Randbemerkungen zum kleinen Wunder „Thunberg“ (4)

„Thunberg“ ist Chefsache. Es fällt schwer, das nicht zu sehen.

Oder zur Verdeutlichung und weil „Chefsache“ nur Jargon ist: „Thunberg“ ist Aktion und Teil einer Strategie der ökonomischen und politischen Machthaber.

Erfreulich, dass eine solch grundlegende Tatsache so leicht erkennbar ist. Weniger erfreulich: Diese Erkenntnis gilt nicht als Information. Noch Jeder beansprucht dieses sein Grundrecht (das ihm freudig gewährt wird) – das der Ignoranz.

Die Weigerung, an die vernünftige=humanistische Gestaltung der res publica auch nur einen Gedanken zu verschwenden ist Lebensmaxime der Masse der Menschen, während die politisch Interessierten zugleich im #unteilbar-Käfig gefangen sind.

Wem dieser elende Zustand deprimierend stabil erscheint, sollte doch beachten, dass er nicht einfach „da“ ist. Er wird produziert, mit großem Aufwand täglich. Die Herrschenden können nicht eine Sekunde in Ausbau und Erneuerung ihrer Macht nachlassen. Und viele von ihnen sind machtkultiviert genug, um entsprechend zu handeln (anders als die meisten realsozialistischen Führer). Es ist ein unablässiges Ringen sowohl mit neuen Herausforderungen des eigenen Systems als auch stets glimmenden Gegenmachtbestrebungen. So wurde „Thunberg“ (hier paar Details, auch hier).

Wenn sich im drögen Schland Mitte 2018 binnen kurzer Zeit 170.000 Menschen für irgendein „Aufstehen“ meldeten, so war das ein Alarmzeichen. (Der atemberaubende Krimi des Austretens dieses Funkens ist noch nicht geschrieben.) Die Gelbwesten aber, Start Oktober 2018 im Land der bürgerlichen Revolution, sind mehr als ein Funke. „Das geht zu weit“, wussten die Chefs sogleich. So wurde „Thunberg“ dringend.

Doch bin ich geneigt, „Thunberg“ über solche tagesaktuellen Dynamiken hinaus, in eine strategische Perspektive zu stellen. Der Kapitalismus von heute, globalisiert wie noch nie und in diesem Sinne identisch mit „Menschheit“, bewegt sich in eine Existenzkrise hinein, Menschheitskrise.

Unsereins Beobachter sollte sich klar machen, dass Gebildete der herrschenden Klasse mögliche Entwicklungen der nächsten zwei, drei, fünf Jahrzehnte (vielleicht auch noch länger) antizipieren, dass man um Gestaltungsentscheidungen ringt und solche bereits getroffen werden. Vieles davon wird nicht auf den Marktplätzen verkündet, Geheimhaltung, also für uns Informationsmangel. Wenn der Beobachter die lückenhafte Informationsbasis als Entschuldigung nimmt und strategische Zusammenhänge nicht thematisiert (Bloss kein Verschwörungstheoretiker sein!), dann sollte er einpacken. Lieber Kochbücher für veganes Rumpsteak schreiben.

Kurz dazu, wie ich mir unseren Zukunftsweg vorstelle (Schlauere mögen schlauer schreiben): Dabei sei vorausgeschickt, dass ich das Gegeneinander- und Zusammenwirken der großen Machtzentren USA, EU und China/Russland nicht betrachte; ebenfalls nicht betrachte, ob irgendwann eine einigende Glaubenslehre ihrer Auserwähltheit alle Mächtigsten binden könnte. Warum eigentlich nicht? Doch derlei Fragen sind für mich zu groß.

Evident ist, dass die Reichen und Mächtigen, komme was da wolle, reich und mächtig bleiben wollen. Es mag sogar einzelne Kamele geben, die durchs Nadelöhr schlüpfen möchten. Vergeblich. Reichtum und Macht ist ihre Identität. Noch nicht einmal der Liebe Gott konnte, trotz aller Verrenkungen, sein Gottsein ablegen.

