Fundstück – 15.4.2019 – altes Video

via: Kopp-Report

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13 Antworten zu Fundstück – 15.4.2019 – altes Video

  1. ChrizzChrozz schreibt:

    DER INQUISITOR:
    Daß es die Rechentafel ist und nicht der Geist der Auflehnung und des Zweifels, das sagen diese Leute. Aber es ist nicht die Rechentafel.(…) Diese Menschen zweifeln an allem. Sollen wir die menschliche Gesellschaft auf den Zweifel begründen und nicht mehr auf den Glauben?
    (…)
    Was käme heraus, wenn diese alle, schwach im Fleisch und zu jedem Exzeß geneigt, nur noch an die eigene Vernunft glaubten, die dieser Wahnsinnige für
    die einzige Instanz erklärt! Sie möchten, erst einmal zweifelnd, ob die Sonne stillstand zu Gibeon, ihren schmutzigen Zweifel an den Kollekten üben!

    B.B. 1939

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  2. ChrizzChrozz schreibt:

    Dazu passend:
    Der Palmsonntag und die Freitagsdemos
    12.04.2019 Erzbischof Dr. Heiner Koch

    https://www.erzbistumberlin.de/medien/rundfunk/wort-des-bischofs/radiowort/news-title/der-palmsonntag-und-die-freitagsdemos-3941/

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  3. Detlev Matthias Daniel schreibt:

    Die Religion unserer Zeit ist nicht der Klimawandel, sondern – und das schon lange – die Wissenschaft. Nach einer Phase unangefochtener Herrschaft treten wir jetzt ein in eine Phase des Schisma, der religiösen Machtkämpfe. War im 15.Jh. die Erfindung des Buchdrucks Katalysator der Entwicklung, so ist es heute die Erfindung der digitalen Informations- und Kommunikationtechnologie. Und wie im 15.Jh. die Häretiker und die Kirche einander bis aufs Blut bekämpfend für die wahre Wahrheit sich als – die jeweils einzig richtigen – Vertreter der selben Religion betrachteten, ohne jeden Zweifel, daß deren Wahrheit mit der Realität übereinstimmt, genauso geschieht das heute in den Glaubenskriegen der wissenschaftsgläubigen Welt.

    Damals entwickelte sich – für viele unbewußt, von vielen unbemerkt – die heutige Religion, die im Laufe dieser Entwicklung die alte mehr oder weniger zur bloßen Brauchtumspflege verkommen ließ. Welche neue Religion steht heute in den Startlöchern? Ganz sicher nicht der Klimawandel. Religion muß schon ein umfassenderes Bild der Welt vermitteln. Diese Auseinandersetzungen können wir im größeren Zusammenhang besser als Beginn der Auflösung der Macht der herrschenden Weltreligion verstehen.

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    • albert albern schreibt:

      Wissenschaft kann schwer zur Religion werden – es geht dabei nur um Schlussfolgerungen. Der Buchdruck wurde nicht nur im deutschsprachigen Raum erfunden sondern auch in China. Genauso war es auch mit dem Kompass.

      Die Frage, ob es den Klimawandel gibt, scheint langsam unter den Tisch zu fallen. Es bleibt uns zum feierlichen Streiten nur noch die Frage, ob der Klimawandel durch menschliche Tätigkeiten verursacht wird (wie zum Beispiel das regelmäßige Zähneputzen) oder nicht?

      Und solange wir uns streiten, wird sich niemand Gedanken darüber machen, wie wir uns auf den Klimawandel vorbereiten sollten.

      Ach – Entschuldigung – ich habe die unmündigen Jugendlichen vergessen…

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      • Jo Bode schreibt:

        A. Alberns religiös bedingte Verwirrung scheint sich zwar zu verringern, was ich hiermit ausdrücklich begrüße, die Restbestände sind jedoch weiterhin unübersehbar und überflüssig wie ein Kropf:
        Der Klimawandel war immer schon unbestritten, er wird auch weiterhin unbestritten bleiben – Aufklärung und Wissenschaft sei Dank.

        Ja, A. Albern, auch das ist eine Frage von Redlichkeit und Ernsthaftigkeit.

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    • kranich05 schreibt:

      Es gehört wohl zu unserer Zeit der Wirren, dass Unvereinbares, sozusagen Feuer und Wasser, umstandslos gleichgesetzt werden. „Religion“, „Wissenschaft“ – alles ein Brei, alles nur Worte.
      Dagegen greife ich gern auf mein DDR-Grundschulwissen zurück. Damals kam mir, dem Lesen von Märchen kaum entwachsen, Religion mit dem Gebot entgegen, die unwahrscheinlichsten Dinge einfach glauben zu sollen.
      Da konnte ich nur staunen und dann lachen und habe mich fortan an Wissenschaft gehalten. Weil es da immer um’s Beweisen ging.
      Bibel- oder Kirchentextexegese auf dieselbe Stufe zu stellen, wie objektive Beobachtung, Verallgemeinerung, Experiment hat ‚was von „Chuzpe“ (wer das Fremdwort mag).
      Vielleicht wollte DMD darauf hinaus, dass Wissenschaftler manchmal religiös sind oder dass nicht selten wissenschaftliche Erkenntnisse auf einen religiösen Leisten geschlagen werden… Doch das ist ’ne andere Nummer.

