Noch einmal zum Thema: „Dokumente anschauen !“

BRD-Rüstungsexporte, die den Jemen-Krieg befeuern

Zu dem Problem „Rüstungsexport nach Sau-Arabien und weitere“ gab es eine kleine Anfrage der Grünen (hier), auf die die Bundesregierung geantwortet hat (hier).

Das sind nun wieder insgesamt 12 Seiten Dokumente, größtenteils im behördendeutsch.

Ich kann jeden mündigen Bürger verstehen, der das nicht alles lesen, besser gesagt: entschlüsseln mag. Man hat mehr und anderes zu tun.

Erfreulicherweise gibt es zumindest ein Medium, das in diesem Fall seiner Verpflichtung nachkommt und dem Bürger das Wesentliche vermittelt, ihn also von der Mühe entlastet, die entscheidenden Informationen selbst herauszufinden. Dieses Medium ist rtdeutsch, hier.

Subtil verhält sich die Nichtlügenpresse. Tagesschau titelt: „Exportstopp verlängert – Streit bleibt“ Exportstopp! – Was bin ich froh.

Erst beim weiteren Recherchieren im Archiv stoße ich auf die korrekte Meldung: „Rüstungsexporte für 400 Millionen Euro“. Man hat also nicht gelogen. Man hat sogar wahrheitsgemäß informiert. Aber man hat eine Form gewählt, die der normale Medienkonsument nicht wahrnimmt. Nur weil ich bei rtdeutsch den Sachverhalt in seinem wesentlichen Zusammenhang dargestellt fand, bin ich über die deutsche Kriergsförderung in dieser Frage aufgeklärt worden.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, Blödmaschine, bloggen, Krieg, Machtmedien, Realkapitalismus abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Noch einmal zum Thema: „Dokumente anschauen !“

  1. albert albern schreibt:

    Hier geht es auch um ein Zusammenhang, der schwer zu erkennen ist:
    Die Saudis liefern Öl in die ganze Welt, sie haben nicht nur ein militärisches Bündnis geschaffen, sondern auch ein Öl-Bündnis, das die Preise auf dem Ölmarkt reguliert…
    Dadurch verdienen sie viel Geld und können unzählige Prinzen produzieren:
    https://www.welt.de/politik/specials/wikileaks/article13199210/Saudi-Arabien-alimentiert-7000-geldgierige-Prinzen.html
    Wie es den Prinzessinnen geht, kann man selbst recherchieren.
    Na ja: Damit die Saudis in dem Geld nicht ertrinken, muss man ein wenig davon zurückholen. Also liefert man nicht nur luxuriöse Autos sondern auch luxuriöse Rüstung für viel Geld…

    Dass dadurch viele Menschen sterben – wegen dem Ölverbrauch, ist wohl nur ein Kollateralschaden…

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