er braucht keine günstige Berichterstattung in den Medien, die von saudischen und israelischen Geldern dominiert werden.
    Seit 2015 hat die Presse permanent gegen ihn Stimmung gemacht. Davon wurde nur eine Ausnahme gemacht, wenn er bereit schien, Menschen im Namen ihrer Agenda zu bombardieren und es „Freiheit“ zu nennen.

    Gleichzeitig machte er sich damit mächtige Feinde.
    Dies war schließlich der richtige Schritt eines US-Präsidenten, der sich gegen die repressive Opposition in Politik und Medien zur Wehr setzte. Trump zeigt eine Stärke, die wir nicht gesehen haben, seit Ronald Reagan nach dem Massaker an mehr als 200 Marines im Jahr 1983 Truppen aus Beirut abgezogen hat.
    Dass er dem Druck nicht sofort nachgegeben hat, wie er es noch im Dezember getan hat, ist bemerkenswert. Wegen seines Mangels an Courage in dieser Angelegenheit habe ich ihm seinerzeit erbitterte Vorwürfe gemacht. Aber jetzt, da der Versuch, ihn seines Amtes zu entheben, offensichtlich gescheitert ist, hat er fast nichts mehr zu verlieren. (…)

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