Fundstück – 29.5.2019 – zum aktuellen Wahlverhalten

„Die Bewegung der Grünen, in Deutschland (20%) und in Frankreich (13%), bringt daher eine Ohnmacht von Wählern im Bereich des Politischen zum Ausdruck. Weil man nicht gegen den Imperialismus und die ökonomische Globalisierung handeln kann, machen wir uns auf andere Weise nützlich.“ (Thierry Meyssan)

Entspricht voll meiner Meinung!

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4 Antworten zu Fundstück – 29.5.2019 – zum aktuellen Wahlverhalten

  1. Jo Bode schreibt:

    Falls man gewählt hat:
    Egal, was man gewählt hat, es wird von Politikern und Medien als Zustimmung für „Europa“ gewertet.
    Auch das ist eine totale Vereinnahmung bzw. Nützlichmachung……

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  2. Lutz Lippke schreibt:

    Heute hörte ich im Radio, dass dieses Jahr bereits 11 Bergsteiger am Mount Everest zu Tode kamen. Die Mehrheit hatte wohl den Gipfel erreicht und kam erst beim Abstieg zu Tode. Häufig werden wohl die eigenen Kräfte und die dynamischen Verhältnisse falsch eingeschätzt. Nur das Ziel “ der Gipfel“ ist im Fokus, dabei ist der Abstieg vielleicht sogar die größere Herausforderung. Ich werde wohl niemals den Mount Everest besteigen, aber daran denken, wenn mich Flachländer doch mal die Kletterlust unterhalb der Baumgrenze erfasst. Wenn ich dann klettere, denke und rede ich nicht vom Mount Everest, das wäre ein Wahrnehmungs- und Skalierungsfehler. Ich denke dann bestenfalls an den Grundsatz “ wo du raufkletterst, musst du auch wieder heil runterkommen“. Erstmal hoch und dann ergibt sich schon der Rest, wäre keine gute Idee. Übrigens auch nicht beim politischen Klettern. Darin sind wir bisher wohl alle Flachländer und kennen die notwendigen Kräfte und Dynamiken zu wenig. Ich habe jedenfalls keine anderen Erkenntnisse. Die Einen schauen gern und häufig auf die höchsten Gipfel. Manchem kann es gar nicht hoch und unerreichbar genug sein. Andere (nicht die Anderen) bleiben lieber am Boden, weil bisher niemand einen glaubhaft sicheren Abstieg offerieren kann. Das Klettern in unspektakuläre Höhen ist trotzdem wenig angesehen. Wenn schon, denn schon. Keine halben Sachen. Richtig oder gar nicht.

    Wenn ich mir die Realsatire EU und Demokratie anschaue, dann fällt mir auf, dass Machtzirkel wohl nicht nur ruchlos sind, sondern auch uneitel. Kein Vorteil ist zu lumpig, keine Finte zu umständlich und erst die intriganten Zielstellungen. Mit Demokratie werben, diese aber als Ersatzdroge effizient einhausen und für sich nutzen. Das ist so, als würde man den schweren Aufstieg hochgetragen, weil man schon den sicheren Abstieg kennt. Was nun? Das Klettern ganz verpönen oder auch halbe Höhen achten?

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  3. ChrizzChrozz schreibt:

    Wie Bazon Brock so schön sagte: Mit der Teilnahme an einer Wahl legitimiert man die Macht als solche. Ich habe das Spiel nicht mitgespielt. Auch das sonst so gern vorgebrachte Argument, damit „die Falschen“ zu unterstützen, zählt nicht bei einer Wahl eines Gremiums, was keinerlei Kompetenzen hat.

    Übrigens, 1975, die Olsenbande, hat alles schon gewußt, z.B. hier:

    Die späteren Szenen in Brüssel – herrlich!

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  4. Jo Bode schreibt:

    Wenn ich diese Folge der Olsenbande (zumindest den Anfang mit dem genialen Lego-Automaten) rechtzeitig, also kurz nach dem Erscheinen, gesehen hätte, wäre ich in einem entsprechend „anständigen“ Beruf gelandet….

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