Die kapitalistische Reproduktion muss in alle Zukunft erweiterte Profitproduktion sein. Noch gibt es auf unserer begrenzten Erde einige große unerschlossene Gebiete (die die Erderwärmung vielleicht sogar vergrößert). Vor allem China und Russland haben noch Entwicklungsbahn vor sich. Im historischen Maßstab aber, die exponentiell wachsende Produktivkraft vor Augen, ist das nur „eine ruhige Minute“ in einer Nische der galoppierenden Geschichte.

Unbegrenzte Profitproduktion muss auf eine beispiellose Intensivierung setzen, hat nur diesen Scheinausweg:

– Intensivierung der materiellen Produktion

– Intensivierung jedes Sozialen

– Intensivierung der Ausbeutung

– Intensivierung der Beherrschung des Geistigen.

Die Wege in alle diese Richtungen sind geebnet und eingeschlagen:

– Industrie 4.0, die neuen Technologien

– „soziale Medien“, Big Data, Totalüberwachung (personalisiert), Exzessindividualisierung

– absolute Verelendung des Arbeitenden, drakonische Umverteilung, sinkende Lebenserwartung

– geistige Verödung.

Das alles sind Dimensionen einer „Diktatur zum nachhaltig Besten“, die schon heute von radikal Guten ersehnt wird (Dirk C. Fleck in diesem Talk). Dem Wesen nach ist das Todeskultur. Superreiche meinen, dass sie mit 500 Millionen Erdenbewohnern bestens leben können. Was Wunder, der kapitalistische Profittrieb ist der säkularisierte Todestrieb. (Oder besser, um den unnötig biologisierenden Begriff „Trieb“ zu vermeiden: Krieg als Normalzustand.)

Wir sind auf dem Weg.

😉 „Auf dem Weg“, sang einst das Alexandrow-Ensemble. 😉

Unser Weg ist der des Narrentriumphs, der Angst und der Hysterisierung. Das ist der Weg von DSDS, Christchurch und Thunberg. Und wenn alles das nichts hilft: Die Repressionsorgane stehen eisern.

Glück auf!

(Text am 2. 4. 2019, 11 Uhr letztmalig editiert/erweitert.)

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17 Antworten zu Randbemerkungen zum kleinen Wunder „Thunberg“ (4)

  1. fidelpoludo schreibt:

    Das „kleine Wunder Thunberg“, in seiner öffentlichen Erscheinungs- und Auftrittsweise selbst schon eine Personifikation von Lichtenbergs Feststellung „Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt“ wurde in seiner Epiphaniegestalt gestern abend von Anne Wills um sie versammelten „Grüne Kirche“ mal wieder unter konsequenter Verleugnung und trotziger Verachtung der satanischen Wissenschaft, die sie des apokalyptischen Heiligenschein hätte entkleiden können, programmgemäß liturgisch erst in die Höhe, dann in den Himmel gehoben.
    Dem deutschen Volk wurden zum zigsten Mal die Leviten gelesen. Ein Tatort reihte sich stur an den anderen.

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    • fidelpoludo schreibt:

      Fehlt noch Gretas Krönung durch Obama demnächst in Berlin, wenn ein blutbeschmierter Friedensnobelpreisträger das Staffelholz zur Errichting der den Weltfrieden herbeibombenden New World Order an eine seiner den global erleuchteten Pfad weiter ausbauenden Nachfolgerinnen weiterreichen wird.

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  2. kranich05 schreibt:

    Text am 1. 4. 2019 editiert/erweitert.

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  3. ChrizzChrozz schreibt:

    Lieber Kranich, Sie haben, bewusst oder unbewusst, ein wie mir scheint nicht unerhebliches Puzzlestück für die Frage: „Greta – cui bonno?“ verlinkt:
    „Am 22. April startet „We don´t have time“, das von ihr mitvorangetriebene erste Social Network für Klimaverängstigte“ -der dazugehörige Link: https://wearethesolution.confetti.events
    Wow! Genau, wie in dem von mir bereits verlinkten kanadischen Beitrag vorausgesagt!

