Wer macht in diesen Fällen den Profit?

Alle wissen, dass es in unserer Gesellschaft, dem Realkapitalismus, immer um Profit geht. Besonders der heutige Neoliberalismus macht daraus kein Hehl. Nur wenig verbrämt heißt es: Den Tüchtigen soll gegeben werden! Wer Milliarden hat, ist eben ein milliardenfach größerer Leistungsträger als der arme Schlucker.

Des Profitspur folgend „wissen“ alle Klimaaktivisten, dass die Kohle- und Ölindustrie der große Profiteur ist und schlussfolgern messerscharf, dass „Klimaleugner“ von dieser Industrie bezahlt werden.

In vielen Fällen mag diese Meinung zutreffen. Ich polemisiere NICHT  dagegen, der Spur des Geldes zu folgen. Mir geht es darum, dass man dabei sorgfältig vorgeht und die komplexen (und oft auch verdeckten ) Zusammenhänge aufdeckt.

  • Wer fragt z. B. nach den Profitinteressen der „Grünen Industrie“? Kürzlich las ich: „Der größte Absahner der Energiewende ist Aloys Wobben, Gründer des Windradherstellers Enercon. Bereits nach ein paar Jahren, nach dem Verkauf von einigen hundert Windrädern, war Wobben der reichste Mann Niedersachsens, sein Privatvermögen liegt derzeit über 7 Milliarden Euro.“ (Quelle) Wenn’s stimmt?
  • Immer wieder liest man, dass der Flughafen „BER“ wieder teurer wird. Hallo! Was aus der Tasche des Steuerzahlers herauswandert, wandert in andere Taschen hinein. Jede Rieseninvestition ist eine Riesenprofitquelle. Wer sitzt an diesen Quellen?

 

  • Mit kleineren Beträgen, oft nur Hunderttausenden oder wenigen Millionen, geben sich viele NRO (NGO) zufrieden. NRO halten meist Spendenschilder hoch. Wer sind die Großspender? Und welcher Anteil der Finanzierung kommt aus anderen Quellen? Wir sollten genauer wissen, wessen Brot die essen, die uns schöne Lieder pfeifen.

Die Wirklichkeit ist oft anders als der Schein.

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7 Antworten zu Wer macht in diesen Fällen den Profit?

  1. albert albern schreibt:

    Sorgfältiges Vorgehen ist immer gut. auch bei Fragen:
    „Wer fragt z. B. nach den Profitinteressen der „Grünen Industrie“?“
    Woran liegt es, dass Wobben der reichste Mann Niedersachsens geworden ist – nach dem Verkauf von einigen hundert Windrädern. Liegt es an den Klimaaktivisten oder an dem Realkapitalismus?
    Auch die „Grünen Industrie“ ist fest in der Hand des Realkapitalismus und nicht in der Hand der Klimaaktivisten. Die würden sich ja um die Gewinne sowieso nur streiten…

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  2. ChrizzChrozz schreibt:

    „…1986 (!) wird von der US-Regierung angeordnet, die derzeitigen und künftigen Forschungsergebnisse zum Klima bei UNEP zu konzentrieren. UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von den Rockefellers und ihrem Intimus und Finanz-Genie Maurice Strong, der wiederum bestens befreundet mit Al Gore war und meines Wissens noch heute Vorstand der Rockefeller Stiftung ist, geleitet. Es wird beschlossen, eine seitwärts der UNEP agierende neue Organisation, das spätere IPCC, zu schaffen. Die Organisation erhält, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, ZWEI POLITISCHE Aufgaben:

    1. Festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und,
    2. dass die Klimakatastrophe Mensch-gemacht ist.“

    Quelle: http://klimaueberraschung.de/?page_id=93

    1998 (sic!) Nigel Calder:
    „Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2- Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen. (…) Am Anfang war die CO2- und Erderwärmungstheorie eine angelsächsische Erfindung, die nicht zuletzt von der Nuklearindustrie gefördert wurde, die für sich eine Wiederbelebung erhoffte. Aber dann wurde daraus mehr und mehr ein Szenarium für den Weltuntergang und das widerstrebt den nüchternen Angelsachsen. Da erinnerte man sich im IPCC: The Germans are best for doomsday theories“!“

    Quelle: Die Welt (!) am 04.07.2011 https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html

    So einen Artikel kann man sich inzwischen nicht mehr erlauben, man muss ihn sich als PDF abspeichern!