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      • Detlev Matthias Daniel schreibt:

        Nun, vor 5-600 Jahren hätten die Menschen bezüglich ihrer „Wahrheit“ sicher ähnlich, wenn auch im Detail natürlich anders, agrumentiert. Mein Perspektivwechsel war vermutlich doch etwas zu viel verlangt. Wer es dennoch noch einmal probieren möchte: Nimm einmal an, in 500 Jahren wird sich das Weltbild der Menschen ähnlich gravierend verändert haben, wie in den letzten 500 Jahren. Und dann stelle dir vor, dein Urururur…Enkel beschäftigt sich als Historiker mit den gesellschftlichen Streitfragen vor 500 Jahren und vergleicht sie mit denen vor 1000 Jahren – wohlgemerkt unter der Voraussetzung, daß ein „korrektes“ Weltbild natürlich ganz anders aussieht und die damaligen Wahrheiten eine etwas primitive Anschauung widerspiegelten.

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  4. Albrecht Schmiedel schreibt:

    Und hier der Hohepriester im religiösen Fieberwahn …

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    • kranich05 schreibt:

      Ungeachtet der Fakten, die der Hohepriester und sein Faktotum präsentieren, stößt mir ihr drängender ideologischer Gestus unangenehm auf. Sie haben doch die Macht der Mehrheit und der Institutionen, müssen sie das immer wieder betonen? Faktotum Lesch (den Rahmstorf merkwürdigerweise „Resch“ (!) nennt) agiert wie ein schlechter Schauspieler.
      Am Ende von 27.000 Wissenschaftlern zu reden, die den Thunbergzirkus unterstützen würden, finde ich mehr als fragwürdig. Auf RHO (RegierungsHilfsOrganisationen) wie „Natwiss“ habe ich bereits hier hingewiesen: https://opablog.net/2019/03/30/randbemerkungen-zum-kleinen-wunder-thunberg-3/

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      • Albrecht Schmiedel schreibt:

        „Ungeachtet der Fakten“, das genau scheint mir Ihr Problem zu sein. Zu den einzelnen Punkten haben Sie vermutlich gar keine Meinung. Das müssen Sie auch nicht, wenn Sie sich damit nicht beschäftigt haben. Aber dann verweisen Sie immer wieder auf einen bunten Reigen von EIKE-Rentnern, und damit zeigen Sie ja, in welche Richtung Ihre „Kette des Vertrauens“ geht. Die sagen aber jeder etwas anderes zu den einzelnen Punkten. Sie haben gar keine gemeinsame wissenschaftliche Position. Sie verbreiten FUD (Fear, Uncertainty, Doubt). Ihre Gemeinsamkeit ist lediglich, dass sie eine Dekarbonisierung der Weltwirtschaft nicht für dringlich halten. Was die Fakten betrifft, haben Sie damit aber auf Sand gebaut. Aufklärung kann nicht von einer Lobbyorganisation ausgehen, Aufstehen kann man nicht, wenn man im Treibsand versinkt 🙂

        Das mag nun wieder etwas ideologisch verbohrt klingen. Aber ich bilde mir ein, für Argumente zur Sache offen zu sein. Nur ich höre keine. Oder habe ich etwas überhört? Würden Sie sich denn irgendeine der Aussagen aus den Vorträgen der EIKE-Leute (oder von einem anderen „Skeptiker“) zu eigen machen?

        Die Wissenschaft (IPCC) behauptet, der Menschheit steht nur noch ein begrenztes CO2-Budget in der Größenordnung von etwa 500 bis 1000 Gigatonnen zur Verfügung. Wird es überschritten, droht eine irreversible, für die Menschheit tendenziell katastrophale Erwärmung. Die EIKE-Leute halten das sicher für Quatsch. Sie auch?

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  5. Jo Bode schreibt:

    EIKE-Rentner?
    Soll diese Bezeichnung „nur“ darauf hinweisen, dass von älteren Leuten nichts zu erwarten ist, oder soll sie eine noch schwerer wiegende Beleidigung sein? Die Bezugnahme auf „Lobbyorganisation“ spricht wohl eher für geldwerte oder ähnliche Vorteile. Allerdings lässt der dafür in Anspruch genommene Link ziemlich zu wünschen übrig, zumal dort auf zweifelhafte Quellen verwiesen wird.

    Sicher liefert Albrecht Schmiedel umgehend eine Klarstellung und entsprechende Belege.

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  6. Albrecht Schmiedel schreibt:

    Das mit den Rentnern nehm ich zurück. Bin ja selber einer und will niemand herabsetzen 🙂 EIKE setzt sich genau für die Interessen all derer ein, die an fossilen Brennstoffen verdienen, ebenso wie das befreundete Heartland Institut, das früher seine Finanzierung durch die Ölindustrie (und die Koch-Brüder!) offen eingestanden hat. Heute versuchen beide, ihre Geldgeber im Dunkeln zu lassen. Der ADAC setzt sich für ungehemmtes Autofahren ein und wischt alle Argumente dagegen beiseite. Lobbyorganisation? EIKE und Heartland setzen sich für die ungehemmte Verwendung fossiler Brennstoffe ein. Lobbyorganisation?

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    • kranich05 schreibt:

      Es gibt Kapitalinteressen aus Kohle Profit (und Macht) zu machen
      und es gibt Kapitalinteressen aus Wind und Sonne Profit (und Macht) zu machen.
      Ich frage, ob heute der Kuchen „Kohle“ oder der Kuchen „Wind/Sonne“ attraktiver ist.

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