    Warum halte ich das für bedeutsam? Nun:
    Jeder, der es wissen möchte, kann wissen, dass Facebook ein geniales Pentagon-Projekt ist – das ist keine Verschwörungstheorie, sondern Verschwörungspraxis:
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/1107-lifelog

    Und das Projekt Facebook neigt sich dem Ende seiner strategischen Fähigkeiten zu, selbst MSMs tun kritisch:
    https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2019-02/facebook-sensible-daten-weitergabe-gesundheit-finanzen

    Die Generation U20 ist aber ohnehin komplett facebook-frei: uncool, da sind die Eltern! Deshalb kann facebook heute, am 1.4. auch gefahrlos die de facto Abschaffung des freien Internets fordern – https://www.handelsblatt.com/politik/international/datenschutz-facebook-chef-zuckerberg-wir-muessen-die-regeln-fuer-das-internet-neu-aufstellen/24164024.html?ticket=ST-2722911-bAN3lcG7TvaHw3Eo3sVB-ap4 – das macht die Artikel-13-kritische Jugend dann auch nicht mehr schärfer auf Facebook – aber fb ist immer noch eine Medienmacht, das wird nun noch ausgenutzt.

    Derweil werden sich alle „Guten“ im neuen Lifelog, pardon, wearethesoolution freiwillig zwecks freundlicher Lenkung registrieren…

    Das passt ja wie Ars** auf Eimer.

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  4. fidelpoludo schreibt:

    „Eine Betrachtung zum Treibhauseffekt“
    oder
    „Wie man Gesellschaften rational geplant mit Orwellscher Sprachverwendung emotional in ein nicht mehr kuscheliges Treibhaus verwandelt“
    ( nicht ganz frei nach „PEDS ANSICHTEN“ – https://peds-ansichten.de/2019/03/eine-betrachtung-zum-treibhauseffekt/ )

    „Reden wir nicht vom Weltklima, nicht von sogenannten Treibhausgasen und schon gar nicht vom Weltuntergang, dem wir angeblich infolge des Klimawandels entgegen straucheln. Befassen wir uns mit ganz normalen, realen Treibhäusern – und mit der Macht der Sprache.
    Zwei Begriffe ziehen sich durch den Aktionismus, mit dem die sogenannte globale Erwärmung als Schreckensbild an die Wand gemalt wird – freilich ohne, dass in all den Jahren in irgendeiner Weise die dafür ausgemachten Ursachen angegangen wurden. Es ist ein Sturm im Wasserglas und immer wieder tönen uns die Ohren von den einprägsamen Begrifflichkeiten natürlicher Treibhauseffekt und anthropogener Treibhauseffekt. Die Begründung für die Effekte wird an einem weiteren Schlagwort festgemacht: den Treibhausgasen (1).“

    So leitet der Autor seinen erhellenden Artikel ein, um einen Begriff, den des Treibhauseffektes, auf seinen verwickelten Inhalt zu untersuchen, den er dann logisch herleitet, um aus ihm Schlußfolgerungen zu ziehen. Dabei spielt ein Vorfahre von Greta Thunberg (der schwedische Wissenschaftler und Nobelpreisträger Svante Arrhenius) eine nicht unerhebliche Rolle. Seine Schlußfolgerung lautet: „Das Treibhaus wird signifikant durch Unterbindung von Konvektion und nicht durch IR-Strahlung aufgeheizt.“ „Dass der Treibhauseffekt – der dominant ausgenutzte Effekt in einem Treibhaus – nichts mit dem sogenannten atmosphärischen Treibhauseffekt gemein hat, der deutlich andere Abläufe und Ursachen aufweist.“
    Daran schließt er eine mehrdimensionale Kritik an, die sich gewaschen hat und mich angetrieben hat, Euch mit ihr bekannt zu machen:

    „Verstehen Sie die Dissonanz, die sich in mir aufbaut? Wir bekommen ein Bild vermittelt, mit dem starke Assoziationen verknüpft sind: Treibhaus – Wärme. Doch dann wird gesagt: “Nein, nein, das ist gar nicht so, das hat mit den Prozessen in einem Treibhaus überhaupt nichts zu tun!”
    Die Begrifflichkeit eines Treibhauseffekts in der Atmosphäre ist ja nicht Volkes Umgangssprache entsprungen. Sie wurde kreiert durch eine politiknahe Schicht von Experten, deren Expertisen auch sofort sehr freimütig in der Politik, im Medienwald und internationalen Organisationen verbreitet, wiederholt und verfestigt wurden. (…)