    Die (Geld-)Quellen (IWF, Weltbank, Gates-Stiftung, etc.) werden übrigens auch in meinem schon mehrfach angesprochenen kanadischen Beitrag zu „The making of Greta Tunberg“ herausgearbeitet, ich verlinke ihn hier noch mal:
    http://www.theartofannihilation.com/the-manufacturing-of-greta-thunberg-a-decade-of-social-manipulation-for-the-corporate-capture-of-nature-crescendo/

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  3. ChrizzChrozz schreibt:

    Nachtrag:
    Je länger ich darüber nachdenke, desto größer will mir die Dimension und die Genialität des Einfädelns des Betruges erscheinen – in einer Reihe mit
    – 1913 – Gründung der Privatbank FED als Schritt weg von einem staatlichen Geld- und Währungs-System hin zu einem privaten Geld- und Währungs-Monopol
    – 1944 der Betrug von Bretton Woods (hier denken immer noch die meisten Zeitgenossen, das Keynes den Goldstandard durchgesetzt hat – was einfach nicht der Fall war: der FED-Dollar wurde in der letzten Nacht der Konferenz in die Dokumente eingesetzt und damit das Wort 2Gold“ getilgt – und alle haben es am nächsten Tag ohne noch mal durchzulesen unterschrieben, siehe Georg Zoche: „Die Geschichte der Leitwährung. Keynes hat getobt, aber das Britische Empire war Vergangenheit) – damit war das genialste Tribut-System aller Zeiten weltweit eigeführt worden:
    – 2018 – Das Finale zum New-Green-Deal wird eingeläutet – Die Luft zum Atmen wird „besteuert“, die weltumspannende „Superumweltbehörde“ wird von den Opferlämmern selbst gefordert werden.

    Allen 3 Ereignissen ist eines gemeinsam:
    Es ist ein gewaltiger Betrug globaler Dimension, der jede Nation betrifft, aber von keiner nationalen Regierung kontrolliert oder gar gestoppt werden kann – und fast keinem der betroffenen Opfer, den Bevölkerungen, bewußt ist.

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    • kranich05 schreibt:

      Danke für die erneute Verlinkung des „kanadischen Beitrags“.
      Es gilt: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Aber auch: „Nimm Dir Zeit, wenn Du es eilig hast.“
      Ich hatte die 6 Acte des Beitrags wohl gesehen aber nur den letzten (schnell) gelesen.
      Nun werde ich alle sechse gründlich lesen.

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  4. albert albern schreibt:

    Witzig:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article191860105/Fridays-for-Future-Berlins-Bischof-Koch-vergleicht-Greta-Thunberg-mit-Jesus.html
    Sogar ein einfacher Bischof kann albert albern noch übertreffen. Ob die jungen Menschen jetzt in den Kirchen streiken werden? Dank dem Kirchen-Asyl?

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    • kranich05 schreibt:

      Für mich, dessen Konsum von MSM („Mainstreammedien“ oder „Blödmaschinen“) seit Jahren gegen Null geht, ist solch Link recht gewöhnungsbedürftig. Doch gebe ich zu, dass die Kommentare zu dem unsäglichen Anlass und Bericht, in erdrückender Mehrheit vernünftig und einige richtig originell sind.
      Besonders gefiel mir die Assoziation des Kindes Thunberg mit dem Kind Hoppenstedt:

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    • albert albern schreibt:

      Womöglich hat der Bischof einfach nur Angst, das die Jugendlichen ausgerechnet am Karfreitag streiken. Obwohl sie eigentlich frei haben. Das Tanzen ist am Karfreitag verboten. Das Demonstrieren auch?

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