    Bei dem Versuch rational das daraus resultierende Problem für sich auflösen zu wollen, gerät der gemeine Bürger – ein solcher bin auch ich – durch die angebotenen widersprüchlichen Begriffe fast unweigerlich in ein emotionales Dilemma und nimmt irgendwann resignierend den schlicht nicht auflösbaren Widerspruch hin. Allerdings hat man sich damit auch der Sprachregelung und der “neuen Wahrheit” unterworfen. Das können wir auch als Gehirnwäsche bezeichnen. (…)
    Worte haben offensichtlich keine Bedeutung mehr, außer der, die ihr nach Gutdünken von Meinungsmacht verliehen werden. Das dann zu verinnerlichen, ist für den Rezipienten eine reine Lernaufgabe, der er sich durch ständig wiederholendes Hören und Lesen unterzieht. Er muss sich dafür nicht anstrengen, denn dieses Lernen geschieht unterbewusst, es ist ein emotionales, kein kognitives Lernen. Die Worte werden ihm dafür permanent untergeschoben und schließlich wiederholt er sie – unkritisch und unreflektiert. (…)

    Haben die Verkünder eines drohenden Klimakollapses vielleicht das “Treibhaus” für sich gekapert, weil nämlich der Begriff emotional unglaublich stark ist? Er passt zwar gar nicht zum diskutierten Phänomen, aber er nimmt ein. Bei allen Bekannten, bei denen ich den Test machte: “An was denkst Du bei Treibhauseffekt zuerst?”, kam als Antwort: “An ein Treibhaus und Wärme”. Keiner kam auf die Idee zu sagen: “An ein Glashaus und Wärme”. (…)
    Wie können Wissenschaftler – die es besser wissen müssen – trotzdem ständig von einem Treibhauseffekt im Zusammenhang mit CO2 fabulieren? (…)
    Wir nutzen unreflektiert Wörter, die zuvor in einen inhaltlich falschen Kontext gesetzt wurden. (…)
    Die rationale, inhaltlich schlüssige Prüfung der Begriffe findet nicht mehr statt, aber man nutzt sie trotzdem. Hier arbeitet unser Unterbewusstes, unsere Emotionen und ganz speziell die, die nicht reflektiert werden.
    Wie gerade angedeutet, kann ich auch bei “Treibhausgasen” nicht den inhaltlichen Bezug erkennen, wohl aber einen emotionalen Kampfbegriff, der uns in von Panik getriebenen Aktionismus – ob eines drohenden Hitzetodes im Treibhaus – geraten lässt. (…)

    Wer letzteres (eine emotionale Verbindung zu etwas Gefährlichem; MM) bewusst anstrebt, der sucht nach etwas Griffigem. “Treibhauseffekt” assoziiert emotional sofort mit Wärme, mit richtig viel Wärme, mit unerträglicher Wärme, Hitze – mit Gefahr. So benutzt, erzeugt es Ängste und Ängste lassen unsere Emotionen nach den Emotionen der Führer, vor allem denen der Meinungsführer ticken. Ist dem Leser schon einmal aufgefallen, dass immer dann, wenn es um Grundsatzentscheidungen in der Politik geht, mit unseren Ängsten gespielt wird? (…)
    Wenn wir uns auf die bequeme Logik, aufbauend auf einer falschen Grundannahme einlassen, ist auch das Gesamtkonstrukt falsch. Um das zu erkennen, müssen wir aber erst einmal heraus aus der Hysterie, in der die Grundannahme eingebettet ist.
    Wie aber können wir komplexe atmosphärische Prozesse verstehen, wenn wir dabei ununterbrochen mit falsch kontextuierten Wörtern emotional getriggert werden? Die Emotionen sind unsere entscheidende, die primär wirkende Triebfeder, nicht die Reflexionen.
    Daher sehe ich den inflationären Gebrauch von “Treibhauseffekt” und “Treibhausgasen” als Orwellsche Sprache, weil bereits tief in uns verankert. Die Menschen sind ja soweit, jene Menschen zu verurteilen, die die Sprache in deren inneren Logik wagen zu sprechen.

    Die Macht von Sprache und ihre Wirkung auf unser Unterbewusstes wird von der Mehrheit der Menschen sträflich unterschätzt – wodurch sie hochwirksam manipulierbar sind.

    Zum vollständigen Text – dessen Auszüge fast ausnahmslos mit meinen Hervorhebungen versehen wurde – hier noch einmal der Link:
    https://peds-ansichten.de/2019/03/eine-betrachtung-zum-treibhauseffekt/

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  5. Bernhard Meyer schreibt:

    Auch ein wichtiger Gedanke vob Analitik:
    http://analitik.de/2019/04/01/ueber-dem-gesetz/

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    • kranich05 schreibt:

      Dieser Hinweis von Analitik entspricht voll und ganz meinen Hinweisen auf „Hysterisierung“, die eine systematische ist (!). „Ich will, dass Ihr PANIK empfindet“, sagt T. Sie verkündet: „In 11 Jahren ist alles vorbei“.
      Hysterisierung, Irrationalismus ist ein Wesenszug des FASCHISMUS.
      Aber es gibt die Erlöserin. Auch das ist faschistisch.
      Schon der historische Faschismus legierte Wahn und Fürsorge, Terror und seine Art FREUNDLICHKEIT.

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  6. ChrizzChrozz schreibt:

    Es geht nicht um Personen, es geht unter vielen anderen Zielen, die hier schon richtig benannt wurden, darum, zu verhindern, was auf der Startseite von diesem Blog steht:
    Ein Bewusstsein der Massen darf es unter keinen Umständen geben.
    Divide et impera!
    Engels in „Revolution und Konterrevolution in Deutschland“:
    „»Wenn man nach den Ursachen der Erfolge der Konterrevolution forscht, so erhält man von allen Seiten die bequeme Antwort, Herr X oder Bürger Y habe das Volk verraten. (…) Aber unter keinen Umständen erklärt sie auch nur das geringste, ja sie macht nicht einmal verständlich, wie es kam, daß das Volk sich derart verraten ließ.“

    Weil es gelenkt wurde, nicht zu wissen.
    Weil es mittels „Sozialpartnerschaft“, „Wir sitzen alle im selben Boot“, „#refugees welcome“, „#unteilbar“ oder „Wir haben nur die eine Erde“ eingelullt wurde. nur, um sich weiter ausplündern zu lassen.

    Es lohnt sich, den ollen Gossweiler zu diesem Thema noch mal zu lesen:
    „Die Furcht wurde (…) genutzt, um dem weltweiten Friedenskampf die antiimperialistische Stoßrichtung zu nehmen, z. B. indem die USA nicht mehr als Ausgangspunkt der Kriegsgefahr, sondern als einsichtiger Partner behandelt wurden.
    http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2017/05/26109/

    Um uns (ab-)zu lenken, werden wir getriggert. Und der Trigger „Kinder & Zukunft“ ist kongenial wirksam.
    Das dafür noch 1/5 des ohnehin dürftigen Unterrichts ganz legal ausfallen darf – um so besser – siehe oben!

    Ich habe mittlerweile großen Respekt vor den strategischen Fähigkeiten der Architekten dieses Schauspiels!

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  7. kranich05 schreibt:

    Ja, Respekt!
    Ihnen dient sogar der Aprilscherz.

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  8. Albrecht Schmiedel schreibt:

    Nachdem hier auf diesem Blog mehrfach auf veritable Leugner der menschengemachten globalen Erwärmung verlinkt wurde, und deren Elaborate offensichtlich als ernstzunehmende Diskussionsbeiträge angesehen werden (Burghart, Lüdecke, Kirstein, EIKE, …), wie wärs mal mit einem Fachwissenschaftler? Rahmstorf gibt ein knappe, aber umfassende Einführung in das Thema. Ich sehe weder Hysterie noch Panik, sondern eine sachliche Darstellung der Forschungsergebnisse zum Thema. Wer ernst genommen werden will, kommt an diesem Forschungsstand nicht vorbei.

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    • Jo Bode schreibt:

      Ganz neue Erkenntnisse (z.B. ab Minute 35/36):
      Syriens schon vorher (vor dem Krieg…?) schwaches „Regime“ (!) war durch Klimaänderung und dadurch bedingte weitere Zunahme der Unzufriedenheit der Bevölkerung weiter geschwächt…. Da fehlte nur noch der Begriff „Bürgerkrieg“…..
      Ja, wenn man – wie unser Professor – seine Zeit in Sitzungen mit der Bundesregierung (oder besser: dem Bundesregime…?) verschwendet, kommt es auf genaue Kenntnis der Verhältnisse vor Ort (Syrien) nicht mehr an.
      Das nur nebenbei, aber möglicherweise symptomatisch auch für die anderen Ausführungen.
      Vielleicht offenbart ja die 2. Hälfte des Vortrags die von mir bisher nicht unerheblich vermißte Wissenschaftlichkeit – verglichen mit dem viel physikalischer wirkenden Vortrag von Horst Malberg.

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    • kranich05 schreibt:

      Hallo Herr Schmiedel,
      zunächst mal betrachte ich das Blog nicht als den Ort, an dem der Klimastreit abschließend geklärt wird. Jeder vertritt hier den Standpunkt, zu dem er oder sie nach persönlicher Beschäftigung mit dem Problem gekommen ist.
      Ich stelle eine geringe wissenschaftliche Qualität des Streites der Wissenschaftler fest. Ganz überwiegend werden Thesen, darunter viele Tatsachenbehauptungen, nur einander entgegengestellt aber es wird kaum der Versuch der Widerlegung im Detail gemacht. So verfahren beide Seiten, auch Rahmstorf. In der Tendenz aber, so mein Eindruck, strahlen besonders viele „Klimawarner“ aus, dass man sich mit den „Elaboraten“ der anderen Seite gar nicht ernsthaft auseinanderzusetzen braucht. Auch Sie benutzen diese Worte.
      Es entsteht bei mir der Eindruck, dass so die Diskussion „zu gemacht“ werden soll.
      Nun haben aber viele der „Klimaleugner“ eine fachliche Qualifikation (soweit an ihren Titeln, Graduierungen und ausgeübten beruflichen Funktionen ablesbar), dass ich solche Abqualifizierung unangemessen finde (manchmal geradezu dünkelhaft).
      All das sind Momente, die meine Skepsis gegenüber den verkündeten Wahrheiten wach halten.

      Hinzu kommen die zahlreichen offenkundig ideologischen und machtpolitischen Aktivitäten (denen vor allem meine Blogbeiträge gelten), die die ganze Debatte in eine höchst fragwürdige und zugleich eindeutige Richtung drücken.
      Die „Klimakanzlerin“ findet zugleich die Kinderversammlungen und einen neuen Flugzeugträger gut.
      „Klimaaktivisten“, die an dieser Stelle nicht wenigstens einen Anflug von kognitiver Dissonanz verspüren, überzeugen mich nicht.

      PS: Was halten Sie davon, wenn ich Ihre umfangreiche „Linkliste pro Klimarettung“ ins Blog stelle? Sie scheint mir zwar Ihre einseitige Quellenauswahl zu zeigen, jedoch hat sie doch zumindest einen begrüßenswerten Umfang.

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  9. fidelpoludo schreibt:

    Auch wenn es manche schon langweilen dürfte:

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    • fidelpoludo schreibt:

      Dazu passend:

      Strompreis auf Rekord: Fast 5 Mio. droht Abschaltung
      Deutschland ist Spitzenreiter beim Strompreis. EEG & Co. treiben die Energiekosten auf Rekord. Konsequenz: Immer mehr Menschen können sich Strom nicht mehr leisten. 4,8 Millionen säumigen Zahlern droht die Abschaltung.
      https://www.mmnews.de/wirtschaft/121570-strompreis-auf-rekord

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      • fidelpoludo schreibt:

        Über den größeren Rahmen, in den das alles gehört:
        4th Industrial Revolution is the Plan to End Humanity

        Das Europäische Parlament trug der EU-Kommission vor einem Jahr an, sich mit dem Thema KI auseinanderzusetzen – und dabei auch zu prüfen, ob künstlich intelligenten Wesen Persönlichkeitsrechte zugesprochen werden sollten.

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  10. Pingback: Fundstück – 3.4.2019 – Prof. Kirstein: Der Klimawandel ist nicht anthropogen, sondern politogen. | opablog

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